#78 Joachim Nareike sucht das Gespräch mit Michael Trenz
Shownotes
Vom hoch verschuldeten Familienbetrieb zum erfolgreichen Weingut: Winzer Michael Trenz spricht über Unternehmergeist, harte Arbeit, neue Geschäftsideen – und darüber, warum Wein für ihn weit mehr ist als ein Produkt. Jetzt reinhören!
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00:00:02: Willkommen zum Vorprofessionell-Podcast.
00:00:05: Joachim
00:00:06: Naray gesucht das Gespräch offen, direkt und immer nah dran.
00:00:13: Heute freue ich mich wieder ganz besonders auf meinen Gast.
00:00:16: Es gibt Familienunternehmen die über Generationen hinweg etwas aufgebaut haben mit Leidenschaft Mut Und dem Anspruch sich immer wieder neu zu erfinden.
00:00:25: Tradition spielt dabei eine wichtige Rolle Doch genauso wichtig ist der Blick nach vorne neue Ideen, unternehmerischer Mut und die Bereitschaft sich immer wieder auf veränderte Rahmenbedingungen einzustellen.
00:00:38: Mein heutiger Gast steht genau für diese Verbindung aus Familiengeschichte Unternehmergeist und der Leidenschaft für ein Produkt das Menschen seit Jahrhunderten begeistert.
00:00:48: Wir sprechen über den Wandel einer traditionreichen Branche Über Chancen und Herausforderungen eines Familienunternehmens
00:00:54: Und darüber
00:00:55: was es heute bedeutet Wein nicht nur zu produzieren, sondern eine Marke und ein Erlebnis zu schaffen.
00:01:02: Mein Name ist Joachim Nareike und ich suche heute das Gespräch mit Michael Frenz.
00:01:06: Herzlich willkommen lieber Michael!
00:01:08: Ja herzlich willkommen lieber Jo.
00:01:09: Wir haben ja gesagt wir sagen du und deswegen willkommen in meinem Weingut alter Familienbetrieb und ich bin gespannt welche Fragen du heute an mich hast?
00:01:21: Ich freue mich ganz besonders auf dieses Gespräch wie schon gesagt habe weil es auch so ein bisschen Fernabdessen ist, was ich sonst sehr häufig mache.
00:01:28: Das ist oft Wirtschaft oder reine Wirtschaft, das ist oft Kapitalmärkte und wir kennen uns ja tatsächlich schon seit einigen Jahren Und wir steigen gleich so bisschen ein wie wir uns kennengelernt haben.
00:01:39: und warum mich das so begeistert?
00:01:41: Was ihr hier macht und darum bedanke ich mich bei dir dass du die Zeit nimmst heute mit mir zu sprechen und Ich glaube es ist am schlauesten wenn wir damit beginnen Sag mir doch mal dein persönlicher Weg hierher.
00:01:55: Ich weiß, dass es eine sehr lange und traditionsreiche Geschichte gibt.
00:01:59: Vielleicht kannst du die kurz skizzieren ohne das wir jetzt drei Stunden zusammensetzen?
00:02:05: Weil es glaube ich einfach ganz wichtig ist den Menschen einfach mitzuteilen.
00:02:08: Ja dann mache ich meine Zusammenfassung zumindest.
00:02:12: Man wächst ja an einem Familienbetrieb auf hilft immer dem Vater Kann zum Ohr am Wochenende deinem Vater helfen?
00:02:17: Wie lange soll ich dir denn helfen, musst du immer fragen.
00:02:20: Also manchmal ist schon komisch dass man in so einem Familienbetrieb dann immer noch den Spaß hat da einzusteigen.
00:02:25: aber bei mir war es eigentlich so das sich in jungen Jahren ganz viel Fußball gespielt hatte in Frankfurt höchstgespielt hatte der Traum natürlich zum Fußball Profi immer da war.
00:02:35: Aber irgendwann merkt man natürlich dass es halt nicht vom Talent dann hinhaut.
00:02:39: und ja ich war achtzehn Jahre mein vater hatte gesundheitliche Probleme hatte dann eine Winzerlehre begonnen, die Probleme wurden aber immer größer.
00:02:49: Auch schon während meiner Lehre, wo ich teilweise in Weingütern war hier im Rheingau und abends dann immer bei meinem Vater helfen musste, lange Rede kurzer sind, ich war einundzwanzig wollte mir die Welt noch anschauen, hatte während meiner Leere auch einen Südafrikanern kennengelernt, bei dem wollte ich ein Praktikum machen also bei seinem Vater.
00:03:04: damals noch Apartheid große Diskussion Und ja, dann hieß es erst mal eigener Betrieb.
00:03:10: Du kannst ja immer noch einmal im Praktikum machen und beim Eimerbetrieb drin ist, kommt mir nicht mehr raus.
00:03:15: Leider Gottes die gesundheitliche Probleme von meinem Vater waren auch als größer.
00:03:19: Leide Gottes auch früh verstorben.
00:03:21: Dann ist man irgendwann in so einem Familienbetrieb und wenn man sagen muss aus heutiger Sicht zum Glück alles richtig gemacht habe den Familienbetrieb, den ich damals übernommen hatte.
00:03:31: Das heißt er immer eine Generation baut zwei Generationen zahlen's dann ab.
00:03:36: Das heißt, mein Vater hatte wirklich groß gebaut für einen Kunden in Amerika.
00:03:39: Ging dann schief.
00:03:41: Große Dramatik große Außenstände finanzielle Belastung.
00:03:45: Neun Prozent Zinsen damals noch.
00:03:47: was man aus heutiger Sicht sagen muss war toll dass die Bank mit gespielt hatte.
00:03:51: das man an mich geglaubt hatte ich auch wusste.
00:03:54: ich sage immer wenn ich es bei mir beschreibe ja ich sag mal eine naivität eines achtzehnjährigen aber das kämpfe Herz eines Fußballers so beschreib ich über.
00:04:03: meinen Start hatte damals angefangen mit fünf und halb Hektar sehr, sehr viele Schulden.
00:04:10: Und damals erinnere ich mich noch das auch damals der Vorstand der Bank gesagt hat Herr Trenz sie müssen ihren Umsatz herdoppeln.
00:04:18: Moment mal Umsatz verdoppeln.
00:04:20: all der Familienbetriebe arbeiten schon seit hundert von Jahren für den Umsatz.
00:04:24: Ich kann ja nicht innerhalb von Jahren meinen Umsatz verdoppelt aber egal wie habe die Betrieb übernommen?
00:04:30: erst gepachtet und festzustellen, ob es denn überhaupt funktioniert von der Wirtschaftlichkeit.
00:04:36: Wir haben damals eine Straußwirtschaft gemacht oder Winzer seinen Wein ausschenkt zu passenden Speisen.
00:04:42: Hatten viele Weinfeste gemacht hat mich überall auf die Liste gesetzt.
00:04:46: Damals war ja gerade Zusammenbruch der DDR nach Leipzig auf ein Weinfest gegangen.
00:04:51: Nach Dresden auf einer Fleischerfachmesse.
00:04:57: Und somit haben wir wirklich alles gemacht.
00:04:59: und aus heutiger Sicht vielleicht sogar Vergewaltigung am eigenen Körper, weil man teilweise ja nachts mit dem Lkw noch auf der Weinmesse gefahren ist und kaum schlaft hatte.
00:05:09: Aber alles richtig gemacht.
00:05:11: heute weiß ich für was es gelohnt hat habe den Betrieb übernommen.
00:05:16: Heute haben wir fast dreißig Hektar also von fünf hektar auf dreißige Hektare.
00:05:21: und was halt schönes um da gerade auch den letzten Schluss noch hinzubekommen dass ich heute zwei ganz super, toll geragene Jungs habe.
00:05:31: Die in der zehnten Generation – also die werden sogar jetzt zweistellig von der Tradition mit dem dreienundfünfzigjährigen Betrieb – das wir wirklich zwei Jungs haben, die auch schon wieder Weinbaustudieren und die würden es glaube ich nicht beide übernehmen wenn sie nicht wissen, dass der Betrieb auch heute eine gewisse Wirtschaftlichkeit abwerfen würde.
00:05:48: Okay lasst uns das nochmal sortieren weil da steckt ja wirklich viele spannende Dinge drin.
00:05:53: Du hast gerade gesagt, wie alt?
00:05:54: Dreihundertfünfzig Jahre?
00:05:55: Ne, dreihundertfünftig
00:05:57: Jahre.
00:05:57: Hätten wir jetzt zwei Tausend zwanzig gehabt, wollten auch groß feiern aber jeder weiß, zweitausendzwanzig hat sich so mit dem Feiern geklappt.
00:06:04: trotzdem dreihundert fünfzig Jahre Weingut Trends
00:06:08: und du bist da eingestiegen natürlich aufgrund der familiären Situation schon als Kind eingestigen immer mal mitgemacht und dran genommen worden zum helfen usw.
00:06:20: Und du bist dann einmal schon mit.
00:06:21: Und dann hat man nach dem Jahrzehntag, also im Jahrzehrzehntenkommunikationen, in der es um die Änderung ging.
00:06:25: Das war das erste
00:06:27: Jahrzehnzehnte und ich habe da auch noch ein paar Jahre lang mitgekommen.
00:06:29: Ich hatte immer noch den ganzen Tag mitgearbeitet.
00:06:32: Es war eine sehr gute Zeit für mich, weil ich nicht so viel verantwortlich bin.
00:06:48: Wie es geht, Probleme natürlich immer.
00:06:51: Wenn man will Qualität machen, braucht man auch meistens Geld um sich eine neue Presse zu leisten und sich neue Tanks zu leisten.
00:06:58: Und das ging natürlich immer nur step by step weil man ja logischerweise dann immer erstmal das wieder verdienen musste was man vielleicht für die Qualität gebraucht hat denn für mich war es wichtig als ich im Betrieb übernommen habe viel arbeiten aber einfach die Qualität nach oben treiben Und das hat uns auch ausgezeichnet.
00:07:15: Wir waren ja immer in der Entdeckung des Jahres im Romeo, also bester Jungwinzer und dann ging das zum Glück steil bergauf und wenn ich jetzt heute zurückgegucke bin er heute dreiundfünfzig.
00:07:28: Das heißt macht das Ganze schon seit über dreißig Jahren.
00:07:32: Bin immer noch nicht müd geworden Qualität zu machen.
00:07:34: Es macht immer noch Spaß.
00:07:35: nach wie vor liebe ich das Produkt Wein.
00:07:38: Das ist ein wahnsinnig schönes Kulturgut, es macht Spaß.
00:07:41: Und jeden Tag wenn ich bei mir im Keller bin und die Weine durchprobiere und begeistert bin von der Qualität und das was meine Mitarbeiter in Weinberg geschaffen haben im Keller dann ist das halt nach wie vor ein schöner Beruf und die Leute die zu einem kommen und weine probieren sind immer gut gelaunt und wenn sie aus dem Haus gehen meistens noch besser gelaunten.
00:08:01: Es ist tatsächlich auch einen Grund warum mich darauf getrunken habe dass wir zwei zusammenkommen um Podcast aufzuzeichen weil diese Begeisterung Nicht nur bei dir, sondern auch bei deinen ganzen Kollegen schon tatsächlich hautnah erleben durfte und ich mich das einfach fasziniert hat.
00:08:17: Und die Geschichte dahinter natürlich wir haben bei einem Gläschen auch schon mal darüber gesprochen fand ich auch total fasziniere und interessant.
00:08:25: Da muss man nochmal reingehen.
00:08:26: die Zeiten müssen wir uns nehmen.
00:08:29: Und lass mich noch mal eine Sache fragen.
00:08:31: Als du dann mit Anfang zwanzig, du hast eben davon gesprochen, neun Prozent sind schon auf die Kredite.
00:08:38: Mit welchem Gefühl bist du denn da in die Bank gegangen?
00:08:40: Also ich vermute aber das war hier die ansässige Volksbank oder Sparkasse.
00:08:45: In aller Regel ist es zumindest so.
00:08:47: und wie bist du da rein?
00:08:49: Hast den Anzug angezogen, Krawatte gerichtet ... Wie kann ich mir das vorstellen?
00:08:53: Erzähl das mal!
00:08:54: Ich
00:08:54: kann die Geschichte noch mal ein bisschen weiter, das ist ja auch manchmal interessant.
00:08:56: Ich weiß noch dass ich als vierzehnjähriger mit dem Vorstandsvorsitzenden der Bank dann dem Steuerberater und meinem Vater da gesessen habe und mein Vater gesagt oder meine Mutter du musst schon sagen, dass du Winzer wirst weil man ja zeigen wollte, dass zumindest ein Fortbestand da ist sonst hätten sie vielleicht gleich den Laden schon dicht gemacht muss man sagen Und ich weiß bis heute noch, dass ich da gesesen habe Ich habe auch noch etwas mitgenommen, kann man auch gerade mal.
00:09:24: Damals der Vorstandsvorsitzende hat gesagt Frau Trenz wenn sie mir Kaffee einschenken zuerst die Milch und dann den Kaffees.
00:09:30: Dann haben wir uns den Löffel gespart.
00:09:32: Aus heutiger Sicht habe ich bis heute mitgenommen dass sich dieses Gespräch immer wenn ich Kaffe trinke zuerst Milch rein machen in den Kaffe.
00:09:40: Also sieht man schon was für ein Airfroshtor diesem Gespräch hatte.
00:09:43: Aber ich hatte am Hinterkopf, dass ich ja lieber Fußballprofi werden würde.
00:09:47: Wie gesagt war ihr damals schon relativ hochklassisch gespielt.
00:09:50: einige die ich heute auch kenne haben es dann auch geschafft.
00:09:55: aber das war damals halt mit vierzehn.
00:09:58: und wie du jetzt auch gesagt hast wie war's dann mit achtzehn neunzehn?
00:10:03: Klar, damals wollte ich den Betrieb haben.
00:10:05: Ich war das auch ganz klar.
00:10:05: Ich wollte nicht, dass dem Betrieb irgendwie was, ich sag mal schlimmst so etwas gewesen wäre wie Insolenz gewesen.
00:10:11: Das wollte ich auf keinen Fall.
00:10:13: und dieses Gespräch war schon mit dem neuen Vorstand, mit dem mein Vater halt so gesehen nicht den Abschluss hatte Und den muss sich aus heutiger Sicht auch noch total loben.
00:10:24: Herr Coloseus hat wirklich an mich geglaubt der war der Vorstandsvorsitzende der Bank Und wir haben damals halt die Zinsen, die dann schon wieder üblich waren bei sechs Prozent und fünfundhalb von den neuen runtergesetzt.
00:10:39: Die Bank hat an mich geglaubt es gab auch einen Besserungsschein das heißt man immer so ein Grundstück vielleicht Bauland werden sollte was aber nie der Fall bis heute noch nicht ist dass man da halt noch etwas festgelegt hat.
00:10:50: mittlerweile habe ich den auch zurück gekauft wieder da ist auch schon wieder frei.
00:10:53: Aber das waren halt ja ich sage wirklich die Naivität eines achtzehn jährigen denn der Steuerberater hatte mir eher davon abgeraten.
00:11:00: Lisa hatte das Glück gehabt, mein Vater hat ja noch gelebt.
00:11:03: Das heißt ich konnte den Betrieb erst pachten und der Pacht Zins war die finanzielle Belastung bei meinem Vater zur Bank.
00:11:12: Und als mein Vater dann gestorben ist, da war ich achtundzwanzig, da habe ich mir wirklich zugetraut dem Betrieb zu übernehmen.
00:11:20: aber trotzdem, es war immer noch, willst du das wirklich machen?
00:11:22: Bist du dir sicher was für eine finanziele Belastungen du da übernimmst?
00:11:27: Wir haben alle Glück gehabt der Rheingauer Riesling sehr gefragt war, von Jahr zu Jahr besser.
00:11:32: Entdeckung des Jahres im Gormio beim deutschen Rotweinpreis und in die drei besten Rotweine von Deutschland.
00:11:38: also es heißt die Qualität nach oben gebracht und ja das alles richtig gemacht.
00:11:44: was man heute sagt hat man nie gedacht sondern als Winzer einfach aus dem Bauch heraus entschieden weil man einfach wusste was für den Betrieb gut ist und nie Arbeit gescheut Immer viel gemacht.
00:11:55: Immer in den Weinständen gestanden, Kunden geworben, Straußwirtschaft.
00:11:59: aus einer alten Straußirtschaft ist heute ein schönes Restaurant entstanden und wir haben ja schon das Glück als Winzer dass wir gerne oder viel machen können wenn man sagt man muss was machen kann ich immer noch im Fest machen kann nicht immer noch eine Veranstaltung machen und und und alle andere im Gewerbe sage jetzt mal meine Schwester hat Schuhgewerbe Die sagt, was soll ich machen?
00:12:18: Wenn die Leute nicht mehr in mein Schuhgeschäft kommen.
00:12:20: Klar online aber sie kann sich sagen Ich mache fest wo ich Schuhe verkaufe oder sowas.
00:12:25: Wir Winzer haben ja das große Glück dass wir Veranstaltungen machen können Dass man das große Glück haben, dass wir Kunden hier einladen können Das wir mit Kunden auch in die Weinlese gehen, dass man ganz ganz große Events machen können dass wir jetzt ganz neu bei uns hinten im Dachsberg eine der schönsten Blicke hier im Rheingau einen Weinstand etabliert haben, wo mein Sohn macht.
00:12:46: Also das heißt, wir haben ja das große Glück, dass wir in einer schönen Region sind, Wiesbaden Frankfurt Mainz vor der Haustür und wenn wir einen schönen Platz haben ist auch mal sogar noch ein bisschen Musik vielleicht dabei haben, schellige Atmosphäre kommen ja die Leute.
00:12:59: also wie können die Leute ja durch das Thema Wein, durch Kultur Durch den Genuss immer noch in deinem Vorhang vorlocken und die Leute hier im Rheingau begeistern, dass sie zu uns kommen.
00:13:09: Und das ist ein großer Vorteil, den wir ja nach wie vor haben.
00:13:12: Ich glaube jeder der heute im Alltag vielleicht ein bisschen müde ist hat so seine Nahiholungsgebiet Rheingau.
00:13:18: ich fahre mal ins Rhe ingaue wie es der Frankfurter immer sagt da ist eine Spundenkäse.
00:13:23: also deswegen wir freuen uns, dass wir viel machen können und auch sehr erfolgreich sind mit dem was wir machen.
00:13:29: Da hast du was ganz Wichtiges angesprochen, das ich ja auch als so extrem positiv empfunden habe oder empfindebar euch.
00:13:38: Diese im Grunde das traditionelle Weingut kombiniert aber mit Gastronomie hast Du gerade gesagt, aber auch noch anderen Ich finde recht innovativen Veranstaltungen auch.
00:13:52: Wir waren bei euch zum Beispiel mal beim Illusionisten, der bei euch im Weinkeller so eine Art ich sage jetzt war Zauber Show aber noch viel mehr und auch hochklassig.
00:14:04: das sind ja alles Dinge die noch dazu kommen.
00:14:07: zu dem eigentlich Kerngeschäft Wie kann dir auf die Idee sowas mit anzubieten?
00:14:12: Jeder, der euch kennt weiß ihr seid gerne Gastgeber.
00:14:16: Das merkt man übrigens nicht nur bei dir und bei deiner Frau sondern bei allen die da mitwerken.
00:14:20: Ich bin auch erfreulicherweise jemand, der bei euch eine Rebe gepachtet hat und einmal im Jahr zu diesem Event auch kommt wo wir als Pechter sozusagen mitlesen dürfen also mit Wein lesen dürfen Wie kamen auf diese Idee, das so zu machen?
00:14:40: Weil Fakt ist auch... Michael, es ist ja Arbeit.
00:14:45: Also das ist ja zusätzliche Arbeit da auch!
00:14:47: Da muss man erst mal drauf kommen oder?
00:14:50: Also zum einen das erste was du gesagt hast, machen wir gerne eine Zaubershow bei uns im Keller.
00:14:57: Das machen wir natürlich auch damits Restaurant in der schlechteren Jahreszeit besucht wird.
00:15:01: Also das ist ja immer ein Klassisch Januar-Februar, Sachen im Rheingau muss es erst mal wieder Ostern werden oder das Geschäft läuft auch so bis Ende der Weihndese, Ende Oktober ganz gut.
00:15:11: aber in dieser ruhigeren Zeit muss man sich was einfallen lassen.
00:15:13: und klar an der Weihnachtszeit kommt natürlich noch Gänse essen, was ja immer noch ganz gut läuft oder Beschäftsleute die hierher kommen.
00:15:20: Aber im Januar haben wir uns solche Sachen einfallen lassen also einen sehr hochkarriereigen Zauberer an drei Tagen her unten in der Zauberschuhe vor halt Dreigangmenü dann unter dem Keller was auch immer ganz schön ist.
00:15:29: so bisschen diese Kelleratmosphäre so bisschen dieses würde ich sagen unprofessionell aber einfach so dieses Lecher wo man gar nicht mit einem schönen Ambientor mit vielen vielen Kerzen an im Keller sitzt.
00:15:40: Dann habe natürlich auch mal einen Freund aus Südafrika eingeladen das mit Trends & Trends unser Freund aus Südafrika, wo ich damals schon gesagt habe den ich kennengelernt hatte während meiner Lehre.
00:15:49: Wo wir heute noch eine tolle Freundschaft haben der dann einfach mal zu uns kommt weil er glaube seine Händler in Deutschland besucht aber mit uns halt einen schönen Dinnerabend verbringt und was du halt gesagt hast unsere Rebstockpäste.
00:16:01: und wir sind halt nicht müde Dass wir wollen, dass die Leute zu uns ins Haus kommen.
00:16:05: Da freuen wir uns.
00:16:07: Am Ende vom Tag müssen wir alle... Wer bei uns ins Hause kommt, am Ende von dem Tag hat er auch zwölf Flaschen Wein unter dem
00:16:13: Arm
00:16:14: oder manchmal mehr.
00:16:15: Das haben wir uns natürlich auch im Plä-Mobil-Land und Legoland abgeholt.
00:16:18: Am Schluss geht es natürlich auch.
00:16:19: Und wer bei uns gerne durch den Job?
00:16:21: Aber das ist wie ich sage immer ein Rebstockpächterleser.
00:16:24: Das wollen wir halt auch den Kunden ermöglichen.
00:16:26: Ursprünglich hatten wir Rebstöcke verpachtet und hatten eine Showweinlese Und irgendwann haben wir gemerkt, es gehört eigentlich zusammen.
00:16:34: Das machen wir jetzt auch schon seit ca.
00:16:37: zehn Jahren ganz erfolgreich, dass man bei uns Pate werden kann eines Rebstocks drei Jahre, fünf Jahre, zehn oder fünfundzwanzig Jahre.
00:16:45: Das Besondere daran ist, man kriegt natürlich eine Flasche Wein.
00:16:48: Klar als Pachterlös, die kriegt man entweder geschickt oder man kann sie sich an einem Weinfest oder irgendwo bei uns abholen was vereinbart ist.
00:16:55: und aber das Besonderste an der Besonderheit dass die Leute eingeladen werden zur Rebstockpächterleser.
00:17:02: Das heißt wirklich ein Tag beim Winzer, das heißt man trifft sich halt bei uns hinter dem Haus zum Kaffee Sekt und Preze dann begrüße die Leute und erwähne was zu tun ist.
00:17:16: aber jeder weiß natürlich mit so Trauben lesen Und weiß die Leute aber so ein bisschen auch ein, wie gefährlich es ist.
00:17:22: Die Leute sehe ich immer wieder, dass sie mit fulgenkündigen Augen mich angucken, wann's dann endlich losgeht.
00:17:27: also das ganz entspannte Atmosphäre.
00:17:30: Wir gehen auch zwischen neun und elf Tagen lesen mit unseren Kunden Also drei Wochenenden und dann plus der dritte Oktober.
00:17:37: Wenn er jetzt noch einen Extratag oder ein Brückentag ist Dann sind wir so ein bißchen Verschiebungen dieses Jahr bis zum dritten Oktober an einem Freitag Das sind übrigens nur neun Tage Und dann gehen wir in die Lesung, das sind immer ja so zweihundert bis dreihundert Leute.
00:17:51: Hört sich erstmal viel an.
00:17:52: im Weinberg verteilt sich das und wir merken natürlich die leute haben Spaß beim lesen.
00:17:57: wenn man reinguckt den trauen alle rausgetragen.
00:17:59: man sieht die leuten nur dass sie bilder fotografieren mit Kindern.
00:18:03: also eigentlich denkt man die leude arbeiten gar nicht.
00:18:04: aber am end vom tag sind wirklich dreieinhalb tausend liter geerntet und anderthalb stunden was Die Masse macht es auch, aber ist eine Geschwindigkeit wie ein Vollärter.
00:18:17: Deswegen lese ich nur anderthalb Stunden, weil der Betrieb das verarbeiten muss.
00:18:21: Wir lesen auch nur andertheilbstunden und die Leute nach anderthailbstunden.
00:18:24: Mütte werden.
00:18:26: Kann ich aus eigener Erfahrung sagen?
00:18:28: Ich habe mir beim allerersten Mal mich schon Notizen gemacht, was ich alles mitbringe zum Beispiel zu Handschuhen damit das macht richtig Spaß!
00:18:36: Ja, ich bin ein bisschen desillusioniert worden tatsächlich weil ich glaube wir haben sogar darüber gesprochen wie groß denn jetzt unser Anteil und mein persönlicher Anteil an dieser Geschichte war.
00:18:47: Du sagst ja es ist schon ein Anteil wie du auch gerade schildest aber Maschinen können das natürlich genau... gut, um mich zu sagen besser.
00:18:56: Aber es macht einfach Spaß und es gibt einem einfach auch ein unfassbar interessantes Gefühl das man Teil von so einer Tradition auch ist, weil da schneidet man richtig die Weinstöcke zusammen.
00:19:11: und der, der immer nach unten muss.
00:19:13: Der hat es natürlich besonders schwer... Aber das ist ein tolles Event!
00:19:16: Hast du vollkommen recht?
00:19:17: Kann ich nur empfehlen wenn ihr noch Pächter aufnehmt dann wüsste danach jetzt bestimmt Anfragen dazu haben.
00:19:26: Ja also
00:19:27: kann das nur sagen um einige Emotionen zu sein.
00:19:31: Also wann kriegt man heute noch einen handgeschriebenen Brief?
00:19:34: Es war einer unserer schönsten Tage, die wir erleben durften.
00:19:39: Eine ältere Dame mit neunzig Jahren im Rollstuhl, die unbedingt noch mal zur Lese mitgehen wollte weil sie das als Kind erlebt hatte und die ganze Familie war dabei und die Oma war nur unten.
00:19:49: Ich habe mich mal aktiv mit gelesen, ich hab mir schon Tränchen in den Augen gehabt.
00:19:53: dann haben wir mal einen hochgradig behindertes Kind wo die Mutter gesagt hat was hat mein Kind heute für den Spaß?
00:20:00: mich noch mehr freut, als wenn jetzt jemand für mir sagt, bauch Herr Trenz, Sie haben einen tollen Wein.
00:20:04: Ich muss sagen diese Emotion die ich dann da kriege das ist also die ältere Dame ein Kind was eine Behinderung hat und das Kind hat Spaß und man kriegt an Lob dass man heute so eine tolle Veranstaltung ist auch geschafft hat diese Leute mit raus zu bekommen in den Weinberg.
00:20:18: Das ist natürlich für uns das schönste.
00:20:19: Da sieht man halt, dass wir halt Menschenfreunde sind ja, dass es uns das mehr Spaß macht Und anschließend klar, wir lesen nur anderthalb Stunden.
00:20:28: Es ist einfach so dass die Leute nach einer halben Stunde das auch müde sind und es hat eine mein Personsporn tut weh meine Bandscheibe.
00:20:35: und was dann alles so gibt soll ja auch kein Zwang sein.
00:20:38: hier und da tute ich auch jemand mal schneiden Das wird dann auch beim Pflaster behoben haben wir halt auch jedes Mal.
00:20:44: zum Glück sind's immer nur kleine Schnittverletzungen gerade die am meisten schreien.
00:20:48: Ich schneide mich nicht Die sind die ersten die bei mir sind Aber alles gut und anschließend geht es natürlich bei uns.
00:20:54: Das ist halt auch ein Highlight, wir haben eine ja einen großen Tisch.
00:20:58: also viele Bierbänke sind dann immer so fünfzig Bierbänken die an der Reihe stehen was ihr schon mal toll aussieht zwei große Grills, große Salat wie Fee wird gegessen und getrunken bis beim Winter zur Mittagszeit halt auch ist Eineinhalb Stunden, zwei Stunden im Weinberg zeigen wir natürlich noch den Betrieb.
00:21:15: Wo jeder Hobby Winzer auf seine Kosten kommt, nehmen auch keinen Hand von Mund sondern erklären alles was wir im Keller auch machen Schönungsmittel abressen.
00:21:23: Dann kann man uns so Weine probieren und wie gesagt so einen Tag beim Winzer wo wir uns immer freuen.
00:21:29: und die Leute fragen jetzt schon wann ist die Weinlesel wieder?
00:21:34: Wir sagen normalerweise immer zweiter oder das letzte und vorletzte Wochenende im September erste Wochenende in Oktober Was immer sehr schwer ist für uns festzulegen, denn die Natur ist die Natur.
00:21:44: Dennoch wollen die Leute es relativ früh ist und weil sie natürlich auch ihre Übernachtung buchen wollen.
00:21:48: Ja das kann ich aus eigener Erfahrung bestätigen.
00:21:51: Es ist dann nämlich gar nicht so leicht hier in der Nähe eine Übernachdungsmöglichkeit zu finden.
00:21:55: aber tolle Sache, tolle Veranstaltung Tolle Kundenpflege Tolle Kundengewinnung.
00:22:01: auch finde ich ganz spannend.
00:22:04: Jetzt lass uns noch mal zu dem Zu dem Weingut, also zu der wahre Wein zurückkommen und dem Weingut was ihr führt.
00:22:16: Was würde ich sagen sind die in der aktuellen Zeit größten Herausforderungen für ein Familienunternehmen wie ihr
00:22:23: seid?
00:22:24: Mir fällt da sofort Klimawandel ein weil das ist du hast gerade gesagt so ein Naturprodukt.
00:22:30: mir fällt sofort ein Kostenexplosion Stichwort vielleicht auch Mindestlohn Also all diese Dinge.
00:22:38: kannst du sagen, was euch tatsächlich am meisten umtreibt?
00:22:41: bist du jemand der jeden Morgen sofort auf die Wetter-App schaut und sagt okay heute müssen wir das.
00:22:46: Und heute können wir das leider nicht.
00:22:48: Wie kann ich mir das vorstellen auch im Tagesgeschäft?
00:22:52: Also Wetter ist immer beim Winzer.
00:22:53: Das Wetter kann man nicht backen.
00:22:56: Wir müssen es hinnehmen.
00:22:58: Momentan ist es zu trocken.
00:23:00: Mir können nur zwei Hektar verbessern was wir natürlich gerne machen für unsere Top-Lagen.
00:23:04: Der Rest hat hoffentlich tiefe Wurzeln und teilweise haben wir hier oben in der Hannesberg-Höller, hat die Forschungsanstalt in Geisenheim schon Bodenproben genommen mit elf Meter tiefen Wurzeln.
00:23:14: also deswegen ist man da manchmal auch beruhigt.
00:23:16: Wir sehen auch den Trockenstress zum Glück noch nicht.
00:23:19: Man muss dazu sagen wenn du sagst ihr bewässert zwei Hektar nochmal in der Eno-Gruppe, ihr habt dreißig Hektars.
00:23:24: Genau!
00:23:25: Wir können nur zwei Hekter bewässern weil wir haben Wasserleitungen im Weinberg, wir müssen aber das Wasser von dem Brunnen was er umsonst so gesehen tanken können, halt hochfahren.
00:23:34: Aber dann sind es jedes mal dreitausend Liter.
00:23:36: Das kann man nur mit zwei Hektar machen.
00:23:39: Auch wenn wir junge Weinberge haben, Jungfelder wie man das nennt, die verbessern wir auch weil die Wurzeln einfach nur zehn Zentimeter tief sind.
00:23:46: da müssen wir hinterhergehen.
00:23:47: aber sobald die mal fünf Jahre alt sind, machen wir da halt dann auch gar nichts mehr.
00:23:51: Ich tue mich immer noch ein bisschen beruhigern.
00:23:55: Zwei-tausend drei bleibt bei mir immer eine Erinnerung, weil mein erstes Kind geboren wurde einen wahnsinnigen Kaisersommer.
00:24:01: Im Sommer hat ein Freund zu mir gesagt, Wahnsinn.
00:24:03: Wenn es jetzt wieder Herbst werden würde, würden wir schon denken das war ja schon ein wahnsinniges Sommer weil wir so ein tolles Frühjahr allein schon hatten.
00:24:08: Es war früher heiß, Sommer war heiß gewesen und die Weine waren trotzdem gut obwohl jeder gesagt hat oh die musste schnell verkaufen bei dem heißen Sommer die haben bestimmt keine langen Liebigkeit alles und wir sind halt nach wie vor noch eine der nördlichsten Anbaugebiete der Welt.
00:24:27: ich meine Bordeaux muss man auch sagen Südfrankreich, Süditalien die haben Probleme von der Hitze.
00:24:37: logischerweise da wollen wir.
00:24:39: deswegen sind wir noch entspannt.
00:24:40: Wir können ja zukünftig auch immer nochmal ein Rätselorten wechseln.
00:24:43: das ist ja auch momentan dass man vielleicht auch bei uns schonmal sagt man setzt mal mehr Loh oder einen Chateau-Nay was vielleicht früher noch gar nicht so denken war.
00:24:51: Deswegen die Klimaerwärmung hat im deutschen Weinbau eigentlich sogar momentan vielleicht ein bisschen geholfen dass wir einfach richtig kräftige schöne Weine hinkriegen.
00:24:59: Ich will auch der Klimaerwärmung sonst nichts Gutes schreiben, da gibt's auch nix Gutes zu reden.
00:25:03: Aber wir sind halt eh noch ein nördliches Anbaugebiet.
00:25:05: das heißt es trifft ja eher leider Gottes unsere Kollegen und das ist für uns bestimmt immer eine Herausforderung.
00:25:12: aber mir müssen sie halt hinnehmen.
00:25:15: Trotzdem was du jetzt auch gesagt hast Windeslohn klar Es ist einfach so.
00:25:19: wenn ich sehe mein Freund in Südafrika von Denne sagt was er für einen... Das würden wir als Hungerlohn bezeichnen spielt auch gar keine Diskussion machen, wie wenig die zahlen.
00:25:32: Ich sag nur wir haben Mindestlohn ist schön und gut aber es treibt natürlich Preise hoch.
00:25:36: Klar wenn das Öl teuer ist sind die Flaschen.
00:25:39: Flasche ist ja auch etwas was mit Energie produziert wird.
00:25:43: Wir haben schon extrem Kostendruck Das ist so Und wir haben leider Gottes keine Preise.
00:25:49: Wir haben jetzt drei Jahre lang auch die preise gehalten Weil wir einfach auch sagen, haben Kollegen, man könnte jetzt sagen auch Konkurrenz.
00:25:59: Man kann nicht einfach mit den Preisen hochgehen.
00:26:01: Der Kunde ist heute sensibler.
00:26:03: Während Corona hat man gerne ein Euro mehr ausgegeben weil man das Geld nicht ausgeben konnte.
00:26:06: Im Momentan ist der Kunde ja eher auf dem Schnäppchen suchen und sucht den Bestpreis oder einen Rabatt am besten noch.
00:26:13: Das heißt da ist es schwer.
00:26:15: die Bürokratie macht uns extrem zu schaffen.
00:26:18: Allgegenwärtig bei uns, wenn ich so sehe mit Jahresernte-Meldung, Weinerzeugungsmeldung wo ich sage Ich will eigentlich nur Wein produzieren.
00:26:25: Warum muss ich diesen ganzen Kram machen?
00:26:27: Ich würde aber am liebsten manchmal hinschreiben wer das liest kriegt von mir eine kiste Wein geschenkt Da würde wahrscheinlich keine vorbei kommen.
00:26:34: sich die kiste wein weil es nur abgehackt wird.
00:26:36: ja und das finde ich momentan halt schlimm.
00:26:41: Wir haben von Lohnkosten geredet, aber wer will heute überhaupt noch ein Wein bearbeiten in der Landwirtschaft?
00:26:46: Wer will noch im Winter wenn es draußen kalt ist und regnet rausgehen?
00:26:51: Da muss bei Wind und Wetter geschnitten werden.
00:26:53: Wir tun jeden Rebstock achtzig Prozent wegschneiden, wenn ich sage bei dreizig Hektar steht ungefähr pro Quadratmeter zwei.
00:27:06: Ein Rebstock hat zwei Quadratmeter.
00:27:10: Ich hoffe, ich habe das verrechnen und glaube es sind ca.
00:27:13: eine Rebstöcke, wenn ich so ungefähr richtig bin.
00:27:15: Das heißt ist eine Heidenarbeit und im Hochsommer muss geheftet werden.
00:27:18: Wir gehen um den Hochsommern raus, wenn's auch dreißig Grad ist.
00:27:22: Klar hat man ein Hütchen auf oder sonst was.
00:27:23: aber wer will bei dreißzig Grad?
00:27:25: Oder noch wärmer wie es ja teilweise bei uns im Sommer wird da rausgehen.
00:27:29: Klar fängt man dann am besten morgens um fünf an bei aufgehender Sonne.
00:27:32: Wer will um fünf aufstehen?
00:27:34: Aber mittags ist es halt so heiß.
00:27:36: Das sind für uns schon extreme Herausforderungen, wobei wir das jetzt immer toll bis her hingekriegt haben.
00:27:41: Wir hatten einen Päschchen aus Polen, die bei uns auch fest angestellt waren.
00:27:46: Leider hat das jetzt eine Ruhe stand.
00:27:48: Zum Glück dürfen sie ja noch mit zweitausend Euro weiterhin arbeiten.
00:27:51: Da bin ich auch halb froh, die immer wieder kommen.
00:27:55: Aber da sehe ich auch für uns Herausforderungen in der nächsten Zeit.
00:28:00: Dennoch bin ich froh, muss man sagen das Wein-Konsum heißt er immer so ein bisschen zurückgegangen Alkoholfreien kommt mehr.
00:28:07: Ich kann es bei uns noch nicht feststellen und wir haben nach wie vor gute Geschäfte.
00:28:11: aber ich glaube weil wir halt auch preisstabil sind im Gegenteil die Qualität nach oben treiben viel machen für unsere Kunden vom Restaurant, Rebstockpächter, Firma an Wochenenden und Sekundeneinladen, Events für Anstaltungen.
00:28:28: Das haut auch hin.
00:28:29: jetzt ganz neu im Dachsberg oder meine beiden Söhne die diesen Weinstand etabliert haben.
00:28:34: aber klar wenn wir jetzt sehen wie viel Stunden wieder dafür arbeiten das ist halt normal.
00:28:39: und ich sage beim CDF vor am Programm Winzer sein oder Landarzt sieht immer romantisch aus.
00:28:45: Auch der Landrats hat, glaube ich zwei Patienten am Tag.
00:28:48: Und fährt mit seiner G-Klasse irgendwo rum.
00:28:52: Winzer sein heißt halt eine Sechzehstundenwoche haben.
00:28:55: Das ist ganz klar und da bin ich stolz auf meine Söhne, dass sie das auch wissen, das auch leben will es auch nicht schlecht drehen weil wir haben einen tollen Job.
00:29:03: Der macht Spaß!
00:29:04: Wir haben tolle Leute.
00:29:05: Ich habe immer gesagt die Leute die zu uns kommen sind immer gut gelaunt und ich liebe es auch abends mit meiner Frau nach wie vor obwohl mir den ganzen Tag über Wein reden Immer ein feierabend Wein zu trinken, also es gibt keinen Tag wo wir nicht weintreffen.
00:29:16: Ich sage so wie's ist Im Sommer gucken wir ein bisschen ins Rheintal im Winter machen wir den Kamin an und der ganze Stress am tag irgendwie sich aufbaut.
00:29:25: abends bei einem guten Glas Wein steht da unten auch Bei uns im Keller steht so ein schöner Spruch noch von meinem Opa Ein gutes Mittel gegen Ärger das steht sein Glas.
00:29:35: Johannes Berger
00:29:37: Ja, und das war jetzt schon quasi das Play-Doh je nicht nur für deinen Berufsstand sondern es hat da auch den... Jetzt haben die Menschen, die das hören, auch festgestellt warum ich unbedingt mit dir sprechen wollte.
00:29:47: Und unbedingt diesen Podcast aufzeichnen wollte weil ich der Meinung bin dass das auch einfach mal erzählt werden muss wie gerne man ein oder welcher Passion man das macht und ich kann dir versichern Ich habe sowohl deine Söhne als auch die Partner zu deinen Söhnen schon erlebt und was mit welcher Freude die das machen.
00:30:09: Dazu gratuliere ich dir, weil es wirklich auch etwas bedeutet dass man die Tradition heißt ja nicht, dass man irgendwie das Feuer weiter gibt oder das gelingt dir und das gelinkt deiner Frau.
00:30:18: Das ist spürbar!
00:30:21: Lass uns zum Schluss nochmal... Ich habe gelesen du Und ihr agiert auch, sagen wir mal gegen den Klimawandel und die Klimaerwärmung damit das ihr was ganz neuen Fahrt betreten habt.
00:30:36: Ihr habt wo ganz woanders nochmal Wein angebaut und baut Wein an.
00:30:42: Das ist in Amrum wenn ich das richtig recherchiert habe.
00:30:46: Kannst du uns dazu noch mal zwei Sachen sagen?
00:30:48: Weil, das ist jedem, den ich sage, da wird Wein auf Amrum angemeldet und ich sage was wo?
00:30:53: Auf Amrum?
00:30:54: Wo sind es ja also oder wieso dort Wein?
00:30:57: Und ich glaube dass das hier auch ein bisschen etwas mit der mit der veränderten Klimasituation zu tun hat, oder?
00:31:04: Ja sowohl als Aussage jetzt machen Wer das Weingutrends kennt, weiß ja schon dass wir vor jetzt auch schon über zwanzig Jahren, wo es damals bei meinem Freund in Südafrika nicht geklappt hat.
00:31:15: Aber ich ihn irgendwann mal besucht habe und Südafrika immer noch Wein machen wollte.
00:31:19: Machen wir seit two-thausend eins auch in Südafrika Wein Ursprünglich ein Hektar mittlerweile zwei Hektare.
00:31:24: Mein Freund macht die Außenwirtschaft Ich schlege immer zu Weinleser halt runter.
00:31:27: Das war für mich immer so eine Horizont Erweiterung.
00:31:30: Dann waren wir auch der Erste, der einen eigenen Gin gemacht hat.
00:31:33: Der erste Winzer haben mittlerweile auch einige nachgeahmt wo wir gesagt haben Wir machen wirklich mit unseren Holzfässern Rieslingenfluschen rein und unsere Holzfäße sind halt ganz anders.
00:31:42: Und dann machen wir dieses Holder des Zillert rein.
00:31:45: Das heißt, wir haben immer Projekte, habe ich immer gebraucht Weil ich ansonsten vielleicht, weil ich den Betrieb so früh übernommen habe Ich sage mal, also ein bisschen Herausforderungen gebrauchen hab.
00:31:55: Und irgendwann kam halt auch dass wir einen Weinberg hatten Und der wurde Bauland, leider nicht.
00:32:01: Ich war nicht ein Nutzenieser, sondern das war nur eine gepachtete Weinberg.
00:32:05: aber ich war der letzte Pächter auf dem Weinberg und als letzter Pächther behält man die Pflanzrechte, die man sogar in Deutschland pflanzen kann.
00:32:12: Pflanzen aber nur wenn es landwirtschaftliche Fläche ist also sprich auch mit einem ehemaligen Kartoffelacker, wenn da eine Wiese ist unter Naturschutzbehörde.
00:32:20: ab sieben Jahre ist dann irgendwas schützenswert was ja auch gut und schön ist.
00:32:24: Und somit kam halt irgendwie, dass wir uns erinnert haben.
00:32:27: Dass ich ja schon immer einen guten, also auch wieder bekannte.
00:32:29: Man braucht hier erst mal ein Freund und einen Bekannten.
00:32:31: Ich hatte halt einen Praktikant hier immer gehabt, einen echten Amrummer.
00:32:34: Da hat der damals gesagt, er kommt aus Amrum und wollte da mal ... Hatten Geißheim auch studiert.
00:32:39: Getränketechnologie ist dann zurück auf Amrum.
00:32:43: Wollte da ein eigenes Bier brauen war ja so vor zehn Jahren so bisschen modern.
00:32:46: diese Craft-Biere Kam aber in die Gastronomie und seitdem hatte natürlich auch ein bisschen Wein von uns gebraucht.
00:32:52: Und meine Frau, die ihre Kindheit auf Amrum verbracht hatte und halt eine extreme Liebe auch zur Insel Amrum hat.
00:33:00: Hatte mich dann halt irgendwie mal dazu gebracht, nach Amrum zu fahren.
00:33:03: mit dem Kollen wie er auch heißt, hatten wir halt Kontakt aufgenommen.
00:33:07: ob er nicht eventuell ein Landwirt kennt der war eher gesattert.
00:33:10: auf Amrun gibt es genug Landwirtschaft.
00:33:12: das waren halt so drei Sachen.
00:33:14: also einmal dass dieser Weinberg frei wurde Kollen Niebe zum Wein hat Meine Frau natürlich diese Insel hatte und Colin uns einen tollen Landwirt.
00:33:23: Oge Martin, also ein ganz rüstiger Landwärt, auch ein junger Kerl.
00:33:29: Und ja dann sind wir halt hingefahren nach Amrum Natürlich auch mit dem Hintergedanken wo sollen wir überhaupt hin?
00:33:35: Und klar PR war hier auch schon immer eine Größe für mich Also warum macht man natürlich Schrebstockpächter und so weiter?
00:33:41: weil man natürlich Wein auch gerne verkauft und Für mich war es natürlich glas ist schon schön wenn man auf Amrum in Walenteig setzt Weil natürlich auf Amrum ist man halt auch der erste, das heißt wie die Amerikaner die Flagge auf dem Mond.
00:33:53: So hatte ich mir vorgestellt unsere Trendflagge nach Amrum zu setzen und es hat einfach gepasst.
00:33:59: Colin war ganz begeistert dass er zukünftigen halben Hektar Weim anbauen könnte die Familie Martinen, den alten Landwärter sind, Bauern so gesehen.
00:34:12: Die halt von Rinder über Hühner und Landwirtschaft haben.
00:34:16: Hatte ich erst gedacht, oh Gott, das stehen, dass er erklären kann?
00:34:19: Da kam auch zurück von der Messe.
00:34:21: War vielleicht ein bisschen schick angezogen und hat mich dann in der Küche mit dem Herr Martinen Senior, dem Erk und dem Ohrke und der Mutter unterhalten Und der Erk so nordisch erst mal gar nichts gesagt, bis er irgendwann gesagt hat weil ich nur von einem Viertelhäktar gesprochen habe.
00:34:37: Das ist zu wenig.
00:34:38: Na das ist okay die Hammonscheine für Interesse und seitdem ist es wirklich auch eine tolle Freundschaft auch wieder zu der Familie Martinen und wir haben halt angepflanzt und dass ist halt das Schöne, dass wir seit dem auch Bekanntheitsgrad auf Amrum bekommen haben, der Sondergleichen ist.
00:34:53: Das ist bestimmt auch einer der bestgehendsten Weiner.
00:34:57: Nicht nur von den Amrumweinen, sondern auch vom Trendsreingau-Wein.
00:35:02: Vorletztes Jahr haben wir das erste Mal geerntet.
00:35:07: Wir sind sogar so drei Jahre her den Wein ausgebaut.
00:35:12: Dieses Jahr haben jetzt den zweiten Ertrag bei uns im Verkauf und der Wein wird uns wirklich... von Amrum aus den Händen gerissen, weil es gibt unheimlich viele Amrum-Fans.
00:35:22: Da habe ich gar nicht gedacht und wir haben das natürlich auch so ein bisschen spektakulär hochgefahren.
00:35:27: Ich habe dann auch Leute gesagt, da hatten wir einen Probenpaket gehabt auch mal wo ein Rosé Weißbegründer Graubegunder Wiesling noch drin war.
00:35:36: oder dann auch jemand sagt oh ich hab das ja nur gekauft wegen dem Amrumwein.
00:35:39: aber Jetzt habe ich auch so begeistert von Ihrem Roseel, können Sie mal auf zwölffachen Roseel.
00:35:43: Also es ist halt für uns auch ein Werbebotschafter dieser Armrumwein natürlich auch in der Armrummer Gastronomie wo wir natürlich sagen wer uns sein Wein haben will und den Armrumweihen freut uns natürlich auch wenn er unseren Roseel und den Rheingau-Riesling noch mit auf die Karte setzt.
00:35:55: also von der Seite war das schon auch so eine Sache um die Liebe zur Armrung die Bekanntheit zu unserem Colin der bei uns mal als Praktikant war.
00:36:06: Das haben halt alle Sachen reingespielt.
00:36:08: Es war noch nicht einmal unbedingt, dass es wirklich dieser Klimawandel im Vordergrund war.
00:36:12: Vielleicht auch als letzte Instanz das Interesse und dass man weit anbauen kann.
00:36:18: Und wir haben da ja wirklich einen sandigen Leben...
00:36:21: Dass das tatsächlich geht!
00:36:22: Dass dann doch keiner auf die Idee gekommen ist.
00:36:25: Sag mal wie viele Flaschen produziert ihr?
00:36:28: Sagt jetzt mal hier im Rheingau Wie viele Flaschen kommt da aus Anbogen mit dazu, damit man dann mal so eine Verhältnismäßigkeit?
00:36:36: Weil du hast jetzt von den Hektaren gesprochen.
00:36:38: Damit können die Leute relativ wenig anfangen.
00:36:41: Kann man das quantifizieren?
00:36:43: Ja kann man.
00:36:44: Jeder Winzer hat, sagt zwar immer, es sind knapp dreißig Hektar, jeder Winzer hatte noch einen Kollegen wo er zum pachten Wirtschaftungsvertrag hat also der vielleicht nicht selbst mehr Wein ausbaut aber wenn die Trauben an einen verkauft.
00:36:55: deswegen muss ich ein bisschen relativieren weil wir auch noch Südafrika haben.
00:36:59: Also wir kommen insgesamt mit dem was wir halt Produzieren sind wir so bei knapp die drei hunderttausend Flaschen, die wir halt produzieren.
00:37:08: Im Weingut mit allen Trommeln dran und was man natürlich nicht mit knapp dreißig Hektar macht sondern da ist hier und da einfach noch ein bisschen Traumenzukauf dabei und auf Armrum sind es halt nur zwei tausend vierhundert Flasche im letzten Jahr gewesen.
00:37:22: aber wir haben einen halben Hektare und auf einem halben hektar.
00:37:25: wenns gut laufen würde Dann muss aber auch regelmäßig Wasser kommen und so weiter.
00:37:29: Auf dem Boden ist das schon schwieriger, trockener Standort.
00:37:33: Könnte man also wirklich so drei tausend achthundert Flaschen?
00:37:35: Das wäre so das Ziel dann wär ich zufrieden!
00:37:39: Und wie gesagt der Weinberg ist ja noch jung und da glaube ich komme hoffentlich noch hin.
00:37:44: Klingt auch nach einer spannenden Verknappe nicht
00:37:45: wahr?!
00:37:46: Also das wird es ja quasi noch... Noch interessanter an der einen oder anderen Stelle.
00:37:51: Du sagst, dass die Leute begeistert davon sind, dass viele andere Freunde gibt?
00:37:54: Ja dann steht ja dieser ... Wenn ihr Natur mitspielt... Kommst du auf die Drei Tausend Acht und ich drücke euch die Daumen auf jeden Fall!
00:38:03: Und der Wein ist wirklich sput.
00:38:04: Also ich sage immer gleich es geschulte, das er auch am Umgewachsenen kostet.
00:38:08: natürlich ein paar Euro mehr aber würde der hier im Rheingau zehn Euro kosten?
00:38:13: da wird man aus den Händen gerissen werden.
00:38:14: also ich reb so was um Skabes auch Katmar gesagt Pilswiderstandsfähige Rätsorte, dass wir nicht noch Pflanzenschutz auf Amrum haben und ein wahnsinnig schöner Wein.
00:38:29: Derjenige der trinkt ist jetzt so, dass man denkt, man trinkte einen Wein aus dem Norden oder sonst was, sondern wenn man ihn trinkst sagt man, bauch hast du noch eine zweite Flasche.
00:38:38: Das ist immer gut, wenn man Wein trinkten kann, dass da nur eine zweite flasche kommen könnte zum Abschluss Michael die typische Frage auch gerne, fast allen mein Podcast gestern Stelle ist.
00:38:51: Jetzt hast du hier ein Familienunternehmen das seit vielen mehreren Jahrhunderten in Familienbesitzer ist.
00:38:57: Ihr arbeitet sehr hart.
00:39:00: gibt es außer dem was Du hier tust und was Du geschaffen hast?
00:39:05: Hast Du noch eine Zusätzlich Altersvorsorge in irgendeiner Art und Weise, wie das so normalsteibliche, wie ich beispielsweise hat.
00:39:13: Da man irgendwie ein paar Fonds hatte oder vielleicht mal eine Wohnung versucht zu kaufen.
00:39:20: Gibt es sowas bei dir auch?
00:39:21: Oder sagst du denn Altersversorgung?
00:39:22: Wir sitzen gerade in deiner Alters-Vorsorge auf deinem Weingut.
00:39:26: Ja also früher war das ja ganz klassisch der alten Teil so gesehen dass man halt auch für die älteren gesorgt hat.
00:39:33: Also heute ist eigentlich schon das Ziel wenn ich hier aussteige dass ich so gesehen finanziell abgesichert bin und damit hat der Linz ja auch alle klassischen Sachen wie ursprünglich Lebensversicherung.
00:39:45: Irgendwann merkt man, dass man vielleicht doch eher ETS direkt abschließen kann und und und.
00:39:51: Und damit ist es glaube ich und das höre ich auch von meinen anderen Kollegen.
00:39:54: Das heißt wenn man hier rausgeht will man eigentlich schon, dass die neue Generation nicht auf der Tasche liegt.
00:40:00: Klar kann man ja als Rentner heutzutage mitarbeiten und das stelle ich mir halt auch später vor.
00:40:05: Es wird bestimmt nie einen Ausstieg geben, dass man aus dem Berufsleben, wie sehr klassisch es ist mit Paran-Sechzig, hier aussteigt bis ob bei meiner Mutter ist.
00:40:13: Man wird hier immer mit arbeiten.
00:40:15: aber umgekehrt muss ich auch sagen kann ich mich auch nie vorstellen, wenn ich sage jetzt mal über sechzig bin, dass ich von morgens bis abends spazieren gehe oder keine Ahnung Zeitung lese.
00:40:28: Damit wird man halt immer in so einem Betrieb gebraucht, vielleicht nur um die Werkstatt mal aufzuräumen oder was halt auch immer anfällt.
00:40:34: Meine Mutter macht bei uns ganz gerne Kontrollen, was Rebstockpachten angeht und vielleicht ein Büro irgendeiner etwas falsch eingetragen hat von E-Mailadresse bis sonst wohin.
00:40:42: das ist ja auch wichtig.
00:40:43: aber all dieser Sorge ist beim Binze auch ganz klar wichtig.
00:40:47: und wenn du es so direkt ansprichst, dann gibt's bei uns bei mir dann auch ETFs Lebensversicherungen, ein Barplan.
00:40:55: Irgendwie weltlich
00:40:55: ausgerufen setzt einen Winter der wahrscheinlich niemals verdursten wird in seinem Leben und immer ein gutes Fläschchen hat kümmert sich um seine Altersvorsorge indem er mit dem Kapitalmarkt zusammenarbeitet.
00:41:08: das ist eine gute Nachricht für alle die sich noch nicht ganz sicher sind ob sie sowas tun sollen oder nicht.
00:41:15: Das freut mich zu hören.
00:41:17: Und die allerletzte Frage die ich habe Die Welt ist im Moment schwierig.
00:41:24: An jeder Ecke, es gibt eigentlich fast nur noch negative Nachrichten.
00:41:29: Ich habe dich jetzt kennengelernt nicht nur in unserem Gespräch sondern auch bei unseren ersten Treffen als extrem und äußerst optimistisch.
00:41:36: Bei dir ist das Glas immer halb voll oder niemals halb leer.
00:41:39: Das hab ich so ein bisschen mitgenommen.
00:41:42: Was kannst du uns an unseren Hörern sagen?
00:41:43: Was soll sie optimistich stimmen für die für die Zukunft jetzt auch, nicht nur für das Gewerbe des Weines sondern insgesamt?
00:41:51: vielleicht gibt es irgendetwas was wir den Zuhörern mitgeben können dass man sagt hier gehen jetzt mal optimistisch an die ganze Geschichte ran und nicht immer nur traurig und sauer und keine Ahnung was.
00:42:04: Also ich persönlich muss sagen also dieses finde ich halt auch mehr.
00:42:08: Man muss ja eins auch mal überlegen wie schön's ist in Deutschland zu sein Was für nette Begegnungen haben wie toll und frei man sich hier bewegen kann.
00:42:18: Und ich hatte eben schon mal gesagt, die WHO schimpft ja immer über Wein trinken.
00:42:23: dann aber ich kann es nur sagen, ich habe jetzt gerade vor zwei Wochen auch ein ganz großes Blutbild gemacht also Größe wie es gar nicht mehr groß geht und die Ärztin hat außerhalb Trenz.
00:42:32: da sieht man dass sie sich gesund ernähren das stimmt auch.
00:42:34: wir ernählen uns abends wirklich gesund dass man halt guckt dass man frisch kocht usw.
00:42:40: Aber wir trinken jeden Tag nur Flaschen Beinen.
00:42:43: Ob das jetzt zu zweit zu viel ist, war da hingestellt.
00:42:47: Ich persönlich kann es nur für mich entscheiden.
00:42:49: ich liebe dass abends beim guten Glas Wein zur Ruhe zu kommen.
00:42:52: Ich würde auch niemals tagsüber Wein anruhen.
00:42:54: wir müssen ja auch dann mit Sorgfältigung gehen.
00:42:56: bei mir.
00:42:56: jeder Mitarbeiter Leiling oder sonst was heißt also komplettes Alkoholverbottags über sage immer tagsüber nur Wasser sagt dann immer wenn feierabend ist kein Wasser mehr.
00:43:07: klar trink schon auch Klaaswasser noch dazu zum guten Glaswein.
00:43:10: Ich trinke es aber auch nebendran.
00:43:11: Aber ich glaube, man sollte einfach mal mit dem zufrieden sein... ...ich glaube wir haben uns immer angewöhnt zu gucken was ein anderer vielleicht mehr hat und dann man sollte eher mal zurückgucken was ein andere vielleicht weniger hat.
00:43:23: wenn einer dann wirklich ein Problem hat dass er vielleicht die Wohnung zum Kleinen ist oder sonstwas kann man ja auch mal gucken der vielleicht gar keine Wohnung hat.
00:43:32: ich denke wir haben in Deutschland so ein bisschen dieses Schlechtreden auch irgendwie angewöhnter.
00:43:36: Und klar, können ich mich auch gesperren.
00:43:38: Ich sehe Leute vielleicht weniger Alkohol trinken und so weiter.
00:43:42: aber wenn ich nach vorne gucke weiß ich auch dass nach wie vor das Geld auf der Straße liegt Aber muss sich halt bemühen.
00:43:50: und klar ich kann nur auf den Weg geben Dass wir auch lernen müssen mal wieder zu arbeiten.
00:43:55: Wenn es von meiner Stand sehe ich arbeite sechszehn Stunden die Woche deswegen geht's mir halt auch finanziell gut würde ich jetzt behaupten ob er gut ist.
00:44:03: Natürlich kann auch nur ein Schnitzel am Tag essen, das bringt es auch nix wenn ich fünf Schnitzeln am Tag esse.
00:44:07: Da bin ich gar nicht und da ist es glaube ich in Zukunft auch wichtig dass man einfach die Mentalität hat, dass man sich nicht immer auf den Staat drauf verlässt, dass der Staat einen hilft sondern dass man jeder seines Glückes schmiedt.
00:44:20: und wenn's auch wehtut morgens um fünf in den Weinberg zu gehen aber trotzdem abends glaube ich kann ich wenn ich was geleistet habe auch wieder beim Lächeln ein Glas Wein trinken.
00:44:31: Gut, dann gehen wir optimistisch und voller Tatentrang in die Zukunft.
00:44:34: In die nahe und in die weite!
00:44:36: Ich bedanke mich recht herzlich für deine Zeit, die du dir genommen hast.
00:44:40: Von deinen sechzig Stunden in der Woche habe ich jetzt mal eine Stunde abgeklappert.
00:44:44: Danke dafür hat mir große Freude gemacht, ich hab viel gelernt... ...und ich freue mich auf das nächste Event bei dir.
00:44:49: Ja, siehst du mal?
00:44:50: Jetzt ist tagsüber wo ich gesagt habe, man darf nur kein Glas Wein trinken.
00:44:53: Verschieden uns auch heute Abend.
00:44:54: Und ja, Dankeschön!
00:44:56: Hat mir Spaß gemacht und ihr sagt Freut mich, wenn Leute und Zuhörer immer was wissen wollen über den
00:45:02: Beruf des Winters.
00:45:03: Danke dir!
00:45:08: Gerne!
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