#71 Joachim Nareike sucht das Gespräch mit Markus Brunnermeier

Shownotes

Vom Finanzbeamten an die Princeton University: Ökonom Markus Brunnermeier erklärt im FONDS professionell Podcast, warum Krisen entstehen, weshalb Resilienz wichtiger ist als Risikovermeidung – und warum kleine Schocks oft sogar nützlich sind. Jetzt reinhören!

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00:00:06: Heute freue

00:00:16: ich mich wieder ganz besonders auf meinen Gast.

00:00:18: In der Theorie funktionieren Märkte oft reibungslos, doch in der Realität ist das selten der Fall.

00:00:25: Informationen sind ungleich verteilt, Entscheidungen verzögern sich Anreize greifen nicht immer wie gedacht oder anders gesagt es gibt Friktionen.

00:00:35: Friktionen sind nichts anderes als Reibungen und da werden wir ein bisschen darüber sprechen, denn genau diese Reibung sind es die darüber entscheiden ob sie stymisch stabil bleiben oder tatsächlich ins Wanken geraten.

00:00:48: Mein heutiger Gast beschäftigt sich seit vielen Jahren genau mit diesem Mechanismus warum Krisen entstehen, warum Sie sich verstärken und warum wir sie oft erst erkennen wenns bereits fast zu spät ist.

00:01:00: Seit Weg dorthin ist aber ebenso ungewöhnlich wie beeindruckend und führt ihn heute an einer der renommiertesten Universitäten in der Welt.

00:01:08: Mein Name ist Joachim Lareike, ich suche heute das Gespräch mit Markus Brunner-Meier.

00:01:13: Herzlich willkommen lieber Markus Brünner-Meyer!

00:01:15: Danke schön.

00:01:16: Hallo Herr Lareikke

00:01:20: Ich möchte gerne damit starten.

00:01:21: Ich habe mich natürlich ein bisschen vorbereitet auf unser Gespräch.

00:01:25: Da ist mir eins aufgefallen, Ihr Werdegang war nicht klassisch akademisch Und ich finde es ganz besonders spannend.

00:01:33: Sie haben ursprünglich von der handwerkliche Ausbildung gemacht, das ist korrekt oder?

00:01:37: Keine Ausbildung, ich hätte an sich den natürlichen Zünderei-Betrieb übernehmen sollen.

00:01:41: Ich habe viel mitgearbeitet Hat ja auch schon einen Lehrvertrag mit meinem Vater Aber ich habe dann doch entschieden auf Anrat meines Vaters ein Finanzbeamter zu werden.

00:01:54: Ah okay!

00:01:55: Ich wurde dann im mittleren Dienst Finanzbeamt in der Bayerischen Finanzverwaltung und habe drei Jahre dort den Ausbildern gemacht.

00:02:03: Das heißt, der Vater hat dem Kunde diesen Richtungswechsel so ein bisschen forciert?

00:02:08: Nicht forcierede es war... Ich hab lange nicht darüber nachgedacht.

00:02:11: das waren sich meine Firma.

00:02:14: ich hab ganz viel mitgearbeitet.

00:02:16: ich hab da auch schon einen Plan gemacht für eine Lebensplanung wie ich die Firma aufbauen werde und weiterentwickeln wäre.

00:02:23: damals glaubst du eine kleine Baugrise aber von daher war's nicht zu klar und man fahrte immer Versuch mal das Finanzen, vielleicht gefällt es dir.

00:02:32: Und diejenigen, denen ich raufgefragt haben, sagten, ah, macht das sonst damals wegen der Baukrise oder so?

00:02:38: Mein Bruder leitet jetzt die Firma Die Zimmerei.

00:02:41: Das wäre eine Frage gewesen.

00:02:42: Die Zinnerei gibt es noch?

00:02:43: Ja, ein Bruder macht es.

00:02:44: Das heißt auch in der Familie geblieben.

00:02:46: Das bedeutet, es war dann im Grunde so, dass gesagt wurde, geh mal zum Finanzamt.

00:02:50: Das ist sicher krisensicher.

00:02:52: Steuern müssen immer bezahlt werden und da wird sich jemand kümmern.

00:03:00: Aber dieser untypische Weg, hat er – ist untypfisch glaube ich oder?

00:03:03: Hat der auch ein bisschen dabei geholfen dahin zu kommen wo sie jetzt sind.

00:03:09: Ja, ich glaube wenn man als Sohn von Selbstständigen aufwächst wird man ein bisschen unabhängiger und Entrepreneurship und so dass man es als Entrepreneurale sieht das man da um Fliesigen auch eingeht und dementsprechend auch bereit ist neue Wege einzuschlagen.

00:03:27: Und das haben sie, dieses Risiko wollten Sie dann nach dem Finanzamt mal eingehen.

00:03:31: Weil im Grunde ist ja finanzamtlich sicherste was es gibt her, sag ich jetzt einfach mal so ein bisschen plakativ.

00:03:37: aber da ging der Weg ja weiter und aktuell sind die glaube ich in USA?

00:03:41: Stimmt!

00:03:41: Ja also ich hab dann zur Sappetur nachgeholt, wir haben hier unseren zweiten Bildungsweg und nach der Bundeswehr habe ich dann gesagt, ja ich versuche mal das Risiko einzugehen zu studieren, nicht weil er gerade erst meiner Familie hat, der je studiert hat.

00:03:56: Das war für mich alles neu, da wusste ich nicht was das sein wird.

00:04:00: Ich habe dann nach zwei Jahren ein Haustauschprogramm in den USA gemacht und in der Uni Regensburg angefangen vor zwei Jahre und ging dann vor einem Jahr nach Nashville, Tennessee zur Vanderbilt Universität und hab dort einen Masters bekommen.

00:04:15: Danach ging ich zurück nach Deutschland zu Uni Bonn ins europäische Doktorandenprogramm.

00:04:21: Man war für ein Jahr in Bonn und dann vier Jahre ... In London und dann war es gut auf Economics.

00:04:26: Und ich habe da meinen Bietstil und mein Doktor abgeschlossen.

00:04:28: Dann bin ich wieder zurück in den USA, an der Prinz de Neustädt und seitdem bin ich im Prinzen.

00:04:35: Seit de neun bis jetzt sieht Pilzen?

00:04:36: Ja!

00:04:38: Sie beschäftigen sich ja mit dem Finanzsystem, mit Krisen und mit wirtschaftlicher Stabilität.

00:04:46: Wenn sie einem Nichtökonom erklären müssten was sie tun wie würde das die Erklärung ausfallen?

00:04:54: Von meiner Forschungsarbeit an.

00:04:57: Ich würde sagen, ich beschäftige mich wie sich Schocks zu Krisen entwickeln können.

00:05:03: und was sind die Mechanismen, die sie so großen Krisen dann entwickeln?

00:05:08: Wird es in den Finanzbereich anfängt und dann eine ganze Makrokonomie beeinträchtigt und zur Arbeitslosigkeit führt

00:05:13: usw.,

00:05:14: wie kann ich das messen?

00:05:16: Zum Beispiel entwickle ich Risikomase, wie misst man diese Risiken?

00:05:20: Es gab traditionelle Risikomasse, die messen wie riskant es eine Bank oder ein Fonds oder eine Firma.

00:05:27: Aber es gab nicht Risikomase.

00:05:28: sagen wenn eine Firma pleitegeht, wie wahrscheinlich ist das dann überspringt auf den Rest des Systems?

00:05:34: Was das Risiko eines, ab dem Rest des Systemes...

00:05:38: Also der sogenannte Flächenbrand, der da entsteht.

00:05:41: Das

00:05:42: kann sein, dass es zwei Banken gibt und sich genauso für das Ganze, dass sie pleiten gehen aber die Bank auch, wenn sie pleite geht, dann passiert nichts fürs System das Finanzsystem aus ganzes.

00:05:52: Punkt B, wenn es weitergeht, sieht sich alle anderen mit, ich glaube sie sind Spillover Effekte.

00:05:58: um das zu messen wie muss man das?

00:06:00: neue Methoden entwickeln zum Beispiel?

00:06:02: Wie wird wirklich auch Modelle wie man das einbaut in Makromodellen dann danach die Markoeconomie wie man dann auch in der Politik darauf reagieren kann und wie die Geldpolitik reagieren können?

00:06:12: was hat das für Auswirkungen auf die Inflation?

00:06:15: Wem kann nicht dann dementsprechend stabilisieren einwirken?

00:06:18: da muss ich Stabilisiert.

00:06:22: Okay, wenn Sie sagen, sie sind der neunundneinzigte Princeton das heißt dann haben sie quasi live und in Farbe Subprime mitgemacht also zwei tausend sieben zweitausend acht und ich erinnere mich dunkel weil ich bin natürlich froh dass es schon sehr lange vorbei ist aber hier nämlich dunkel daran dass sehr häufig auch zu lesen war die bank A oder die Bank B weiß eigentlich gar nicht welche Risiken sie in ihren Büchern haben Und das hat sich bei mir tatsächlich ein bisschen eingebrannt, weil wir alle wissen wie viele Menschen in Banken arbeiten und wie viel schichtig dieses Geschäfts auch sein kann.

00:06:58: Und dass es dann Menschen gibt die gar nicht genau wissen welche Risiken sie ihnen Büchern haben.

00:07:05: Das ist etwas was Sie versuchen zu erkünden bzw.

00:07:08: auch zu analysieren und eben diese Wenn-Dann-Geschichte machen.

00:07:11: Genau!

00:07:12: Und im Endeffekt keiner weiß es hundertprozentig genau welche Risiken an den Bücheren stecken?

00:07:18: Und was doch schwieriger ist, ich weiß gar nicht, wenn eine andere Nachbarbank in Schwierigkeiten kriegt.

00:07:22: Wie wird es auf mich das aus?

00:07:24: Dieses Billow-Effekt zu messen oder abzuschätzen – das ist eben sehr wichtig!

00:07:30: Ich habe auch gerade gehört bei Ihnen, Sie sagen, ich versuche herauszuarbeiten mit meinen Kollegen wie sich ein Schock zu einer Krise werben kann.

00:07:42: Das heißt im Umkehrschluss gibt es Schocks die nicht automatisch zu der Krise werden.

00:07:46: Ja, also es kann nicht das System so aufgestellt sein dass ein Schock einfach abgefahren werden kann.

00:07:51: Und vor der Krise waren viele dieser Modelle sehr linear.

00:07:55: Das heißt wenn ein Job zehnmal so groß ist dann sind auch die Auswirkungen zehn mal so groß.

00:08:00: aber die meisten sind ja noch nicht linear.

00:08:02: D.h.,

00:08:02: ein Schok ist zehnmal zu groß und die Auswirken sind mehr als zehnmal größer.

00:08:07: Ein normales Finanzsystem, sodass kleinere Shocks können abgefangen werden.

00:08:12: Dann kommen wir wieder zurück.

00:08:13: Wenn ein größerer Schock kommt, dann trifft man einen Kipppunkt und plötzlich wird das Besen nicht dramatischer.

00:08:19: Also das selbst stabilisierende Effekt des Finanzmärktes tritt mich mal ein.

00:08:23: es wird dann destabilisiert Und diese Kipppunkte zu finden wo die liegen und wann die eintreten Wann das System chroniel ist und nicht mehr stabil ist.

00:08:33: Das ist eigentlich ein Teil dieser Analyse.

00:08:35: Und

00:08:36: können wir in die Praxis gehen?

00:08:37: Gibt's so'n Schockerlebnis in der Vergangenheit wo sie sagen Da war ich ganz gut weggesteckt, hat im Grunde fast kaum jemand gemerkt.

00:08:46: Und das wurde vom Gesandtsystem ganz gut abgefedert.

00:08:52: Gab's das wahrscheinlich schon mal?

00:08:54: Wir haben Schocks jeden Tag und es gibt Schocks die abgefedert werden von Markt allein ohne dass der Regierung eingrifft oder die Zentralbank eingreift.

00:09:03: Da haben wir jeden Tag.

00:09:04: die kleineren Schocks werden abgefedar.

00:09:06: kommen wieder zurück zum Ursprüngern.

00:09:08: Wäre das der Schock, den wir seit einiger Zeit an der Tankstelle?

00:09:13: Das wäre so ein kleiner Schock in Anführungsstrichen.

00:09:17: Ja, könnte es sich noch zum Großen entwickeln.

00:09:18: Einverstanden, ja!

00:09:20: Es sind davon abbelangt, dass sich das hinzieht... Aber es gibt auch Schocks wie Silicon Valley Bank vor zwei Jahren oder drei Jahre jetzt schon wo man sagt ja da Man musste die Zentralbank eingreifen und konnte es noch abfedern.

00:09:36: Und das ist alles wieder ganz okay jetzt, aber es hätte sich so ein Riesenglies entwickeln können.

00:09:40: Vielleicht erklären wir dir zuhören Silicon Valley Bank?

00:09:43: Das war vor drei Jahren etwa eine Regionalbank, die in Probleme geraten ist – und das konnte im Grunde das Banksystem abfangen.

00:09:52: Was war die Ursache nochmal für die Problematik?

00:09:56: Die Ursache waren sich sehr gewachsen oder sehr groß über die zweieinhalbfünfzig Milliarden hinaus und hatte viele Staatspapiere gekauft, die sehr niedrigen Zinsen zahlen.

00:10:09: Und dann hat die fette Zins angezogen und das Zinsrisiko ging nach oben und haben die Verpapierdrahmen stark an Wert verloren.

00:10:15: Von daher waren sie unter Wasser, d.h.

00:10:17: im Endeffekt insolvent.

00:10:20: Und plötzlich wollten die Geldanleger und die depositen Anleger die Gelder zurückziehen, weil es keine Bank gibt, also ein Banker auf die Bank losgetreten worden ist... Und dann ist die Bank untergegangen.

00:10:31: Dann ist die Frage, welche andere Banken werden da mit gezogen?

00:10:35: Die Fürstrepublik bankt ihn auch unter.

00:10:37: und dann fragen wir, wie wird der Fedfeller Reserve zur Zentralbank USA intervenieren um das nicht zum Flächenbrand zu lassen?

00:10:45: Da hat die Zentralbanks sehr interveniert, um das alles gutzuhalten.

00:10:50: Jetzt hat sich die Lage wieder stabilisiert.

00:10:51: Wenn man nicht interveniert hätte, hätte ein Flächenrand entstehen können

00:10:57: Und der Flechtenbahn wäre entstanden.

00:10:58: nicht, weil die keine Assets haben sondern weil die Menschen, die Assets bei dieser Bank hatten relativ zeitgleich an ihre Gelder kommen wollten.

00:11:07: Weil eben das Gerücht aufkam dass sie in die Zahlungsunfähigkeit gerascht sind.

00:11:13: Aber das heißt auch da muss diese Bank dann ihre Assets verkaufen und der Werteassets geht runter.

00:11:18: ein andere Bank dann vielleicht ähnliche Assets Da geht der Preis auch nach unten, dann werden die auch Verluste machen.

00:11:24: Dann fangen wir noch die andere zu mal aufmachen weil für die anderen Banken und dann bricht es um den Flächenbrandzustand.

00:11:32: Könnten denn die Banken, weil sie sagten gerade das ist eine Regionalbank gewesen?

00:11:36: Ich glaube ein ganz gutes Beispiel an dem wir ein bisschen bleiben können, weil es exemplarisch ist dafür was passieren kann.

00:11:43: Sie fragen gerade davon zweihundertfünfzig Milliarden.

00:11:46: Das ist die Bilanzsumme dieser Bank.

00:11:49: Für uns alle sehr viel Geld, vergleichsweise mit der Deutschen Bank.

00:11:53: Was hat die für eine Bilanzsumme?

00:11:55: Das zehnfache wahrscheinlich in der Größenordnung.

00:12:00: Also schon auch ein großer Nummer, auch wenn noch niemand was von uns vom Silicon Valley-Bank gehört hat.

00:12:04: Es klingt natürlich furchtbar sexy weil Silicon Valley assoziiert man immer mit etwas anderem.

00:12:08: also das ist ne große große Balkawesen.

00:12:11: Ja es war sich sehr schnell gewachsen und hatte sich viele finanzierenden vielen Silicon Valley gemacht insbesondere im Tech Sector.

00:12:19: Von daher war sie auch systemisch relevant.

00:12:22: Und die Leute, die das Geld angelegt haben, zumindest Temporär, die hatten da große Kunden, bis zu hunderttausend Dollar oder zweitentausend dollar ist also abgesichert von Einlagensicherung.

00:12:33: aber die hatten über sich Millionen als Einlagen bei dieser Bank und plötzlich war das alles willskant.

00:12:38: dann haben Sie Geld abgezogen sehr schnell.

00:12:40: Das Bricker kommt natürlich zu diesem Run, von dem Sie gesprochen haben Und dann wurden alle durch die gleiche Tür raus und die ist natürlich nicht so aufnahmefähig.

00:12:49: Aber es

00:12:49: war an sich angesehen, also eine mittelgroße Bank und hatte weniger Regulierung als die Großbanken.

00:12:56: Von daher wurde das Zinsrisiko nicht sofort gesehen, bis die Bank eingegangen ist.

00:13:01: In dem Zusammenhang fällt mir auch gerade etwas ein, worüber ich jedes Jahr mindestens einmal stolpe.

00:13:06: Das ist die Beprüfung der Banken nach... Systemrelevanz auf der einen Seite und auch wie ist die Eigenkapitalausstattung.

00:13:18: Das wird meistens, glaube ich von Europa aus gemacht oder?

00:13:23: Also den Großbacken werden von S&M in der ICB gemacht ja unter kleineren Banken vom Nationalen Aufsichtsbereich im Deutschen Bebau-Fan macht

00:13:30: das.

00:13:31: Und da denke ich oft bei mir wenn ich diese Summen sehe.

00:13:34: und dann sage ich jetzt mal eine Eigenkapitalequote.

00:13:36: Ich bin nicht ganz so bewandert aber ich glaube ein Eigenkapitelquote von zehn Prozent ist glaube schon Gut?

00:13:43: Ja, acht Prozent muss es sein.

00:13:46: Okay aber sagen wir zehn Prozent.

00:13:48: die Bank ist ganz gut und der Weg hat zehn Prozent Eigenkapitalquote.

00:13:51: das bedeutet sie muss zehn Prozent ihrer außenstehenden Geschäfte als Eigenkapitel hinterlegt haben in der ich ganz abgekürzt natürlich

00:14:01: habe gekürzt weil man klar gewisse Werbapier im Zähl nicht als riskant, die werden dann weniger gewichtet.

00:14:08: Also nach der Gewichtung muss sie zumindest zehn Prozent von diesen Assets und den ganzen Aktiv-Aupositionen auf der Bilanz müssen als Eigenkapital interlekt

00:14:17: sein.".

00:14:19: Das heißt aber auch – ich will jetzt niemandem Angst machen, aber das bedeutet dass nur einer von zehn Euros im Grunde, die ich bei einer Bank habe rein rechnerisch auch da ist?

00:14:29: Maximal.

00:14:30: Maximal!

00:14:31: Weil wir haben natürlich noch Nebel drin in der Zeit.

00:14:35: Geld zur Bank bringen, dann wird es so sein, dass die Bank das versucht weiter anzulegen und produktiv anzuliegen.

00:14:43: Und das System ist so aufgestanden, ist auch gut zogen.

00:14:45: Man will ja nicht, dass das einfach Interessor

00:14:47: verschwindet.".

00:14:50: Das Eikapital sagt, der Bankjahr oder die Bankaktionäre soll das Risiko abfangen, weil die Bank in irgendwelche riskanten Bereiche reingeht was dann auch die Wirtschaft antreibt.

00:15:00: Wir wollen, dass sie die Wirtschaft angreift, damit das gut angelegt wird.

00:15:04: Aber es kann schief gehen und da kaufe ich eben zehn Prozent als Puffer, ein Kapitalpuffer.

00:15:08: Wenn was schief gibt, dass das erst von den Aktionären abgefangen wird.

00:15:12: Und dann nur das, was über das im Naus geht?

00:15:15: Da werden dann ja auch die Leute, die Schuldtitel gekauft haben oder auch Depositoren, also Schiererkonten haben.

00:15:26: Aber das ist dann auch wieder abgesichert vom Einladenversicher.

00:15:29: Bis hunderttausend in Deutschland zumindest.

00:15:33: Okay, es ist einfach gut.

00:15:34: Ich glaube das total wichtig ist dass wir versuchen den Menschen auch ein bisschen mal die Zusammenhänge und auch die Größenordnung mitzugeben.

00:15:42: Auch das sagen der beide nochmal ganz bewusst und auch sehr deutlich ins Mikrofon.

00:15:46: Banken sind für dieses System in dem wir leben unabdingbar!

00:15:50: Sie sind ein ganz wichtiger Bestandteil, den jeder übrigens jeden Tag nutzt Und manchmal auch für die größte Anschaffung seines Lebensnutzes, nämlich beispielsweise seine Mobilität zu kaufen.

00:16:01: Das würde ohne Bank oftmals gar nicht funktionieren.

00:16:04: Das heißt also wir sind hier zusammengekommen und sozusagen die Schlechtbanken aufgestellt, sondern wir sind unter anderem auch gekommen um zu sagen wie wichtig Banken für unser gesamtes System sind.

00:16:13: Das sind sehr kernelemente.

00:16:15: Klar in den USA sind Finanzmärkte auch wichtig, die die Banken zum Teil ersetzen haben.

00:16:21: Die ganze FinTech-Brosche... werden es auch im Endeffekt machen, Bankengeschäfte.

00:16:27: Das heißt,

00:16:27: Banken, Fintech, Kapitalmärkte – alle sind sehr wichtig für die reale Ökonomie!

00:16:33: Man kann an sich sonst keine Wirtschaft betreiben.

00:16:36: Sonst kann man sagen, wenn jemand eine Idee hat oder ein neues Haus kaufen will, dann will er sich irgendwie Geld allein um diese neue Idee zu verwirklichen haben.

00:16:45: Wenn er die verwirklicht, dann wird das gut.

00:16:48: Er kann Leute einstellen und etwas produzieren trägst du im Wirtschaftsleben bei und ohne Banken geht es halt nicht, außer dass man vielleicht Kapitalmärkte hat.

00:16:59: Aber das ist dann eher für größere Firmen, für kleinere Firme sind die Banken sehr wichtig.

00:17:05: Okay, kommen wir zu der Geschichte, die Sie in Princeton mit Ihren Kollegen hauptsächlich tun?

00:17:10: Weil Sie sagen, sie schauen sich das genau an.

00:17:12: wie hängt was mit etwas zusammen?

00:17:13: Wie wird aus einem Schock eine Krise?

00:17:17: Das Beispiel, was uns allen geläufig ist, ist sicherlich Subprime.

00:17:21: Das ist ein Schock und daraus wurde eine Krise, die dann wie im Tsunami um den gesamten Globus gelaufen ist in den unterschiedlichen Ausprägungen der Wellen, die über die Länder gerollt sind.

00:17:34: Bevor wir noch ein bisschen tiefer reingehen, die erste Frage ist... Wie gefährdet sind wir aktuell global?

00:17:44: Dass sowas oder sowas Ähnliches noch einmal passieren könnte.

00:17:49: Also ich habe mich auch sehr viel mit Spekulationsblasen beschäftigt, es ist nicht so das Subgrime da kam ein Schock plötzlich aus dem Nichts und plötzlich haben wir das Problem mit Subgrim.

00:17:58: also häufig ist es so dass sich so Spekulation Blasen entwickeln und plötzlich Leerpapiere hochgeblasern also Bärte gewinnen die uns sich nicht vom Fundamentalwert getragen werden.

00:18:09: der Preis geht über den Fundamentalbärten hinaus.

00:18:11: Aber das müssen wir noch mal ganz kurz erklären.

00:18:13: Saftschreiben war, dass sich im Grunde Immobilienwerte überproportional schnell gesteigert haben, weil es immer wieder jemandem gab der auch in der Lage und Willen zwar den höheren Preis für diese Immobile zu zahlen.

00:18:26: Und das ging dann immer so weiter bis irgendwann die Plase platzte, weil eben niemand mehr da war, der die Kredite zurückzahlen konnte und der noch jemanden fand, der ihm diese Immobile noch teurer abkauft.

00:18:39: Das heißt die Preise prutzeten Und dann ging es natürlich.

00:18:42: Also

00:18:42: ich glaube eine Plase auf die Immobilienpreise, aber es glaubt nur denjenigen, der die Immobilien kauft, verschuldet sich und gibt auch einen Neuerpapiere oder die Bank, gibt ein Kredit und die Bank behält die Kredite nicht auf ihrer Bilanz sondern gibt da neue Papiere aus so wie das Subprime Mogadgesche, so ein Subprim Hypotheken Und diese Öpothekpapiere, die werden auch so mit dem Preis hochgehandelt.

00:19:09: Wenn über Billenpreise hochgehen, gehen über die Öpotheyg-Preisen auch mit da oben.

00:19:12: Die waren alle überteuert und das hat sich da entwickelt über Jahre hinweg.

00:19:17: Da ging es sehr hoch und war künstlich so überhöht... ...und ist eine Blase dann ein Spekulationsblase wenn der Preis über den Fundamentalwert hinausgeht.

00:19:28: Und die Blasen können eben auch platzen.

00:19:31: Dann geht es da unten und normalerweise platzt er nicht in einem zu... Das sind eher, sagen wir mal, die Leute, das ist nicht der Rebaus und ein Ballon.

00:19:37: Weil sie dann deflehten also gehen nach unten.

00:19:40: Das ist nicht unmittelbar in einem Tag aber legen nach unten dann.

00:19:44: Und da entstehen Probleme.

00:19:45: Die Leute, die diese Papiere haben und dagegen sich finanzieren haben mit Fremdkapital.

00:19:50: D.h.,

00:19:51: die haben Leverage, die sind nicht nur Eikapital finanziert, die werden auch durch diesen Leverages mehrfachen Hebelwirkungen ausgesetzt sind und machen riesige Verluste.

00:20:02: und da geht noch ein Bleite.

00:20:02: Und wenn dann die Bleite gehen, die Eigentümer von diesen Aktien von diesem Banken, die leiden auch wieder daran darunter, dann gibt es eine ganze Kette, die sich dann das Ganze amplifiziert, das Ganze größer

00:20:14: macht.".

00:20:14: Das ist die sogenannte Chain Reaction, die Kettenreaktion, die dann eben auftaucht?

00:20:19: Und die dann übrigens – und das ist das wahnsinnig Interessante – nicht nur in dieser originären Branche bleibt sondern in alle Branchen abstrahlt denn!

00:20:27: sagen wir mal, in der Vielzahl der Branchen abstrahlt und dann auch relativ viele Firmen trifft.

00:20:34: Und somit auch Menschen trifft?

00:20:36: Genau!

00:20:37: Wenn die Bank jetzt sehr viel Eigenkapital hat... Dann wird eben nur das Eigenkapitel betroffen sein.

00:20:43: Das trifft dann die reicheren Leute, die das Eigen Kapital in der Bank halten.

00:20:48: Da kann man es abfangen.

00:20:49: Aber wenn es viele Fremdkapitalen hat, da geht die Bank bleibtieren, da muss sie abgewickelt werden.

00:20:55: Erst hat's dir die Bank hatte, kannst du dann auch im Markt geworfen.

00:20:58: Das drückt dann wieder die Preise und das macht es der Schneeballsystem nicht mehr aufmachen oder weniger.

00:21:04: Und dann geht alles wie eine Hose nicht so samtig.

00:21:09: Die Älteren unter unserer Tour können sich daran durchaus noch erinnern.

00:21:13: Es ist knapp zwanzig Jahre her und ich glaube wir haben damals sicherlich Situation gehabt wo uns nicht mehr so richtig zu lachen zum Mute war weil es auch ne wahnsinnige Unsicherheit mit sich brachte.

00:21:25: Wann hört es auf?

00:21:26: Hört das überhaupt noch mal auf.

00:21:27: Und Arbeitslosigkeit je nach oben, die Leute verlieren eine Arbeitsplätze und so ist es schon gravierter.

00:21:33: Deswegen ist es gut dass Sie es erforschen weil das natürlich auch dazu führt, dass man möglicherweise schon frühzeitiger in solche Dinge einsteigen kann um eben zu sagen pass auf da ist ne Blasenbildung, pass auf das hängt so sehr eng mit den... Das ist im Grunde Kern ihrer Testschichterl.

00:21:50: Ich beschäftige mich mit dieser Blasenbildung, der Krisenprävention.

00:21:54: In dem Sinne haben wir im Allgemeinen mehr mit Resilienzfragen.

00:21:57: Wie kann ich die Welt aufstellen?

00:22:00: Wenn es auch zum Schock kommt wieder schnell zurückfedern kann?

00:22:03: und so die Resilience Frage geht es an sich.

00:22:06: Im Finanzbereich ist sehr relevant aber auch in allen anderen Bereichen Wie kann ich das Risiko managen?

00:22:14: Und häufig kann ich gewisse Risiken nicht vermeiden.

00:22:16: Aber ich kann mich so aufstellen, wenn es zum Schock kommt, dass ich wieder zurückfedern kann und das ist Resilienz.

00:22:23: Das ist glaube ich ein Stichwort, das uns hier sehr richtig ist.

00:22:27: Haben Sie ein Beispiel aus der Praxis wo sie sagt okay da hat diese Resilience wirklich gut funktioniert und dann hat sich eine Branche oder eine Firma was auch immer als besonders resilient gezeigt.

00:22:38: haben Sie da ein Beispiel für uns

00:22:40: also Ganz groß, eine ganze Weltwirtschaft hat sich sehr resilient gezeigt mit der Emotion von Russland.

00:22:47: Also Deutschland hat sich auch sehr resilient gezeigt.

00:22:49: Es war ein Riesenschock für den ganzen Energiewirtschaft und die Energiepreise sind erhobengeschossen.

00:22:55: Und Deutschland konnte sich dann wieder stabilisieren.

00:22:58: aber man hatte auch geglaubt dass die ganzen Schwellenländer, also globale Süden starb darunter leiden werden.

00:23:04: das ist der Düngemittel sehr teuer wird Lebensmittelwesen nicht teurer werden im globalen Süden und dass man das nicht abfangen kann.

00:23:14: Das ist wesentlich resilient.

00:23:16: Ein anderes Beispiel, als die Corona-Krise kam es war schon sehr gravierend aber man hat gesagt am Anfang ist das erste Impfstoff kommen wird.

00:23:25: es wird fünf sechs sieben Jahre dauern und es hat sich das System schon als Resilient erwiesen dem Sinne dass man innerhalb von zwei Jahren das neue Stoffe entwickelt hat, insbesondere hier in Mainz und bei Yontec.

00:23:39: Das ist eine große Leistung meines Erachtens.

00:23:42: Und da ist die Resilienz von der Marktwirtschaft schon zum Vorschein.

00:23:47: Okay, verstehe ich.

00:23:51: Aber noch mal zum Verständnis, weil diese Resilience, die sich gezeigt hat war ja im Kunde dann die Forschungsleistung, die man erbracht hat, Etwas hatte, was es vorhin nicht gab?

00:24:05: Ja, das war so genau.

00:24:07: Wenn ich jetzt das MNRE-Baxin oder den Impfstoff mir ansehe... Bayeronte hat der Vorgegen Gräbs investiert und hat dann entschieden also Resilienz heißt die Anpassungsfähigkeit.

00:24:19: wenn ich mich dann plötzlich schnell anpassen kann bin ich der Verlage mich an zu passen.

00:24:24: Bayerante hat sich dann entschieden okay mehr stelle alles um machen sofort nur Corona Forschung und versuchen einen Impfstoff zu entwickeln und geben die Krebsforschung für gewisse Zeit auf.

00:24:35: Und diese Anpassungsfähigkeit, das führt eben zu dieser Resilienz wenn man flexibel aufgestellt ist und sich dementsprechend Pivoting machen kann also ich neu orientieren kann.

00:24:45: Das ist wichtig und das glaube ich in der Gesellschaft im Allgemeinen wichtig dass man sich so aufstellt auch selber persönlich sagt was auch kommt?

00:24:52: Ich nehme den Jogg auf und bin in der Lage mich anzupassen.

00:24:57: So starker eine Rigidität Das ist natürlich das Schlechteste, was man machen kann.

00:25:02: Man muss dann dementsprechend auch in der Einstellung offen sein und sagen ich würde mich anpassen.

00:25:09: Aber es sind ja schon Leute, leiden schon Shocks.

00:25:13: aber die Frage wie geht man mit den Shocks um?

00:25:16: Verstehe ich, ich denke gerade während unseres Gesprächs darüber nach... Wenn jetzt vielleicht mRNA im Stoff, weil das ist wirklich ein gutes Beispiel, dass er dem uns ein bisschen abarbeiten können.

00:25:27: Wenn es die vorher nicht gegeben hätte aus der Cripforschung heraus, Hätte man dann auch eine gewisse Resilienz gehabt?

00:25:37: Weil dann hätt ich sie ja nicht adaptieren können für die Covid-Geschichte Dann wären die einfach nicht da gewesen!

00:25:44: Dann wäre für mich Resilience das gewesen, dass sich wahnsinnig schnell so was entwickeln kann Ja, dass ich alle Power, die ich habe genau da reinlenke.

00:25:56: Aber wäre das auch eine Resilienz, die man vorher erforschen kann?

00:25:59: Oder sagen wir mal ne Aufstellung einer Gesellschaft, einer einzelnen Person, die sich vorher erforschen kann.

00:26:06: und ich sage okay du musst immer aufpassen, dass du genug Forscher hast, die so was dann anschauen können oder dass du genug dies hast oder genug jenes hast.

00:26:14: Weil er forschbar ist es ja eigentlich nicht!

00:26:16: Nein, das waren sie... Kleiner Zweig, die da geforscht haben.

00:26:21: Es gab ja keinen Stoff in das neue Idee im Endeffekt.

00:26:26: Das wurde schon seit zwanziger Jahren.

00:26:28: Forscher haben da einen kleinen Labor und da haben wir gearbeitet aber es wurde nie irgendwas produziert in dem Sinne.

00:26:35: Und man will sich an sich so aufstellen dass man flexibel ist.

00:26:37: Man hat dann sich viele Bereiche an die man dann plötzlich reingehen kann.

00:26:41: Man muss vorhin ein sich so auffüllen dass man Flexibilität der Anpassungsfähigkeit Agilität erhöht, wenn was kommt können wir uns anpassen.

00:26:52: Wir haben da irgendeine sepeto oder haben die Redundanzen.

00:26:56: aber man kann sich nicht auf alles vorbereiten und sagen ich bereite mich auf etwas vor das sehr flexibel ist.

00:27:02: zum Beispiel kann ich auch sagen ich stelle die series solche Sachen gewisse sachen so dass ich eine Sache schnell austauschen kann mit einer anderen sache zb.

00:27:11: Wenn ich jetzt zu der chipproduktion Decke durchwähre in Corona Gibt es so, als wäre ich Hunderte von unterschiedlichen Chips.

00:27:21: Wenn ich die standardisieren würde dann wird ein Chip nicht mehr kommen.

00:27:25: So eine Corona-Krise gehabt, sie hat einen Chip für das Lenkgrad und weiß ich kann sich nichts mehr machen, kann ich nicht mit dem Auto ausliefern.

00:27:32: Kompleter Strömungsabriss geht nicht weiter!

00:27:34: Aber wenn ich jetzt den standardisierten Chip habe, der also Lenk anmacht und den Türöffner um was er sich alles... Und dann hab' ich nur diesen einen.

00:27:42: da kann's ja auch wenn der vom Lenkrad abgeht.

00:27:43: Kann ich den ersetzen?

00:27:44: Mit dem Aufworter von einem Türöffler sagen wir mal.

00:27:47: Dann bin ich wesentlich resilienter.

00:27:48: Okay, verstanden.

00:27:49: Er erinnert mich ein bisschen an... Ich habe deutlich mit jemandem zusammengesessen der bei BASF arbeitet und er Teil der Betriebsfeuerwehr ist.

00:27:58: Und dann hab ich ihn mal gefragt wie oft braucht den BAS F die Betriebesfeuerwehre?

00:28:03: Und da sagt er den Bereich in dem ich eingeteilt bin ich war noch nie im Einsatz.

00:28:06: Das geht so ein bisschen über die Runde das man irgendwie einfach passt so bisschen in die Geschichte dass man sagt man hat einen Know-how aufgebauten und hat Leute die dann eben kommen wenn was passiert Und ich hoffe natürlich sehr, dass er niemals irgendwie gebraucht wird.

00:28:22: Aber es geht so ein bisschen mit die Richtung oder?

00:28:24: Es geht in diese Richtung und ist auch so wenn da einen Schock kommt von der Natur das ist ganz zufällig.

00:28:33: aber wenn ich resilient bin und der Schock kommen von einem Aktor also von einer handelnden Person zum Beispiel Putin oder so Wenn ich sehr resilient aufgestellt bin, wird ja vielleicht gar nicht diesen Schock verursacht weil ich weinbar weiß, das kann da sowieso abwehren.

00:28:50: Man lädt dann sich weniger Shocks ein!

00:28:52: Ich bin resilient aufgestellt.

00:28:54: also wenn nirgendwo von der Natur einen Schock kommt jetzt total zufällig ist, dann kommt der Erfolg.

00:29:01: und am Abschied des Shocks sind die Indogenen, sagt meine Ökonomie, dass sie sich von anderen Spielern beeinflusst

00:29:09: Von außen kommen von anderen Spiele im Wald und ja sogar noch eins weiter nicht wahr?

00:29:14: Vielleicht auch so antizipiert.

00:29:16: Also das macht dann der Schock, jeder jetzt auslöse.

00:29:19: Ich bin schlau genug zu verstehen.

00:29:20: okay wenn ich jetzt einen Schock auslösse in Deutschland In England wo auch immer Wenn ich den jetzt aus lösere sind die komplett drin im Arzt Dann sind die platt, da lädt es aus!

00:29:31: Dann mach ich ein Angriff.

00:29:33: Aber wenn ich weiß Bisschen resilient Das ist der Anricht, man kann gar keinen Angriff finden.

00:29:40: Okay spannend davon

00:29:41: da ist die Tatsache dass ich jetzt hier hinten aufgestehnt bin Bin ja weniger Schocks

00:29:45: ausgesetzt.

00:29:45: Ja, das ist ein ganz wichtiger Zusammenhang den wir gerade irgendwie erarbeitet haben.

00:29:49: Weil es tatsächlich wichtig ist zu verstehen dass wir beobachtet werden.

00:29:53: wo sind unsere Neuheilwischenpunkte?

00:29:55: Wo sind unsere Achillesfersen?

00:29:57: Wo kann man uns erwischen um es mal Platz zu sagen?

00:30:02: Was bedeutet natürlich für Sie und Ihre Forschungsteam und sie werden niemals arbeitslos werden?

00:30:07: Nein!

00:30:08: Und ich bin am attraktivsten wenn es zu einem Krise kommt aber was auch wichtig ist dass man auch kleinere Krisen zulassen soll.

00:30:16: Also ein Zeichner, der sie lernt ist zu lernen wie man mit Krisen umgehen kann.

00:30:20: Wenn ich jetzt ständig alle Krisen abwähre und totale Vollkasko-Gesellschaft habe werden alle Krisens abgehangen.

00:30:27: dann lernen die Leute nicht mehr mit Krisern umzugehen.

00:30:30: Das heißt wenn eine größere Krise kommt und ich kann es nicht mehr abwehren sind Sie nicht bereit?

00:30:35: Und das macht sich genauso mit ihren Kindern!

00:30:38: Sie werden wahrscheinlich ihre Kinder nicht so erzählen dass sie im totalen sterilen Umfeld aufwachsen Wenn sie das machen würden, nie irgendwelche Krankheiten ansonsten etwas haben als Kind.

00:30:47: Dann werden Sie also erwachsen und dann haben Sie keine Immunsysteme.

00:30:51: Sie wollen wahrscheinlich dass das eine oder andere kleine Krankheit ausbricht damit sich die Immun-Systeme entwickeln kann.

00:30:57: Sie lernen wie man mit Krisen ob mit so Bakterien oder was ich umgehen kann.

00:31:03: Den Impfstoff überlegt es auch, man löst da ganz bewusst eine kleine Krise aus so dass der Körper darauf reagieren kann auf die Kleine Krise, sodass er für die größere Krise bereit ist.

00:31:13: Das heißt, kleine Krisen sollte man zulassen und wenn ich dir abwähre, das heisst normalerweise eine Krise abweite, dann bauen sich sogenannte Invalenz, also Ungleichgewichte auf und es wird dann immer größer das Problem.

00:31:25: Dann staut sich alles auf!

00:31:27: Und dann kommt die große Krise und bin nicht drauf vorbereitet.

00:31:30: Das ist eigentlich besser, wenn ich ab und zu ein bisschen die Luft rauslasse.

00:31:32: Eine kleine Krise habe.

00:31:35: Und dementsprechend Leute wissen, wie man darauf reagiert... ...und dann kann man das eben besser steuern.

00:31:41: Zum Beispiel, gerade heute ist ein Beispiel,... ...dass Russland plötzlich das Internet abschaltet für alle Menschen in Moskau.

00:31:49: Damit sie wissen, wann das Internet abgeschaltet wird aus ihrem Angriff, wie die Leute besser reagieren können!

00:31:58: Und die lernen jetzt schon, so eine Situation wie sollen Situationen besser umzugehen.

00:32:02: Wenn es dann wirklich kommt, dann sind sie uns auch

00:32:05: vorbereitet.".

00:32:07: Ah okay das ist natürlich... weil ich höre immer wenn das Internet abgeschaltet ist soll verhindert werden dass sich Menschen über Dinge informieren.

00:32:14: Es kann

00:32:14: auch sein.

00:32:15: also aber ich sage das deswegen weil das ein ganz ganz andere Perspektive die ich so noch gar nicht gesehen habe.

00:32:22: Das kann natürlich eine Gewöhnung an einem möglichen Zustand sein der kommt So wie jetzt ja jede sehr viele Menschen und so, ihr brauchst ein Survival-Kid zu Hause mit so einem Drehradio und eine Taschenlampe.

00:32:35: Und genug Batterien, Kerzen, bla bla... Damit du schon mal weißt, sowas kann passieren?

00:32:39: Ja!

00:32:40: Und ist das steuerbar?

00:32:41: Das ist jetzt so... Kann man... Könnten Sie sich Situation vorstellen wo sie sagen, Sie rufen Friedrich Merz an und sagen zu ihm, Friedrich pass mal auf Lass da mal einen kleinen Schock zu.

00:32:55: Ich würde mir das nicht tun.

00:32:57: Aber es ist so, dass um gewisse Shocks abzuwehren sind die Kosten manchmal sehr hoch für der Gesellschaft.

00:33:03: Man sagt ja dann lasst man diesen Schock lieber zu.

00:33:06: Das hat zwar auch Kosten und es hat noch den zusätzlichen Vorteil, dass die Leute lernen damit umzugehen.

00:33:11: Wenn ich weiß, er ist ein kleiner von dem man wieder zurückfedern kann, dann muss man sagen wir lassen die kleinen Shocks zu.

00:33:17: wenn er größer wird steile ich ein.

00:33:19: aber ich steige nicht unmittelbar ein weil dadurch die Leute nicht mehr lernen, um immer damit umzugehen hat.

00:33:25: Und das ist eigentlich der Ansatz, der den Gesellschaft dann wesentlich resilienter macht.

00:33:30: und wir sind schon durch eine Periode gegangen in Deutschland wo sich alle Shocks abgefiedert wurden.

00:33:36: Das verunsichert dann wenn man später, wenn man sieht System kann es an sich nicht beim Machen langfristig alles abzufedern da werden die Leute noch wehrverunsicherd.

00:33:45: aber diese Angst die dann auch noch entsteht und diese Verunsicherung wird nicht hilfreich rational und konkret an das ran gehen, um sagen okay wie werde ich mit dem Schock dann umgehen?

00:33:58: Total spannend.

00:33:59: Sie haben sie Sorgen dafür dass sich auf einen Perspektivwechsel vornehmende ein oder anderen Stelle unter mir anfangen... Das ist ein Risikomanagement.

00:34:06: Also ich sage mir soll nun die Risiko-Management weg hin zum Resilienzmanagement.

00:34:10: Das heißt gewisse Risiken kann man zulassen weil wenn ich Risika Manage brauche dann bin nicht nur die Risiken weg sondern auch die Chancen weg Und ich brauche die Chancen, um wieder wachsen zu können und das Land entwickeln.

00:34:25: Ich muss nur aufpassen, gewisse Risiken sind wirklich gefährlich.

00:34:30: Das sind die Risiken, die mit Kipppunkten kommen zum Beispiel in Climate Change oder so.

00:34:37: Da muss ich aufpassen oder mit fallen, sodass sich dann ein Schock kommt.

00:34:40: Dann bin ich gefangen und komme nicht mehr zurück.

00:34:43: Aber Risken von denen ich wieder zurückfedern kann indem ich mich anpasse, sollen sie sich zulassen Da bin ich die auch vermeide.

00:34:50: Vermeide ich auch jedes Wachstum.

00:34:53: Ja, sie sehen wieder

00:34:55: ab.

00:34:55: Ein persönliches Wachstopf!

00:34:56: Sie sollen auch ein bisschen Spice in ihrem Leben haben.

00:34:59: Ich sag's?

00:34:59: Nee es ist ja so...

00:35:01: Aber wenn das wirklich im Große Schock ist und ich dann in einer Falle oder einen Kipppunkt erreicht habe ... Das ist problematisch.

00:35:11: Aber solange sie irgendwas ist von dem man wieder rausraken kann, ist gut.

00:35:15: Man kann auf Armut zu sehen.

00:35:17: was ist eigentlich Armut?

00:35:19: haben wir das Leute, wenn sie einen Schocker fahren, dass sie nicht mehr zurückkommen können.

00:35:23: Und das muss man vermeiden!

00:35:26: Aber solange der Schock so ist, dass man von dem sich wieder rausarbeiten kann... Das ist okay.

00:35:32: Ich will wirklich aus dieser Risiko eingehen, weil die Wohle auf diese Möglichkeiten und die Chancen eingehen.

00:35:38: Ich verstehe das.

00:35:39: Wie sieht es bei der Familie Bruder Meyer aus?

00:35:40: Sie sitzen dann zu Hause auf den Sofa schauen ab oder zu mal Fernsehen sind die Nachrichten keine Ahnung, gestartet in der Rakete irgendwo auf der Welt und dann sagen sie zu ihrer Frau jetzt prägt ich nicht auf das ist so kleines Ding.

00:35:53: Der Schock wird uns gut tun weil es wird dazu führen dass wir uns resilienter aufstellen im Bereich Verteidigung.

00:35:59: Ich übertreibe jetzt da auch ein bisschen.

00:36:03: Also haben Sie auch aufgrund Ihrer jahrelangen Erfahrung, aufgrund der Gespräche die Sie führen, auf Grund der Dinge die schon stattgefunden haben können Sie so etwas relativ schnell einschätzen?

00:36:15: Rein von dem Verständnis her, was gerade passiert?

00:36:19: Was Sie im Fernsehen sehen.

00:36:21: Ich kann es vielleicht anders einordnen wenn ich zum Beispiel sehe was Trump macht und so.

00:36:26: Jetzt stehen viele Shocks für Deutschland oder auch für Europa.

00:36:31: Ob's hat schon Europa wesentlich näher zusammengebracht.

00:36:33: Hat auch gewisse Entscheidungen geführt.

00:36:36: die haben sich langfristig wahrscheinlich gut sind für Europa auch einige die schlecht sind.

00:36:40: aber die Vorste da kommt das ist die Kraft der Kommt Das zu entwickeln, da kann man auch positive Sachen daran sehen und häufig ist man so im Gleichgewicht oder so eingelullt.

00:36:51: Da will man nicht raus und dann plötzlich kommt ein Schock und es kann auch neue Sachen ermöglichen.

00:36:57: aber häufig ist es so dass man erst nur ein bisschen in den Tal gehen muss bis das Neue sich dann nötig heraus kristallisiert.

00:37:04: Und das ist auch das weil wir kommen zum Ende unseres Gesprächs und die regelmäßigen Zuhörer wissen, dass ich in aller Regel zum Schluss meinen Gästen die Frage stelle was uns denn auch in dieser durchaus schwierigen Zeit im Moment optimistisch stimmen kann.

00:37:18: Das haben sie gerade, Sie haben gerade schon Plädoyer für Optimismus gehalten nämlich hey wir haben gehört!

00:37:25: Wir haben verstanden hier müssen etwas tun.

00:37:28: Ist das auch ein Gefühl was Sie aktuell haben ganz bewusst habe?

00:37:33: Ja

00:37:37: also eine Sache ist Resilienz sind sehr optimistischer Begriff.

00:37:41: Das ist dann sehr ein optimistischer Ansatz, wie ich mit Risiken umgehen kann und ständig auch sollte.

00:37:47: Weil Resilienz zeigt, ich kann mich diesen Risiko stellen und Aufgabe wäre, ich lasse es über mich ergehen also nicht auf die Aufgabe oder meine Aufgabe, die ich erfülle sondern ich gebe auf.

00:37:59: Wie man gebt auf?

00:38:00: Oder man sagt, ich gebe überhaupt keine Risik mehr.

00:38:02: eigentlich ziehe mich zurück und sperre mich ein und hab überhaupt kein erfülltes Leben mehr im Enzenen.

00:38:08: Ich will an sich gewisse Risiken eingehen, um ein erfülltes Leben zu führen.

00:38:11: Aber ich weiß es kann zurückschlägen kommen, solange ich wieder zurückfedern kann ist okay.

00:38:16: Ich muss aufpassen auf die gewissen Risiken.

00:38:18: aber ich muss die Risiken ausfälltern und das sind meines Erachtens gibt dann eine wesentlich erfülltere Leben in dem Sinne und das haben sie positiv geladen man soll auch immer noch die Chancen sehen nicht nur die Angst man hat in Deutschland oder in vielen Ländern.

00:38:35: also es geht viel angstmanagement Angst verkauft sich gut, das ist das Problem.

00:38:42: Um aufmerksamem Leben in Aufmerkungskeitsökonomie, also attention economics Leute wollen Aufmerksamkeit verkaufen mehr attention bekommen da kann ich irgendwelche klicks bekommen und was weiß ich immer Und das mache ich am besten mit angst.

00:38:57: Okay wir wollten dann mal bei der optimistischen... Ja das will

00:38:59: ich sagen ja, sie lehnt's ansatz ist ein anderer

00:39:01: Das ist sehr

00:39:03: optimistisch an's.

00:39:03: Aber man muss dann auch sehen okay dass es jetzt wieder.

00:39:08: Ich mache jetzt ganz banales Beispiel in den USA, da werden die Wettervorhersagen immer überdreht.

00:39:12: Ah es kommt dieser große Sturmer!

00:39:14: Da kann man doch nicht... Weil halt das noch zu Zuschauer, die schauen ja alles an was ist der große Sturm und so?

00:39:20: Und dann wird ein bisschen Angst geschürt und es verkauft sich gut.

00:39:23: Aber wenn ich einen Resilienzansatz habe, okay ich bereite mich jetzt drauf vor dass ich dem mit Springen ein bisschen überlege.

00:39:29: wie pass ich mich da an?

00:39:30: aber ich setze die News mit einer aktiven Response und ziehe mich nicht zurück sondern bereite mich ein bisschen darauf vor, dass ich wieder zurückfedern kann.

00:39:39: Aber ich laufe mir nicht plötzlich abbringen, das ich gar nichts mehr mache oder nicht mehr ins Restaurant gehe oder was auch immer, aber sie geplant

00:39:45: habe.".

00:39:46: Führt natürlich auch dazu, dass man manchmal nach einem gewissen Zeitraum wenn eben viele Sachen angekündigt waren die dann eigentlich nicht kommen sind.

00:39:52: Wetter ist glaube ich Jules Beispiel?

00:39:54: Irgendwann sage ich komm jetzt stimmt das sowieso nicht.

00:39:57: Da liegt dann das andere Risiko.

00:39:58: Aber du sagst, ich kümmer mich da gar nicht mehr, weil die mir so ein Quatsch erzählt habe schon zehnmal und dann kommt wirklich das was eigentlich angekündigt ist.

00:40:06: Das ist eines der Projekte.

00:40:08: Das ist

00:40:09: dann der Dancing on the ceiling, also quasi der Tanz auf dem Drahtseil.

00:40:13: Okay aber wir schließen tatsächlich optimistisch... Ich nehme mit dass wir auf dem Weg sind eine sehr optimistische Begriff nämlich die Resilienz aufzubauen.

00:40:23: Schrittweise das es ein Prozess, das müssen wir auch verstehen.

00:40:26: Das wird auch dauern und kann im Grunde nur ausgelöst werden dadurch dass wir auch mal das Gefühl haben, ich sag's jetzt mal platt bedroht sind Oder dass wir eine um die Hochdeutsche

00:40:36: Linie zu fahren.

00:40:37: Sie ist

00:40:37: ja im Volk aufrecht, dass wir einer Chance ausgesetzt haben in einem Risiko.

00:40:41: Nein, toll!

00:40:43: Wahnsinnig bereicherndes Gespräch.

00:40:45: Ich bedanke mich für Ihre Zeit.

00:40:48: Wir sind ein bisschen länger geworden als gedacht Aber ich glaube es hat sich wirklich jede Minute gelohnt.

00:40:53: Danke, dass sie sich die Zeit gelungen haben.

00:40:55: Eine Produktion

00:41:01: von Faux Professionels.

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