#68 Joachim Nareike sucht das Gespräch mit Ulrich Kaffarnik

Shownotes

Wie entstehen Investmententscheidungen wirklich? Im neuen FONDS professionell Podcast gibt DJE-Kapitalmarktstratege Ulrich Kaffarnik einen Einblick in den Maschinenraum des Fondsmanagements, analysiert die Grenzen passiver Investments und zeigt auf, wie sich Risiken begrenzen lassen, ohne Chancen zu verpassen. Jetzt reinhören!

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00:00:02:

00:00:13: Heute freue ich mich wieder ganz besonders auf meinen Gast.

00:00:16: Wir sprechen oft über Märkte, Kurse und Schlagzeilen aber selten mit dem Maschinenraum der dahinter liegt.

00:00:22: wie entstehen Investmententscheidungen?

00:00:25: Wie wichtig ist die operative Umsetzung dessen und welche Rolle spielt auch Trading für den Erfolg eines Fonds?

00:00:31: Mein heutiger Gast verantwortet Formmanagement, Handel und einige andere Dinge.

00:00:36: In einer der etabliertesten ist bei einer der etaprierenden Vorgesellschaft in deutschsprachigen Raum und kennt die Märkte aus der täglichen Praxis.

00:00:44: Wir wollen darüber sprechen wie Endesment Entscheidungen wirklich entstehen Und wie sich ein unabhängiger Essig-Manager im Wettbewerb behaupten kann.

00:00:52: Mein Name ist Joachim Narraike und ich suche heute das Gespräch mit Ulrich Kaffanik.

00:00:57: Herzlich willkommen bei Ulrichkaffanick!

00:00:58: Vielen Dank für Ihre Zeit.

00:01:00: Gerne freue mich, dass ich da sein darf und grüße auch.

00:01:03: Lassen Sie uns starten vielleicht so ein bisschen mit Ihrem Werdegang?

00:01:08: Weil ich glaube es ist für die Leute immer ganz interessant mal zu hören wie kommt man dieses Mikrofon?

00:01:12: was muss man gemacht haben um an diesen Mikrofons zu kommen?

00:01:15: Wie war Ihr Weg?

00:01:16: Ja nach der Schulausbildung habe ich noch eine Banklehre gemacht.

00:01:20: langlang ist es her Und dann habe ich studieren begonnen Und dann bin ich mit dem Studium auch fertig geworden, durch den Passant durchaus im normalen Zeitraum und habe danach dieses vielleicht ein bisschen ungewöhnlich direkt zum Berufseinstieg die Promotion vorgenommen.

00:01:38: Das heißt dabei gleichzeitig sozusagen am Abend zu einem Wochenende die Doktorarbeit geschrieben war ja auch noch drei Jahre fertig.

00:01:45: Und zwischenzeitlich bei dem Berufseinstieg war ich beim Banken tätig und dort hat sich schon herauskristallisiert.

00:01:51: Das ist vielleicht ein bisschen platt, aber am Ende des Tages war es so die Pessimisten waren eher auf der Kritik-Seite Und die Optimisten waren eher auf der Wertpapier-Seite.

00:02:00: Ja, das kann ich verstehen!

00:02:02: Und da habe ich nicht definitiv für die optimistische Seite entschieden.

00:02:06: und dann war ich nochmal beim institutionellen Anleger also auch kein Geheimnis bei der VB Stiftung in Hannover ganz großer institutioneller Anlege und dann bin ich dort sozusagen in die Investmentszene gekommen, war bei verschiedenen Instituten tätig unter anderem Frankfurt und dann auch in Nürnberg bei einer Kapitalverwaltungsgesellschaft.

00:02:24: Ich bin dann wieder nach Frankfurt zurück, im anderen Zusammenhang.

00:02:27: Also auch als KVW-Gesellschaft und ich bin da jetzt eigentlich schon zwanzig Jahre in Maglabskam.

00:02:32: Entwohl auch bei DOD.

00:02:35: Ja so ist es quasi im Kurzraum entstanden und ja habe ein tolles Berufsleben, hab viel Glück in meinem Leben gehabt, kann viele Entscheidungen selbst treffen, stehe jeden Tag mit Begeisterung auf und gehe mit Begeeisterung ins Bett.

00:02:50: Geht halt eben Leben.

00:02:51: John Lennon hat ja mal gesagt, was ist Leben?

00:02:54: Das ist das, was passiert während man was plant.

00:02:56: also bei mir ist es damals gut sympathisch ineinander verlauchen.

00:03:00: Tolle

00:03:01: Geschichte und vor allen Dingen besonders bemerkenswert mit welcher Freude sie berichten.

00:03:05: Das

00:03:06: bringt schon

00:03:07: gute Laune in diesen Saal, die laune brauchen wir natürlich die Gute

00:03:11: v.a.,

00:03:12: denn im Moment ist nicht so viel besonders lustig von der Wahrnehmung her auch und wie sich es anfühlt für uns.

00:03:21: Sie haben gesagt, Banklehrer verraten sie uns bei welcher Bank war das?

00:03:24: Und gibt es diese Bank?

00:03:25: Nein!

00:03:25: Diese Bank ist eine Regionalbank in Bayern gewesen, in Nordbayern.

00:03:30: Diese Bank gibt schon seit ganz langer Zeit nicht mehr.

00:03:32: Dürfen Sie trotzdem den Namen sagen?

00:03:33: Das war die Schmidt-Bank.

00:03:34: Die Schmidt- Bank?

00:03:35: Ja.

00:03:36: Der stimmt hier schon sehr lange nicht mehr... Und für die Zuhörer auch.

00:03:40: Das klingt so ein bisschen, dass sie nicht aus Österreich sind und auch nicht aus Hessen, sondern Sie kommen aus Bayern wahrscheinlich?

00:03:47: Genau ich komme aus Bayern.

00:03:48: aber wichtig jetzt sozusagen für die interne Abgrenzung.

00:03:50: Ich komme aus Nordbayern, nicht aus Südbayern genauer aus Franken.

00:03:54: also wir sind ja da mit drei Bundesländern vertreten unter Mittelfranken Oberfranken und ich gehe sozusagen in die letzte Region.

00:04:01: Und Sie sind dann noch ein Klubberer oder...

00:04:03: Ja!

00:04:04: Ich bin ein Klubberer.

00:04:05: Das ist jetzt wirklich ein Hightlist-Thema, was wir hier ansprechen?

00:04:07: Absolut!

00:04:08: Wir sind der Sache.

00:04:09: Es

00:04:09: ist eine absolute Leidenszeit, die man dahinter sich hat.

00:04:12: Allerdings nach zwanzig Jahren München hatten wir dann gewisses Porto auf der anderen Seite mit dem FC Bayern und das geht dann schon eher in die richtige Richtung.

00:04:20: aber es ist wirklich... Wie Sie richtig sagen, einmal Klubba oder immer Kluba, aber es is' wirklich eine Leidenseite in den letzten Jahren.

00:04:26: Das kann ich nicht alles ausdrücken.

00:04:28: Ein bisschen gut.

00:04:29: Was kommt um, geht um.

00:04:31: Wird auch wieder besser.

00:04:32: Aber sie sind sich ganz alleine als Klubberer.

00:04:34: Ich weiß, dass der Markus Söder ein erster FC Nürnberg Fan ist und es doch viele andere Sympathisanten das erste FC Nürenberg gibt.

00:04:45: Und ich drücke die Daumen für alles was da kommt.

00:04:47: Nur fürs Protokoll!

00:04:48: Ich bin einfach zwangführend und bleibe das

00:04:50: aus.

00:04:50: Es ist überhaupt kontropläne.

00:04:52: Es war in dieser Zeit, wo es da rein ging, jeder in Deutschland hat den Frankfurt-Fan.

00:04:57: Und das ist eine Legende und die ist für die Ewigkeit.

00:04:59: Dieser Titel ist für Die Ewigkeit!

00:05:03: Ich bin in Frankfurt geboren deswegen müssen wir das quasi in die Wiege klicken... ...und ich war auch schon zu zweitlieger Zeiten mit dabei.

00:05:09: Und wie gesagt

00:05:09: Barcelona Eintracht in Barcelona vergessen für die Historie?

00:05:13: Letztes Wort dazu.

00:05:14: Ich war auch dabei.

00:05:16: Da haben wir ja echt Kausalitäten hier.

00:05:19: Lassen Sie uns einen Schreibtisch im Büro gehen.

00:05:23: Was machen Sie den ganzen Tag?

00:05:24: Wie beschäftigen sie sich, wie fängt das morgens an außer dass man in Pc hochfährt.

00:05:29: und wie kann ich mir das vorstellen.

00:05:31: Man beschäftigt sich eigentlich von Früh bis Abend mit den Märkten.

00:05:35: Früher vor zehn Jahren war es eher ein Rückblick in die USA was am Tag vorher war und jetzt geht's eigentlich unmittelbar mit Asien los.

00:05:43: also dann war Japan lange Zeit so im Vordergrund aber in den letzten Jahre ist es ganz Asien.

00:05:48: Also es ist Korea, es ist Hang-Seng.

00:05:51: Wie gesagt Japan sind die ganzen auch die kleineren Märkte, Taiwan.

00:05:54: Der ganze Newsflow wird gecheckt, die erst lassen wie sie sich verhalten haben über Nachtkontrain und dann sind sie eigentlich permanent sozusagen am Nachrichtenticker und schauen was kommt rein?

00:06:04: Und für mich ist immer ganz wichtig zu sehen, wie kommen die Nachrichten und was machen die Kurse auf der anderen Seite?

00:06:10: Es ist völlig unterschiedlich wenn man da eine Erwartung hat.

00:06:12: manchmal kommt etwas rein und man sagt das müsste die Kurze doch unheimlich jetzt nach rechts oder links bewegen.

00:06:16: Das passiert gar nichts.

00:06:17: Manchmal kommt was rein, wo man sagt wie bitte?

00:06:19: Aufgrund von diesem Newsflow passiert hier etwas, da sich ein Prozent drauf oder runter oder die Zinsen steigen.

00:06:25: Also das beschäftigt mich dann schon den ganzen Tag übrigens auch wenn ich unterwegs bin.

00:06:29: also es gibt ja nicht keinen Tag wo man nicht die Zeit in meinem Vortrag hat oder weit und macht mir den Vortrages vielleicht aber eigentlich bis kurz vor dem vortrag ist mit diesen Daten verbunden.

00:06:39: Wenn der Vortag vorbei ist geht man wieder rein.

00:06:41: Wenn man unterwegs ist ist er heute kein großes Problem mehr.

00:06:43: gut beim Fliegen geht's nicht Aber wenn sie im Zug sind Sie können Sie kann eigentlich sehr nah an den Märkten sein, auch in öffentlichen Verkehrsmitteln.

00:06:51: Und so ist das wie ich dieses Geschäft betreite.

00:06:54: Weil übrigens zu ganz früher Zeit, als ich reingekommen bin, hat einer gesagt, ich habe gefragt was ist so ganz wichtig in diesem Job?

00:07:01: Da kam die Antwort, wer sich früh ans Reuter schleppt also an diesen Informationsterminal der sollte den Job besser nicht machen.

00:07:08: und den hab' ich absolut verinnerlicht.

00:07:10: und bis zum heutigen Tag ist es sozusagen mir eine Verbundenheit geblickt.

00:07:14: Das bedeutet... Sie sind der festen Bezeugung, dass Informationen dazu führt.

00:07:19: gut Entscheidungen trifft.

00:07:20: Ich

00:07:20: glaube es ist auf jeden Fall ein gutes Gefühl dabei zu haben.

00:07:25: Manchmal ist es so, die Kurse verändern sich obwohl für den Newsflow reinkommt in einem Monat überhaupt nicht aber zu verstehen warum eben was passiert ist oder warum eben nichts passiert ist.

00:07:35: Den Ansatz den ich sozusagen gewählt habe ist für mich wichtig.

00:07:38: andere sozusagen haben eine bestimmte Allokation und lassen die durchlaufen.

00:07:42: das wäre mir zu unsicher hätte ich kein gutes Gefühl.

00:07:45: deswegen brauche ich in meiner Systematik diesen Newsflow um quasi diese Positionierung und gegebenenfalls auch Anpassungen, Entscheidungen vorzunehmen.

00:07:53: Das ist für mich ein wichtiger

00:07:54: Kontext.".

00:07:55: Und wie häufig passiert das?

00:07:57: Sie haben es eben so nett geschildert dass sie sagen okay da ist eine Information die müsste eigentlich zu dem führen aber sie führt nicht dazu.

00:08:05: Ich glaube jeder der sich in dieser Branche und diesen Kapitänakt bewegt kennt dieses Gefühl.

00:08:10: Wahnsinn, warum ist denn da jetzt nichts passiert?

00:08:14: Wie oft würde ihre Einschätzung nach dazu führen, dass es doch besser gewesen wäre nichts zu tun oder vielleicht diese Information gar nicht zu haben.

00:08:22: Was würde ich damit sagen?

00:08:23: Es gibt natürlich diese alte Diskussion zwischen aktiv und passier auf die Steigung gerade am einen.

00:08:28: das ist so ein bisschen die hinführende Frage.

00:08:31: also sie machen das ja schon paar Jahre und ein paar Jahre äußerst erfolgreich.

00:08:36: Wie oft hatten Sie das Gefühl meine Güte wenn ich die Informationen nicht gehabt hätte du wärst genauso gewesen.

00:08:41: Sie wissen, was ich meine?

00:08:42: Absolut.

00:08:43: Also ich sage mal in früheren Jahren wo ich die jetzt gar nicht so genau bestimmen kann ist man eher geneilt gewesen sofort Anpassungen vorzunehmen.

00:08:51: im Lauf der letzten Jahre und da würde ich durchaus sagen der letzten fünf Jahre ist man dann eher zu dem Schluss gekommen einfach mal das Ding durchlaufen zu lassen oder zumindest nicht sofort zu reagieren sondern ein bisschen abzuwarten.

00:09:02: Und das hat sich in den letzten Jahren danach ausgezahlt.

00:09:05: Gerade in den vergangenen zwei, drei Jahren hat man gesagt okay die Märkte haben sich ganz anders entwickelt.

00:09:10: gerade indem sie sich immer wieder gefangen haben und nach oben gegangen sind ist es das Muster erstmal für die aktuelle Zeit oder für die letzten drei Jahre.

00:09:18: und es war tendenziell auch so.

00:09:19: also weil ich vernünftig erst mal zuzuschauen nicht sofort was anzupassen weil wenn Sie etwas gemacht haben bei der Aktienquote runter dann müssen Sie auch irgendwann die Aktienquote wieder erhöhen.

00:09:30: Ja, jetzt gibt es da so ein neues Wort oder das Wort gibt's immer.

00:09:35: Aber unsere Farbsprache einfach mehr Resilienz zu zeigen, einfach mehr zu gucken... Passiert wirklich so viel, was negatives krasses Beispiel war im letzten Jahr.

00:09:43: Im Liberation Day wo es eigentlich drei vier fünf Tage runter ging und dann am siebten April eigentlich das Tiefschuh war und dann die Märkte so nach oben gezogen haben dass Ende April in SMB des Kursenniveaux fast das Ausgangsniveau von Ende März hatte.

00:09:56: Das ist ein richtiger Fall wo man froh war, dass er nichts gemacht hat weil in solchen schnellen oder die Bewegungen wieder die Gegenposition zu kommen ist sehr schwierig.

00:10:04: also wenn wir das über meine vierzig Jahre in dem ich in den Job bezahlen kann früher eher mal reagiert und mit dem Ergebnis, was Sie gerade richtig sagen besser man hat nichts gemacht.

00:10:15: Das ist sozusagen in den letzten Jahren hat sich das bewahrheit ist da eher ein Stück weit neudeutsch cooler zu bleiben.

00:10:21: Cooler zu bleiben ist ein schönes Stichwort und eine gute Überleitung in die Veränderung unserer Branche in den Letzten Jahren.

00:10:31: Wenn wir wissen, dass sehr viele Trends aus den USA auch zu uns kommen, dann betrifft es unsere Branche vor allen Dingen diese Passivierung von Investments.

00:10:40: Vor zehn Jahren glaube ich habe eine Statistik gesehen das von zehn Dollar die in den USA investiert wurden neun Dollar in passive Investitionen ging.

00:10:49: Passive Investition bedeutet Ich bilde ein Index nach welcher das auch immer ist und investiere so in diesen Index.

00:10:57: Konsequenzes.

00:10:58: ich hab immer ne andere Performance weil selbst kleine Kosten trotzdem natürlich zutage treten, die mich dann aber als Investor unter den Index, den ich abbilden will etwas drücken.

00:11:09: Es führt auch dazu, dass sich überhaupt gar keine aktive Investmententscheidungen betreffend.

00:11:13: Das bedeutet, Research wird obsolet in Effizienzen, in Märkten werden mehr oder weniger obsolet, weil ich sie gar nicht mehr suche.

00:11:23: Diese Tendenz ist jetzt nach Deutschland gekommen und wenn wir uns anschauen wie viel von den neuen Dollars Neujen Dollars, die in Deutschland investiert werden.

00:11:32: Das wird jetzt bei wechzig Prozent die in ETFs oder passive Investments gehen.

00:11:36: Sie sind ein aktives Haus.

00:11:39: Erzählen sie unseren Hörern doch mal warum aktives Assetmanagement eine Zukunft hat?

00:11:44: Ja also erstmals interessant um das Thema in den USA nochmal auch zu greifen.

00:11:48: mittlerweile ist das Problem mit passiven Instrumenten also in der ETFs um einige schon höher als es aktiv ist.

00:11:54: soweit sind wir jetzt in Europa und in Deutschland noch nicht.

00:11:56: Aber natürlich kommt diese Welle rüber, vielleicht eine Bemerkung noch.

00:12:00: Dann versucht sie momentan zu verknüpfen.

00:12:02: also ETFs ist gleich passiv.

00:12:04: Diese Geschichte ist ja auch nicht mehr wahr sondern dieses Thema aktive ETFs.

00:12:08: Also wenn wir jetzt mal gucken was eine Veränderung war aus dem ETF dann ist es sozusagen dieses aktive mittlerweile stärkeres was aber schlussendlich aktives Management bedeutet.

00:12:18: Der ETF ist ja sozusagen nur die Verpackungsform die dahinter ist.

00:12:21: Also schlägt das aktive in Anführungszeichen zurück gegeben an dieser passiven Struktur ETF macht.

00:12:27: Entscheidend ist, glaube ich und da sind viele Anleger groß geworden gerade wieder gezogen auf die letzten fünf sechs Jahre dass alle Rückschläge die da gewesen sind machen wir mal Corona extrem negative Entwicklung obwohl man uns dann weitestgehend im Jahresverlauf erholt haben.

00:12:52: immer wieder schnell diese Erholungsfasern gekommen sind.

00:12:55: Und deswegen gab es eigentlich nie richtig großen Druck für die Passivanleger, ihre Strategie zu überdenken und zu sagen irgendwie bin ich falsch!

00:13:03: Ich muss was anderes

00:13:04: machen.".

00:13:05: Dadurch dass sie sich schnell Erholungen immer waren hat's eigentlich immer neue Investoren angezogen, die gesagt haben oh das ist eine super Geschichte.

00:13:13: Das Thema, was ich momentan sehe, sie fragen ja aktuell aktiv passiv.

00:13:17: Dass das sozusagen come in sense geworden ist.

00:13:20: also alle glauben dass es ewig so weitergeht und das wird zu sagen mein erster oder mein größerer größter Anknüpfungspunkt.

00:13:26: das glaube ich nicht.

00:13:27: wir werden ihn.

00:13:28: Wir können durchaus mal wieder krisenhafte Situationen sehen, die sich heute ja keiner vorstellen kann.

00:13:33: Die will ich auch nicht herbeireden und sage keine Prognose.

00:13:36: aber wenn sie zum Beispiel in den MSCI investiert hätten im März zweitausend dann hätten Sie ein ganzes Jahrzehnt keine positive Entwicklung gehabt auf der Aktienseite.

00:13:46: das sagen wir heute den Leute heute.

00:13:47: es ist völlig unglaublich.

00:13:49: Ich habe gelernt, dass nichts unmöglich ist und alles kann passieren.

00:13:52: Und häufig das eintritt mit dem, was die Leute am wenigsten rechnen und mit denen rechnet momentan keine.

00:13:57: Und dann sind sie natürlich als Haus, was quasi in Mischfonds Allokationen vornehmen kann.

00:14:02: Meins wegen Aktienquotisch Tendin sehr runter, Bondquote relativ hoch, Fremdwährung aktiv gestalten oder im Aktienmandat die Sektoren ganz anders aufstellen, als es in der Vergangenheit der Fall war.

00:14:13: Die sind ja stark Technologie getrieben.

00:14:15: Wir sind USA getrieben, damit sind Sie stark Technologie Also einfach dieser IT-Bereich in den USA.

00:14:21: Wenn Sie die großen Aktien zusammennehmen, dann sind das ein Drittel von den ganzen Aktien.

00:14:26: Ein Viertel ist übrigens nur IT also Informationstechnologie.

00:14:29: wenn sie Kommunikation oder zunehmen, sind sie schon fast bei vierzig Prozent.

00:14:32: und diese Einseitigkeit, die scheint es momentan ein bisschen zu verändern wir haben auch im letzten Jahr schon eine Unterperformance gesehen von den USA im Vergleich zu den anderen Akten, die nicht in den US investiert sind hat sicher auch mit der neuen Administrationen den USA zu tun Dollar-Schwäche zu tun und insofern glaube ich schon, dass in Zukunft aktives Spawnmanagement auch insbesondere den Gesichtspunkt Risikomanagement.

00:14:55: also Märkte kommen runter.

00:14:57: Ich habe Gestaltungsmöglichkeiten über Branchen, Anokationen, Übereinsatz von Derivaten, Rückschläge zu begrenzen, das das sozusagen ein wichtiger Punkt sein wird in der Zukunft.

00:15:06: Sie haben glaube ich etwas Extremwichtiges angesprochen was vielen Leuten gar nicht so bewusst ist.

00:15:10: Das ist nämlich die Zusammensetzung des MSR.

00:15:14: Wir sprechen hier von Der letzte Kennenstand, den ich habe – rund siebzig Prozent USA.

00:15:20: Dann haben Sie sich schon angesprochen mit Konzentrierung in diesen Seventies Prozent auf sehr, sehr wenige große Einzeltitel.

00:15:29: Wir haben da drüber gesprochen – Apple, Tesla, Nvidia und also die Magnifique Seven wie man das schön sagt!

00:15:40: Und das ist einfach etwas, was wir den Leuten sagen müssen.

00:15:42: Weil es auf den ersten Blick nicht so erkenntlich ist.

00:15:45: Viele Menschen behaupten in den letzten dreißig Jahren gab's kaum etwas Besseres als in den MSCI World zu investieren.

00:15:51: Ja kann man machen aber man muss wissen wo man investiert.

00:15:56: und siebzig Prozent USA Da haben wir noch nicht über US-Dollar gesprochen übrigens.

00:16:01: Die sind ja unmittelbar verbunden, die Aktien sind mit den US Dollars verbunden.

00:16:05: Exakt und das ist einfach wichtig dem Menschen zu sagen damit sie das verstehen.

00:16:09: Das macht es sich per se für eine schlechte Investmententschadung.

00:16:12: Es macht einfach nur Sinn dem Menschen so zu sagen was kauft ihr da?

00:16:18: Und wir sind Europäer zur Kunde liegende Wehrwirk den Euro.

00:16:23: Das würde also durchaus Sinn machen, sich vielleicht eher so ein bisschen dem Euro und den den europäischen Anlagen zu nähern um da vielleicht so ein bißchen Gleichgewicht hinzubekommen.

00:16:34: aber erst mal fürs Protokoll ganz wichtig hauptsamen investiert ja.

00:16:40: dann genau hingeschaut und noch spannender finde ich zumindest ist der Bond Bereich also der Rentenbereich.

00:16:47: wenn ich ein passives Rentneninvestment wähle investiere ich automatisch In die Volkswirtschaft, die am höchsten verschuldet ist.

00:16:54: So ein Ohnhandteil und das macht im Grunde kaum Sinn mehr zu sein.

00:16:59: also jemand der kaum schon noch Geld damit Geld nicht umgehen kann warum soll ich dem Geld leihen?

00:17:05: Also das kommt noch dazu.

00:17:06: Es ist richtig und es hat nochmal eine besondere Konstellation durch die Dynamik der Verschuldung in den USA.

00:17:13: Wir haben ja sozusagen bis vor drei, fünf Jahren war es noch relativ moderat.

00:17:17: Aber auch schon unter beides Seiten hatten wir extrem Momentum aufgenommen Richtung Verschuldung.

00:17:23: Das ist ja intuitiv eigentlich sozusagen der falsche Ansatz, dass wir diejenigen, die die höchsten Schulden haben damit tendenziell eher in Bonitätsprobleme der Zukunft haben sollten so hoch gewichtet.

00:17:32: Das haben wir im europäischen Bondmark auf.

00:17:35: Wir haben auch in Italien ein relativ großes Gewicht.

00:17:37: Die sind jetzt nicht in der allerbesten Position und insofern kann man durchaus sagen wenn man in diesem Rentenbereich ist dann vielleicht diese Investition in den Westmen-Grade Unternehmensanleihen also ein Stück weit raus aus dem Staat nicht durchaus sinnvolle Alternative.

00:17:52: Also der Abstand zur Staatsanleihen ist historisch auch sehr, sehr gering.

00:17:55: Das muss man dazu sagen.

00:17:57: aber wirklich ein Unternehmen was eine starke Finanzkraft hat, eine starche Bilanz und hat im Neugierfall noch einen Rendite-Aufschlag.

00:18:04: Es gibt also eigentlich kaum ein Unternehmen wo es keinen Rendite Aufschlag im Vergleich zu Staatsanlagen gibt Und insofern halte ich das für eine ganz interessante Investition.

00:18:11: jetzt nur eine Zahl Die haben den USA eine dividenden Rendite die für den amerikanischen Aktienmarkt ist knapp über eins.

00:18:19: also Wenn Sie in zehnjährige Unternehmensanleihen Investment-Grade investieren, also keinen sozusagen unsicheren oder noch unsicherheitlichen Bereich, kriegen sie fast fünf Verhalt.

00:18:30: Das heißt Faktor fünft.

00:18:31: deswegen halt ich persönlich nach dieser Zinswende die wir gesehen haben nach der Corona Konstellation im Zentralbanken Erhöhung in zweiundzwanzig dreiundzwannzig Dreidrenn-Portfolio, Pons für durchaus eine interessante Geschichte.

00:18:43: In Europa gibt es jetzt nicht die Zinsen, die so hoch sind wie in den USA aber im Gesamtportfolio und im Mischportfolios als Baustein, weil sich Renten vor dem Hintergrund das wirklich die Ausschüttung deutlich höher ist und die Verzinsungen höher als die Dividendenrentite.

00:18:58: auch wenn Europa haben wir mittlerweile höhere Bond-Rentiten im Investment-Grade Bereich also für den Eurostox beispielsweise halt ich ihnen beiden Portfolio Pons durchaus für einen interessanten Bausteinen.

00:19:08: Ich glaube, es ist ein ganz interessanter Punkt, den Sie machen zu dem Thema Bons und den unterschiedlichen Möglichkeiten in Rentenpapiere zu investieren.

00:19:15: Natürlich gibt es Staatsanleihen natürlich gibt es Unternehmens-Anleihen, natürlich gibt das Unternehmen Anleihen mit einer schlechterer Bonnität sprich also High Yield Anlein.

00:19:23: die sind besser verzinnst.

00:19:25: in aller Regel steigt dadurch das Risiko nur dass man das auch weiß, dass man eben nicht unbedingt Staatsanleihen kaufen muss wenn man sich für den Rentenmarkt interessiert.

00:19:34: Und sie haben eben nochmal die US-Dollar Variante und auch die Gefahr des US Dollars angesprochen.

00:19:40: Ich habe neulich gelesen, dass in den letzten drei Jahren so viel US Dollar gedruckt wurden wie seit der Auflage des US dollars.

00:19:48: Das muss richtig auf der Zunge zergehen lassen.

00:19:49: Ich meine das ist gut, US Dollar ist ja nicht nur eine Behrung, es ist ja ein Infrastruktur.

00:19:54: Also wird ja fast alles in den US Dollar gehandelt.

00:19:58: also mir, was man das mal versteht, die Leitwährung der Welt ist, aber wir glaube ich alle der Meinung sind dass es stärkere Währungen gibt als in den US-Dollar.

00:20:10: Ja, der US Dollar gerade im Jahr zwei tausendfünfundzwanzig und jetzt hat sich so ein bisschen stabilisiert würde ich mal sagen in den ersten Monaten zweitausendsechsund zwanzig.

00:20:20: Das ist insofern interessant das es eben keine Euro Stärke ist wenn man mal dollar euro anschaut sondern eine globale dollarschwäche.

00:20:30: Und diese globale Dollar-Schwäche zeigt sich nur gegen den Euro, sondern gegenüber ganz vielen Emergenmarket-Empferungen.

00:20:37: Also was die Leute überhaupt nicht wegen der Zollthematik auf dem Radar hatten im letzten Jahr hat der mexikanische Peso im Vergleich zum US-Dollar ungefähr dreizehn Prozent aufgewertet.

00:20:48: Der brasilikanische Real ungefähr zwölf Prozent und wirklich absolut die Lichter ausschießen tut dann der russische Rubel, der am letzten Jahr um dreißig Prozent aufgewertet hat.

00:20:59: also wenn es Sie jetzt nur die wenigsten wissen das.

00:21:04: Wenn sie die Möglichkeit gehabt hätten, in russische Anleihen zu investieren oder ein amerikanisches Haus hätte es gemacht am Anfang des Jahres, dann hätten den Total Return also eine Gesamtperformance in US-Dollar von fünfzig Prozent.

00:21:20: Also dann war der S&P mit seinen Sechzehnt, siebzehn Prozent, die er gemacht hat, relativ zur Enttäuschung auf der anderen Seite.

00:21:26: Es ist halt für uns also jetzt nochmal ein bisschen Thema aktiv-passiv solche Chancen zu suchen.

00:21:31: Wir haben bei uns auch nennenswerte Beimischungen gehabt gerade im mexikanischen Peso.

00:21:34: das hat in unseren Bondportfolien und hat sich das sehr gut ausgewirkt.

00:21:38: da selektiv zu sein quasi in einem globalen Welt Investmentchancen zu suchen Das ist halt jetzt in dieser Passivsituation nicht gegeben weil passiv wie Sie völlig richtig sagen index abbildet ist.

00:21:49: jetzt ein Beispiel, dass man in der globalisierten Welt immer Chancen sieht und nutzen kann die halt den Passivinstrument weil es schlussendlich singulär auf einen Markt beschränkt ist.

00:22:01: Was man die Aktiven jetzt also vor gar nicht haben kann?

00:22:05: Ich glaube wenn

00:22:05: wir noch

00:22:05: mal ein bisschen den

00:22:06: Rückspiegel schauen liegt

00:22:07: natürlich die sagen wir mal der Hype zu dem passiven Investments auch ein bisschen darin begründet das der US-Aktionmarkt als der größte Markt der Welt sehr, sehr schwierig zu schlagen gewesen ist auch von aktiven Managern.

00:22:21: Weil es eben keinerlei Ineffizienzen gibt in diesem Markt und das so gut wie keine Inefficenzen gibt.

00:22:27: Und wenn der Index so dominiert ist von einer Handvoll Unternehmen dann ist es natürlich wahnsinnig schwer den zukundenlegenden Index zu schlagen über Untergewichtung in den einzelnen Aktien.

00:22:40: Das ist genau das Problem von aktivem Managern gewesen dass man das in Grunde der Zusammensetzung des Index kaum hinbekommen konnte.

00:22:48: Und das führt natürlich dazu, als größter Aktienmarkt der Welt schaut man besonders darauf und dann sagt okay aktive Manager bringt es einfach nicht!

00:22:56: Und ich glaube, dass der Zusammenhang und der Kausal zusammen auch noch mal erläutert werden muss.

00:22:59: Ja

00:23:00: ist schon richtig!

00:23:01: Wir sind ja da ein Stück weit per se schon breit diversifizierter.

00:23:04: also wenn Sie jetzt zum Beispiel anschauen sie haben im S&P Five Hundred NVIDIA das wären jetzt ungefähr sieben Prozent sein, siebeneinhalb eine.

00:23:13: Apple hat sechs Prozent.

00:23:14: Das sind ja Positionen, die wir als im aktiven Formanagement normalerweise gar nicht fahren.

00:23:19: Also wie haben Positionen nur gesagt?

00:23:20: Wir haben drei Prozent in einer Aktie, das ist jetzt für uns als aktive Portfolio-Manager wirklich schon eine hohe Gewichtung und es gilt tendenziell natürlich für die meisten in der Branche.

00:23:29: und dann landen sie genau bei dieser relativem Unterperformance im Vergleich zu dem Index weil Sie gar nicht bereit sind dass aktiver Portfolium Manager diese Risiken, wie sie Index sich repräsentieren eins zu eins übernimmt.

00:23:41: Nein, ich meine das ist ein tolles Beispiel.

00:23:42: Du weißt doch mal kurz durch!

00:23:44: Das ist ja relativ einfach zu machen.

00:23:46: Sechs Prozent Gewicht im Index.

00:23:47: Sie allokieren drei Prozent sind nur fünfzig Prozent Danex-Gewichtung mehr oder so auszutrennen.

00:23:54: Dann marschiert genau diese Aktie um hundert Prozent.

00:23:57: Das bedeutet sie können überhaupt nicht dabei sein in der Form und ich finde dass es einfach wichtig zu erläutern.

00:24:05: Nur dass man das überhaupt versteht.

00:24:06: woher kommt das?

00:24:07: Und warum ist man als aktiver Manager eben manchmal auch Mir sagt das behind the curve, weil man eben nicht dieses Klumpenrisiko haden möchte.

00:24:15: Es ist eine aktive S&L-Locationentscheidung genau dieses Klupenrisikonicht

00:24:20: zu haben.

00:24:21: Wir könnten es zwar theoretisch, also die Regularien legen... Lassen das zu

00:24:26: bis

00:24:26: zu zehn Prozent machen.

00:24:28: Aber das ist quasi die regulatorische Sicht, aber aus der S-Management Risiko Steuerungsbrille ist das Risiko uns einfach so hoch geworden und deswegen wenn es nach oben geht sind sie jetzt ein Unterperformer, aber irgendwann wird sich vielleicht auch mal wieder drehen dann haben Sie ja auch da sehr schnell eine Autofahr mit Quelle

00:24:45: Führt dazu und das Thema dann abzuschließen, wenn diese großen Indexgewichte an der Performance hätten.

00:24:51: Also weniger gut performt hätte als sie es getan haben würde jeder aktive Manager extrem gut aussehen im Vergleich zu einem zu unmitteligen Index.

00:25:00: Das ist richtig!

00:25:01: Wir schauen uns jetzt ja auch die Gruppe Sie haben es vorhin auch angesprochen, da kloreichen Siegen genauer an und haben jetzt eigentlich schon Ende des Jahres, im Vergleich zum S&P Five Hundred eine gewisse Unterperformance festgestellt.

00:25:13: Und die hat sich ganz stark fortsetzt.

00:25:14: Also per Ende Februar hat diese Gruppe der Chloride in sieben Prozent unterperformt den S&B Five Hundred.

00:25:22: Das ist für uns schon sozusagen ne wichtige Beobachtung.

00:25:25: wie schaut diese Gruppel relativ zum Gesamtmarkt aus?

00:25:28: Wir hatten unsere Portfolien schon zum Jahreswechsel breit aufgestellt und das ist genau das was Sie quasi in der Vergangenheit Es war negativ für den Aktiven, hat sich jetzt im Jahr zwanzigundzechsundzwanzig als außeraussendlich positiv erwiesen.

00:25:41: Das heißt das sieht man auch in Ihren Portfolio?

00:25:43: Das sieht man ja auch in unseren Portfolios!

00:25:44: Wir sind wirklich sehr gut aus dem Quark gekommen, wir haben wirklich tolle Unter- und Übergewichtungen und es hat sich sehr sehr positiv ausgewerkt in den ersten zwei Monaten.

00:25:56: Gratulation dazu, danke!

00:25:58: Weil in den letzten fünfundzwanzig Jahren habe ich sehr häufig beobacht dass irgendwann ein aktiver Manager die Nerven verliert Und er sagt, okay, das geht jetzt so viele Jahre gegen mich.

00:26:08: Jetzt wechsel ich das Camp und jetzt gehe ich beispielsweise an die zehn Prozent dran, die ich darf

00:26:14: übergewichtigt

00:26:15: quasi dass was mir in den letzten Jahren so viel Kummer bereitet hat weil es untergewichtet hatte und schwuppt.

00:26:20: die Wupp basiert genau das was öfter mal passiert.

00:26:23: Ich bin genau auf der falschen Seite jetzt.

00:26:26: Das heißt ganz ganz wichtig auch aktive Manager haben eine Strategie, eine Philosophie und eine Stabilität in ihrer Überzeugung wenn sie professionell arbeiten.

00:26:36: Und das ist ganz wichtig für die Anleger darauf zu achten.

00:26:38: Vielleicht

00:26:38: liegt daran, dass unser Haus schon älter als fünfzig ist und nicht bloß zwanzig Jahre.

00:26:42: Ja, sehr, sehr wichtig eine gute Analyse dazu.

00:26:47: Noch dazu weiß ich auch, dass Ihr Haus nicht an Investmentbanken gekoppelt ist, die in irgendeiner Art und Weise eine Richtung vorgeben könnten?

00:26:54: Es

00:26:55: ist glaube ich eine ganz wichtige Geschichte.

00:26:56: Das gilt ja nicht nur für uns sondern für alle.

00:26:58: Unabhängigung Portfoli-Manager.

00:27:00: Unsere Interesse Eins zu eins, also da steht wirklich nichts dazwischen und genau das Kundeninteresse.

00:27:05: Wir wollen Performance machen.

00:27:07: Performance ist der allerhöchste Anspruch.

00:27:08: Das ist ein Thema jeden Tag.

00:27:11: Übertreibst du jetzt mal, wenn wir die Nacht mit dazu nimmt, vierundzwanzig Stunden?

00:27:14: Und dann geht es am nächsten Tag wieder weiter!

00:27:16: Und das ist ein ganz entscheidender Punkt.

00:27:17: Wir haben auch keine Produkte drin, die irgendwie mit Derivaten versehen sind oder irgendwelche versteckten Kosten drin sind... Wir machen Eins-zu-Eins Aktien, die wir sehr intensiv analysiert haben mit unserer ganzen Research Group.

00:27:30: Es sind fast zwanzig Personen drin.

00:27:32: Wir kennen die Firmen sehr gut und laufen kontaktiert zu den Firmen.

00:27:36: Wir haben eine Systematik, wo wir nach sechs Gesichtspunkten diese Firmen sozusagen scoren.

00:27:41: Diejenigen, die die Hohnscoring Punkte haben, sind in der Portfolie vertreten.

00:27:45: Die jenigen, die beispielsweise Minuspunkte waren, sind das nicht.

00:27:48: und treffen die Unternehmen regelmäßig.

00:27:51: Es gibt eine qualitativen Einschätzung von den Analysten neben quantitativen Bestimmungsfaktoren, die noch drin sind.

00:27:58: Und jede Woche in Research-Meeting wo aktuelle Unternehmensergebnisse aktuellen Trends besprochen worden gehen im Regelfall neunzig Minuten manchmal zwei Stunden, wo sehr intensiv über die Eisene, die Geschäftsmodelle, über die letzten Zahlen diskutiert wird.

00:28:12: Das macht uns schon sehr stark dass man genau wissen was die Modelle sind von den Unternehmen, die bei uns drin sind.

00:28:19: Was die Chancen sind und gegebenenfalls auch die Risiken?

00:28:22: Das bedeutet ich fasse das mal kurz zusammen Die Art und Weise wie sie ist betreiben mit welcher Passion, mit welchen Blickweise auf die Dinge erhöht die Wahrscheinlichkeit erfolgreich zu sein.

00:28:33: Leider keine Garantie erfolgreich zu seien.

00:28:35: das ist nunmal so aber ich glaube eine erhöhte Wahrscheinlichkeiten schon sehr sehr wichtig in diesem Geschäft.

00:28:41: Sie beweisen es seit vielen Jahren, seit fünfzig Jahren haben sich gerade gesagt Wir sind am Ende unseres Gesprächs angekommen.

00:28:49: Wenn Sie erlauben, stelle ich Ihnen noch eine persönliche Frage.

00:28:53: Wie legen Sie Ihr Geld an?

00:28:55: Ich leg mein Geld breit diversifiziert an mit Aktien natürlich einer großen Bedeutung aber auch in anderen Essetklassen.

00:29:02: Rohstoffe können das mittlerweile abbilden oder Gold über Indizes, über ETFs die gegen den Fall dahinter sind also habe auch mit Breite diversifizierung.

00:29:12: Vielleicht weiß ich nicht, ob das unbedingt die Frage inkludiert habe.

00:29:16: Ich bin nie besonders gierig gewesen.

00:29:18: also es ist nicht so dass ich da irgendwie einen Jahrfünfzig Prozent machen will sondern ich denke breite Diversifizierung und die Petenzung von Drawdowns ist auch ganz wichtig Weil gerade wenn es mal stark nach unten geht, das ist eine Platte-Analogie die ich immer sage.

00:29:33: Es ist eben nicht so, wenn ein Aktienhaus oder eine Aktie und einen Aktienindex fünfzig Prozent verloren hat dass er, wenn er fünfzig Prozent steigt wieder auf die Ausgangssituation kommt sondern es muss leider hundert Prozent sein.

00:29:44: Und das ist ganz komisch.

00:29:46: Das haben sie nicht immer sozusagen diese Klarheit weil viele Leute denken Fünfzig prozent runtergeht, Fünfzig prozent hoch und das ist auch die Philosophie des Hauses diese Drawdowns einigermaßen zu begrenzen.

00:29:56: Das beruhigt auch den Kunden.

00:29:57: Die Kunden wollen eins wirklich gar nicht starke Verluste erleiden und das ist, wenn sie so wollen neudeutschen unser DNA, wenn es nach unten geht dann wollen wir so wenig wie möglich verlieren.

00:30:07: Es gelingt uns auch da nicht der Malerweise ganz klausend zu sein aber in den deutlichen Abschwung Phasen – das ist eigentlich die Konstellation in den letzten fünfzig Jahren immer so gewesen – haben wir deutlich weniger verloren.

00:30:17: Das hilft uns natürlich, die Assets einigermaßen stabil zu erhalten.

00:30:21: Wir leben ja quasi von den Fies, die wir da auch haben, von den Kunden.

00:30:24: Ja, nicht nur von die Kunden,

00:30:26: sondern auch von ihnen ja auch.

00:30:29: Und insbesondere wenn diese Investmentflöten so viel selbst folgen für eigenes Portfolio ist es natürlich auch ein Indikator dafür wie wir managen sie für ihre Unternehmen das Geld und somit auch für ihre Kunden.

00:30:40: Genau!

00:30:40: Wir haben jetzt ganz gute Werbeaktionen.

00:30:42: Wir managen ihr Geld wie unser eigenes und ich glaube dass ist eins zu eins eine sehr sehr gute Werbeslogan der Eins zu Eins die Realität abbildet.

00:30:51: Wichtiger Punkt dem wir durchaus als Schlusssatz mitnehmen können.

00:30:56: Breit diversifiziert zu investieren ist nie ein Fehler, die Drawdowns in den Blick zu haben ist nie einen Fehler und sich auf professionelle Investoren zu verlassen ist auch kein Fehler.

00:31:06: Vielen Dank für Ihre Zeit.

00:31:07: Ich bin sehr gefreut, tolles Gespräch!

00:31:09: Ich hoffe Frau Furness irgendwann immer noch fort.

00:31:11: Gerne, wir waren mal auch in Vergnügen.

00:31:12: alles Gute auch für Sie.

00:31:13: Danke schön Eine Produktion

00:31:17: von fauxprofessionell.

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