#67 Joachim Nareike sucht das Gespräch mit Jörg Kukies

Shownotes

Vom Deutschland-Chef von Goldman Sachs bis ins Bundesfinanzministerium: Im neuen FONDS professionell Podcast gewährt Jörg Kukies Einblicke in seinen ungewöhnlichen Karriereweg, beleuchtet die Unterschiede zwischen Finanzwelt und Politik – und erklärt, warum er trotz aller Herausforderungen optimistisch auf Deutschland blickt. Jetzt reinhören!

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00:00:02:

00:00:13: Heute freue ich mich wieder ganz besonders auf meinen Gast.

00:00:16: Es gibt nur wenige Karrieren, die Finanzmarkt und Politik so eng miteinander verbinden – vom Investmentbänker an der Spitze einer der einflussreichsten Adressen der Welt hinein in die deutsche Politik als enger Vertrauter des Kanzlers, als Staatssekretär und schließlich selbst als Finanzminister!

00:00:33: Ein Weg, der nicht nur ungewöhnlich ist sondern auch einen seltenen Einblick hinter die Kulissen ermöglicht.

00:00:39: Wie entstehen Entscheidungen wirklich?

00:00:40: Wie groß ist der Einfluss von Beratern und wie unterschiedlich funktionieren Politik- und Finanzmärkte tatsächlich?

00:00:47: Mein Name ist Joachim Nareike und ich suche heute das Gespräch mit Jörg Cookies.

00:00:52: Herzlich willkommen lieber Jörr Cookies!

00:00:56: Wir haben gerade den Vorbespräch festgestellt, also ich habe das festgestellt dass wir uns schon vor zwanzig Jahren mal über den Weg gelaufen sind.

00:01:02: Sie damals bei Goldman Sachs und bei Merrill Lynch zwei wirkliche namhafte Investmentbunker die zumindest bei Merril Lynch glaube ich aber immer noch ein bisschen nachklingen.

00:01:13: und Goldman Sachsen ist ja nach wie vor mitten drin im Geschäft.

00:01:17: deswegen ist es schön sie wieder zu sehen und sie wieder zutreffen und das ist gut.

00:01:22: Ja gut ist eine kleine Welt

00:01:24: Frankfurt ist eine kleine Fälle.

00:01:26: Und wir kommen auch noch auf andere Frankfurter Themen zu sprechen später, wenn es die Zeit zulässt.

00:01:32: Herr Kucki, Ihr Lebenslauf ist spannend natürlich für alle, die sich so ein bisschen in beiden Welten Bewegung, also wohl Politik interessiert als auch Finanzwelt mittendrin.

00:01:44: wie kann das zustande?

00:01:46: Das ist ja ganz spannend.

00:01:47: Also anders gefragt bleibt mal erstmal auf der beruflichen Seite Wie ist da so ein Werdegang zustande gekommen?

00:01:54: wie vieles aufs Elternhaus zurück.

00:01:56: Also mein Elternhaus war immer recht politisch, beide meine Eltern waren die Ersten in unseren jeweiligen Familien, die studieren konnten weiter aus einfachen Verhältnissen und deshalb war die Nähe zu sozialdemokratischen Gedankengut sozusagen immer mit dabei.

00:02:17: dann als war es ja tatsächlich noch so dass im Durchschnitt Menschen mit dem Aufstiegsversprechen, das eng mit der Sozialdemokratie verbunden war und eigentlich noch ist aufgewachsen sind.

00:02:32: Und deshalb habe ich mich auch schnell politisch engagiert in Abitzeiten und bin dann zum Studium ins Ausland gegangen, hab da ein bisschen den Kontakt zur Politik verloren.

00:02:45: und als ich dann wieder hier war bei Goldman Ich hatte natürlich auch nicht viel Zeit, mich politisch zu engagieren.

00:02:52: Aber immer so ein bisschen Kontakt gehalten, wenn uns mal eingeladen worden.

00:02:56: Adrenal, das war damals Arbeitsministerin als der Brexit passiert ist und sie hat mich gefragt wie kriegen wir es denn hin unser Arbeitsrecht so zu reformieren dass wir attraktiv für brexit banken werden die möglicherweise ihr Hauptsitz nach europa verlegen?

00:03:14: Und zu den Bundestagen natürlich gab es Fragen zur Auswirkung Finanzkrise, Bankenregulierung und so weiter.

00:03:20: Das heißt ich habe immer einen Draht gehabt und über diese Verbindungen haben offensichtlich einige mich damals an Fuller Scholz empfohlen als er gerade als Finanzminister ernannt war und hat mich dann angesprochen.

00:03:39: Ich gehe da noch ein bisschen rein weil von der Außenwahrnehmung würde man sagen okay SPD und Investment Banking.

00:03:47: Okay, passt das jetzt natürlich erstmal zusammen?

00:03:49: Sie haben gesagt, dass die SPD natürlich auch hier viele Jahrzehnte eigentlich für das Aufstiegsversprechen durchaus stand.

00:03:57: Ich habe viele Banker kennengelernt in meinem Leben.

00:03:59: Die waren meistens nicht sonderlich SPD nahe sondern eher CDU oder FDP nahe.

00:04:04: Das ist glaube ich eine Geschichte, die Ihnen wahrscheinlich auch begegnet ist, dass das das häufigeren vorkam.

00:04:10: aber sie war nie im Bundestag.

00:04:12: oder hab' ich das?

00:04:13: Ich war nie, also mein einziges Wahlamt ist ich wurde mal in den Ortsbeirat meins Altstadt gewählt zur Studienzeiten.

00:04:24: Das war es aber.

00:04:25: Also deshalb, ich hatte dann tatsächlich in den ganzen Jahren zum Studium nach drei Jahren Studium in In Mainz dann nach Paris gegangen bin, von Paris dann direkt nach Amerika.

00:04:40: Da habe ich irgendwie den Kontakt auch verloren und als ich in London angefangen habe bei Goldman da war gar nicht dran zu denken noch nebenbei Politik zu machen.

00:04:50: also von daher war das tatsächlich dann bis zwei tausend achtzehn.

00:04:54: als dann die Frage von Unterfolgs kamen war ich ab und zu mal beratend in der Politik tätig Aber das war nie jetzt besonders engagiert.

00:05:09: Was die parteipolitischen Sachen angeht, dass Deutschland tatsächlich anders.

00:05:14: Also bei Goldman war der erste CEO sich bei Goldman angefangen hat, war Henk Paulsen, Republikaner, der zweite CEO, Leutblankfeind Demokrat.

00:05:27: also in New York ist

00:05:29: es

00:05:30: Jetzt nicht unbedingt so, Michael Bloomberg ist ja bekannt als Demokrat.

00:05:34: Andere sind eher Publikarer.

00:05:36: Mehrheit wahrscheinlich war Publikaner.

00:05:39: aber das ist jetzt nicht so dass jemand sagt hoch du bist demokrat du kannst ja unmöglich in der Investmentbank arbeiten.

00:05:44: also das ist eigentlich nur eine Besonderheit in Deutschland und manchen anderen Ländern, dass es so polarisiert ist.

00:05:53: ich meine irgendeine dieser Hochhäuser Büro-Türme geht mit Banken als Hauptmieter oder Eigentümer.

00:06:01: und eine Umfrage mache, gebe ich Ihnen recht.

00:06:03: Da wird natürlich überwiegend nicht die SPD gewählt aber das ist so eine Besonderheit.

00:06:10: Das ist schon deutschlandspezifisch würde ich sagen.

00:06:13: Sie haben keine vom Ortsbeirat gesprochen.

00:06:15: Das war mein Zahltestatt, haben sie gesagt?

00:06:16: Einzeltestatt

00:06:17: ja!

00:06:17: Ich habe neulich ein Erlebnis der besonderen Art gehabt und zwar habe ich mich in meinem Frankfurter Stadtteil mal dafür interessiert wie denn so eine Orts-Beiratspolitik gemacht wird weil an der Basis dann mal anzufangen und zu gucken wir werden denn da Entscheidungen getroffen und wie wird eine Leuchte ausgetauscht und wann wird der Parkplatz saniert?

00:06:39: Und deswegen erwähne ich das, weil ich bewundere es, dass sie danach trotzdem noch politisch engagiert gewesen sind.

00:06:46: Weil es war mir ein bisschen verlitten worden.

00:06:49: ehrlich gesagt diese zwei Stunden im Ortsbeirat wo man Dinge diskutiert hat die wir wahrscheinlich früher in fünf Sekunden entschieden hätten nicht weil wir so besonders schlau sind sondern weil's einfach so... offensichtlich ist, was man hätte tun können.

00:07:02: Deswegen das wollte ich noch als kleinen Abstecher nehmen.

00:07:05: Ja aber es ist natürlich ja so ganz praktisch.

00:07:10: Ich meine damals kann ich mich noch erinnern ging's um die Altstadt Sanierung.

00:07:14: also da war es tatsächlich so dass viele Wohnsituationen immer noch sehr altmodisch waren Die Verkehrssituation sehr siebziger Jahre gab kaum Fußgängerzonen, das heißt da wurde tatsächlich auch so über Stadtentwicklung gesprochen.

00:07:32: Es war ganz spannend.

00:07:33: es wurde schon damals intensiv diskutiert wie man Flüchtlinge und Asylbewerber aufnimmt und eine offene integrative Grundlage setzt.

00:07:44: also das waren schon Sachen wo die große weite Welt der Politik im Kleinen sich reflektiert hat.

00:07:50: Das fand ich schon spannend!

00:07:51: Es war aber nicht lang weil ich dann zum Studium nach Paris gegangen bin, damit...

00:07:57: Ich will das gar nicht konkretisieren im Gegenteil.

00:07:59: Ich wollte damit eigentlich zum Ausdruck bringen, dass da die tatsächliche Themen besprochen werden, die mich in meinem direkten Umfeld wirklich betreffen.

00:08:07: Interessant fand ich, dass es wahnsinnig politisiert wurde.

00:08:09: Das heißt er wurde dann geschaut okay wie würde denn der wahrscheinlich der Berliner Politiker jetzt darauf reagieren?

00:08:17: Und in diesem kleinen Kreis wurden die große Politik getragen, die eigentlich mit Pragmatismus an dieser Stelle relativ wenig zu tun hatte.

00:08:24: Das hängt

00:08:24: immer von der konkreten Situation ab.

00:08:27: in dem Ortsbeirat damals, da war es sehr kollegial.

00:08:32: Es gab ja damals meinster Modell von Jockel Fuchs dass die großen demokratischen Parteien gut und konstruktiv zusammengearbeitet haben.

00:08:41: Von daher war das... Da gab's jetzt wenig parteipolitik große Reden geschwungen sondern es wurde tatsächlich

00:08:47: mal gemacht.

00:08:49: Also meine Erfahrung war da sehr positiv.

00:08:51: Sie haben gerade Frauen alles angesprochen.

00:08:52: ich habe irgendwo gelesen Ich glaube, waren sie nicht auch bei den Jusos der Zeitlinie?

00:08:58: oder ist das eine Ende?

00:09:01: Das

00:09:02: kann man nachlesen.

00:09:04: Also ich war praktisch der Vorgänger von Andrea Nahles und der Nachfolger von Alex DiBelios.

00:09:10: hat mir jemand... da hat mal ein findiger Journalist rausgefunden.

00:09:14: Das stimmt!

00:09:15: Also Nachfolge von Alex war ich als Deutschlandchef von Goldman und Vorgänger von Andrea war ich natürlich Vorsitzender des Jusoses in Rheinland-Pfalz.

00:09:24: Spannend.

00:09:27: Und das ist ja wahrscheinlich jetzt kein Weg, der von vornherein genauso geplant gewesen ist wie viele Wege in unserem Leben nicht von vorene rein so geplant werden können.

00:09:39: Das war die Abgabelung bei dem Weg wo sie sagt okay, dass es wirklich auch im Rückblick... ...das war eine echte Abgabelung, die total wichtig war für mich persönlich.

00:09:54: Damals in Rheinland-Pfalz, kann ich mich noch erinnern.

00:09:59: Da haben wir mit Alex Schweizer damals Wahlkampf für Rudolf Scharping gemacht.

00:10:06: In einem Bundesland das bis dahin Stichwort Helmut Kohl Peter Altmaier immer unionsregiert war.

00:10:13: Deshalb war es gestern Abend vorgestern Abend für mich als die Landtagswahl in Rheiner Pfalz war und Alex Schweitzer verloren hat.

00:10:21: Das war wirklich auch nochmal so eine So ein Moment, wo man gedacht hat wow das ist tiefgreifend.

00:10:27: ja und diese Weggabelung damals so ein großer tektonischer Schiff.

00:10:33: Das zum ersten Mal in einem Bundesland auf die Gehungsseite wechselt war natürlich schon dass das das hat was bewegt.

00:10:42: für mich persönlich war dann die große Entscheidung weil viele meiner damaligen der Leute die damals Für den Wahlsieg von oder shopping Wahlkampfbetrieben haben, ging es natürlich direkt in die Politik.

00:10:57: Es gab dann auf einmal ganz viele Positionen und Ministerien und ich war gerade so am Ende letzten Jahr um eines Studiums sozusagen und viele haben die Entscheidung getroffen in diepolitik zu gehen.

00:11:09: Ich habe dann die entscheidung getroffen zum studium deutscher akademischer austausch diensten stipendium anzunehmen.

00:11:17: Und leider ist das in der deutschen politik schon oft so dass wenn man mal aus dem klassischen Karrierepfad aussteigt, der tendenziell sehr inlandsfokussiert ist und sich entscheidet für ein Studium ins Ausland zu gehen.

00:11:33: Dann schneidet man da schon stückweit die Verbindung ab und besonders ich danach noch meiner Amerika gegangen bin.

00:11:40: von daher wenn sie fragen wo waren die Weggeabelungen war das eindeutig sozusagen.

00:11:45: die Entscheidung fürs Studium ans Ausland hat dann natürlich vieles, was danach kam, geprägt.

00:11:53: Das heißt ich habe das Richtigste daran, dass es durchaus nach Scharpings-Wahlsieg, das ist thirty-fünf Jahre her oder sowas in der Größenordnung kann das sehen?

00:12:00: Hätte es durchaus auch eine Möglichkeit für sie gegeben weiter in der Politik zu bleiben.

00:12:06: Ja gut also die Leute

00:12:07: mit denen ich damals aktiv war, das war Doris Ahn, Michael Ebling, das waren Andrea Nahles, Alex Schweizer Also mit ganz vielen, die damals sozusagen bei den Damals aktiv waren sind ganz viele in die Politik gegangen.

00:12:26: Das heißt jetzt noch nicht alle in der Politik gegangen, aber auf jeden Fall ist das ja bei allen demokratischen Parteien so der klassische Weg von Jugendorganisationen dann irgendwann mal während dem Studium sich stärker zu engagieren und danach zu entscheiden gehe ich Privatwirtschaft oder gegen die Politik.

00:12:48: Das ist, und leider in Deutschland halt oft eine ziemlich endgültige Weg-Gabelung.

00:12:53: soweit man sich für eine Richtung entschieden hat gibt es oft nicht mehr den Weg zurück in die ein oder andere Richtung.

00:13:00: Gut, ich glaube egal was noch kommen wird in ihrem beruflichen Leben.

00:13:07: Ich glaube so richtig schlecht haben sie es nicht getroffen.

00:13:09: Es war ein spannender Weg der bis hierhin geführt hat mit vielen wirklich auch spannenden Sachen und natürlich Abzweigungen die viele Jahre mit Olaf Scholz relativ eng zusammengearbeitet.

00:13:22: Und dann zum Schluss als Minister kommen wir gleich noch drauf wenn Sie in die Zeit zurückdenken als Goldman Sachs, in die Goldbertsachszeit sozusagen und wenn sie die politische Zeit der letzten fünf sechs, sieben Jahre so versuchen bisschen da drüber zu legen.

00:13:43: Ganz offen gefragt wo hat man denn mehr Einflussmöglichkeit?

00:13:48: Als jemand der das Deutschland Österreich war, Deutschland Österreich Geschäft vor Goldman lenkt und leitet oder Als ich will jetzt gar nicht sagen, als Finanzminister sind wir vielleicht doch auf Art Staatssekretär und als sagen wir mal direkt an den Leuten die Entscheidungen treffen befindlich oder sich befinden.

00:14:06: Wo hat denn da wirklich mehr Einfluss?

00:14:08: Das lässt sich natürlich nicht wie ein Fußballspiel ja das eine Team gewinnt zwei Eins und dann ist eindeutig die drei Punkte dafür im Pronto des einen Teams und drei Punkte beim anderen.

00:14:18: Da ist es klar geregelt in dieser Frage wo hat man mehr Einfluß

00:14:24: ist

00:14:25: überhaupt nicht quantifizierbar, weil der Einfluss sich ja auch komplett unterscheidet.

00:14:31: Also in der Finanzwirtschaft begleitet man Transaktionen mal kleinere, mal größere, einmal hier taktische, mal hier strategische und natürlich wenn man einen großen Geschäftsbereich leitet hat man da auf die konkreten Transaktion viel Einfluchs.

00:14:50: das ist ja völlig klar.

00:14:51: aber Die Politik ist ja ein völlig anderes Spielfeld.

00:14:55: Da werden ganz andere Sachen entschieden, aber dazu gibt es mal Überlappung.

00:14:59: wenn macht der Verhängung von Kontakt Sperren die deutsche Lufthansa auf einmal alle Flugzeuge am Boden lässt und den Cash-Drain Seeds sich dann an die Regierung wendet kommt kommen die Welt manchmal zusammen wie man während der Corona Krise in meinem Verantwortungsbereich habe ich das sehr live miterlebt dass es dann durchaus auch durchaus auch mal Überlappungen gibt zwischen der Finanzwelt, geschäftlich und der politischen Welt.

00:15:31: Aber das ist eher die Ausnahme und in der Regel nur in großen Krisensituationen der Fall.

00:15:37: da ich aber in der Politik fast nur in Krisensituationen gehandelt habe weil direkt als die Corona-Krise bewältigt war leider der russische Angriffskrieg gegen Ukraine angefangen hat Nachdem wir also Lufthansa und TUI stabilisiert haben, kam dann mit UNIPA der Verstaatlichung von Gasprom Germania.

00:16:00: Von Rosneftser Deutschland unter einem treuen Hinderschaftsstellen kamen andere auch Wirtschafts- und Finanzpolitische Risiken dazu.

00:16:09: Aber

00:16:10: der Betrachtungswinkel ist ja ein völlig anderer wenn man als Bank agiert in Transaktionen versus als Regierung.

00:16:18: Von daher kann man es nicht wirklich vergleichen.

00:16:21: Aber ich glaube, dass die Erfahrung, die man mitnimmt natürlich auch mit ins politische Leben nimmt logischerweise um da dann eben auch Entscheidungen zu treffen.

00:16:31: Insbesondere in Krisenmodus, die möglicherweise etwas realistischer basierend sind als das was man vielleicht sonst so tun würde.

00:16:41: ohne diese Erfahrung Ja

00:16:42: und deshalb hat sich sie ja auch als sinnvoll herausgestellt.

00:16:49: Als ich damals mit Olaf Scholz gesprochen habe, haben wir natürlich nicht im Traum dran gedacht dass wir jetzt Unternehmen stabilisieren müssten weil kein Mensch an so ein Szenario wie Corona gedacht hat.

00:17:01: Aber wir haben durchaus darüber gesprochen.

00:17:04: Das muss man sich auch mal vergegenwärtigen als ich angefangen hab.

00:17:07: In den letzten Jahren war meine erste Aufgabe die letzte Stufe der griechischen Staatsschulden-Restrukturierung.

00:17:15: Wir haben mit Griechenland noch hart verhandelt über die Verlängerung und Umänderungen der ursprünglichen Stabilisierungsmaßnahmen, die Griechland im Euro gehalten hat.

00:17:30: Darum ging es Olaf Scholz damals.

00:17:34: Denken wir über den ESM nach, also europäische Stabilitätsmechanismus.

00:17:38: Wie denken wir über vergleichbare Situationen?

00:17:41: Das war ja damals auch noch Spanien in einem Anführungszeichen-Rettungsprogramm Irland war noch in der Phase der Stabilisierung Zypern.

00:17:49: Also es waren ganz viele europäisches Daten die im der Folge der globalen Finanzkrise dann in der sogenannten Euro-Krise ja auch in schwierige Situationen gerutscht sind teilweise Korreliert mit Spätfolgen der globalen Finanzkrise, Stichwort Bankenrettung Spanien.

00:18:11: Die dann auch dazu geführt haben dass insgesamt schwierig wurde.

00:18:17: also von daher das gab es ja ganz viele solche zweitigen Drittrunden Effekte

00:18:23: Und es ist so, dass sie sich ab und zu mit dem Olaf Scholz auf den Gläschen Wein treffen.

00:18:26: Man weiß nur noch, wie wir das damals gemacht haben im Nachgang.

00:18:31: Ist doch eigentlich ganz gut gelaufen oder ... Wir haben das mit der Lufthansa richtig.

00:18:34: Weil irgendwelche Dinge auch immer Sie da besprochen haben.

00:18:37: Da gibt's ja noch viel andere, die da besprungen.

00:18:41: Kommt sowas vor?

00:18:42: Also sagen wir mal so, wir tauschen uns immer noch regelmäßig aus, worüber und wie wir uns austauschen.

00:18:47: Das

00:18:47: interessiert uns besonders!

00:18:49: Leigt unter dir auch.

00:18:52: Also der Kontakt ist da, Austausch ist auch da.

00:18:55: und ja es war eine spannende Zeit nicht wahr?

00:18:58: Und dann sind sie ja noch Finanzminister geworden in der Phase.

00:19:01: Es waren für knapp ein Jahr oder war das ungefähr...

00:19:04: Ja, ein halbes Jahr genau!

00:19:06: Also war fast auf den Tag ein halbes Jahr.

00:19:09: Und wie kann man sich das rein praktisch vorstellen?

00:19:11: Da wird dann ein Büro frei, weil der alte Finanzminister nicht mehr da ist.

00:19:15: Ich meine Sie sind ja in den Themen drin gewesen.

00:19:18: Es ist ja nicht so dass sie da irgendwie vom Mond rüber geflogen kam und gesagt haben soll ich jetzt mal hierhin und mach was aber kommt mir auch tatsächlich in die Tagesarbeit rein In der Kürze der Zeit meine ich jetzt.

00:19:30: Die Russen

00:19:31: bleibt dann ja nichts anderes übrig.

00:19:32: Wir hatten eine ziemlich dramatische Situation.

00:19:40: Anfang November ist ja, das muss ich einfach nochmal vor Augen halten an einem Tag innerhalb von vierundzwanzig Stunden A. Donald Trump zum amerikanischen Präsidenten gewählt worden B., die deutsche Bundesregierung zerbrochen und beide Ereignisse haben natürlich sofort Handlungsnotwendigkeiten erzeugt.

00:20:03: also wir waren noch mit Christian Lindner und Robert Habeck am verhandeln, wie wir über einen Nachtragshaushalt noch die Fiskalpolitik im letzten Jahr der Amtszeit der Ampelregierung rüberbringen.

00:20:22: Auf einmal hat man keine Mehrheit mehr ein Nachtragshalt zu verabschieden.

00:20:25: das heißt die ganze Haushaltsstabilität des Bundes musste neu gedacht werden.

00:20:30: Das heißt wie immer wenn man neuen Job anfängt kommt ihr gleich Sprung ins kalte Wasser.

00:20:37: Und der Sprung in das Kalte Wasser war, wie gehen wir mit dieser Haushaltssituation umkommen?

00:20:41: noch genug Steuereinnahmen aus?

00:20:43: Was passiert mit den Ausgaben?

00:20:45: Wie bereiten wir uns darauf vor?

00:20:46: Das war ja damals schon absehbar dass dieses Nicht-Vorhandensein einer parlamentarischen Mehrheit dazu führte für ein Blurde da noch kein Haushalt für zweitausendfünfundzwanzig verabschiedet war.

00:21:00: als die Regierung auseinander gebrochen ist wurde relativ schnell klar, Dauerzustand bis zur Bundestagswahl und einer neuen Regierungsbildung

00:21:11: wird,

00:21:12: sodass wir sofort die Vorbereitung zur sogenannten forderfigen Haushaltsführung treffen mussten damit keinerlei Unruhe an den Finanzmärkten aufkommt.

00:21:23: Das ist ja für die Bundesrepublik mit AAA und niedrigsten Finanzierungsraten absolut essentiell das niemals auch nur ein Hauch von Zweifeln entsteht, dass Deutschland die Benchmark für fiskalische Solidität in Europa ist.

00:21:38: Ja das muss man in dem Amt, würde ich mal sagen, den mir so meinen Amtszeit vor Augen halte, den ich vom Deutschen Bundestag abgelegt habe.

00:21:48: dann ist natürlich Schaden abwenden.

00:21:51: Für einen Finanzminister bedeutet erstmal Schaden für die fiskale Solidität der Bundesrepublik Deutschland abwinden.

00:21:58: Das ist grundsätzlich die Übersetzung des Amtsseils

00:22:02: Ja, ist natürlich wahnsinnig kompliziert das Ministerium auch.

00:22:06: Also viele Dinge, die man teilweise nur selbst beeinflussen kann passieren können, die natürlich alle Sachen verändern können und zwar übernacht manchmal.

00:22:15: Und es darf ja nicht vergessen, dass Finanzministerium über die angeschlossenen Behörden vierzigtausend plus Mitarbeiter, also allein der Zoll ist wie jeder Mensch Die vielen Arzeuge, das Zolls immer wieder sieht an Flughäfen in den Draßen und Grenzen usw.

00:22:36: Das ist natürlich ein ganz wichtiger Apparat für unsere auf der einen Seite Einnahme-Seite aber auch für das saubere Funktionieren unserer Volkswirtschaft.

00:22:46: Aber auch das erste Mal wo mein Insta auftritt die Aufmerksamkeit unserer Tochter erzeugt hat, war als ich beim Zoll war und einen Drogen-Schnüffel Schäferhund besucht habe.

00:23:03: Das fand zum ersten Mal meine Tochter gesagt Papa du bist ja auf Dienstag ganz beruhigt.

00:23:09: Gut, ich vermute mal dass das nicht ihre erste Amtshandlung gewesen ist aber... Ja

00:23:13: eine der Ersten.

00:23:14: es ist aber auch traditionell so fast jeder Finanzminister weil der Zoll personell so ein Riesenanteil des Geschäftsbereiches des BMF ist.

00:23:24: Das ist fast immer so, dass einer der ersten Besuche der jeweils amtierenden Landsminister beim Zoll ist.

00:23:30: Wirklich?

00:23:30: Ist das so?

00:23:31: Ja

00:23:31: absolut!

00:23:31: Es ist ja ein sehr großer und wichtiger Apparat.

00:23:34: Ja es ist auch glaube ich eine wichtige Eingamequelle an den Stellen.

00:23:37: und vor allen Dingen gibt es natürlich auch den Punkt, wir haben hier auch Vorsicht und wir haben acht auf Dinge die nicht richtig laufen kommt der Zoll eben ins Spiel.

00:23:46: Stichwort Drogen.

00:23:50: Gab es denn auch Punkte, die Sie mit uns teilen wollen wo sie komplett anderer Meinung gewesen sind als Olaf Scholz in ihrer Zeit.

00:24:01: Wo sie sehr eng zusammengearbeitet ist?

00:24:02: Es

00:24:02: ist Aufgabe des Beraters immer eine offene Meinung noch offen zu artikulieren.

00:24:10: aber es ist Aufaufgabe des Berater darüber stillschweigen zu bewahren.

00:24:15: nach außen.

00:24:15: Total akzeptiert, aber sie verzeihte sich die Frage.

00:24:18: Absolut legitim!

00:24:19: Aber dafür ist ja genau der Grund warum Bundeskanzler Finanzminister Berater haben.

00:24:27: als ich Finanzminister wurde habe ich alle Berater dazu ermutigt und ermunnt hat mir zu widersprechen um andere Meinungen zu vertreten weil das Schlimmste was passieren kann wenn man in einem Amt ist bei dem man delegieren muss weil man gar nicht alles selbst machen kann Leute um sich rum hat, die einem immer bestätigen wollen in dem was man sagt.

00:24:49: Das ist Rezept für Disaster würde ich sagen weil dadurch natürlich überhaupt keine kritische Diskussion entstehen kann.

00:24:57: also von daher ist es völlig klar dass in diesen Positionen es immer essentiell ist das man im Beraterkreis eine offene ehrliche auch kontroverse auch mit Meinungsverschiedenheiten unterschiedlichen ansetzen und das genauso Richtig ist es auch, dass im Endeffekt derjenige oder diejenige mit der politischen Verantwortung dann die Entscheidung trifft.

00:25:19: Da muss das ja sein!

00:25:21: Okay, da läuft zumindest raus, dass es durchaus mal unterschiedliche Meinungen gegeben hat und dass das natürlich auch Quelle von Erfolg sein kann wenn man eben mehrere Meinungen sich anhört so wie das oft ist und dann einfach die Argumente auf den Tisch legt und einfach diskutiert was könnte das sinnvollste sein?

00:25:38: Zumal natürlich ja auch Politiker in aller Regel Finanzpolitiker, natürlich in aller Regel wenn sie so einen Background mitbringen wie Sie das tun durchaus auch noch ein paar andere Erfahrungsleite mit einbringen als nur in der Politik.

00:25:55: Ja genau.

00:25:55: Deshalb also kann ich es nur nochmal betonen Das ist das normalste der Welt und muss auch so sein dass es in einem Kreis genauso wie an CEO auch unterschiedliche Meinungen hören will.

00:26:09: das heißt es muss immer Kontroversen geben, es muss immer unterschiedliche Auffassungen geben.

00:26:14: Es muss immer zugelassen werden das offen diskutiert wird.

00:26:17: Ansonsten wäre ein schlechter Entscheidungen dran.

00:26:19: Dann nehme ich auch mit dass Sie das auch bei Golden und Sachs so gehalten haben als sie damals der Deutschlandchef gewesen sind, dass die Bürgers auch Mitarbeiter bevorzugt haben, die vielleicht auch mal eine andere Meinung hatten als sie selbst um da eben tatsächlich möglicherweise über diese Reibung die da entsteht auch ein bisschen Energie zu gewinnen.

00:26:36: finde ich, finde ich gut.

00:26:37: Ist nicht immer so wie Sie auch wissen aber ich glaube das ist natürlich ein ganz guter und auch Erfolgversprechen.

00:26:42: der Weg ist.

00:26:44: Eine Frage darf ich Ihnen tatsächlich nicht ersparen und die weiß ich auch da haben sie natürlich die Möglichkeit zu sagen möchte ich weil es ein laufendes Verfahren ist oder auch nicht nicht gerne darüber sprechen?

00:26:55: stichwort Cum Ex was ja immer ich glaube jetzt seit mindestens achtzehn neunzehn wo es wirklich auch dann in die Öffentlichkeit gekommen ist.

00:27:07: Die Rolle, die Olaf Scholz in diesem Zusammenhang gespielt hat ist jetzt zumindest eine, die Fragen aufgeworfen hat in der Öffentlichkeit.

00:27:15: Auch Untersuchungsausschüsse

00:27:17: etc.,

00:27:17: etc.. Ich gehe davon aus dass Sie über dieses Thema auch mal gesprochen haben.

00:27:23: Haben sie mit Cum-Ex zu tun gehabt?

00:27:27: So ein normales Goldberg Sachschef als Finanzmarktteilnehmer.

00:27:32: ist das jemals über den Weg gelaufen?

00:27:35: Also zu meiner Zeit bei Goldman Sachs natürlich, weil der Finanzmarkt damals leider diese Aktivitäten ja intensiv betrieben hat.

00:27:44: Meine Bank von Goldman Sachsen hat damals aber sehr bewusst die Entscheidung getroffen und deshalb lesen sie auch in den Berichten, auch in dem ganzen Verfahren

00:27:51: usw.,

00:27:54: nichts von Goldman-Sachs als handelnde Bank in diesem Bereich.

00:27:57: also von der bin ich froh.

00:27:59: das war damals eine globale Entscheidung nicht nur einer die wir in Deutschland getroffen haben sondern es Sehr klar.

00:28:06: Wir machen das nicht, weil schon damals die Analyse war dass es zwar alle möglichen juristischen Gutachten gibt Die besagen Es ist legitim Aber von der logischen Konsistenz war klar Das Kann Nicht

00:28:22: Richtig Sein.

00:28:22: diese gut Dachten habe ich übrigens auch auf beschreibtisch leben gehabt Auf der zwei Ebenen drunter eher so auf der arbeitsebene dann und Ja, ich hatte auch ein komisches Gefühl dabei um ehrlich zu sein.

00:28:33: Das war aber auch nur ein Gefühl zumindest auf meiner Ebene.

00:28:36: Also insofern hätte mich jetzt auch gewundert wenn es nicht einmal auf ihrem Schreibtisch gelegen hätte Und insofern natürlich Kratulation, dass damals Goldman Sachs da einen Bogenturm gemacht hat.

00:28:46: Das klang oftmals wie ein Free Lunch um ehrlich zu sein.

00:28:49: Insbesondere mit den ganzen Gutachten die man sich da...

00:28:52: There is no free lunch!

00:28:55: Es

00:28:55: ist nicht abgesprochen und ich hatte gehofft, dass sie genau das sagen.

00:28:59: Weil es so ganz alte Wall Street sprucht there's no free Lunch.

00:29:02: Mit anderen Worten gibt nichts umsonst.

00:29:05: Okay, also nochmal zu Olaf Scholz zurück.

00:29:07: Sie haben wahrscheinlich über dieses Thema auch mal gesprochen.

00:29:09: und Bayern der Rolle.

00:29:10: jetzt glaube ich das war die Hamburger Rolle, die er damals noch inne hatte als Regierender Oberbürgermeister.

00:29:18: Regierende Bürgermeisters.

00:29:19: Heißt mir in Hamburg Regierenden Bürgemeister.

00:29:22: Und da ist das Thema jetzt eigentlich vom Tisch insgesamt oder?

00:29:26: Ja gut!

00:29:27: Also ich kann zu dieser Zeit natürlich gar nichts sagen weil ich war in derzeit ja gar nicht in der Politik Und von daher haben wir jetzt auch nicht wahnsinnig viel darüber gesprochen, weil es immer um Sachen ging die schon Jahre zurücklagen und gar nicht in der Zeit, in der ich aktiv in Berlin tätig war.

00:29:45: Aber ich kann nur dazu sagen, das Scholz war ja vor... Ich weiß gar nicht wie vielen Untersuchungsausschüssen und es kamen nicht raus.

00:29:52: also von daher weiß ich mich was noch rauskommen soll.

00:29:56: Ich meine ist glaube ich zehn Stunden lang befragt worden Finanzausschüssen oder Sohnsausschüsse und so weiter.

00:30:04: Ich kann mir nicht vorstellen, dass dann irgendjemand jetzt rauskommt und sagt nach all diesen Befragungen habe ich jetzt noch was völlig Neues

00:30:12: usw.,

00:30:12: also von der denke ich ist es abgeschossen?

00:30:16: Ja das ist natürlich ein kompliziertes Thema auch gewesen glaube ich und da eine über andere mit dem ich so spreche der erinnert sich natürlich daran auch außerhalb von der Finanzindustrie Weil das natürlich als diese Geschichte in die Geschichte eingehen wird, wo man sagt okay wie kann denn so was passieren.

00:30:35: Aber gut es gibt immer wieder und wird es immer wieder geben.

00:30:38: Mich hat nur interessiert ob sie mit Oda Scholz auch über dieses Thema mal gesprochen haben.

00:30:43: Denn logischerweise wird er das mal angesprochen haben weil's natürlich auch präsent war bei ihm.

00:30:53: Wir kommen zum Ende unseres Gesprächs.

00:30:55: Jetzt habe ich noch zwei Fragen an Sie, die eher so ein bisschen persönlicher Natur sind.

00:31:01: Sie habe mich richtig mitgeschrieben, dass sie in Frankfurt wohnen?

00:31:05: Ist das korrekt?

00:31:06: In der Nähe

00:31:07: von Frankfurt.

00:31:08: Wohnen Sie näher an Frankfurt oder näher am Mainz?

00:31:12: Näher an Frankfurter.

00:31:15: Wie kann ich ihm nur zu guter halten, dass sie in der Nähe von Mainz zur Welt gekommen sind und aufgewachsen ist?

00:31:21: In Mainz.

00:31:22: Mit

00:31:22: ins kranken Haus in Mainz!

00:31:23: Okay

00:31:23: dann ist deutlich erlaubt, dass Sie Mainz VVL

00:31:26: sehen.

00:31:27: Sehr boh, absolut.

00:31:28: Das kann ich verstehen.

00:31:29: Kratulation dazu!

00:31:31: Ich liebe es wenn Menschen auch Fußballfans ihre Heimat statt sind.

00:31:36: das finde ich toll.

00:31:37: deswegen will ich sie auch nicht versuchen noch mehr für Eintracht Frankfurt zu begeistern.

00:31:42: dass wäre mir natürlich eine herzliches Angelegenheit aber das keine Chance das weiß ich.

00:31:46: wenn man das in seinem Ausweis stehen hat wo mein geboren ist und man da noch ein Bundesweg ist dann ist das

00:31:50: Ja wobei ich würde sagen also ich bin beispielsweise habe mich immer wieder mit Axel Helmann getroffen auch freundschaftliche Beziehungen und zwischen den Vereinen gibt es auch ein absolut gutes und professionelles Verhältnis.

00:32:04: Johnny Burkhardt wurde ja mit Blumen verabschiedet am Sonntag, also von daher würde ich mal sagen natürlich gibt's da eine gewisse Rivalität und natürlich die Fans in der Kurve, die Ultras würden sich jetzt nicht unbedingt als Freunde bezeichnen aber zwischen den Verein gibt es ja ein absolut gutes und professionlles Verhältnisses.

00:32:25: Also von daher habe Stress gehabt.

00:32:28: Obwohl ich gerne Mäuschen gewesen wäre bei Goldman Sachs hier, Messeturm glaube ich war das?

00:32:32: Wie sie mit dem damaligen Eintraft nicht nur Sympathisant sondern richtigen Fan.

00:32:41: Philipp Holzer

00:32:43: auch wie Sie da sich auf den Fluren begegnen.

00:32:46: Das hätte ich schon ganz gerne gesehen.

00:32:48: Philipp Holz hat ja viele viele Jahre sehr engagiert für Eintracht Frankfurt Arbeit.

00:32:52: Habt ihr gut?

00:32:53: Ich hab

00:32:53: da am Aufschwung ja auch sehr hat auch sehr einen hohen Anteil an dem Aufgrund.

00:32:57: Ja, aber die Mann der Mourning Meetings hätte ich dann doch ganz gerne mal mit erlesen?

00:33:01: Ja, das war... Manchen Banken gibt es ja Bayern und Dortmund-Fans und Dortmund und Schalke, aber vielleicht gibt's ja nächstes Jahr wieder das Derby zwischen Brauchen und Schalken.

00:33:15: Also mit Philipp bin ich nach wie vor, wir haben am Sonntag aufgesimst.

00:33:19: Ich habe ihn gefragt, ob im Stadion ist er so wenn USA gewesen am Sonnentag von daher Das sind immer noch ontschaftlich koppelt.

00:33:27: Das freut mich sehr zu hören.

00:33:29: und die allerallerletzte Frage Herr Kucki ist in der Welt, in der wir uns im Moment bewegen wo glaube ich die Nachrichten durch das überwiegend von negativen Dingen berichten?

00:33:41: gibt es irgendwas was sie vielleicht auch für Deutschland besonders optimistisch stimmt?

00:33:47: Können wir irgendetwas Positives mit ausnehmen?

00:33:50: Ich

00:33:51: bin optimistische dass Fundamentale Struktur verändernde weitreichende Wirtschaftsreformen gelingen, die endlich unsere Wachstumsdata dorthin bringen wo sie hingehören nämlich wieder in die europäische Spitzenklasse und beim Fußball zu bleiben Champions League.

00:34:11: Und nicht mehr in den EU-Siebenundzwanzig in der Abstiegszone.

00:34:15: also das ist für mich ganz essenziell ein mehr fiskalpolitisch einiges getan um uns entweder endlich mal wieder in die Lage zu versetzen, uns ordentlich verteidigen zu können und die Rüstungsindustrie zu stärken.

00:34:29: Die Infrastruktur zu fixen.

00:34:31: das Ganze kann aber nur dann nachhaltig funktionieren wenn unsere Wachstums warten steigen wir wieder wettbewerbsfähig werden und wir wieder die wirtschaftliche Kraft und Macht entwickeln um das, was jetzt an Schulden aufgenommen wird dann wieder ordentlich zurückführen zu können.

00:34:46: Das sind zwei Seiten einer Medaille von der Diskussion um Wettbewerbsfähigkeit aus meiner Sicht ein absolut entscheidendes Thema im Rest der Legislaturperiode und deshalb ist es positiv.

00:34:59: Ich habe das sehr genau gehört, was Lars Klingball gestern gesagt hat wirtschaftliche Wett bewerbsfähigkeit Arbeitsplätze Deutschland wieder in die Spitzenliga, was Wettbewerbsfähigkeit angeht.

00:35:12: In Europa und der Welt zu bringen – das ist für mich ein absolut kernstrategisches Thema.

00:35:17: Und es kann doch gelingen!

00:35:18: Es kann gelingen wenn wir den Mut haben bei Rente, Arbeitsmarkt, Digitalisierung, Datenschutz mutige Entscheidungen zu treffen, die die richtigen Anreize für mehr Wachstum in unserem Land setzen.

00:35:35: Das ist für

00:35:38: Okay, dann vereinbaren wir zwei und auch unsere Hörer, dass wir optimistisch bleiben.

00:35:44: Und auch hart daran arbeiten, dass es in die richtige Richtung geht.

00:35:47: Sie können das deutlich mehr als ich aus meinem kleinen Büro.

00:35:50: Aber ich glaube, wir haben auch alle Gründe ein bisschen optimistischer zu sein.

00:35:54: Jetzt muss es umgesetzt werden und lassen uns optimistische bleiben.

00:35:58: Dann ist das eine gute Verabredung für die nächsten Jahre.

00:36:01: Vielen Dank!

00:36:06: Eine Produktion

00:36:07: von Vorprofessionell.

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