#66 Joachim Nareike sucht das Gespräch mit Carsten Roemheld
Shownotes
Geopolitische Spannungen, hohe Bewertungen und ein regelbasierter Welthandel, der zunehmend unter Druck gerät: Im neuen FONDS professionell Podcast ordnet Fidelity-Kapitalmarktstratege Carsten Roemheld die größten Herausforderungen für Anleger ein – und erläutert, warum er derzeit Schwellenländer favorisiert. Jetzt reinhören!
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00:00:02: Willkommen zum Vorprofessionell-Podcast.
00:00:05: Joachim Naray
00:00:06: gesucht das Gespräch offen, direkt und immer nah dran.
00:00:13: Heute freue ich mich wieder ganz besonders auf meinen Gast.
00:00:16: die Kapitale nachgestehen einmal mehr im Spannungsfeld aus Inflationen, Zinsen, geopolitischer Risiken, strukturell Veränderungen
00:00:25: usw.,
00:00:27: vieles wirkt einigermaßen überhitzt ein bisschen unkontrolliert, irgendwie hat man das Gefühl mal dazu.
00:00:35: Das Verständnis und die Kontrolle verloren.
00:00:37: Und mein heutiger Gast beobacht diese Entwicklung seit vielen Jahren aus absolut nix der Nähe als Kapitalmarktexperte bei Fidelity.
00:00:45: Dort wird Ermerkte ein, bewertet Risiken und zeigt Chancen auf jenseits kurzfristige Schlagzeilen.
00:00:51: Wir wollen darüber sprechen wo wir aktuell stehen was die Märkte wirklich antreibt und was Anleger jetzt natürlich beachten sollten.
00:00:58: Mein Name ist Joachim Narraiko und ich suche heute das Gespräch mit Carsten Röhmheld.
00:01:03: Herzlich willkommen lieber Carsten, danke für deine
00:01:05: Zeit!
00:01:06: Hallo Jorich, freue mich über die Anladung!
00:01:09: Carsten lasst uns anfangen.
00:01:11: Fidelity ist sehr viel Menschen bekannt, Carsten-Röhmheld ist sehr viele Menschen bekannt.
00:01:15: aber holt doch noch mal ab was dich... bis hierhin so geprägt hat, dass du jetzt bei Fidelity seit einigen Jahren als Kapitalmarktexperte unterwegs bist.
00:01:25: Ich glaube der Werdegang ist immer total spannend für die Leute.
00:01:28: Ja ich habe schon sehr viel angefangen mich für Wertpapiere zu interessieren.
00:01:31: Schon in jungen Jahren habe ich so bisschen experimentiert am Zertifikatemarkt und hab mit Zeitschriften mich versucht weiterzubilden.
00:01:39: Mein Vater hat mir das so ein bisschen mitgegeben.
00:01:41: Der hat mir schon als Kind einen Aktienfondsparplan aufgesetzt und aufgelegt.
00:01:46: Und das fand ich jetzt eigentlich eine sehr spannende Sache, da haben wir damals erklärt wie es funktioniert.
00:01:51: Und seitdem bin ich da drin, wie man so schön sagt.
00:01:55: Und auch mein Studium hat mich in diese Richtung gebracht.
00:01:58: Ich bin wieder die Börse und die Finanzmärkte, am meisten interessiert.
00:02:02: Ich habe bei einem Finanzdienstleister während des Studiums gearbeitet und Praktikum gemacht.
00:02:10: berufliche phase zur kommersbank geführt.
00:02:12: da war ich im asset management bereich, im aktienformmanagement bei der adik das ist ja die älteste deutsche forngesellschaft heute leider nicht mehr existent sondern in der allianzglobal investors aufgegangen.
00:02:24: Da war ich dann acht jahre im bereich aktien-formmanagement tätig und hat mir sehr viel spaß gemacht.
00:02:29: und dann bin ich so ein bisschen auf die dunkle seite der macht gewechselt nämlich ins brokergeschäft damals unter credit swiss first boston noch als aktien salesmann für us Und hat dann eben die Kunden, deutschen Foremanager und so weiter beraten was US-Aktien betrifft.
00:02:47: Ja und dann gab es diese tolle Angebot von Fidelity das für mich eben sozusagen den Sales Bereich der Vertriebsbereich und den Analyzischen Bereich ein bisschen kombiniert hat.
00:02:58: Und Fidelity hat mich dann angestellt damals erstmal im Vertrieb für Financial Units die wirklich also sufficiziert sich mit Voreinkauf beschäftigen.
00:03:12: Und ich habe aber diese Kapitalmarktrolle immer schon begleitend in der Vergangenheit gehabt und die hab' ich dann weiter geführt, bei Fidelity wurde es tatsächlich zum Jobwechsel, der mich dazu geführte dass ich Kapitanmarktstrategie wurde dort.
00:03:26: Seitdem spreche ich über die Kapitalmärkte mit großer Begeisterung.
00:03:30: jeden Tag versuche ich das Geschehen aufs Neue Einzuschätzen zu analysieren, und da wird es ja nicht langweilig dieser Tage.
00:03:37: Es wird nicht langWeilig!
00:03:38: Und jetzt hast du natürlich in deinem Werdegang, in deinm Lebenslauf ein paar ganz spannende Namen drin.
00:03:43: Adik... Also die Leute, die das jetzt hören, kennen das möglicherweise gar nicht mehr.
00:03:47: Auch bekannt dadurch dass sie Trikot-Werbung beim Hamburger SV gemacht hat.
00:03:51: Richtig.
00:03:51: In der Tat?
00:03:51: Ja.
00:03:52: Damals die Raphael fand er Fahrzeit oder sogar noch früher adik spannend und Kreditswiss versposten.
00:03:58: Krediteswiss gibt's nicht mehr.
00:03:59: Das heißt, du hast natürlich dann eine Buhr der... ...der wie soll ich das sagen?
00:04:03: Na ja also du weißt was ich meine.
00:04:05: Sie lag nicht an mir vermute ich mal aber tatsächlich gibt es einige der Institute nicht mehr.
00:04:10: Da
00:04:10: trüten wir die Down for Fidelity.
00:04:11: Ich glaube das wird
00:04:13: aber nicht notwendig sein.
00:04:14: Nein, das vermute sich nicht.
00:04:16: Okay danke für die Einordnung!
00:04:17: Das ist ganz spannend.
00:04:19: Frage dazu natürlich noch.
00:04:20: Der Papa Akzifor warst den er dir... Weißt Du noch welcher das war?
00:04:25: Das war der Fondac damals, genau.
00:04:27: Au da war das auch schon Kommerzwahl?
00:04:28: Ja ja,
00:04:30: also Adik
00:04:31: und ganz genau.
00:04:31: Fondak, das war der Aktienfonds und er hat mich geprägt bis heute.
00:04:36: Stark!
00:04:37: Lasse sein, steigen, Kapitalmarktlage... Du hast gerade schon gesagt es bleibt spannend und das ist glaube ich ganz interessant zu beobachten in wie vielen unterschiedlichen Themen wir uns beschäftigen müssen.
00:04:50: Sag doch mal die aktuelle Situation an denen an den Aktienmärkten, wenn wir dabei mal bleiben.
00:04:56: Wie würdest du das einschätzen?
00:04:58: Ist es was immer mal wieder vorkommt oder haben wir schon auch ganz außergewöhnliche Zeiten oder einfach so?
00:05:05: mein Makrosicht wie schätzt du das ein?
00:05:09: Ich glaube, wir haben in mehrfacher Hinsicht außergewöhnliche Zeiten.
00:05:12: Erstens glaube ich das Modell der Vergangenheit ist nicht mehr das gleiche wenn ich allein die Geopolitik mir anschaue wie sie zuvor war.
00:05:19: Ich glaube diese Fragmentierung in der Welt, dieser Riserrückgarn an Globalisierung wird jetzt dauerhaft passieren und diese fragmentation der welt in verschiedene Blöcke wird auch das geschehen an den Kapitalmärkten auf Dauer beeinflussen gerade der Wechsel des amerikanischen Modells von der Auslagerung, von der Produktion günstiger Güter und dem Import jetzt hin zu mehr Reindustrialisierung sozusagen Aufbau von Infrastruktur innerhalb der USA.
00:05:50: Das verändert das Modell auch der Amerikaner sehr deutlich aber auch die Alliierten und die Allianzen die im Handelsbereich weltweit sich neu ergeben.
00:05:58: nach den neuen Ausrichtern der USA verändert.
00:06:01: diese Weltpolitik war bisher vielleicht der Kostenfaktor und möglichst günstige und effiziente Produzierung oder Produktion.
00:06:10: Das Wichtigste ist jetzt eigentlich Sicherheitspolitik, der Zugang zu Rohstoffen oder Zugang zur Infrastruktur und sozusagen Wertschöpfungsketten ist jetzt das Wichtigsten geworden.
00:06:23: Und das wollen jetzt viele Länder zurückholen und es verändert auch die Ausbildung auf die kapitalmärkte.
00:06:31: Wir haben in den letzten Jahren einen unglaublich guten Aktienmarkt gehabt, zum Beispiel in den USA aber auch im Rest der Welt seit Jahrzehnte.
00:06:40: Und da haben wir schon relativ viel an Renditepotenzial ausgeschöpft.
00:06:45: und wie haben wir mal nicht so schwer gleich einmal einordnet?
00:06:48: Haben wir eine eigentlich fast wenige drei vier Jahreszeiträume gehabt, in denen die Renditen so außergewöhnlich hoch waren und es wurde natürlich viel über staatliche Investitionsprogramme gefördert, seit Covid natürlich eine Menge und verschiedene andere größere Schulden natürlich die immer wieder auch zu größeren Investitionen führen.
00:07:09: Aber das lässt sich nicht ewig so weiterspinnen und ich glaube die Märkte haben ein bisschen auch ihren Risikopuffer zurückgeführt und das wird in Phasen von größerer Volatilität immer wieder deutlich.
00:07:21: Lass uns mal kurz reingehen weil ich das wirklich spannend finde.
00:07:24: Wenn wir uns jetzt mal anschuhe, das gerade Stichwort Covid genannt.
00:07:27: Da waren wir den letzten wirklichen Teigcrash-Gesägen.
00:07:31: Ich glaube da gingen wir innerhalb von vier Wochen, sechs Wochen, vierzig Prozent runter oder sowas in der Größenordnung ich weiß
00:07:37: nicht mehr
00:07:38: sogar mehr aber im Grunde haben mir doch gar nicht so viele gute Nachrichten die dazu fühlen.
00:07:45: also ich bin mir überrascht und bewege mich Nicht ganz so tief wie du in der Kapitalmärkte, aber ich bin immer wieder überrascht, wie stabil und robust sich Kapital- und Aktienmärkten vor allen Dingen zeigen.
00:07:56: Im Grunde haben wir aber so viele Katastrophen in der letzten Zeit gesehen, dass man doch fast verwundert sein muss, dass das so stabil ist?
00:08:03: Das
00:08:04: stimmt auch!
00:08:05: Und ich glaube ein Grund dafür ist, dass wir in diesen Katastrofenphasen wie Covid zum Beispiel immer wieder gesehen haben, dass den Staaten oder Institution sehr viele Dinge einfallen um die Märkte zu retten.
00:08:16: Ansicht nach ist es so, dass dieses Bail-Out Potential also das Potenzial von Regierungen oder Institutionen um die Märkte wieder in Gang zu bringen.
00:08:27: Dass das von den Anlegerinnen und Anlegern angepreist wird und dass man immer wieder sagt eigentlich wenn solche kurzfristigen Volatilitäten und Schocks passieren, dass man eher wieder kaufen muss unbedingt weil sozusagen die Institutionen werden es schon richten.
00:08:41: Also diese Absicherungsmentalität ist natürlich fatal, weil man auf der Weise in einer Einbahnstraße unterwegs ist, deren natürliches Korrekturpotenzial gar nicht mehr so da ist und die Anleihen über größere Schulden oder vielleicht finanzielle Posts werden dadurch immer geringer und die Unfälligkeit für größere Krisen wird auch größer.
00:09:03: Okay, verstehe.
00:09:04: Jetzt mal für den Normalsterblichen.
00:09:06: Also diese vielen Jahre der Null-Zimsen, wo man günstig Geld bekommen hat, hat diese Phase auch Aktienmärkte gestützt.
00:09:16: und stützt diese Phase immer noch Aktienmerkte?
00:09:19: Ja!
00:09:19: Weil was du sagst ist natürlich eins ganz wichtig ich brauche ja trotzdem Geld um zu investieren.
00:09:24: Natürlich
00:09:25: also irgendwo muss sich das Geld hernehmen.
00:09:28: Meine These ist, wir haben immer noch so viel Geld aus dieser Nullzinsphase was irgendwo falsch unsinnig veranlagt ist.
00:09:35: Was immer wieder auch den Wegen Aktienmärkte findet?
00:09:39: Ja!
00:09:39: Ist das richtig?
00:09:40: Ja es ist richtig so.
00:09:41: die Liquidität an den Märkten ist immens.
00:09:43: man sieht es an den Polstern Man sieht es am enormen Volumen da immer noch in Geldmarkt und ähnlichen Instrumenten geparkt sind was ihnen vielleicht in Girokonten unverzinzt auf Konten liegt nach wie vor oder wenig verzinst aktuell.
00:09:57: Das ist der Punkt.
00:09:57: Also sobald dann wieder Investitionsphasen kommen, strömt dieses Geld an die Märkte und stützt die Märkte weiterhin.
00:10:04: In den letzten Jahren ist viel Geld an Finanzmärkte geflossend aber das Potenzial im Hintergrund ist immer noch sehr ausgeprägt.
00:10:11: Es ist spannende Geld auch wenn man sich zum Beispiel den DAX anschaut.
00:10:15: Ich treffe in Deutschland oder auch hier selbst in Österreich.
00:10:19: Treffe kaum jemand, der sagt Mensch mit Deutschland ist super!
00:10:22: Das macht ja richtig Spaß.
00:10:23: was ihr da im Moment macht Da wäre ich auch gerne irgendwie dabei.
00:10:29: Im Gegenteil, jeder sagt, hey was auf?
00:10:31: Ihr seid in der Industrialisierung eigentlich, wenn ich das so ausdrücken darf, ihr seid am Arsch.
00:10:37: und trotzdem sehen wir dass der DAX doch mindestens robust ist.
00:10:43: Ja.
00:10:43: Wo da liegt es?
00:10:45: Das liegt vor allem daran, dass die DAX eben seine Ausrichtung im internationalen Bereich hat.
00:10:49: Dass der DAx keine Repräsentanz der kleineren und mittleren Unternehmen ist, sondern der großen multinationalen Unternehmen die natürlich von dem großen Globalisierung-Boom in den letzten Jahren profitiert haben.
00:11:02: Und ihre Geschäfte natürlich überall in der Welt haben.
00:11:06: Die Standortbedingungen in Deutschland sind tatsächlich nicht besonders gut das muss man klar konstatieren.
00:11:11: deswegen ist auch mehr die Frage wie sich die Politik orientiert nach vorne hin extrem wichtig.
00:11:16: jetzt haben wir letztes Jahr mal einen gewissen Impuls gesehen Der auch dazu gefüttert, dass die Wachstumsraten in Deutschland nach vorne hin wieder etwas attraktiver geworden sind.
00:11:25: Aber aus dem Grübschen raus sind sie deswegen noch nicht und ich glaube zwei Dinge sind wichtig.
00:11:30: eines ist das wir diese europäische Koordination das hier einfach besser funktioniert weil der Europäische Block ist ein absolut ausgeprägter und sehr wichtiger Wirtschaftsblock der immer noch unter seiner Gewichtsklasse spielt, der auch versucht immer noch irgendwie nach allen Richtungen eher zu gefallen als seine eigenen Interessen durchzusetzen.
00:11:52: Und da ist natürlich auch so ein bisschen das Problem dass die nationalen Interessen innerhalb dieses Europlocks natürlich sehr unterschiedlich sind und auch die Charaktere die an der Führungsspitze stehen teilweise sehr unterschiedliche sind.
00:12:05: aber wenn man das Potenzial mal wirklich in die Waagschale werfen würde und heben würde im europäischen Kontext dann könnte dieses Europa und diese Europäische Union ein unglaublich wichtiger und gewichtiger Faktor werden, und durchaus in Konkurrenz zu USA und China stehen.
00:12:20: Und übrigens ja nicht nur wirtschaftlich sondern vor allen Dingen auch wirtschaftliche und damit einhergehend sicherheitspolitisch weil das ist jetzt die neue Platte die aufgelegt wurde dass wir uns sicherheitspolitischen neu und am besten auch geeint aufstellen müssen.
00:12:38: Das heißt, ich fasse nochmal kurz zusammen.
00:12:40: Der DAX ist eigentlich gar kein deutscher Aktienindex sondern kann natürlich auch irgendwo mal gelesen.
00:12:45: Siebzig Prozent, seventy-fünf Prozent der Umsätze dieser Unternehmen werden im Ausland geteht.
00:12:50: Ja es ist eine Zahl die ungefähr seltsam
00:12:52: ist.
00:12:53: Gutes Beispiel da ist übrigens die Deutsche Telekom.
00:12:56: wenn man sich die Deutsche telekom anschaut und das ist ja die Volksaktie von Mitte der Neunziger Ich glaube zu wissen, dass die einen sehr großen Prozentsatz ihrer Gewinne in den USA machen.
00:13:08: Natürlich
00:13:09: über ihre Mobilfunk-Topter ganz genau.
00:13:10: Sind wir dabei?
00:13:11: Achtzig Prozent?
00:13:12: Also ich bin nicht ganz sicher aber es kommt ungefähr hin also jedenfalls deutlich jenseits der fünfzig Prozent kommen aus den USA.
00:13:19: Für den Fakten schecken das können achtzig Prozent sein, aber Carsten sagt deutlich über fünfzig also stimmen mal nach sich auch.
00:13:27: Nein, aber das muss man einfach wissen und es muss auch den Menschen sagen.
00:13:30: Ja, weil das natürlich nicht unbedingt zur Allgemeinbindung gehört, aber trotzdem auch ganz interessant ist zu verstehen.
00:13:37: Jetzt hast du über Europa gesprochen und das ist die ganze natürliche Kette wenn wir von Deutschland versuchen unsere Europa ein bisschen näher anzuschauen.
00:13:44: Die Partikularinteressen einzelner Länder sind dominant aus verschiedenen Gründen.
00:13:48: Frankreich ist da glaube ich aller Beste Beispiel.
00:13:52: Kriegen wir das denn überhaupt hinter einer Einschätzung nach, dass wir diesen Block bilden?
00:13:56: Also diesen vierhundertfünfzig Millionen Einwohnerblock mit keine Ahnung.
00:14:01: Vierzig Prozent der Wirtschaftskraft der Welt
00:14:03: etc.,
00:14:03: was es da alles für Zahlen gibt und wir sind uns einig, dass es ein wichtiger Block ist.
00:14:08: Kriegen we das hin in deiner Meinung nach?
00:14:10: Ich würde jetzt fast nach ne Jahrnein Antwort fragen aber Volkswirte und Kapitalministerinnen können nicht mit Ja oder Nein antworten.
00:14:20: Wie ist deine Einschädzung?
00:14:22: Es wäre wünschenswert, aber ich habe doch gewisse Zweifel dass das in der ultimativen Umsetzung wirklich funktioniert.
00:14:28: Denn wenn man es zu Ende denkt müsste aus diesem europäischen Block nicht nur eine Wirtschaftsunion wären sondern auch eine politische bei der man sagen müsste es gibt vielleicht dann ein Europaparlament was da tatsächlich auch das Sagen hat auch über die Budgets der einzelnen Länder und was sozusagen die Eurozone zu einem zu einer Einheit formen würde.
00:14:50: und das ist aus heutiger Sicht sehr unrealistisch.
00:14:53: Aber das ist eigentlich der Gedanke, wenn man die EU von Anfang bis Ende durchdekliniert wo sie eigentlich hin sollte.
00:15:02: Und da sehe ich noch ein großes Stolperstein dass dort die nationalen Interessen einfach zu stark im Vordergrund sehen und ich sehe nicht jedenfalls nicht im aktuellen Zeithorizont wie sich das Thema auflöst.
00:15:16: Von daher ist dieses Potenzial wahrscheinlich ein theoretisches, aber nicht unbedingt eines was tatsächlich auch so genutzt werden kann.
00:15:24: Okay dann lass uns mal fantasieren.
00:15:28: wäre es sinnvoll dass Deutschland sagt Freunde alles gut wir haben's jetzt dreißig jahrelang versucht waren die Lokomotive waren Geberland waren alles mögliche für diese EU sind übrigens mit vielen Sachen immer mit gutem Beispiel vorangegangen.
00:15:46: Stichwort CO-Zweih, Neutralität.
00:15:50: Wir haben auch fünf Jahre vorher noch mal versucht und also unter dem Strich wir haben alles versucht aber im Grunde funktioniert das ganze Konstrukt nicht.
00:15:59: Gibt es deine Einschätzung nach des Risiko dass das passiert?
00:16:03: Ich würde es nicht für Hochhaltendes Risiko was das passiert weil sich dadurch natürlich die Lage nicht unbedingt verbessern würde.
00:16:11: Weil wenn man sich überlegt, dass Deutschland jetzt aus dieser Belegung heraus vielleicht sich dann abkapselt oder isoliert wie auch immer man das bezeichnen mag da sehe ich die wirtschaftlichen Aussichten noch als schwieriger an weil Deutschland hat natürlich auch viel profitiert von der EU hat über eine gemeinsame Zinspolitik profitiert hat über einen Binnenmarkt profitiert der den jeweiligen Industrien auch vielen Absatzmöglichkeiten verschafft hat.
00:16:35: also Deutschland ist ein Profiteur auch durchaus der EU und wird es weiter bleiben.
00:16:39: V.a.
00:16:39: halte ich das jetzt einfach für eine theoretische Diskussion, dass das stattfindet?
00:16:44: Ich kann mir es schlecht vorstellen!
00:16:45: Ich
00:16:45: habe einfach Angst davor, dass diese Diskussionen aufkommen und zwar noch mehr aufkommen als bisher.
00:16:51: Weil Fakt ist ja auch wenn wir uns mal die Kriterien, auch die Fiskalkriterien anschauen, die sich die Länder auferlegt haben vor vielen Jahrzehnten.
00:16:58: Ja.
00:16:59: Maastricht-Kriterie, weil man zu einer Neuverschuldungskarte
00:17:02: etc.,
00:17:03: im Grunde hält sich da ja niemand dran.
00:17:06: Und seit Jahren hält sich dann jemand dran.
00:17:09: Die einzigen, die sich versucht haben immer noch daran zu halten ist Deutschland.
00:17:13: Schäuble schwarze None bla bla.
00:17:14: brauchen wir nicht nur mal reinzugehen.
00:17:17: Ich habe halt die Befürchtung dass der Rückhalt immer immer weniger bündet zu diesem Thema und ich glaube müssen den Leuten einfach nochmal sagen das Deutschland der größte Profiteur der EU ist Zumindest bis Eurobots kommen, muss man auch sagen.
00:17:32: Aber das ist eine wichtige Aussage und ich glaube wir sind da genau auf der gleichen Seite unterwegs.
00:17:36: Das sollten wir versuchen unter allen Umständen auch in die Jetztzeit hinein zu retten weil jetzt kommen nämlich nicht nur Wirtschaft sondern den Rest auch noch mit dazu.
00:17:43: Ganz genau, aber du sprichst einen wichtigen Punkt an nämlich diese Sanktionsmechanismen bei denen man eigentlich in vielen Bereichen der Welt im Moment sehen kann dass sie so ein bisschen außer Kraft gesetzt hat.
00:17:53: also das Regeln die regelbasierte Ordnung, die wir ja jahrelang vielleicht eingehalten haben, wo es immer mal wieder, sag ich mal, vielleicht Ausnahmen davon gab.
00:18:03: Aber dass sich bestimmte Spiele einfach nicht mehr daran halten und ein regelbasiertes System funktioniert so lange nur wie die Leute sich an die Regeln halten.
00:18:11: wenn aber der Bruch der Regel nicht sanktioniert wird sondern zugelassen wird dann sind die Regelen auch fast überflüssig und deswegen müsste man das gilt für die EU, das gilt viele andere Bereiche zu einer härteren Sanktionierung von Berüchen, von Regeln wieder beitragen damit diese regelnbasierte Beordnung wieder funktionieren kann so wie sie es mal getan haben.
00:18:36: Ja das ist ganz spannend dass wir uns darüber immer unterhalten.
00:18:38: man muss uns vielleicht mal in Zusammenhang mit sagen und dann mit Fußball sehen.
00:18:42: also wenn jemand permanent mit sechzehn Spielern spielt obwohl nur elf erlaubt sind als aber durchgezogen wird und ihm keiner sagt hey du darfst nur elf spielen lassen Dann führt das dazu, dass der mit sechzehn Spielern tendenziell die Spiele einfacher gewinnt.
00:18:58: Und wenn die Regel nicht eingehalten wird, die es eigentlich gibt, dann führt das dafür, dass irgendwann jeder mit sehzehn spielt.
00:19:03: Genau!
00:19:04: Oder er anfängt mit treizehn, vierzehn, fünfzehn bis hin zu sechszehn spielen und das führt natürlich dazu,
00:19:12: Genau das Beispiel.
00:19:13: oder wenn der Spiele die rote Karte bekommt, sich überweigert vom Feld zu gehen.
00:19:18: Das sind genau die Beispiele, die in der Praxis beobachtet werden können und das führt natürlich nicht geradezu einem Vertrauen im System.
00:19:28: Schauen wir uns die USA an!
00:19:29: Ja, wahrscheinlich ist es der heißeste Scheiß im Moment in vielen Bereichen.
00:19:37: Schau nur auf die Wirtschaft weil das einfach wichtig ist zu verstehen.
00:19:41: Ist die Wirtschaft wirklich so robust, wie alle sagen und wie man das übrigens ja auch an den Kapitalmärkten sehen kann?
00:19:50: Oder sagst du was auf?
00:19:51: da ist irgendwie auch ein bisschen sand im Getriebe.
00:19:54: Wir sehen es nur noch nicht.
00:19:55: Wie ist deine Einschätzung ganz grob?
00:19:58: Die Wirtschaft ist robust.
00:19:59: Das muss man sagen.
00:20:00: Robuster als in vielen anderen Bereichen der Welt.
00:20:02: Da sind auch im Gegenteil eher Wachstumsrevision nach oben noch im Laufe des letzten, der verletzten Monate passiert Und alle Maßnahmen, die jetzt noch von Seiten von Investitionen und Großen gerade die Datencenter und die KI.
00:20:16: Der KI-Bereich ist sehr stark von Investisionen noch gestützt.
00:20:19: der saugt für viel Wachstum.
00:20:21: aber ich glaube ein Problembereich ist der Arbeitsmarkt, der schon nicht mehr ganz so robust ist wie es vielleicht erscheint.
00:20:29: und da ist vielleicht KI auch eine Erklärung dafür das Unternehmen schon anfangen im Zuge dieser vermeintlichen Profitabilitätsoffensiven Arbeitskräfte abzubauen und dass der Profitibilitätsboom sozusagen am Konsumenten vorbeigeht.
00:20:43: Und das ist ein großes Problem, weil Amerika ist ein Konsum-Land.
00:20:46: zwei Drittel des GDPs, das Motorinlandsprodukt wird von Konsum gestützt.
00:20:50: wenn aber der Konsum auf Dauer vielleicht nicht mehr gestützten werden kann dann leidet auch die Volkswirtschaft.
00:20:56: also ich glaube die Konjunktur ist robust und der Ausblick für dieses erste halbjahr in den USA ist noch ganz in Ordnung habe ich befürchte, dass das nicht so weitergeht nach vorne.
00:21:07: Der Arbeitsmarkt ist ein Fragezeichen die Zinsen sind ein Frage Zeichen.
00:21:11: Ich vermute, dass die Inflationsentwicklung möglicherweise enttickhöhe ausfallen kann und auf der Zeit als es jetzt noch der Fall ist, dass erschwertes der Notenbank zinsen zu senken zum Beispiel Und so glaube ich, dass in den USA schon größer wäre dass man sich also nicht auf den Lobben aussuchen kann.
00:21:29: Jetzt schau, lass uns mal da reingehen weil es wirklich wichtig ist zu verstehen zwei Drittel der Wirtschaftsleistung und der USA stammt von Amerikanern im Bereich des Konsums, der innerhalb der USA stattfindet.
00:21:43: das ist deswegen so bemerkenswert weil das natürlich unheimlich leicht beeinflusst werden kann über Arbeitsmarktinflation Und das sind natürlich Bereiche, die – und das ist total sensibel.
00:21:57: Wenn die Inflation hoch ist können sie weniger konsumieren, weniger Konsum führt im Grunde zu schwächeren Wirtschaftsleistungen, so zu sagen.
00:22:04: Wie ist es in Deutschland?
00:22:05: Wieviel Prozent des BIP's ist auf den deutschen Konsum zurückzuführen?
00:22:11: Deutlich weniger.
00:22:14: Ich bin wirklich nicht ganz sicher, aber ich vermute dass es um die unter fünfzig Prozent sind.
00:22:21: den USA ist diese Pote sehr hoch und das ist etwas was in amerikanen der vergangenheit auch sehr stark geholfen hat um sozusagen diese wirtschaftskraft eben zu entwickeln.
00:22:31: Und da haben viele auch gesagt, in Europa sollten wir sich eine Scheibe davon abschneiden und einfach den Konsum noch mehr fördern.
00:22:36: Weil das sozusagen über diesen Faktor natürlich eine Menge Wirtschaftskraft auch beinhaltet.
00:22:41: aber ist... Deutschland deutlich geringe,
00:22:43: in Europa glaube ich auch dort.
00:22:46: Die Wirtschaftskraft Deutschlands insbesondere Deutschlands stammt von dem Exportweltmeisterchaft die wir viele Jahre hatten.
00:22:53: aber auch da sind wir kein Titelverteidiger mehr sondern gehen da eher als Außenseiter ins Rennen der nächsten Jahre.
00:22:59: Aber es ist glaube ich ganz spannend und News zu verstehen.
00:23:04: Ich meine, das Land betreitet dreizig bis dreihundertvierzig Millionen Einwohnern.
00:23:07: Die haben jede Zeitzone und jede Wetterzone.
00:23:12: Die brauchen nicht zwingend irgendwie das Ausland um das zu erleben was wir immer erleben wollen.
00:23:19: Und gerade
00:23:20: da ist das Thema Inflation nochmal besonders wichtig weil jetzt gerade in der Zeit wo die Ölpreise Energiepreise weiter steigen ist die Gefahr groß dass der Konsument natürlich davon stark beeinträchtigt wird und dass die Budgets weiter zurückgehen, damit die Kaufkraft und die Möglichkeiten des Konsumenten zurückgeht.
00:23:38: Und das ist gefährlich!
00:23:39: Die Amerikaner hatten immer so eine Einschätzung – das war die drei Dollar-Einschätzungen, die drei dollar pro Galone.
00:23:47: Das heißt sie wollten nie, dass der Preis pro Galoene Benzin über drei Dollar geht weil es war ein ganz neuralgischer Punkt für die.
00:23:55: dann da flippten die komplett aus Und ich weiß nicht, wie der aktuelle Preis ist.
00:23:59: Aber Fakt ist die Energie in den USA ist deutlich günstiger als in Deutschland und Europa.
00:24:05: Weil auch die Energie viel stärker in den US relevant ist.
00:24:08: also alle fahren mit großvolumigen Autos und sozusagen... Der Hebel über den Gaspreis- und Bezinpreis ist sehr, sehr groß!
00:24:17: Die Amerikaner brauchen nicht so sehr wie niedrige Öl- und Gaspreise das muss man ganz klar sagen.
00:24:23: auch Klimaanahmen und alles, was dann eine Rolle spielt.
00:24:27: Ist schon ganz spannend.
00:24:29: Lass uns die Sachen über Deutschland, über Europa und USA kurz besprochen.
00:24:35: Es gibt noch viele andere Regionen in der Welt.
00:24:37: Wir haben aber nicht drei Stunden Zeit, sondern wir wollten uns um dreißig Minuten kümmern.
00:24:42: Lasst mich eine Sache mit dir besprechen wie mir total auffällt ist sehr viele Menschen bekommen aktuell die Empfehlung kauf einen ETF, das den MSCI World abbildet.
00:24:53: Dann hast du eigentlich gar kein
00:24:55: Problem.".
00:24:56: Ich möchte zumindest gerne mit dir gemeinsam mal darauf hinweisen, dass es da durchaus ein Problem geben wird.
00:25:03: Nicht, dass wir jetzt weder auf dem ETF abzielen sondern nicht vor allen Dingen auf die regionale Zusammensatzung und mir ist total wichtig ,dass wir den Menschen sagen, dass das eine gute Idee ist zu investieren.
00:25:18: Das ist aber vielleicht nicht die allerbeste Idee, sklavisch den MSA-World abzubilden.
00:25:23: Warum ist das deiner Meinung nach so?
00:25:26: Dann sage ich warum es meiner Meinung nach ist.
00:25:28: Der MSI-World ist ein Spiegelbild der vergangenen Wertentwicklung und die war natürlich sehr stark zugunsten der USA ausgeprägt.
00:25:35: Wir haben inzwischen Gewichtungen je nachdem ob er den MSI Welt oder den All Country World nimmt zwischen Mitte der Sechstiger und Mitte siebzig Prozent ungefähr USA Gewichtung.
00:25:46: Universitätsprofessor, der einem beibringt wie man investieren soll würde sagen so kannst du deine Investitionsquote nicht vornehmen.
00:25:53: Weil mit siebzig Prozent hast Du nicht sozusagen ein ausgewogenes Portfolio.
00:25:59: und Wie gesagt wenn man den Blick nach vorne legt dann ist er auch durchaus differenzierter zu sehen als der im Rückspiegel.
00:26:06: Der Index ist ein Spiegelbild dessen, was passiert ist.
00:26:09: Aber der Investor, die Investoren sollte sich möglichst so ausrichten, was in Zukunft passieren wird und aus meiner Sicht sind die Möglichkeiten der USA diese großen Gewichtungen im MSCI zu verteidigen geringer, dass auf die Wachstumsraten werden geringe.
00:26:23: Die großen Index-Schwergewichte deren Gewinnsteigerungsmöglichkeiten werden auf Dauer geringere.
00:26:29: Die Amerikaner haben ihre Modelle geändert indem sie jetzt einfach viel mehr reindustrialisieren müssen vielmehr in Infrastruktur investieren.
00:26:36: Das kostet auch Margen, das kostet Gewinnwachsungsraten.
00:26:40: also aus meiner Sicht würde ich empfehlen viel mehr in Asien oder Europa zu investieren und ein gutes Stück von der US-Gewichtung wegzunehmen um ein ausgewogeneres Portfolio auch was die Zukunftsaussichten betrifft herzustellen.
00:26:54: ok dass ist glaube ich einen ganz ganz wichtiger Hinweis.
00:26:58: Ich fasse nochmal zusammen aktuell MSIA World Roundabout, roundabout.
00:27:04: Siebzig Prozent USA aber eben nicht nur US-Aktien sondern auch US-Dollar
00:27:10: und Dollar kommen noch
00:27:10: dazu.
00:27:12: dann diese siebzig prozent sind wie du gerade sagst überwiegend die Techies also die bekannten Magnificent Seven.
00:27:20: ja die machen den großen Anteil mittlerweile des US Aktienmarktes aus
00:27:25: und
00:27:26: im Grunde ist beim MSR Worlds sowohl Europa als auch Asien einigermaßen unterrepräsentiert.
00:27:31: Wenn wir zurück in die Achtziger zum Beispiel, Ende der Achtzigern.
00:27:35: Da war die MSCI World Gewichtung spannenderweise fünfzig Prozent Japan.
00:27:40: Noch mal zur Wiederholung.
00:27:41: Fünfzig Prozent Japan und ich glaube acht oder neun Prozent USA in der größeren Ordnung.
00:27:48: Das war die Zeit als Stüb langsam eins auf den Markt kamen.
00:27:52: Den Film kennen die Älteren unter uns noch?
00:27:55: Ja!
00:27:56: Und da war das große Feind mit Japan im Krieg.
00:27:58: Jetzt ist das große fein mit China.
00:28:00: Ich bin aber ganz wichtig zu wissen, natürlich ist es gut weltweit den Aktien anzulegen.
00:28:07: Aber für einen europäischen vielleicht auch deutschen Anleger ist es vielleicht wichtig zu Wissen dass man möglicherweise in Europa Anteil etwas höher fährt als er im MSCI World repräsentiert ist.
00:28:17: Ja
00:28:18: und vor allen Dingen auf dem Bereich Asien wir hatten ja noch gar nicht angesprochen denn halte ich für auch sehr interessant regional weil dort Die Kompensationsmöglichkeiten für diese ganze Handelspolitik größer sind.
00:28:27: Dort sind die Wachstumsraten groß, es sind dynamische Bevölkerung Es gibt einen ordentlichen Zugang zu Rohstoffen was immer wichtiger wird im Laufe der nächsten Jahre und Jahrzehnte.
00:28:37: Von daher glaube ich dass Europa eine gute Alternative darstellt aber auch ein gewisser Teil Asien.
00:28:42: Der liegt uns vielleicht kulturell und sozusagen von der Größenordnung her ein bisschen ferner Aber nichtsdestotrotz hat er sehr attraktive Aussichten nach vorne hin.
00:28:52: Sollte man den auch in Portfolie berücksichtigen.
00:28:54: Okay, dann sind wir im Kunde bei den knapp dreißig Minuten schon angelangt.
00:28:58: jetzt ist Karsten natürlich nur eine ganz ganz ganz wichtige Frage die ich fast allen meinen Gästen stelle Wie legst denn du eigentlich selbst dein Geld an?
00:29:08: Kannst Du das mit uns teilen?
00:29:09: Natürlich geht es im Grunde sowieso eher ein bisschen langweilig breit gestreut und
00:29:16: sag mal, es ist eher langweilig muss ich sagen.
00:29:18: Ich habe auch meine Phrase gehabt früher wo ich sehr viel auf Einzelwerte gesetzt habe und sehr viel versucht habe sozusagen über hohe Return Erwartungen dann sozusagen ein tolles Portfolio zu konstruieren.
00:29:29: Ich bin im Laufe der Zeit nicht nur weil ich bei Vorgesellschaft noch angeheuert habe sondern viel mehr dazu übergegangen eigentlich fast ausschließlich in Fonds anzulegen.
00:29:38: Erstens, ich das Gefühl habe dass ich Experten mein Geld an Vertraue die diese Diversifikation auf täglicher Basis überprüfen.
00:29:46: Und zweitens weil ich allein gar nicht die Möglichkeit habe die vielen Aktien einzelaktien zu überwachen.
00:29:53: auf Dauer und so gut auch die manche gelaufen sein mögen so schlecht sind andere gelaufen sodass am Schluss unter dem Strich dann doch wieder kein überwiegend positives Portfolio rauskommt.
00:30:05: also mit dem Ausgewogenen Aktienfonds-Portfolie bin ich sehr gut gefahren.
00:30:09: Ich habe fast nur Aktien, muss ich sagen im Portfolio, Aktien Fonds.
00:30:13: Ich würde sagen, achtzig, neunzig Prozent und davon auch ein ganz überwiegende Tal in den schwellenden Ländern weil das meiner Sicht der besonders attraktiv ist.
00:30:22: Den hab' ich auch für meine Kinder zum Teil so ausgerichtet, weil die natürlich noch mehr Zeit haben insgesamt aber für jeden der mit dem Westendhorizont von glaube ich fünf bis zehn Jahren Minimum ausgestattet würde ich jetzt persönlich nicht unbedingt vielen Anleihen setzen, sondern gerade in einer Phase wo jetzt auch die Zinsen möglicherweise höher sind auf Dauer und wo Inflationsraten vielleicht eine andere Basis finden als noch vor Covid.
00:30:47: Dass der Fall war, halte ich für Aktien einfach für die attraktivste Anlagemöglichkeit.
00:30:52: Und dann gibt es noch so ein paar Spezialitäten.
00:30:53: Ich habe auch ein bisschen Gold zum Beispiel physisch was ich besonders schön finde weil so eine goldmünze die anzuschauen das macht auch wirklich spaß und hat auch in den letzten jahren auch viel spaß gebracht was die wertentwicklung betrifft.
00:31:05: aber einfach weil es einfach auch ein ganz anderes asset ist etwas andere charakteristika an den tag legt und gerade jetzt in phasen der unsicherheiten spielt gold seine ganze qualität für mich noch mal mein deutliches stück stärker aus.
00:31:18: also das finde ich auch gut.
00:31:19: und die rohstoffe dass vielleicht nochmal um das weiter zu führen halte ich für die nächsten Jahre als für einen sehr attraktiven Bereich, weil die Rohstoffe einerseits sehr benötigt werden.
00:31:30: Wir haben eine große Unterinvestition in den Rohstoffbereich in den letzten Jahren gesehen, der sich jetzt ein bisschen recht, weil wir die Rohstoffe brauchen für alles was wir an Infrastrukturen und ähnlichem aufbauen und diese Dringend nötig sind und so viel können wir gar nicht produzieren Und außerdem bieten sie auch eine gewisse Absicherung gegen Inflationsentwicklungen.
00:31:49: also von daher sollten auch Rohstoffen gewissen Anteil im Portfolio darstellen.
00:31:53: Na nun, jetzt haben wir ja doch noch mal ein ganz großes Portfolio zum Schluss gehabt.
00:31:56: Das
00:31:57: ist gut!
00:31:58: D.h.,
00:31:58: Kaströhmeld ist nahezu allen Anlageklassen außer in Anleihen gut vertreten.
00:32:04: das ist ein guter Hinweis.
00:32:05: Treue des Verlöhungs ist das allerwichtigste und Regelmäßigkeit des Investierens.
00:32:11: Sparpläne sind auch eine tolle Möglichkeit um die Tagesschwankungen unabhängig zu machen.
00:32:16: Und der Bezug auf die Kinder und die Langfestigkeit war gegeben.
00:32:20: Also insofern haben wir das jetzt alles ins Schlusswort gepackt.
00:32:23: Karsten, vielen Dank für deine Zeit!
00:32:24: Hat mir große Freude gemacht.
00:32:26: Wir konnten vieles besprechen bei Weitem nicht alles.
00:32:29: Dafür bräuchten wir wirklich viel mehr Zeit aber ich habe viel gelernt und danke
00:32:34: dir.
00:32:34: Vielen Dank Joachim!
00:32:35: Viel Spaß machen!
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