#59 Joachim Nareike sucht das Gespräch mit Bernd Raffelhüschen
Shownotes
Top-Ökonom Bernd Raffelhüschen spricht im FONDS professionell Podcast über die Rentenkrise, politische Versäumnisse und die Wucht des demografischen Wandels. Ein Gespräch über unbequeme Wahrheiten – und darüber, warum Handeln seit Jahren überfällig ist. Jetzt reinhören!
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00:00:02: Willkommen zum Vorprofessionell-Podcast.
00:00:05: Joachim Naray
00:00:06: gesucht das
00:00:07: Gespräch
00:00:09: offen, direkt und immer nah dran.
00:00:13: Heute freue ich mich wieder ganz besonders auf meinen Gast.
00:00:16: Er gehört seit Jahrzehntens mit dem profiliertesten Stimmen wenn es um Rente, Sozialsysteme und die Folgen des demografischen Wandels geht.
00:00:24: Udder hat früh auf Entwicklungen hingewiesen Die uns heute mit voller Bucht einholen.
00:00:30: Wir sprechen über Zahlen und Fakten über politische Untätigkeit, über unbequeme Wahrheiten und über die Frage warum wir seit Jahren wissen was zu tun wäre ist aber trotzdem nicht tun.
00:00:42: Ein Gespräch über Demografieverantwortung und die Zukunft unseres Sozialstaates.
00:00:47: mein Name ist Jachen Lareike und ich suche heute das Gespräch mit Bernd Raffelhüschen.
00:00:50: herzlich willkommen lieber Bernd Rafelhüch.
00:00:52: wo in der Nareike?
00:00:54: Ich freue mich dass sie sich die Zeit nehmen weil es ist natürlich ein Thema was zwar schon immer da war in jüngster Zeit so ein bisschen mehr am Gesamts gewonnen hat.
00:01:04: Wenn wir einsteigen, sie beschäftigen sich seit Jahrzehnten mit diesem Thema und ich habe eben im Vorgespräch gesagt dass Sie auch durchaus schon Einfluss auf mich als Student hatten weil das mir dann nochmal ganz besonders bewusst wurde wo wir da tatsächlich eine offene Flanke haben.
00:01:18: Und der demografische Wandel ist ja auch etwas was offensichtlich ist.
00:01:22: und wenn Sie die letzten dreißig Jahre so ein bißchen Revue passieren lassen wurden sie eher gehört oder wurden sehr ignoriert.
00:01:30: Also das ist relativ schnell zu beantworten.
00:01:32: Die Tendenz war grundsätzlich erstmal ignoriert, jedenfalls in Deutschland.
00:01:36: In anderen Ländern wie im Skandinavischen war es natürlich känzlich anders und ich war ja immer sowohl in Deutschland als auch in Skandinavia.
00:01:42: Also in Deutschland wurde man eher ignoriert.
00:01:45: Das einzige Mal wo es eine Ausordnung gab, war tatsächlich Gerb Schröder.
00:01:48: Also Schröde hat wirklich mit seiner Agenda Jahrzehnte nicht nur mutige Arbeitsmarkt- und Steuerreformen sondern tatsächlich auch die modigste Rentenreform der deutschen Geschichte gemacht.
00:01:58: Und da wurde man gehört.
00:02:00: Das war die Zeit der Rückkommission damals, mit dem Nachhaltigkeitsfaktor.
00:02:05: Der Nachhaltighalsfaktore war adressiert dazu, die Beiträge für die junge Menschen konstant zu halten und das Rentenniveau quasi zu adjustieren.
00:02:13: Davon haben wir uns dann aber sehr schnell verabschiedet weil alle Sozialdemokraten nach Schulter waren.
00:02:18: das Gegenteil von dem nämlich Geschenkelverteiler.
00:02:22: Und diese Geschenkeverteilung, die mit Merkel und der SPD.
00:02:25: Die mit Scholz und der Ampel.
00:02:28: Und die auch jetzt mit März.
00:02:30: Und der SPD läuft.
00:02:31: Diese Geschenkelverteilungen hat uns immer wieder weiter zurückgeworfen.
00:02:36: also wir stehen eigentlich an dem Punkt wo wir Vorschräder auch schon waren nämlich eine schlichtweg nicht finanzierbare Rentensituation.
00:02:44: Jetzt wurde uns allen natürlich zur Beruhigung auch gesagt macht euch erst mal keine Gedanken.
00:02:48: Wir haben eine Kommission die sich mit dem Thema nochmal gesondert beschäftigt, ein bisschen überspritzt gefragt.
00:02:55: In Wievel-Kommission haben Sie die letzten dreißig Jahre verbracht und wie oft haben sie Ihren Input da gegeben?
00:03:01: Also in Deutschland tatsächlich nur eine Rückkommission und auch mal eine Kommissionssteuergesetzbuch also die Dualität der Einkaufsversteuern rum.
00:03:07: das waren die beiden seitdem nicht mehr.
00:03:10: also da bin ich ziemlich enorm gerade gefallen bei der Frau Merkel Noch weiter ein Unglade gefallen, weil ich dann ja moniert habe dass die Migration so wie sie ungesteuert zu uns läuft nicht unbedingt hilfreich ist für die Rente.
00:03:24: Inzwischen glaube ich dämmer das alles den Leuten.
00:03:25: inzwischen dämmern auch dass wir recht behalten haben was die Prognosen für die entsprechende demografische Entwicklung angeht.
00:03:33: und jetzt kommt natürlich großes Gejammere wobei ich das immer noch nicht so richtig verstehe weil die Leute kapieren bis heute nicht dass die demografischen Bede eigentlich erstartet.
00:03:43: Das ist ja das Lustige an Demografie.
00:03:45: Ich glaube, es gibt auf der Welt kaum etwas was leichter vorhersehbar ist und es gibt kaum etwas, was schwieriger zu ändern ist als eine demografische Entwicklung.
00:03:54: So gibt es immer das schöne Beispiel wenn man sich die Geburtenrate einer deutschen Frau anschaut aktuell dann liegt sie so bei uns drei eins vier Eins Komma drei Eins Kommafir.
00:04:03: Kinder muss mal genau sagen wir bräuchten aber um gleich viele zu bleiben fünfzig Prozent mehr geburten also sprich über zwei Und das kann man nicht ändern, über Nacht ist es schwierig hinzubekommen.
00:04:17: Also insofern ist das eigentlich ja etwas, was wirklich relativ einfach vorhersehbar ist auf welche Problematik wir dazulaufen.
00:04:24: Das ist der Punkt und deshalb ist es der Begriff der Prognose auch ein Falscher weil wir machen da keine Prognosen Wir nennen das auch nicht so, wir nennen dass Projektion Und Projektionen sind immer ganz anderes.
00:04:36: Denn der Punkt ist ja der Wenn wir uns beispielsweise mal angucken, im Zwei-Ton-Fünfund-Dreißig sind alle geboten starben Jahrgängen bereits aus dem Erwärmchen raus.
00:04:47: Das heißt, das Verhältnis derer die Zahlen und derer sie nehmen liegt ja heute schon fest.
00:05:09: Weil die Einzelstwahrscheinlichkeit dieser Prognose ist hundert Prozent.
00:05:13: Und das muss man klarmachen, dass haben wir versucht auch immer wieder klarzumachen in der Politik.
00:05:17: Die meisten Politiker reden ja von uns als Karastrophentheoretiker über Zukunft reden.
00:05:22: Die wissen aber gar nicht wofür wir reden Denn wir reden nicht von Zukunft.
00:05:25: Wir reden von einer Reflektion der Vergangenheit, die in der Zukunft liegt und die mit Zukunft nichts zu tun hat.
00:05:30: Denn was die meisten für etwas halten, was kommt?
00:05:33: Das kommt gar nicht!
00:05:34: Das war schon Es ist schon gewesen, obwohl es noch kommt oder noch anders gesagt, die Messe ist gelesen.
00:05:39: Wir können nichts beändern!
00:05:41: Es ist selbst wenn wir wollten, selbst wenn alle nochmal an unseren Reproduktionen zu verarbeiten was für uns vielleicht hoffnungslos ist aber egal es würde nicht mehr ändern.
00:05:48: Wir könnten nichts mehr ändern und deshalb müssen wir reagieren und hätten vor allen Dingen schon längst reagieren müssen.
00:05:54: haben wir auch runter Schulter?
00:05:56: Aber dann haben wir alles wieder zurückgeschaut.
00:05:58: Und warum hat man das Lied zurückgeschraubt?
00:06:00: Einfach, weil der politische Wille nicht da war oder weil man auf der Suche nach WLAN war.
00:06:03: Oder was ist aus Ihrer Einschätzung her der Grund gewesen?
00:06:07: Der Punkt war dass die Agenda's von sich Zehn unterschröte in Bezug auf die Rente sehr erfolgreich war und im Grunde genommen war das Die Message Leute passen auf es gibt demnächst weniger Rente und dafür muss sie auch noch länger arbeiten.
00:06:19: Mütte füllen wir seinen Sechszig Schröder schon im Nachhaltigkeitsgesetzgebungsverfahren mit dem Nachhaltighatsfaktor.
00:06:25: Der nachhaltigheiz Faktor ist ja ein mathematisches Konstrukt, das die Beiträge für junge Menschen konstant hält und die Rentenniveaus abschmitzt.
00:06:33: Das war damals für uns in der Rurokommission eigentlich die Leitlinie weil wir wollten ja die Akzeptanz der Generationenverträge sichern unter den jungen Menschen Und dazu musste man natürlich die Rentenniveaus diskutieren denn das ist auch klar Man kann die jungen Leute nicht für die demografischen Lasten verantwortlich machen.
00:06:50: Dafür verantwortlich sind die Alten, nicht die Jungen.
00:06:53: Die Jungen können sich dafür, dass sie so wenig sind Das können die Alte schon Denn das sind ihre Eltern
00:06:58: Macht total Sinn.
00:07:00: Eine Frage, die ich mir immer wieder stelle ist Wir sprechen immer von einem Renten- und Eintrittsalter.
00:07:07: Sie als wirklich jemand der sich wahrscheinlich sein ganzes Berufsleben und sein Lehrleben damit beschäftigt hat Wer ist denn eigentlich viel sinnvoller von Beitragsjahren zu sprechen?
00:07:18: weil man dann automatisch auch die Leute abholt, die deutlich später ins Berufsleben und damit auch in sozialversicherungspflichtige Verträge kommen.
00:07:26: Also um ein Beispiel zu nennen, jemand der erst mit achtundzwanzig aus dem Studium geht wenn er bei dem sagt hey die nächsten forty-fünf Jahre hat nämlich jeder übrigens um in diese Rentensysteme oder sagen wir Sozialversicherungssysteme einzuzahlen das fängt dann halt bei dir erst blöderweise mit acht und zwanzig an.
00:07:43: aber der Handwerker anfängt zu arbeiten, der ist dann halt auch automatisch vom Eintrittsalter her früher dran.
00:07:53: Wenn man sagt wie nehmt mal für unviertig Jahre so als These?
00:07:57: Das wäre doch an vielen Stellen einfach gerecht.
00:08:00: oder habe ich da irgendeinen Denkfehler?
00:08:02: Da ist ein Denkfehler.
00:08:03: das tut mir leid aber
00:08:04: nicht so kacke problemisch.
00:08:05: Tatsächlich so!
00:08:06: Also der Denkfeder ist einfach nochmal wenn jemand nicht so lange arbeitet sondern sich sehr lange qualifiziert dann hat er natürlich nicht mehr viele jahre nach.
00:08:16: Aber er hat durch die Qualifikation natürlich deutlich höhere Einzahlumströme, die er generiert.
00:08:20: Hat auch höhere Endgeldpunkte, die ihr sammelt.
00:08:23: und jemand der nur halb so lange arbeitet wie der Handwerker aber doppelt so viel verdient kriegt er dieselbe Rente.
00:08:30: Und zwar nach exakt größerer Zeit.
00:08:33: Das ist genau das was wir als Lebensleistungsprinzip in der Rente haben.
00:08:37: Jeder kriegt seine Lebensleistung.
00:08:39: Wenn ich Durchschnittsverdiener bin, dann bin ich nachher auch durchschnittes Renter Da kriegt die doppelte Durchschnittsrente.
00:08:46: Und wenn ich nur halb so gut bin wie der durchschnitt, kriege ich die Hälfte der Durchsichtsrente.
00:08:49: Das heißt auf gut Deutsch, der da wenig Rente hat, hat sich das so verdient weil er zu wenige eingezahlt hat.
00:08:54: Egal ob er es jetzt lange mit wenig oder kurz mit wenig macht... Es bleibt wenig!
00:09:00: Und das ist der Punkt den wir da bedenken müssen.
00:09:03: Ne beim Renten einzusetzen, aber da hätten wir was ganz anderes diskutieren müssen, was wir uns gerade in Erwin ja auch umgesetzt haben.
00:09:09: Wenn Sie heute sich die Ränder anschauen.
00:09:13: Die haben ja, als sie erwerbstätig waren, Rentner finanziert.
00:09:17: Das ist eine Umlage!
00:09:18: Wie lange haben Sie diese Rentner financiert?
00:09:20: Die heutigen Rentner damals?
00:09:22: Ja, zehn Jahre.
00:09:24: In den Sechstier-Siebzehn Jahren hat man zehn Jahre Rentenbezugshalt gehabt.
00:09:28: So wie lange haben die damaligen Rentne dafür gearbeitet?
00:09:31: Ja vierundvierzig Jahre.
00:09:33: D.h.,
00:09:33: für jedes Jahr sind das Vierenhalbjahre gearbeitet.
00:09:36: Jetzt nehmen sich die heutigen Auch lange gearbeitet, aber nicht mal forty-fünf, sondern vierzig Jahre.
00:09:42: Wie lange kriegen Sie Rente?
00:09:44: Nicht mehr zehn Jahre, sondern zwanzig Jahre!
00:09:46: Das heißt die haben für ein Rentenbezugsjahr zwei jahre statt vierundhalb Jahre gearbeitet.
00:09:50: So ist das gerecht, woher weiß ich was gerechtes?
00:09:54: Ich weiß auf jeden Fall eins, es ist nicht gleich Wenn sie das Gleich gestalten wollten wenn sie also immer im Verhältnis des Verhältnisses gleichhaben wollten dann hätten sie im Laufe der Zeit des Rentenzugangsalter an die Lebenserwartung anpassen müssen.
00:10:08: Das nennen wir Lebenserwartungsfaktor.
00:10:11: Diesen Lebenserwartungsfektor haben wir für Deutschland Anfang der Neunzigerjahre vorgeschlagen und sind bis heute nicht dazugekommen, den umzusetzen.
00:10:17: In Schweden haben wir ihn Anfang der neunzigjährigen Eingeführt in Norwegen ebenfalls, in den meisten anderen Ländern auch ins Kalinarien.
00:10:24: Dort sind wir in Dänemark jetzt bei siebzig.
00:10:27: Sind wir in Schweden schon immer bei sieben gewesen?
00:10:29: Sie konnten zwischen sechsten und siebzehn wählen was sie wollen aber mit einem gehörigen Abschlag usw.
00:10:35: Wir haben diese Adjustierung, die haben wir verpasst Und das war ja das, was Frau Reiche auch adressierte letztes Jahr mit ihrer Rente mit siebzig.
00:10:42: Das war der richtige Vorschlag!
00:10:44: Denn wir müssen ja nachholen, was wir verpasst haben – denn die Lebenserwartungszunahme von unserem Neunzig bis heute, die waren massiv.
00:10:50: und wenn man die verstreichen lässt ohne etwas zu tun und ohne das nachzuholen, was man hätte tun müssen?
00:10:56: Ja dann ist man auf der Flanke den März jetzt einschlägt nämlich zu sagen es bleibt wie es ist.
00:11:01: Wenn wir den Lebenserwartungsfaktor einführen, ja dann bitte nach fünfunddreißig.
00:11:05: Das ist natürlich politökonomisch vielleicht wichtig gedacht, weil nach Fünfunddreißig wird das ja nicht mehr.
00:11:10: Denn dann sind die ganzen Geburtstagen Jahrgänge draußen und das ist ein Klientel.
00:11:13: Das ist wichtig für die meisten Politiker also sowohl für die CDU wie für die SPD, wir aber auch für die Grünen usw.
00:11:20: Der Medianwähler is überfünfundfünfzig Und dem vor den Koffer zu scheißen auf gut Deutsch?
00:11:25: Das ist Mords gefährlich politisch.
00:11:27: und deshalb haben wir auch diese vollständige Kehrtwende beim März gesehen der immer von einem Ausgabenproblem redete und jetzt nur die Einnahmen adressiert.
00:11:35: Und die Kommission natürlich auch so gestückt, dass die Einnahmeseite sehr stark diskutiert wird.
00:11:40: Gut, durchaus sachvollziehbar!
00:11:42: Danke für die Aufklärung, warum ich da einen Denkfehler habe.
00:11:46: Jetzt stellt sich natürlich die Frage, wenn wir wirklich von dem Renten-Eintrittsalter ausgehen... Da kommt ja immer Starkatomäße kommt aber der Dach der Gagang nicht.
00:11:57: Das heißt für mich also in Dänemark und in Norwegen und Schweden haben sie als Länder genannt Gibt es wahrscheinlich keine Dachdecker?
00:12:05: Oder gibt's doch was proportional genauso häufig wie in Deutschland.
00:12:10: Wie geht man mit dieser Diskussion denn um... Ich glaube, das ist ja unstrittig dass es Berufsberufe gibt die einfach auch in diesem Alter nicht mehr wirklich arbeiten können.
00:12:20: Das ist unstritig!
00:12:22: Also wie geht man damit diesen Einwurf um der da kommt oder kommt er gar nicht?
00:12:26: Naja wenn man es mal zynisch nimmt dann ist der deutsche Dachdäcker kein Deutscher während der dänische Dach-Däcker deutlich häufiger und däner ist.
00:12:33: Also da will ich mal vorsichtig sein, die meisten Dachdecker in Deutschland sind aus Superunternehmen und sind nicht wirklich mehr deutsche Handwerker oder so.
00:12:41: Was ja gar nichts macht denn wir brauchen hier!
00:12:44: Aber nee das Argument ist komplett falsch.
00:12:46: deshalb weil die meisten Leute glauben dass der Dachdäcker wenn er nicht mehr dachdecken kann eine Rente kriegt einem normal versicherten Drinte kriegt.
00:12:56: Das hat er aber noch nie getan.
00:12:58: Also ich weiß gar nicht, wieso diese Leute immer von Dachdeckern reden und dann sagen die müssen doch früher eine Rente kriegen.
00:13:04: Die kriegen auch heute auch ne fröhende Rente, aber es ist ja keine Rente.
00:13:06: was sie kriegen jetzt in der Erwerbs-und-Fähigkeitsrente?
00:13:08: Die hatten mit der Versichernrente hier gar nichts zu tun!
00:13:11: Das heißt wenn sich das Rentenzohnsalter von Dachtdecker nehmen, dann ist das jetzt bei sechzeh oder einundsechzehn länger können die nicht.
00:13:17: Und danach diesen Erwerb von Fähigkeltsrente bis Sie dann eintreten mit Sechszeh, Sechzechzeoh wie auch immer.
00:13:22: Wenn ich das Rennen so aus der Höhe, was passiert mit dem Dachdecker?
00:13:25: Ja nichts anderes als vorher auch.
00:13:27: Der fängt genauso mit ein und sechzig zu einsechzig einer Rente zu kriegen die ja eine Erwachsenfähigkeitsrente ist Und die wird genau so berechnet wie jetzt im Moment.
00:13:35: Das heißt der Dachdecker ist ein Argument dass nur von Leuten gebracht wird Die von der Rentenversion nichts verstehen
00:13:40: Und das gibt es augenscheinlich relativ häufig, vor allen Dingen bei Leuten
00:13:43: die
00:13:44: sie mitbestimmen.
00:13:45: Absolut und in den Medien natürlich auch.
00:13:47: Die meisten schnalte es ja gar nicht dass der Dachdecker gar keine versicherten Rente kriegt wenn er nicht mehr aufs Dächtigen gehört kann.
00:13:55: Ist natürlich schon auch eine Erkenntnis die man...die klingt jetzt gar nicht so komplex die man durchaus haben könnte wenn man sie wollte.
00:14:02: also sprechen wir jetzt eher von dem Willen als vom tatsächlichen Erkenntnissen.
00:14:07: Man sucht immer nach Argumenten, die gegen die Verlängerungsarbeitszeit sind.
00:14:15: Ich weiß auch nicht woher das kommt aber irgendwie scheinen die Menschen ein ungeheures Arbeitsleid zu empfinden und müssen unbedingt so früh wie möglich raus.
00:14:25: Und wir subventionieren ja auch dieses so früh wirklich raus mit Milliarden Beträgen Indivers, sagen wir mal die Abschläge nicht auf Null vier oder Null fünf setzen und auf Nulle drei.
00:14:34: Oder vielleicht gar auch Null null wenn wir die fünfundvierzig Jahre hin haben.
00:14:37: also wir subventionieren massiv mit Milliarden Beträgen den vorbezogenen Ruhestand Und jetzt habe im letzten November noch beschlossen dass diejenigen die werden mit Milliarden beträgen für den vorgezogenen ruhestanden zu pensionieren da die Subventionieren wir auch danach Wenn sie dann in Ruhrstand getreten sind indem wir sich Steuern verarbeiten lassen
00:14:53: das sogenannte Aktifrente.
00:14:55: Also wer so eine menschliche Idee kommen kann, also man fragt sich was soll's.
00:15:01: Wir hätten doch den Scandinabischen Weg gehen müssen mit Versicherungs-Mathematisch-Ferien abschlägen Dann hätten wir nahles leidige Rente bittes der dreiundseißig die natürlich ja sind mehr dreiundsätzlich ist abgeschafft.
00:15:12: Die Null Komma Null Prozent Abschläge sind falsch.
00:15:15: Punkt das weiß jeder auch nur einen Ansatz von Mathematik versteht und wir wissen dass Null vier in Schweden bzw.
00:15:23: Null Fünf dass das eigentlich der richtige Abschlag ist und den hätten wir nehmen müssen.
00:15:29: Wir hätten also statt aktiv Rente, null Komma fünf Prozent Abschlag pro Monat nehmen müssen uns doch von jedem, der vor siebenundsechzehn Rente gilt.
00:15:37: Dann bekommen natürlich dann so ein Auftritt von Frau Baas vor dem ich glaube Arbeitgeberforum nochmal eine ganz andere Bedeutung weil da ja tatsächlich dann alles drinsteckt, was nicht verstanden worden ist.
00:15:49: Also nur um das nochmal zu sagen sie korrigier mich wenn ich's falsch wiedergebe aber sie sagt es sind ja nun keine Versicherungsleistungen und Steuergelder Oder keine Sozialversicherungsbeiträge, die da bezahlt werden.
00:15:59: So ein bisschen Steuergelder und dann ist es ja auch gar nicht so schlimm wenn man die Rente oder das Rentensystem mit hundertzwanzig Milliarden pro Jahrbezuschuss pro Jahr muss man dazu sagen also nicht einmalig sondern nur für die Für die Hörer auch damit man mal Dimension kennt um dieses aktuelle System aufrecht zu erhalten dann geht das ja genau in die Richtung, die auch Herr Heil damals anschlugte und gesagt hat, wir müssen einfach die Erwerbsquote hochhalten.
00:16:24: Und die Frauen aus der Teilzeit raus bekommen, da kriegen wir das Problem schon gewuppt!
00:16:30: Das ist ja bisher nicht für einen Namen Unsinn oder?
00:16:34: Ja nun muss man ganz da sehen.
00:16:36: unser Arbeitsminister in der Folge Frau Bars macht da keine Ausnahme und Herr Heil wie auch von Nahles haben eigentlich allesamt, was die fachliche Eignung angeht, einiges zu wünschen übrig gelassen.
00:16:50: Das sage ich jetzt mal sehr deutlich weil sie sind Schauspieler für einen Interessensverband und diese Interessentverbanden sind im Grunde genommen bei Frauen und Anleister haben sich das ganz deutlich gesehen, dieser Rente mit reinen Sechzehn, wer hat die gekriegt?
00:17:03: Abschaßfrei!
00:17:05: Frauen?!
00:17:05: Nicht!
00:17:06: Die haben da gar keine Fünfvierzig Jahre Waren Männer, die beurteilt waren, Akademiker auch nicht.
00:17:12: Wir haben auch keine forty-fünf Jahre.
00:17:14: Wer hat forty fünf Jahre ununterbrochen Erwerbstätigkeit?
00:17:17: Naja der Facharbeiter und vor allen Dingen natürlich der gewerkschaftsorientierte Facharbeiter.
00:17:20: Und genau dem haben sie das Geschenk verteilt.
00:17:22: also es sind Interessensgeschichten und dann müssen Sie natürlich eine gewisse schauspielerische Leistung bringen um ihre Interessen mit einem gewissen Fachmantel zu umkleiden und den Kaiser sozusagen mit schönen neuen Kleidern daher kommen zu lassen.
00:17:37: Aber wir wissen ja seit Haus der Andersen, dass der Kaiser gar keine Kleide hatte.
00:17:41: So eine Nacke ich war und das ist glaube ich auch der Fall bei Frau Bars von Nanayl und Frau Nahles.
00:17:49: Gut!
00:17:49: Das ist jetzt keine Erkenntnis die mich besonders glücklich zurück lässt.
00:17:54: um ehrlich zu sein wollen wir versuchen in die Lösung einzusteigen.
00:18:00: also wenn sie sich die perfekte Welt die perfekte Welt der deutschen Rentenversicherungssystematik.
00:18:06: Wir lassen jetzt mal Kranken und Pflege ein bisschen außen vor, weil wir uns einmal auf die Rentenproblematik konzentrieren wollen.
00:18:12: Was wäre die Lösung?
00:18:15: Die Gangbarwähre, die man hinbekommen könnte wenn sie das entscheiden dürften?
00:18:22: Also eine wirklich richtige Lösung klickt man nicht mehr hin, weil dazu ist es zu spät!
00:18:27: Dafür haben wir viel zu viele Jahre verstreichen lassen.
00:18:29: Die richtige Lösung war gelegt mit der Ankennder-Zwanzigzehn-Zweißen-Drei, aber wir können noch einiges machen und das ist eigentlich die Schicksalsfrage von Friedrich Merz sein wird.
00:18:45: Er wird in die Geschichte Deutschlands eingehen sicherlich vielleicht als ein außenpolitischer außergewöhnlicher Kanzler oder wie auch immer Aber in Politzschwürttel die Geschichte eingehen als der letzte Kanzler, der es hätte noch richten können.
00:18:57: Hätte, hättet und dieses Hette ist jetzt schon gelaufen weil er hat's alles von Rundverpackung platzt.
00:19:03: also auf gut Deutsch was wir gemacht haben was ihr hätten machen sollen und was wir immer noch tun sollten ist zügig und schnellstmöglich bis zum Jahrhundert und dreißig auf die siebzig zu stunden.
00:19:13: dann kriegen wir noch ein paar leute aus dem geboten starken Jahr gegen dazu länger zur Arbeit.
00:19:17: Wenn wir das ab dem Jahr oder im Jahr haben, nützt dieses Erhöhung des Rentenzugangs alles nicht.
00:19:23: Was jetzt in der Regierung diskutiert wird ist ja der Lebenserwartungsfaktor aber erst nach dem Jahr und dann ist die Schuhe gelaufen.
00:19:34: Wir müssen jetzt vor dem Jahr hervorgehen und mehrere Monate jedes Jahr zu packen.
00:19:42: Dann müssen wir den Nachhaltigkeitsfaktore von Schulter Nicht aussetzen, wie wir das im November beschlossen haben.
00:19:49: Sondern ihn stärken!
00:19:51: So dass wir die Beiträge für die jungen Menschen tatsächlich konstant halten über den nächsten dreißig Jahren.
00:19:56: Das Rentenniveau passt sich dem an.
00:19:58: und dann sagen wir den Leuten eure Rente ist eine Basisrente Den Rest müsst ihr selber vorsorgen.
00:20:04: Dafür gibt es auch Produkte dafür haben wir steuerrechtlich jetzt einiges getan.
00:20:07: das kommt ja nächstes Jahr etc.
00:20:09: Also insofern haben wir das.
00:20:11: das wird denen Menschen helfen Die jung sind denen die all sind nicht Weil die haben keine Chance mehr durch Kapitaldeckung.
00:20:18: Die Kapitalteckung braucht dreißig Jahre.
00:20:22: Wenn sie einem siebzigjährigen oder sechzigjährige erzählen, dass er in dreizig Jahren vernünftig fährt... Also nochmal ein Medikament zu verabreichen von dem Sie wissen das wirkt wenn der Patient tot ist.
00:20:33: Macht keinen Sinn!
00:20:35: Das heißt auf gut Deutsch kapitaldecken brauchen wir für die jungen und die Mittelalten.
00:20:38: Für die Alten ist die Schose zu spät.
00:20:40: Kann man nicht mal machen.
00:20:42: Wer nicht wirklich was gemacht hat dem können wir da nicht mehr helfen.
00:20:45: Die ist das eine Lost Generation, die Baby Boomer, die nichts getan hat.
00:20:50: und dann kommt als letztes noch Null Komma Fünf Prozent Abschlag pro Monat und streichende Aktifrente.
00:20:56: Und wenn Sie die drei Dinge machen?
00:20:58: Dann haben sie das Problem wieder einigermaßen im Griff.
00:21:02: ganz mich weil sie brauchen natürlich Vorsorge privat ersetzende betrieblich ersetzender Alterssicherung um das zu Stoffen was da an Dünge gerissen wird.
00:21:14: Da können wir aber doch auch positiv auf die haben Seite nehmen, dass jetzt die Reform der privaten Altersvorsorge angegangen wird.
00:21:24: Aktuell und das wir erkannt haben, dass Betriebsrente etwas ist was total wichtig sei, sprich wir sind wieder bei dem drei-Säulen-Prinzip Was wir glaube ich alle ja für sinnvolle achten.
00:21:35: Die Ausprägung der einzelnen Säulen oder die Finanzierung der einzelne Säule ist eben etwas zu diskutieren.
00:21:41: Aber da gab es jetzt auch ganz jüngst eine Entwicklung, die glaube ich nicht nur negativ ist.
00:21:47: Wenn wir die private Altersversorgung oder die Reform der privaten Alters- versorgen uns anschauen.
00:21:52: Es deutet sich an im referenten Entwurf dass wir da eine Lösung haben für die dritte Säule, die im Grunde genommen sich in der zweiten Säuble annähert weil wir eine solche Ausgaben abzuholen und damit die steuerrechtlich einwandfreie Behandlung von all das Einkünften tatsächlich weiter ausdehnen.
00:22:09: Wir werden mehr Refinanzierungsstrukturen mit Realkapital, also mitspricht mit Aktien und Infrastrukturmaßnahmen etc.
00:22:15: haben.
00:22:16: Und dadurch haben wir eine Abkehr von dem was wir bislang gemacht haben nämlich die Refinanziehungsstrukturn in der Alterssicherung massiv in Staatsrappiere zu finanzieren.
00:22:26: Das ist etwas sehr gefährliches.
00:22:27: Also nochmal nehmen Sie den norwischen Generationenfonds.
00:22:30: Der norwische Generationenfonds muss zu siebzig Prozent in Aktien investieren mindestens und zu dreißig Prozent in Infrastruktur.
00:22:37: Da fragt man sich als Deutscher natürlich, wo sind die Anleihen?
00:22:40: Die sind tonsätzlich verboten.
00:22:42: Es ist strikt, Verboten in Anleien zu investieren.
00:22:45: Warum?
00:22:45: Aber Staatsanleihen sind keine Kapitärdeckung.
00:22:49: Staatsanleihen sind Steuern von morgen!
00:22:52: die ich brauche, um sie zu bedienen.
00:22:53: Und wer ist der Steuerzahler von morgen?
00:22:56: Der auch die Beiträge vom Morgenzeit.
00:22:57: Also insofern hilft nichts!
00:22:58: Wir brauchen eine Produktivkapitallösung.
00:23:01: Das ist jetzt auch langsam den Leuten klar... Sie wollen auch in der dritten Sohle mit den freieren Formkonzepten im Kroningenommen der Art Liberalisierung und der Researchstrukturen dann schaffen.
00:23:13: Und das ist auch gut so und vernünftig.
00:23:15: so.
00:23:15: nur eines das hätten wir vor dreißig Jahren machen müssen.
00:23:18: Ja, ich glaube das ist ja dieses vergoßene Milchprinzip.
00:23:21: Aber ich glaube dass es nie zu spät ist auch irgendwie nochmal... was anzufangen?
00:23:26: zumindest, weil sie haben es ja gerade gut geschildert.
00:23:29: Wir kriegen das wahrscheinlich nie mehr ganz geheilt.
00:23:32: aber jetzt auf diesem falschen Weg komplett zu bleiben ist ja nun auch keine Lösung.
00:23:36: Nein der falsche will ich.
00:23:38: noch schlechter als den richtigen will ich jetzt so gehen.
00:23:41: Der richtige Weg ist vernünftig und da haben wir auch einige Facetten.
00:23:45: die sind okay.
00:23:46: Aber es hilft natürlich nicht denen die am meisten eigentlich betroffen sind.
00:23:52: Wir hätten Lösungen für die Baby Boomer anbieten müssen Und die haben wir nicht.
00:23:56: Und die kriegen wir auch nicht mehr rein, weil es ist
00:23:58: vorbei.".
00:23:59: Okay aber wir sind uns einig dass es keinen Sinn macht das Tempo zu erhöhen wenn man in die falsche Richtung rennt?
00:24:04: Ja ich glaube das ist...
00:24:07: Das tun wir ja jetzt.
00:24:08: Genau das tun wir jetzt!
00:24:10: Jetzt gibt es Kritiker die sagen naja wenn wir jetzt wenige Geburten haben und weniger Einzahler in die Sozialsysteme dann haben wir ja irgendwann wenn die dann in Rente gehen auf weniger Rentner.
00:24:23: Das heißt, irgendwann kippt sich das möglicherweise wieder um.
00:24:27: Das ist ja dann in den vierzig-fünfzig Jahren wahrscheinlich der Fall.
00:24:31: aber stimmt es tatsächlich dass ich das dann auch wieder irgendwann umkippen weil sie auch weniger Empfänger gibt als das aktuell ist?
00:24:38: Das stimmt schon oder?
00:24:39: Also es stimmt schon nur muss man sich klar machen wir leben jetzt in einer Zeit wo wir von noch nie so vielen Erwerbstätigen finanziert worden sind in dem sozialen Sicherungssystem wie heute.
00:24:50: also noch nie haben so viele Und zwar eigentlich so wenig, weil die alten Jährige sind ja noch gar nicht groß.
00:24:57: Sie kommen ja noch die Großen.
00:24:59: Also noch nie haben wir so viele gehabt, die für so wen ich vorsauen müssten und zwischendurch haben wir eine Situation von den goldenen Zeiten, die wir jetzt haben, die Schlimmste.
00:25:08: Dann haben wir noch nie so wenig gehabt, wie so viele und das auch noch so lange finanzieren mussten.
00:25:15: So!
00:25:15: Und dann danach wenn die Babyboomer nicht mehr sind... Das muss man sich ganz klar machen.
00:25:21: Das Problem ist ja nicht mehr da, wenn die Babyboomer nicht mehr sind.
00:25:24: Denn dann werden wenige von wenigen finanziert.
00:25:27: So das heißt es ist richtig wir haben eine Abschwächung des Problems keine völlige Umkehr mehr also immer noch ein Plateauproblem auf den Beverharren aber es wird nicht wieder schlimmer.
00:25:38: nur eins ist klar wann es wieder gut wird sollte man sich als grau militär Baby Boomer ganz klar machen Es ist dann wiedergut wenn man selbst nicht mehr auf dieser Welt weil denn mit den Babyboomen verschwindet das Problem.
00:25:53: Was jedem Babyboomer eigentlich klar werden müsste, dann dass er zwar immer von Problemen redet ihr hat aber damit ist es nicht getan.
00:26:00: dem der Baby Boomer muss sich klar machen, dass er gar kein Problem hat sondern dass er das Problem is.
00:26:06: und wenn er nicht mehr iß die auch kein problem
00:26:09: haben.
00:26:10: ja das ist natürlich eine etwas fatalistische Erkenntnis die aber durchaus natürlich Gültigkeit hat.
00:26:15: ich kann da nichts für Nein,
00:26:17: ich auch nicht.
00:26:18: Deswegen sagen wir können beide nicht dafür alles gut.
00:26:23: Ich würde gerne eine These mit Ihnen kurz besprechen und zwar macht sich jeder Gedanken darum und irgendwann kam ich mal auf die Idee wahrscheinlich nicht alleine sondern mit vielen anderen Menschen auch folgen der Fall wie er jedes Kind was in Deutschland zur Welt kommt bekommt Zehntausend Euro sagen wir mal bei acht oder tausend Geburten im Jahr, die wir im Moment haben.
00:26:47: Tendenz fallen ist das eine einigermaßen überschaubare Größe.
00:26:50: Ist Geld aber jetzt auch nicht so dass wir sagen nie gehört zu einem Betrag.
00:26:53: also sprechen von sieben acht Milliarden Euro pro Jahr und wir spielen das durch und legen dieses Geld in einen sagen wir einfach der Einfachkeit halbein global anlegenden Aktienfonds an.
00:27:07: Und erst mit Renteneitrittsalter darf dieses Kind, was dann kein Kind mehr ist und eben ein Rentner an das Kapital, was aus dieser Anlage geworden ist heran.
00:27:23: Und dann wissen wir alle, wenn wir fünf, sechs, sieben Prozent PA mal zugrunde legen, was so eine Anlage eigentlich liefern kann bzw.
00:27:30: immer geliesert hat haben wir schonmal einen Problem der möglichen Altersarmut zumindest ein bisschen geheilt.
00:27:38: Gehen Sie damit?
00:27:38: Ist es grundsätzlich oder habe ich wieder ein Denkfehler?
00:27:40: wäre das eine Geschichte die helfen könnte.
00:27:44: Also dass man ersetzende Alterssicherung in Form von Aktienkapital oder Realkapital, nennen wir das hier im Gefahr betreiben sollte steht außer Frage.
00:27:54: Punkt Dass man die Bildung von real Kapital als altersvorsorgevermögen fördern sollte steht ebenfalls außer frage.
00:28:03: In Deutschland ist man dann immer bei Zulage oder dann sollen sie ein bisschen Kohlekriegen oder dies und jenes.
00:28:08: Da sind wir in der Finanzwissenschaft natürlich etwas sagen wir mal anders gewickelt Denn Sie können ja die Leute mit Geld, wie sie wollen.
00:28:17: Das was wirklich wichtig ist wäre eine vernünftige steuerrechtliche Lösung von solch einer Konzeption und die es hier auch angedacht.
00:28:25: Wir denken ja an nur einen kleinen Betrag da vielleicht als Zulage zu geben aber im Wesentlichen den Sonderausgabenabzug zur Reaktive.
00:28:32: Und der Sondereausgaben-Abzug sagt ich speise ein in mein altes Vorsorgeprodukt das dann tatsächlich erst Alters im Alter ausgezeichnet wird.
00:28:40: Speise ich ein aus meinem Bruttoeinkommen Und hin am Ende wird nachgelagert besteuert und der Vorteil, den ich dadurch habe ist ganz einfach.
00:28:48: Ich zahle nicht heute einen Euro steuern sondern morgen!
00:28:50: Und morgen ist nicht Morgen, sondern morgen ist ja ein Fünfzigfünfzig Jahr.
00:28:53: Das heißt eine Euro Steuerzahlung heute wird zu einem Euro geteilt durch Eins plus Zins hoch Fünfzig.
00:29:00: Dadurch wird da eine Euro quasi nichts mehr.
00:29:04: Das heisst ich hab'n Steuererlass.
00:29:05: Ich hab' ne Steuerrechtlichkurschere Lösung dann in dem ich sage okay wir schieben alles dahin und das ist auch angedacht Da müsste man vielleicht noch ein bisschen was nachbessern und so.
00:29:15: Aber wesentlich ist das angedacht, dass war aber auch schon bei Riester so.
00:29:19: Denn der Sonderausgabenabzug ist älter als man denkt.
00:29:22: Hundert Jahre nämlich!
00:29:23: Und Riester ist ein bisschen junger und soweit ich weiß... ...aber er hat es als erstes wieder aktiviert und die Bezeichen von Riester sind für diesen Sonder.
00:29:29: Der Sonnausgangabzug is besser weil ich den lebenslang habe Und zwar so, dass er mir steuerrechtlich im Prinzip mich aus der Progression holt für den Fall der Fälle das ich da einspeise.
00:29:40: Also der koschere Weg wäre die Förderung durch die richtige Formen der Bestimmung.
00:29:47: Und ist dir auch nichts was nicht schon mal gemacht worden wäre?
00:29:51: Also es ist jetzt nicht, dass man sagt wir müssen da erstmal ein neues Konzept und wir müssen eine Kommission
00:29:58: Konzept sozusagen, Linderdepot oder Frühstatterdepot und alles was sie da nennen ist im Wesentlichen schon mal vorgeschlagen worden.
00:30:07: Das habe ich nämlich neunundachzehn in einem Artikel für die Versicherungswirtschaft gemacht, die über three hundred four one case aus den USA nach Deutschland.
00:30:16: nochmal vierzig Jahre.
00:30:18: wir reden darüber vierzig jahre Fehlenden macht zu haben.
00:30:21: bisschen verschenkte Zeiten natürlich auch, insbesondere weil man weiß dass ein Anleger am Kapitalmarkt eines komplett kostenfrei zur Verfügung gestellt bekommt und das ist die
00:30:29: Zeit.
00:30:30: Und wenn man die Zeit diszipliniert und kontinuierlich ausnutzt, ist die Erfolgswahrscheinlichkeit sehr hoch.
00:30:41: Okay, wir haben wieder was gelernt.
00:30:43: Wir müssen unbedingt – meine Oma hat schon gesagt – also müssen es immer schwieriger als können.
00:30:48: Also wir sind jetzt in den Müssen-Modus und müssen daran.
00:30:52: Unsere Zeit ist fast drum.
00:30:54: Herr Raffentlriching, erlauben Sie mir eine Frage ins Persönliche gehend?
00:30:59: Wie sieht Ihre Altersvorsorge aus?
00:31:03: Die Erkenntnisse die Sie haben ausgenutzt waren das tatsächlich so?
00:31:09: Aktien, ähnliche Investments mehr als man das anleihen.
00:31:12: Waren Sie lieber Eigentümer oder waren sie lieber jemanden der einem Staat Geld geliehen hat, der damit augenscheinlich nicht umgehen kann?
00:31:19: Also haben Sie ein Kunde Ihrer Erkenntnisse auch so umgesetzt wie es am sinnvollsten war?
00:31:26: Ja nein!
00:31:27: Also absolut und ich mach' das nicht nur für mich sondern mache das mit meinen Kindern.
00:31:31: Ich habe mich mit meinen Kindern hingesetzt, also ich war in den Fünften und hab für sie ein Depok organisiert.
00:31:37: Hab ihnen gezeigt wie man das macht – Sie sind dabei!
00:31:40: Ich selbst auch war immer schon von der Familie her vorgeprägt sozusagen von meiner Mutter, von meinem Großvater, von allen.
00:31:49: Das gab es immer.
00:31:50: Ich war immer diversifiziert unterwegs, ich war immer ratierlich unterwegs.
00:31:54: Ansonsten habe ich eine Pension und da ich zwei Monate im Jahr in Norwegen Prof war und zehn Monate in Deutschland habe ich auch meine Pension diversifiziert.
00:32:03: Also ist das alles bei mir in Ordnung?
00:32:05: Das freut mich natürlich außerordentlich zu hören.
00:32:08: Alle allerletzte Frage, wir haben jetzt sehr viele Themen gesprochen die einen nicht wirklich Optimistisch stimmen können.
00:32:14: aber gibt es irgendwie etwas im Kernbereich den sie beobachten dass sie optimistisch stimmt
00:32:22: so ein bisschen Aber nur im Ansatz.
00:32:26: Das ganze Problem haben wir ja, indem wir uns einfach als Generationen hingesetzt haben und gesagt haben okay die Welt ist schön aber wir müssen die Welt auch nicht mit unseren Kindern bereichern.
00:32:37: Und von diesen Typen gab es eine ganze Menge in unserem Jahr ging Diese kinderlosen Ichlinge die sich selbst kannten und sonst nichts.
00:32:44: Und ich habe das Gefühl wenn sie bei meinen Kindern dass die Kinder schon in deren Köpfen sind und damit auch dann irgendwann auf der Welt sind.
00:32:51: Das wäre das Schönste, was passieren kann in diesem Land.
00:32:55: Also ein Plädoyer für Kinderreichtum und ich glaube da gibt es niemanden der dagegen sein kann.
00:33:01: Vielen vielen Dank für das tolle Gespräch!
00:33:03: Ich habe extrem viel gelernt.
00:33:05: meine Erkenntnisse wurden nochmal ausgeweitet.
00:33:08: dafür danke ich Ihnen sehr und danke dass Sie sich die Zeit genommen haben
00:33:10: war wertvoll.
00:33:12: Gerne!
00:33:13: Und wie übermachtest du
00:33:14: mal?
00:33:14: Sehr gerne!
00:33:15: Danke schön!
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