#50 Joachim Nareike sucht das Gespräch mit Hans Joachim Reinke und André Haagmann
Shownotes
Zwei Union-Investment-Chefs, ein Staffelstab: Hans Joachim "Aki" Reinke und sein designierter Nachfolger André Haagmann sprechen im FONDS professionell Podcast über Übergabe, Kultur und Zukunftsthemen wie Demografie, Gen Z und den Wettbewerb durch Trade Republic – mit viel Klartext und rheinischer Note. Jetzt reinhören!
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00:00:03: Willkommen zum Vorprofessionell-Podcast.
00:00:05: Joachim Naray gesucht das Gespräch.
00:00:09: Offen,
00:00:09: direkt und immer nah dran.
00:00:13: Heute freue ich mich wieder ganz besonders auf ein etwas anderes Gespräch.
00:00:17: Denn heute sitzen wir gleich zwei Gäste gegenüber.
00:00:19: Verbunden durch einen Übergang, der Erfahrung und Aufbruch.
00:00:23: Wir sprechen über Abschied und Neuanfang, über Verantwortung, Vertrauen und Tatentranken und darüber, wie man den Staffelstab weitergibt.
00:00:31: ohne dass dabei etwas verloren geht.
00:00:34: Ein Gespräch mit zwei herausragenden Persönlichkeiten der deutschen Finanzindustrie, die für Kontinuität und frische Impulse stehen.
00:00:42: Mein Name ist Joachim Nareike und ich suche heute das Gespräch mit Hans-Joachim, genannt Akki Reinke und Andre Hackmann.
00:00:49: Herzlich willkommen lieber Akki, herzlich willkommen lieber Andre.
00:00:52: Ich freue mich auf unser Gespräch.
00:00:53: Hallo, Joachim.
00:00:54: Vielen Dank für die Einladung, Joachim.
00:00:55: Gerne.
00:00:56: Lass es doch am besten einsteigen, indem wir ein bisschen den Rückspiegel schauen.
00:01:00: Aki, du bist jetzt wirklich viele, viele Jahre Bütze der Union-Investition gewesen.
00:01:05: Vielleicht kannst du uns einen Hörer mal sagen, wie dich dein Weg dahin geführt hat.
00:01:08: Wo fing es an?
00:01:09: Wie ging es bis hierhin weiter?
00:01:11: Und dann gucken wir später auch noch, wo es von hier aus weitergeht.
00:01:16: Und zuerst bin ich stolz, Joachim, dass ich die siebzigjährige Geschichte der Union, wir sind am sechsten zwanzigsten, ersten, siebzig Jahre alt geworden.
00:01:22: thirty-five Jahre gestalten und mit verantworten durfte.
00:01:27: Das war natürlich nicht möglich ohne ganz viele tolle Kolleginnen und Kollegen, die dieses stolze, einzigartige Familie ausmachen.
00:01:34: Ich bin ein neunzig zu Union gekommen und wollte gar nicht so lange bleiben.
00:01:37: Wir haben im Außendienst angefangen, hatte eigentlich immer den Wunsch, fünfundneinzig schon zurückzukehren zu einer Bank.
00:01:43: Hab dann mein Ausbildung zum Vorstand gemacht in Montabauer und dann war das erste Angebot eine vertriebsdirektion zu leiten.
00:01:52: Das habe ich dann gemacht bis bis neunundneunzig und neunundneunzig passierte was ganz interessantes.
00:01:57: Der Rechtsvorgänger der die Z-Bank die DG Bank du erinnerst dich vielleicht wollte mit der DG Bank fusionieren und die Union wäre bei einem sogenannten Mercher an der Equal.
00:02:07: Die Morgengabe für die Rabobank gewesen, weil die haben gesagt, wir fusionieren nur, wenn ihr uns die Union schenkt.
00:02:13: Wir hatten alle schon Frikandel im Kühlschrank, Wohnbanken hinten angeschnallt, waren auf dem Weg nach Uitricht und war die erste Aufgabe, sich damit zu beschäftigen.
00:02:22: Wie können wir das verhindern?
00:02:24: Das ist dann, Gott sei Dank, gescheitert dieser Deal.
00:02:26: Und dann hat sich die Governance der Union geändert, weil die Asset Management Aktivitäten der gesamten genossenschaftlichen Industrie, die ja zerspittert waren.
00:02:37: Es gab die Diva für die offenen Immobilienfonds, die Deville für die Speziarfonds und die Union für die Publikumsform, kamen zusammen.
00:02:43: Und ich durfte das Managen diesen Zusammenschuss.
00:02:46: Das war dann das Jahr zwehtausend.
00:02:49: Dann zwehtausend, eins wurde ich Vertriebsleiter.
00:02:57: Das hört sich jetzt alles toll und gerade an, war ein Weg mit vielen Höhen und Tiefen.
00:03:03: Und wenn du mich fragst, fünftig Prozent von dem, was da passiert ist, war Glück.
00:03:07: Ich glaube aber, dass drei Dinge für mich zusammenhören.
00:03:11: Zwanzig Prozent von dem, was ich bin, ich bin nicht ganz doof.
00:03:13: Fünftig Prozent, ich habe für nichts Angst.
00:03:15: Und das heißt nicht, dass ich nicht demütig bin, aber ich sehe das Leben als Chance.
00:03:20: Wenn du nicht doof bist, das Leben als Chance, begreifst, dann hast du auch Glück.
00:03:23: Und so war der Weg, der immer nach oben ging, dank dieser Kollegen, Kollegen, mit viel Glück und der Tatsache an der richtigen Stelle die Hand zu erheben besäht.
00:03:34: Tolle Geschichte, zwei Anmerkungen dazu.
00:03:36: Rabobank sind Niederländer.
00:03:39: Nur damit du auch erklären, warum du auf Wohnwagen gekommen bist.
00:03:41: Es gibt ja viele, die vielleicht nicht mehr wissen, was die Rabobank tatsächlich ist.
00:03:46: Und Montabauer ist das Bootcamp der genossenschaftlichen Organisation.
00:03:52: Da werden alle zusammengeführt, mehrfach im Jahr, um geschult und weitergebildet etc.
00:03:57: zu werden.
00:03:58: Das nur zum als Information.
00:04:00: André, dein Weg im genossenschaftlichen Sektor fängt wann genau an und lass uns auch ein bisschen teilhaben an deinem Weg hierher.
00:04:08: Ich bin mittlerweile seit zwei tausend sechs bei Union Investment.
00:04:11: Ich war damals nach dem Studium bin ich zu Oliver Wyman gegangen, zu der amerikanischen Unternehmensberatung.
00:04:16: Und hab dann aber irgendwie gesagt, eigentlich wollte ich nach drei Jahren schon aufhören, dann sind es fast sieben geworden.
00:04:22: Und hatte dann tatsächlich die Möglichkeit, zur Union zu gehen.
00:04:25: Und wenn man von einem kanischen Topmanagement-Verratung zu einem genossenschaftlichen Essermenscher geht, dann stellt man nicht zugegebenmaßen ein paar Fragen.
00:04:33: Und da gibt es ja ja auch eine ganz interessante Geschichte zu, weil ich hatte damals noch zwei andere Angebote für einen von einem Franzosen, eines von einem Angelsachsen.
00:04:41: Und mein damaliger, oder auch heute noch, bester Freund hat damals bei Gurtenden gearbeitet.
00:04:46: Und ihn habe ich damals gefragt und darum gebeten, mal bei sich im Unternehmen umzuhören, welches Angebot die denn annehmen würden.
00:04:53: Und er sagte zu mir, du, ich brauch ja gar nicht groß Fragen, die werden eh alle sagen, geh doch zu dem Angelsachs.
00:04:58: Ich hab ihm gesagt, trotzdem frag doch mal bitte deine Kollegen und ich bin mal gespannt auf die Antwort.
00:05:02: Nach fünf Tagen kann man zurück und sagt, ich muss mich total korrigieren.
00:05:05: Ich hab jetzt hier sieben Leute gefragt und die haben alle gesagt, geht zur Union Investment.
00:05:09: Ich so, okay, warum das denn?
00:05:11: Ja, die sagen, dieses Unternehmen wird auch noch in zwanzig und dreißig Jahren nicht nur existieren, sondern auch erfolgreich sein.
00:05:17: Und so ist es halt auch.
00:05:18: Wie einer nur den Angelsachsen, den gibt's halt eigentlich gar nicht mehr und das andere Unternehmen dümpelt so ein bisschen vor sich hin.
00:05:25: Deswegen kann man über Goldman sagen, was man will, aber Ahnung von Geschäftsmodellen, das haben sie.
00:05:30: Und deswegen bin ich dann damals auch finaler an zur Union gekommen.
00:05:33: Und ich muss zugeben, seit Jahrzehntein sechs habe ich noch kein einzigen Tag hier in diesem Haus bereut.
00:05:37: Das ist natürlich super schön.
00:05:38: Willst du uns verraten, wer der Anglesachse gewesen ist, damit in der Verlosung war?
00:05:42: Das
00:05:42: sage ich lieber nicht mehr.
00:05:44: Okay,
00:05:45: jetzt sind wir natürlich insbesondere in euren beiden Karrieren an einem ganz besonderen Punkt angekommen.
00:05:49: Aki, ich weiß, dass du oder... Weiß mittlerweile ganz vor Deutschland sozusagen, dass du in den Ruhestand gehen wirst oder in den Unruhestand, wie das ja häufig heißt, zumindest aus dem operativen Geschäften Schritt zurückmacht, um die Staffelstab an den Antrieb übergeben wirst.
00:06:04: Fühlt sich das eher nach Abschluss an oder fühlt sich es eher nach Übergabe an?
00:06:10: Das fühlt sich nach Übergabe an, weil man muss sich ja bewusst sein als Manager, dass alle Macht nur geliehen ist.
00:06:16: Es ist immer klar, dass man Dinge für eine Zeit macht.
00:06:19: Ich habe das mit viel Herzblut gemacht und habe auch versucht, dieses Unternehmen wie ein Familienunternehmen zu führen.
00:06:24: Joachim, nur mir gehört es ja nicht.
00:06:26: Für mich war wichtig, dass ich selbst bestimmt sagen kann, jetzt ist Schluss.
00:06:32: Und ich bin froh, dass ich diesen Schlussstrich ziehe.
00:06:36: Nicht wegen der Union, ich liebe die Union.
00:06:38: Wir sind mittlerweile über viertausend vierhundert zwei Mitarbeitende aus zweiundsechzig Ländern.
00:06:43: Als ich angefangen habe, waren wir zwei Länder, Baden-Mürttemberg und Rheinland.
00:06:47: Und wir hatten acht Milliarden, die immer.
00:06:50: heute haben wir fünf fünfhundvierzig Milliarden Euro in der Fahrt, hat sich also eine Menge getan.
00:06:56: Das war eine tolle Geschichte, jetzt aber auch Schluss und ich möchte ganz einfach andere Dinge auch mal tun.
00:07:02: Und das bin ich auch meiner Familie schuldig.
00:07:04: Weil du musst wissen, es gab im Jahr deinerneinzehnt zwei gute Entscheidungen.
00:07:08: Die erste gute Entscheidung war im Elften, der Ersten, der Erste, meine Frau kennenzulernen.
00:07:12: Die zweite Entscheidung war, am ersten Zehnten, in der Eintracht zu gehen.
00:07:17: Das waren die wesentlichen Eckpfeiler meines Lebens.
00:07:20: Und meine Frau und meine Familie hat immer zurückgestanden.
00:07:23: Und jetzt muss die auch mal im Vordergrund stehen.
00:07:25: Ich muss auch mal was zurückgeben.
00:07:28: Das ärtig natürlich, aber nichtsdestotrotz ist ja auch bekannt, dass es dann sehr vielen Menschen auch sehr häufig sehr schwer fällt, auch Dinge abzugeben.
00:07:35: Jetzt kenne ich euch beide auch schon viele Jahre zum Teil und weiß, dass ihr auch Menschen seid.
00:07:41: die auch aufgrund ihres Charakters durchaus auch in der Lage sind, zu gönnen und auch zu abzugeben und zu teilen.
00:07:48: Und das ist ja nun auch sicherlich ein ganz wichtiger Aspekt bei der Übergabe.
00:07:52: Jetzt geht natürlich die Frage an dich, André.
00:07:54: Jetzt seid ihr, glaube ich, schon, ihr arbeitet natürlich schon sehr viele Jahre zusammen.
00:07:57: Wie läuft so die Übergabe?
00:07:59: Wie kann ich mir das vorstellen?
00:08:00: Ist das, ja, ist es Freude?
00:08:02: Ist es auch Vorfreude?
00:08:03: Ist es Respekt vor der Rolle?
00:08:05: Ist es... Aki hat einen relativ langen Schatten aus verschiedenen Kunden heraus.
00:08:09: Ich glaube, es ist auch immer bekannt... gewesen, dass du sehr gerne auch draußen gewesen bist, bei den Menschen gewesen bist, wer bei den Menschen bist.
00:08:15: Wie fühlt sich das für dich an?
00:08:17: Also Joachim, zunächst mal ist das erstmal eine große Ehre.
00:08:20: Das ist eine große Ehre, diese Fußstapfen treten zu dürfen.
00:08:23: Das ist eine große Ehre, Verantwortung für so einen erfolgreichen Assetmanager übernehmen zu dürfen.
00:08:30: Und das macht natürlich etwas mehr daheim.
00:08:32: Auf der anderen Seite muss man sich dieser Verantwortung auch bewusst sein.
00:08:35: Immerhin verwalten wir ja fünfhundertvierzig Milliarden für über sechs Millionen Kunden.
00:08:39: Man hat Verantwortung für viertausend vierhundert Mitarbeitenden.
00:08:43: Da ist man stark motiviert, das bin ich sehr.
00:08:45: Da überwiegt die Vorfreude, das sage ich an dieser Stelle ganz eindeutig, also es herrscht eine große Vorfreude, gemeinsam mit diesem Team, mit diesem Mitarbeitenden, auch in diesem neuen Vorstandsteam, die Herausforderungen der Zukunft, aber auch die Chancen zu ergreifen.
00:08:58: Aber natürlich gehört zur Wahrheit, es ist auch eine Portion Respekt demut davor vor dieser Aufgabe, das ist ganz klar.
00:09:05: Wie läuft diese Übergabe?
00:09:06: Mein Akki Reinkönig, wir kennen uns jetzt fast fast zwanzig Jahren.
00:09:09: Wir haben, glaube ich, viele Erfolge zusammen gefeiert.
00:09:12: Wir sind natürlich durch die andere Krise auch gemein und begangen.
00:09:15: Aber wir arbeiten jetzt so lange, so eng zusammen.
00:09:18: Das war ein reibungsloser Übergang.
00:09:20: Wir haben vieler gesprochen, wie wir es seit vielen Jahren tun.
00:09:23: Wir hatten eine perfekte Übergabe.
00:09:25: Also insofern muss man sich das fast ein bisschen reibungslos fast vorstellen, denn Wir sitzen direkt nebeneinander in unseren Büros, sprechen eigentlich stündlich miteinander.
00:09:35: Insofern war die Übergabe nicht nur professionell, sondern auf eine gewisse Art und Weise auch freundschaftlich und vorausschadend und in dem Sinne eigentlich vorbildlich für alles, was in der Zukunft noch ums zukommt.
00:09:49: Ich würde gerne ergänzen, Ander ist ja nicht nur Kollege über die zwanzig Jahre, sondern auch ein Freund.
00:09:54: Ich bin auch froh, dass der Aufsichtsrat ihn ausgewählt hat.
00:09:57: Das war mein Wunsch.
00:09:59: Weil wichtig ist, das ist ein Peoples Business, was wir hier machen.
00:10:02: Und da ist es natürlich wichtig, dass die DNA, dass man die begreift und kennt.
00:10:06: Ich glaube zu tief, dass eigene Kultur, eigene Konjunktur schreibt.
00:10:10: Das hat dieses Unternehmen immer sehr stark gezeigt und das wird der eins zu eins fortsetzen.
00:10:15: Der einzige Minute, wenn er mal schweigt, sind die Minuten, wenn wir morgen Sport zusammen machen, weil dann schweigt er.
00:10:24: Okay, und das vielleicht auch für unsere Zuhörer, um das noch mal zu unterstützen.
00:10:29: Die Absurfscherin in diesem Raum ist überragend.
00:10:31: Also man merkt tatsächlich, dass das hier keine Floskeln sind, die da rauskommen, sondern dass das tatsächlich, wusste jetzt gar nicht, dass ihr euch schon so lange kennt, zwanzig Jahre, da spürt man.
00:10:40: Und das finde ich gut.
00:10:42: Und es gibt, glaube ich, auch den Menschen da draußen und in diesem Gebäude der Union ein gutes Gefühl, weil man darf ja nicht vergessen, ihr seid zwar hier in Frankfurt beheimatet, aber ihr arbeitet ja mit, sind es noch knapp tausend Folgen?
00:10:53: Volksbanken
00:10:54: sind sechshundertzweiunddrei.
00:10:56: Okay, es waren irgendwann in der Nähe Tausendjahr.
00:10:58: Aber mit den Leuten arbeitet ja auch super eng zusammen und das ist ja etwas, was man auch nicht vergessen darf.
00:11:04: Und da kommen auch viele regionale Dinge natürlich auch zum Vorschlag und zur Sprache und sind wichtig.
00:11:10: Und ich glaube, in jede Volksbank, die hier reinkommt, die schätzen vor allen Dingen, dass ihr Mensch geblieben seid und mit den Leuten zusammen vielleicht auch mal ein Bierchen trinkt und vielleicht auch einfach mal die Nöte eigentlich auch ganz besonders gut kennt.
00:11:25: Und das ist auch etwas, was Akidir und auch Andredir ein bisschen als Ruf vorauseilt, auch in der Branche übrigens, wenn ich das sagen darf.
00:11:32: Naja, das ist so ein bisschen wie Familie.
00:11:34: Wir haben über die Familie zu Hause gesprochen, wir haben über die Familie hier gesprochen und die genossenschaftliche Familie ist natürlich auch unsere Familie.
00:11:41: Und das Wichtig, da man sich dann in der Familie auch immer mehrfach begegnet, dass man das auf Augenhöhe macht, wie Andere gesagt hat, dass man es für Respekt macht.
00:11:49: Aber dass man ganz aber auch Spaß hat.
00:11:50: Also wir lieben das auch mit den Kolleginnen und Kollegen mal ein Bierchen zu tricke und einmal mal Spaß zu haben.
00:11:54: Und das ist das, was er gesagt hat auch.
00:11:56: Für uns gilt generell, wir gehen hier jeden Tag gerne hin, weil das Leben für uns keine Bedrohung ist, das Leben ist für uns Chance.
00:12:03: Wir haben wirklich die Gnade mit dem Besten, der Besten in der Branche zusammenarbeiten zu dürfen, unsere Mitarbeitenden.
00:12:10: Und wir sind stolz, dass wir das auch mit dem Genobank machen dürfen.
00:12:13: Und es ist einfach nur cool, wenn es nicht gelbe, müsstest du es dir finden.
00:12:17: Ja, ich bin ja sicher, dass du, so wie du es schilderst, das Anfang der Neunziger ein bisschen miterfunden hast.
00:12:23: Zwei nicht immer so.
00:12:24: Ja, da
00:12:24: war es so, ach, hier muss man zuviel sagen.
00:12:27: Ich muss mal sagen, ich sage das jetzt bewusst so, waren wir ein Scheißverein.
00:12:31: Und wir gehörten zur Familie, man hat aber unsere Produkte eher aus Mitleid verkauft.
00:12:36: Und wir haben dafür hart gearbeitet, weil was ihn und mich umtreibt, ist ein hoher sportliche Ehrgeiz.
00:12:43: Wir wollen einfach gewinnen, wir wollen vorausschauend denken und wir sind nicht müde und wir sind auch immer noch hungrig.
00:12:50: Gewinnen, sportliche Ehrgeiz, man hört ein bisschen raus, dass du nicht aus Frankfurt kommst.
00:12:56: Bei dir hört man das auch ein bisschen raus.
00:12:58: Das finde ich übrigens gut, wenn man das noch ein bisschen so beibehält, dass man die Heimat noch in sich trägt, unter anderem auch in der Sprache.
00:13:05: Verrat uns noch mal, wo kommst du genau?
00:13:06: Ich komme aus Bonn und das war das lustige, weil wir hatten gestern Besuch von einer Kölner Binnostelschutzbank und haben unseren Karnevalsorten und Orden für die Session bekommen.
00:13:16: Und wir beide sind eher nur knapp, aber wir beide sind die Krönung der Menschheit für so ein Länder.
00:13:23: Andre, jetzt die Frage an dich.
00:13:24: Ich weiß, wo du herkommst, sagst du doch mal den Zuschauern oder Zuhörern auch.
00:13:29: Also ich komme aus Wuppertal, geboren in Wuppertal.
00:13:33: Es ist meine Heimatstadt, ist jetzt eine Reise wert.
00:13:35: Mein Mann Fragezeichen dran, aber de facto gehört es ja auch zum Rheinland.
00:13:38: Es ist immer wichtig, klarzustellen, viel oder denken, Wuppertal gehört zum Ruhrgebiet.
00:13:42: Wuppertal ist ja Teil des bergischen Landes und das bergische Land gehört offiziell zum Rheinland.
00:13:45: Insofern habe ich auch, sagen wir mal, einen Wissenteil der Rheinischen Frohnatur, in mir vielleicht nicht ganz so viel wie der Akki Reinkö, aber ich zähle mich auch als Rheinländer.
00:13:53: Das ist gut.
00:13:54: Gut, aber jetzt muss ich doch mal kurz überlegen.
00:13:57: Bonn und Wuppertal, das bedeutet aber, es gibt dort keine Ortsansicht in den Fußballmannschaften, denen man auf hohem Niveau folgen kann.
00:14:03: Nein, aber man muss sagen Bonn und Wuppertal haben Parallelen, denn der Bonner ist C, waren wir in der höchsten Spielklasse war die zweite Bundesliga damals.
00:14:13: Und dann, als die dann in der Verbands- und Regionalliga gespielt haben, sind die Wuppertale SV immer wieder begegnet.
00:14:21: Und ich meine, normalerweise fährst du nicht auf Wuppertale, dann müsst ihr echt über den Zaun hängen.
00:14:25: Aber wenn Fußball ist er dann so.
00:14:27: Und ich hatte eine zweite Begegnung, da ich nicht Wasser bei gespielt habe in Köln.
00:14:31: Ich musste auch immer nach Wuppertale.
00:14:34: Also muss ich aber sagen, als ich geboren wurde, war der Wuppertale SV tatsächlich erst klassisch.
00:14:38: War wirklich bombenstark.
00:14:40: Mit Gründungsmitglied
00:14:41: der Bundesliga.
00:14:42: Sehr
00:14:43: richtig.
00:14:43: Sehr richtig.
00:14:44: Das war der ganze Stolz.
00:14:45: Mittlerweile ging es aber dann deutlich back up.
00:14:48: Und jetzt sind sie gerade in der Regionalliga West unter dem Strich.
00:14:52: Und ich hoffe sehr stark, dass sie nächstes Jahr in der Oberliga angesiedelt werden.
00:14:56: Ich drücke die Daumen.
00:14:58: Ich weiß, du hast vielleicht auch noch eine emotionale Bindung dahin.
00:15:01: Aber ich drücke die Daumen, dass das Kaling braucht.
00:15:04: Bonne SC, da werde ich nachher mal in die Recherche steigen, wo die gelandet sind aktuell.
00:15:08: Aber guck mal zurück zum Business.
00:15:12: Jetzt liegt ja viel Arbeit vor uns allen, glaube ich, in diesen Zeiten.
00:15:18: Bevor wir darüber sprechen, was dann auch so vielleicht ein bisschen Strategie oder auch eine Strategie wechseln oder sowas stattfindet, gehen wir gleich noch ein bisschen darauf ein.
00:15:26: Aber heute wollen wir erst noch mal darüber sprechen, was wird der Akki Reinke denn machen zukünftig, wenn er nicht mehr jeden Tag nach Frankfurt ins Büro kommt?
00:15:37: Was sind so die Sachen, die du als allererstes auf dem Schirm hast?
00:15:40: Du hast gesagt, Familie mit ein bisschen mehr Hände ins Mittelpunkt rücken.
00:15:44: Was sind da so Dinge, die als erstes auf der Nicht mal die Bucketlist stehen, wie man als Allererstes macht.
00:15:51: Das eine, was ich schon gedichtet habe, ich will zwei Lebensmittelpunkte haben, einmal fünf, sechs Monate im Jahr hier in Frankfurt und sechs Monate in St.
00:15:59: Peter-Ody.
00:16:00: Und da will ich auch ein neues Unternehmen gründen.
00:16:04: Das Unternehmen wird ACKY heißen.
00:16:07: Und ACKY steht für All Kind of Investment Ideas.
00:16:10: Das passt ein bisschen dazu und ich werde mich mit drei Dingen weiterhin beschäftigen, die mir Spaß machen.
00:16:15: Das eine ist das Thema Vorträge, das zweite ist das Thema ein, zwei Mandate und das dritte ist, wenn ein oder andere in der Industrie meine Frage hatte und ich kann helfen, weil ich habe sie nur auch für nur drei Jahre gemacht.
00:16:25: Aber nur die Dinge, die mir Spaß machen.
00:16:27: Nichts mehr in Geno, alles vorbei, sondern nur Dinge außerhalb von Geno, die mir Spaß war.
00:16:32: Aber ich muss dazu sagen, an allererster Stelle steht wirklich in der Priorität, dass man eine Verschiebung vornimmt und einfach mal seiner Familie und insbesondere meiner Frau was zurückgibt.
00:16:43: Weil das Gute ist, die ist genauso verrückt
00:16:46: wie ich.
00:16:48: Sie ist mein größter Kritiker und sie hat oft genug zurückgesteckt und jetzt muss mal was passieren.
00:16:54: Finde ich toll, danke, dass du uns an den Plänen teilhaben lässt.
00:16:57: halbes Jahr St.
00:16:58: Peter Orting, halbes Jahr Frankfurt.
00:17:00: Ich frage jetzt nicht, zu welcher Jahreszeit wirst du wo sein, aber das ergibt sich wahrscheinlich.
00:17:04: Kann
00:17:04: ich dir sagen, Mai, Juni, Juli, August, September, Oktober in St.
00:17:08: Peter Orting.
00:17:09: Hätte
00:17:09: ich jetzt auch fast vermutlich daran.
00:17:12: Tolle Pläne.
00:17:14: Und André, da fällt mir jetzt natürlich in dem Zusammenhang durchaus ein.
00:17:17: Aki spricht sehr häufig davon, dass er seiner Frau was zurückgeben möchte.
00:17:22: Die Frage ist, weißt deine Frau schon, was auf sie zukommt?
00:17:25: Wir
00:17:25: haben darüber intensiv gesprochen, um sie weiß es.
00:17:28: Alles andere wäre auch fahrlässig, ehrlich gesagt.
00:17:30: Aber es ist natürlich, ähnlich wie es Aki auch sagt, ich glaube, es ist in dünner Rolle, ist es tatsächlich die Familie, sind es die Freunde, ist es das private Umfeld, was einem Kraft gibt.
00:17:40: Das ist auch bei mir nicht anders.
00:17:41: Es ist meine Frau und ich, wir sprechen sehr viel, nicht nur sagen mal über das, was uns alltäglich beschäftigt, sondern natürlich auch das, was mich im Job umtreibt.
00:17:49: Sie ist genau wie Aki, für mich ein ganz, ganz wichtiger... Sparringspartner, gleich so ein Raum in meinem Sohn, der mittlerweile achtzehn ist, der sich also auch zunehmend für das interessiert, was wir hier machen.
00:17:59: Und das gibt einem viel Kraft.
00:18:01: Ansonsten ist für mich so ein weiterer Kraftquell, sag ich mal, das Thema Sport.
00:18:07: Das verbindet uns auch Aki und mich.
00:18:09: Ich mache also täglich Sport.
00:18:11: Das ist mir wichtig, auch sehr gerne, ganz früh.
00:18:14: Und wir beide machten sogar zweimal in der Woche.
00:18:16: Also Aki ist nicht nur im Prinzip bis jetzt mein CEO gewesen, sondern auch mal mein Personal Trainer, der dann irgendwann bald von Bord geht.
00:18:22: Das tut mir sehr weh.
00:18:23: Aber ich habe viel von ihm gelernt, nicht nur beruflich, sondern auf der Sportseite.
00:18:27: Und Last but not least, und das eint uns auch, wir sind beide zwei große Hundefans.
00:18:31: Also ich verbringe sehr, sehr viel Zeit mit meinem Hund im Wald, wo ich über viele Dinge nachdenke, auch entwickle.
00:18:39: Und das sind so die Orte, glaube ich, die einen dann auch in die Balance bringen, die man braucht.
00:18:43: Ganz sicher, es ist wahrscheinlich furchtbar, ansprengender Job, insbesondere was die Stunden anbetrifft, auch wenn man viel Kraft aus so einem Job aufziehen kann.
00:18:51: Ich glaube, das wird auch klar, wenn man euch zuhört, wie sehr ihr dafür brennt, das ist natürlich überragend, aber nichtsdestotrotz ist es halt auch ein Stundenfässer, ne?
00:19:02: Also... Wir haben eine
00:19:03: Weile gesagt, das gilt für ihn und für mich.
00:19:04: Wir fanden eine Vierzigstunden-Woche, auch nicht so geil, haben wir zweimal die Woche gehabt.
00:19:10: Aber für uns ist das Tolle ist... Wenn du jeden Tag mit neuen Menschen, mit neuen Themen auf verschiedenen Orten zu tun hast, das ist ja auch ein Privileg, was wir haben, dann macht das auch wahnsinnig viel Spaß.
00:19:21: Es gibt also wirklich keinen Tag, wo ich sage, oh, es ist aber blöd, hinzukommen.
00:19:26: Das ist natürlich die Kunde, die ... Ja, ist die optimale Situation.
00:19:31: Und wie oft hört man das, dass eben Menschen nicht so gerne zur Arbeit gehen?
00:19:35: Umso schöner ist es, dass man das gerne tut, jetzt ganz persönlich, jetzt unabhängig, in welchem Bereich man auch tatsächlich tätig ist.
00:19:41: Aber
00:19:41: ich glaube, dass die Grundvoraus ist, um erfolgreich zu sein.
00:19:43: Also, wenn man jeden Morgen mit Kroll ins Büro kommen würde, dann kann man nicht erfolgreich arbeiten.
00:19:47: Das ist meine feste Bezeugung und das ist Gott sei Dank, was wir beide aber hier vorfinden.
00:19:51: Die große Vorfreude immer auf dem beginnenden Tag.
00:19:54: Du musst leben, was du tust, egal ob das privat machst oder berufelt.
00:19:57: Du musst es leben.
00:19:59: Also, wenn ich den Drop nicht leben würde, dann kann ich das hier nicht machen.
00:20:03: Meine Oma hat immer gesagt, ich weiß nicht, ob wir das später rausschneiden müssen, aber meine Oma hat immer gesagt, aus einem traurigen Hintern kommt kein glücklicher Furtz.
00:20:10: Genau.
00:20:10: Und ich meine, das ist einfach so.
00:20:13: Und so kann man natürlich auch eine Aufgabe angehen.
00:20:16: Jetzt lasst uns ein bisschen... in die in die Branche schauen.
00:20:19: Ich glaube, es ist ganz wichtig, dass wir auch hier nochmal sagen, wo stehen wir aktuell und was sind die wirklich größten Herausforderungen?
00:20:26: Ich spreche jetzt über die Branche.
00:20:28: Ich spreche jetzt nicht komplett über Deutschland, weil ich glaube, das würde dann einfach zu lange werden.
00:20:32: Aber ich glaube, es gibt einige Signale, die uns als Branche, als Investmentbranche, durchaus signalisieren, dass unsere Zukunft gut sein kann.
00:20:41: Vielleicht sogar gut sein muss, Stichwort private Altersvorsorge, Stichwort Rennfühlproblematik.
00:20:47: Seht ihr das genau so wie ich?
00:20:48: Oder sagst du, zwang ich?
00:20:50: aber, bist du noch optimistisch unterwegs?
00:20:52: Nee, das sehen wir grundsätzlich genau so.
00:20:54: Also, dass die gute Nachricht immer vorweg und das betonen wir beide auch immer wieder.
00:20:58: Wir sind in einer Wachstumsbranche unterwegs.
00:21:00: Das können im Moment nicht viele Branchen von sich behaupten, wir sind es.
00:21:04: Der Assad-Management-Mark wird weiter wachsen.
00:21:07: Aber er wird sich auch deutlich verändern.
00:21:10: Aus geopolitischen Gründen, aus demografischen Gründen.
00:21:14: Die Disruption in der IT, die letztendlich uns allen natürlich sehr intensiv beschäftigt.
00:21:19: Und insofern ist es, glaube ich, geboten, trotz allen Erfolgs, den wir haben, diese Weiterentwicklung stetig voranzutreiben.
00:21:26: Und deswegen werden wir uns als Union Investment nicht auf dem Erfolg der Vergangenheit, den haben wir ja in den letzten Jahren unter Beweis gestellt, darauf werden wir uns nicht ausrunden, sondern wir werden uns weiterentwickeln müssen.
00:21:37: Neue Geschäftsfelder, neue Kundengruppe, neue Produkte, neue Vertriebswege.
00:21:42: Decken wir heute schon sehr intensiv nach, aber werden es auch künftig auch machen müssen.
00:21:45: Die gute Nachricht ist, dass wir auch in den gesetzten, der reichsten Bevölkerung gegenüber, den wir jemals gegenüber gesessen haben.
00:21:51: Zehn Komma vier Billionen ist mittlerweile das Geld von Wölgengohos.
00:21:55: Wir müssen aber auch sehen, dass vierzig Prozent der Menschen nicht mehr sparen können.
00:21:59: Wir haben gute Potenziale nicht nur über die Geld von Wölgengohos Bildung, sondern über die Tatsache, dass die Sparkrote hoch ist mit elf Komma sechs Prozent.
00:22:08: Und das Geschäftsmodell, was wir aufgebaut haben und ständig weiterentwickelt haben, das wird funktionieren.
00:22:13: Aber die größte Herausforderung für uns beide ist insbesondere nach dem Jahr zwanzig dreißig.
00:22:19: Und darüber haben wir sehr früh nachgedacht, das Thema Demografie.
00:22:23: Und das Beispiel für das demografische Problem sitzt er vor dir.
00:22:26: Ich bin Zweihnsächsiger Bauer hier und in neunster Zweihnsächsig kam auf sechs Arbeitnehmer, einen Rentner.
00:22:31: Heute kommen auf eins, acht Arbeitnehmer, einen Rentner.
00:22:33: Das heißt, wir beide können so einen eigenen Rentner aussuchen.
00:22:36: So, und wir kriegen von der demografischen Sicht ein strategisches Thema von zwei Seiten.
00:22:41: Einmal, dass viele Mitarbeitende in Volks- und Reifeisenbanken in Ruhe standgehen bis zum Jahr zwanzig, dreißig, was Auswirkungen hat auf die vertriebliche Kraft.
00:22:52: Und das zweite Thema ist die Demografie in der Ecken unter Klientel.
00:22:56: Und da gibt es de facto für uns, wir nennen das immer so zwei Abrisskanten, die eine ist, gegeben der Tatsache, dass wir im genossenschaftlichen Bereich fünfzig Prozent der Kunden über fünfzig Jahre schon alt sind, über fünfzig Jahre alt sind.
00:23:10: Das ist die Frage, ist der Erbe auch noch unser Kunde?
00:23:13: Und die Kernfrage eigentlich noch viel wichtiger ist, ist die Genset und Alpha unserer Kunde.
00:23:19: Und darüber machen wir uns Gedanken und das ist das, was uns jetzt am meisten beschäftigt.
00:23:24: Und das könnten wir nicht, wenn wir nicht vorausschauend wären.
00:23:26: Und das können wir nicht, wenn wir den Hunger haben.
00:23:28: Weil bis zum Jahr zwanzig dreißig wird alles fein sein, wenn alles funktioniert.
00:23:33: Wenn das der Himmel nicht auf den Kopf fällt.
00:23:34: Aber danach, da passiert was.
00:23:36: Ja, und spannenderweise, es ist ja so, sprichst von der Genset, die interessieren sich ja für Geldanlagen.
00:23:42: Und zwar wahrscheinlich in einem Maße, wie die Generation davor, das nicht getan hat.
00:23:46: Wenn ich mit jungen Leuten spreche und das tu ich zu Glück ab und zu ja auch mal, dann sprechen die schon auch über... Sparpläne über Aktieninvestments, meist über ETFs, um ehrlich zu sein.
00:23:58: Aber die wissen, da gibt es einen Bedarf.
00:24:02: Und ich glaube, dass das natürlich extrem gute Voraussetzungen dafür sind, auch diese Generation zu erreichen.
00:24:09: Denn eins ist ja auch klar, der genossenschaftliche Sektor ist ja nicht nur super erfolgreich gewesen, sondern auch super erfolgreich darin gewesen, Menschen zu regelmäßigen investieren.
00:24:21: zu bringen.
00:24:22: Ich habe mir neulich mal die Statistik angeschaut, wie viele Vorsparpläne im genossenschaftlichen Sektor.
00:24:28: Beheimatet oder abgeschlossen wurden in den letzten fünfzehn, zwanzig Jahren und die durchwilligte Ansparsung im Monat.
00:24:37: Da freut sich die Union Investment sicherlich über Mittel zu Flüsse, die regelmäßig kommen über diese ratierlichen regelmäßigen Einzahlungen.
00:24:45: Das heißt, ihr habt da schon wahnsinnig großen Weg auch zurückgelegt und sicherlich auch als Vorweiter unterwegs gewesen mit diesem Thema.
00:24:53: Absolut.
00:24:54: Du hast vollkommen recht.
00:24:55: Das ist eine absolute Stärke.
00:24:57: Und dennoch, glaube ich, müssen wir uns als genossenschaftliche Finanzgruppe weiterentwickeln und genau diese junge Generation, die jetzt Gott sei Dank Finanzaffiner als Aktienaffiner wird, um die auch künftig entsprechend ansprechen zu können.
00:25:11: Und ich habe da ein AHA-Erlebnis vor ein paar Wochen, das war Ende November, als unser achtzehnjähriger Sohn plötzlich in der Küche zu meiner Frau und mir gesagt hat, Also, er hätte jetzt mit seinen vier Freunden aus seinem Mathe-Laisenskurs, man macht in vier Monaten Abitur, Marvels, er hätte jetzt einen Konto bei Trade Republic eröffnet, jeder hätte hundert Euro eingezahlt und sie gucken dann mal, wie weit sie kommen oder wer am weitesten kommt bis zur Abiturfeier.
00:25:38: Und das ist ein Punkt, da wurde mir nochmal klar, ja, es ist gut, dass diese junge Generation plötzlich sich für den Kapitalmarkt für Aktien interessiert.
00:25:46: Aber wir müssen auch lernen und wir müssen uns weiterentwickeln in die Richtung, dass wir diese Generation auch ansprechen und für die attraktiv sind und die auch als Kunden gewinnen.
00:25:55: Natürlich hat mein Sohn ein Konto bei einer Foxbug, das ist doch ganz klar, quasi Familie.
00:25:59: Aber er trotzdem hat er jetzt auch quasi autonomen sein eigenes Konto bei Trade Republic geöffnet.
00:26:05: Und das sollte uns zu denken gehen.
00:26:07: Das ist so.
00:26:09: Und jetzt
00:26:09: sind Windeseile.
00:26:14: Das ist auch der Unterschied.
00:26:15: Du hast gesagt, die Jürgen und Menschen interessieren sich dafür.
00:26:19: Wir haben zwei gesellschaftspolitische Herausforderungen, das ruhig mal sehen, ohne jetzt politisch zu werden.
00:26:24: Das eine ist, was tun wir eigentlich der nächsten Generation mit dem Thema Altersvorsorge an?
00:26:28: Deswegen ist es gut, dass die Menschen anfangen, weil wir beide hätten je hundert Euro gespart nach der Abiturfeier für eine Fahrt nach Palma.
00:26:35: Aber das ist heute alles.
00:26:36: Ja, wenn ich auch dabei gehe.
00:26:38: Ja, ja, aber bei der Runde.
00:26:38: Ja, bei der Runde.
00:26:38: Ja,
00:26:39: bei der Runde.
00:26:39: Ja, bei der Runde.
00:26:39: Ja, bei der Runde.
00:26:40: Ja, bei der Runde.
00:26:40: Ja, bei der Runde.
00:26:41: Ja, bei der Runde.
00:26:41: Ja, bei der Runde.
00:26:42: Ja, bei der Runde.
00:26:42: Ja, bei der Runde.
00:26:43: Ja, bei der Runde.
00:26:44: Ja, bei der Runde.
00:26:44: Ja, bei der Runde.
00:26:45: Ja, bei der Runde.
00:26:46: Ja, bei der Runde.
00:26:47: Ja, bei der Runde.
00:26:47: Ja, bei der Runde.
00:26:48: Ja, bei der Runde.
00:26:49: Ja, bei der Runde.
00:26:50: Ja, bei der Runde.
00:26:50: Ja, bei der Runde.
00:26:51: Ja, bei der Runde.
00:26:52: Ja, bei der Runde.
00:26:52: kann ich noch in einer lebenswerten Umwelt leben.
00:26:54: Und das sind so zwei Themen, die Beschäftigten, die natürlich zugegeben haben, das Thema Demografie, Gott sei Dank, und damit Alterversorgung, noch mehr.
00:27:01: Das hat sich verändert.
00:27:03: Und wenn dir gerade du hast gesagt, die Zahlen mal anschauen, das sind die letzten Aktionärzahlen, denn die sind jetzt bei ungefähr vierzehn Millionen Aktionäre, wenn man das DAI sich anhört, letzten Jahr zwei Millionen Plus und da kam über fünfzig Prozent von jungen Menschen und das ist das, was Andere sagt.
00:27:17: Da ist natürlich eine super wichtige Entwicklung.
00:27:20: Nur du hattest vorhin auch Akki gesagt, wie das Durchschnittsalter der Kunden ist und hat das fünfundfünfzig gesagt.
00:27:27: Jetzt wüsste ich, dass der Deutsche im Schnitt fünfundvierzig ist.
00:27:30: Das bedeutet, da ist schon mal ein Gap.
00:27:33: Und Fakt ist auch, das geht jetzt gar nicht um Volksbanken oder um die Union an sich, sondern es geht darum, dass es den Banken in Deutschland immer weniger häufig gelingt.
00:27:42: Die nächste Generation.
00:27:44: Ich sage es jetzt mal platt in die Filiale zu bringen.
00:27:48: Und dafür gibt es natürlich Gründe.
00:27:51: Eine Frage, die ich in dem Zusammenhang habe, und wir kommen gleich nochmal auf die Gründe zu sprechen, aber in Frage, die ich in dem Zusammenhang habe, wenn man sich anschaut, Kunde, Wertpapierkunde.
00:28:01: Also wie hoch ist die Wertpapierkunden Ratio im Vergleich zu den Kunden?
00:28:05: Dann liegt es in aller Regel so um die zwanzig Prozent, wenn man schon einigermaßen gut unterwegs ist.
00:28:11: Das bedeutet, achtzig Prozent der Kunden in einer Volksbank, in einer Sparkasse oder in einer Privatbank sind kein Wertpapierkunde.
00:28:19: Und das ist schon hart, wenn man sich auch den Erfolg anschaut, den ihr beispielsweise in den letzten zwanzig, dreißig Jahren hattet.
00:28:26: Aber wie auch in Gesetze von der positivem Seite, wenn es zwanzig Prozent des sind, haben wir nur achtzig vor uns, das ist eine.
00:28:31: Aber zur Wahrheit gehört auch dazu, und das muss man auch sagen, wir schauen uns das ja an.
00:28:37: Diese Konversionsrate, die du genannt hast, ist natürlich bei einem Unternehmen wie Trap Republic ganz anders, dies ist zweiundvierzig Prozent.
00:28:44: Und das Thema ist, da gehen ja nur Menschen hin, die eine höhere Affinität zum Wertpapiergeschäft per See haben und das machen wollen.
00:28:51: Bei Unis kommt ja keiner morgens in die Volksbank, sagt Gott zum Gruß, und mir steht das in der Altersversorgung, Freunde, was habt ihr denn da?
00:28:57: Das müssen wir in einen neuen, interessanten Prozess gießen, wie André das gesagt hat, mit einer intelligenten Verbindung zwischen Digitalisierung und Filiale.
00:29:08: Das...
00:29:10: Wenn in unser Credo ist, die Welt wird nicht analog oder digital sein.
00:29:14: Sie ist hybrid.
00:29:15: Der Kund entscheidet vierundzwanzig, sieben, dreieinhalb, fünfundsechzig Tage im Jahr, was er macht.
00:29:20: Und wir glauben an dieses hybride Modell, nur das müssen wir jetzt auch modern gestalten.
00:29:24: Und ich glaube, oder wir sind ja auch sehr dankbar und haben auch viel Zeit und Kraft da reingesteckt, dass dieser, sagen wir mal, höhere Kapitalmarktaffinität in der Altersvorsorge ja nun auch in der Politik angekommen ist.
00:29:36: Eine Kanzler hat sie gerade wieder nochmal bestätigt, dass neben der gesetzlichen und der betrieblichen, also auch die private Altersvorsorge eine ganz tragende Rolle spielen soll.
00:29:45: Und da sind wir natürlich sehr dankbar als Union Investment, dass im Moment die Entwicklung in eine private Altersvorsorge-Depot in die Fussstattrente genau in die Richtung geht.
00:29:53: Nämlich eins ist klar.
00:29:55: Aki sagte gerade die Sparkrote in Deutschlands bei elf Prozent, sechs Prozent.
00:29:59: In den USA ist es noch nicht mal halb so hoch.
00:30:01: Und trotzdem ist das Privatvermögen Amerikaner deutlich höher als das der Deutschen.
00:30:05: Woran liegt das?
00:30:06: Aber die Amerikaner oder generell auch angesachsen, aber auch die Skandinavia unter die Niederländer beispielsweise, deutlich stärker im Kapitarmarkt investieren.
00:30:14: Das ist genau der richtige Weg, den die deutsche Gesellschaft gehen muss.
00:30:17: Wir sind also sehr froh, dass das auch jetzt in den politischen Bahnen entsprechend gelenkt wird.
00:30:21: Und ich glaube, dass wir als Union im Westmen, wir als Genussenschöpflich-Finanzgruppe einen ganz wichtigen Beitrag zu davon können.
00:30:26: Für
00:30:27: dich auch in Zahlen, damit das Potenzial deutlich wird.
00:30:30: Wenn man über das Potenzial der Frühstadt entgespricht, sprechen wir über die Altersbeschränkung sechs bis achtzehn Jahre.
00:30:38: Dahinter liegen zehn Komma zwei Millionen Kinder in Deutschland.
00:30:42: Von den zehn Komma zwei Millionen Kindern sind ungefähr zwei Komma fünf fünf Millionen Kunden bei Fox und Ride, weiß ich mal.
00:30:47: Und die müssen wir erreichen.
00:30:49: Für uns war so der erste
00:30:51: Punkt
00:30:52: in einer Entwicklung das Thema Rista.
00:30:53: Du weißt es im Jahr zwei Tausend Zwo wir waren mit einer der ersten.
00:30:57: Und übrigens auch der Werbeblock jetzt derjenige Sparer, der vom ersten Tag bei uns war, hat acht Komma vier Prozent Merchkosten jedes Jahr verdient, war.
00:31:06: so viel zum Thema Rechnet sich Christa.
00:31:08: Und der zweite Booster wird das Thema Frühstadtrente sein.
00:31:11: Und das ist genau das, was du sagst.
00:31:13: Da haben wir erstmals wieder die Chance, elf Meter Punkt, die Pille liegt da, Torwart ist raus, Fritten holen, das Ding reinzumachen, weil da muss das Kind oder Mutter, Vater, Oma, Opa mit uns sprechen.
00:31:28: Und das ist der gute Punkt, wo wir sagen, daher kommt Potenziale.
00:31:32: Und vollkommen, vollkommen klar, vollkommen richtig.
00:31:35: Deswegen habe ich ja auch gesagt, wir liegen vielleicht sogar vor einer Zeit, die noch spannender werden kann, weil eben auch ein, wie würde sie mir jetzt gesagt, Change in the Mindset stattgefunden hat.
00:31:47: Der findet natürlich schrittweise statt, aber er findet statt.
00:31:49: Und das ist natürlich total wichtig und auch total wichtig, dass Firmen wie die Union und viele andere dann eben auch an der Seite dieser Kunden stehen werden, um sie dorthin zu begleiten, nämlich die Altersvorsorge auf bessere Füße zu stellen.
00:32:05: Und da sind übrigens tatsächlich politisch Quantensprünge passiert.
00:32:09: Das darf man nicht so, das darf man nicht unterschätzen, was da, was da passiert, insbesondere in den letzten Monaten.
00:32:15: Und wir glauben, wir können uns sicherlich glücklich schätzen, dass das passiert ist.
00:32:19: Wir als Gesellschaft übrigens, jetzt sich als Union investen soll, wir als Gesellschaft können uns glücklich schätzen.
00:32:24: Wir sind
00:32:24: eigentlich besonders stolz und froh darauf.
00:32:26: Frühstattrente, das Wissen hier ist eine Herzensangelegenheit unseres Kantaufgerichtmerz.
00:32:31: Aber ich bin auch sehr froh und auch sehr angetan, dass die SPD insbesondere durch Herrn Klingweil, die Notwendigkeit dieses veränderten Denkens in der Gewichtung der drei Säulen gesetzlich, privat, betrieblich neu denkt.
00:32:49: Und das ist wirklich, wenn das kommt, ein richtiges Aufbruchzeichen.
00:32:53: Ja, absolut.
00:32:54: Das ist sicherlich total wichtig.
00:32:56: Wir sind über dreißig.
00:32:57: Ich hatte euch versprochen, dass ich nur dreißig Minuten eurer Zeitenanspruch nehme.
00:33:01: Aber ich glaube, wir haben ein tolles Gespräch.
00:33:03: Kommen wir aber zur letzten Runde und die letzten, letzten Fragen, die ich euch stellen möchte ist.
00:33:11: Ein Wort von dir oder auch von dir, was eure gemeinsame Zeit beschreibt.
00:33:17: Also die letzten zwanzig Jahre.
00:33:18: Gibt's da ein Wort, wo du sagst?
00:33:20: Ist es Freundschaft oder ist es Respekt oder ein einziges Wort?
00:33:25: Mein Wort gegenüber AK ist das Wort Dankbarkeit.
00:33:28: Eine große Dankbarkeit.
00:33:29: Ich glaube, nicht nur die gesamte genossenschaftliche Finanzgruppe, die Dezibbankgruppe Union Investment, sondern auch von mir persönlich lässt sich am Ende zusammenfassen in Wort Dankbarkeit.
00:33:40: Sehr schön.
00:33:40: Aber ich habe jetzt schon wieder Pipi in den Augen gehören.
00:33:42: Bisschen.
00:33:43: Deswegen zwei Worte für mich.
00:33:45: Wir kamen vorhin ja schon über das Rheinland.
00:33:47: Das war superjahr jetzt weg.
00:33:50: Sehr gut.
00:33:51: Alle letzten beiden Fragen.
00:33:53: Okay, hast du einen Rat an André?
00:33:55: Das steht mir nicht zu.
00:33:57: Das steht mir überhaupt nicht zu.
00:33:59: Ich glaube nur, er muss weiter hungrig bleiben.
00:34:02: Er muss weiter vorausschauend bleiben.
00:34:05: Er muss weiter auch
00:34:08: die Autonomie
00:34:09: waren,
00:34:09: damit
00:34:10: wir uns ausgestalten können.
00:34:12: Das wird er tun und deswegen alles andere steht mir nicht zu, weil André ist ein Toptyp.
00:34:17: André, Wunsch.
00:34:18: An Aki oder Rat an Aki?
00:34:20: Auch das ist, wer jetzt vermessen ihnen einen Rat oder einen Wunsch zu geben.
00:34:23: Aber am Ende des Tages habe ich einen Wunsch.
00:34:25: Das ist allerwichtigste, dass die Gesundheit, dass Aki das jetzt wirklich genießen kann im Kreise seiner Familie und einer Freunde, weil sie sich absolut verdient hat.
00:34:35: Und das geht nur mit Gesundheit.
00:34:37: Ja, danach kann nichts mehr kommen.
00:34:39: Tolle Schlussworte von euch.
00:34:40: Vielen Dank.
00:34:41: Vielen Dank an eure, dass ihr da wart, die Zeit gegeben habt.
00:34:45: Ich fand es ein tolles Gespräch.
00:34:47: Wir sehen uns sicherlich sehr bald wieder und wir laufen uns augenscheinlich auch wieder über den Weg, Aki.
00:34:52: Also insofern danke, dass ihr da wart.
00:34:55: Ja, auch immer.
00:34:55: Danke schön und dich war ein echtes Festival.
00:34:58: Vielen Dank, Joachim.
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