#44 Joachim Nareike sucht das Gespräch mit Zacharias Schneider

Shownotes

Was passiert, wenn Milliarden-Vermögen ungeplant vererbt werden? Wie funktionieren Stiftungen in Deutschland und Liechtenstein – und ab wann lohnt sich das Ganze überhaupt? Darüber spricht Joachim Nareike mit Nachfolge- und Stiftungsprofi Dr. Zacharias-Alexis Schneider. Jetzt reinhören!

Transkript anzeigen

00:00:03:

00:00:13: Heute freue ich mich wieder ganz besonders auf meinen Gast.

00:00:16: Er ist Rechtsanwalt, Steuerberater und auch Fachberater für Unternehmensnachfolge und berät Menschen, die nicht nur über Vermögen sprechen, sondern Verantwortung damit übernehmen wollen.

00:00:27: Mit ihm möchte ich heute über ein Thema sprechen, das viele fasziniert.

00:00:30: und bei manchen auch Stirnrunzeln auslöst.

00:00:32: Stiftung, Vermögensstrukturen und Lichtenstein.

00:00:37: Was steckt wirklich dahinter, wenn jemand eine Stiftung gründet?

00:00:40: Ab wann ist das sinnvoll und warum haftet Lichtenstein noch immer der Ruf des Halbseidenden an, obwohl dort längst alles hochreguliert und transparent ist?

00:00:49: Mein Name ist Joachim Lareike und ich suche heute das Gespräch mit Zararias Schneider.

00:00:54: Herzlich willkommen, lieber Zahre, ja schon leider.

00:00:56: Ich freue mich auf unser Gespräch und vielen Dank für Ihre Zeit.

00:00:59: Hallo, Herr Nareike.

00:01:00: Ich freue mich ebenso.

00:01:02: Herr Schneider, Sie sind Rechtsanwalt-Steuerberater und haben noch einige Fachzusatzausbildung, unter anderem zu dem Thema Unternehmensnachfolge.

00:01:11: Erklären Sie doch mal mir und unseren Hörern, wie Sie in dieses Feld gekommen sind.

00:01:15: Was hat Sie daran so fasziniert?

00:01:17: Weil da steckt eine Menge, Menge, Menge an Ausbildung drin.

00:01:20: Ja, gerne.

00:01:21: Ehrlicherweise, während meiner juristischen Ausbildung bin ich relativ früh.

00:01:25: auf den Themenbereich Steuerrecht gekommen.

00:01:28: Und da hat mich vor allen Dingen fasziniert, wie man Vermögen natürlich grundsätzlich besteuert, die Zusammenhänge zivil und steuerrecht.

00:01:36: Und gerade das ist ein besonders witzliche Wissensbereich für den Bereich der Unternehmens- und Vermögensnachfolge, weil da Erbrecht, Gesellschaftsrecht und Steuerrecht zusammenzutrücken.

00:01:48: Also Sie sehen, tatsächlich war es bei mir so, dass ich nicht einen Fall von Augen hatte, den ich oben in den Lösen wollte, eine Vielzahl, sondern die Themenbereiche mich interessiert haben und ich daher mein Studium da noch ausgerichtet.

00:02:00: Ich glaube, einschätzen zu können, dass Ihr Ziel und Ihre Faszination jetzt dann auch in Ihrem Tagesgeschäft stattfindet.

00:02:08: Ist das gerekt?

00:02:09: Ganz genau.

00:02:10: Also ich bin relativ früh ein Hund um... diesem Rechtsgebiet und Teilbereich gewidmet.

00:02:16: Ich berate jetzt ausschließlich im Zusammenhang mit Vermögensübertragung, weil da, wo Wirtschaftsküter bewegt werden, da fragt man uns gerne an.

00:02:26: Und das ist das, was aufhört, spezialisiert, was mir Spaß macht.

00:02:29: Die

00:02:29: Firma, für die Sie arbeiten, das ist ein Rechtsanwalt, der in Hannover ansässig ist.

00:02:33: Ist das ein Rechtsanwalt, das ist ganz leicht, ist das korrekt?

00:02:35: Genau, wir sind nicht nur in Hannover ansässig, also die Lothar-Retz-Normais-Gesellschaft ist eine... klassische Großkanzlei mit zehn Standorten in Deutschland und darüber hinaus weiteren im Ausland ebenso vielen.

00:02:49: Das heißt also wir haben den Ansatz möglichst vollumfassend beraten zu wollen.

00:02:55: Also das ist auch ein Teilbereich dieses Beratungsfeldes, dass wir von der steuerlichen Blaupause, die ich in der Regel entwerfe, bis zur notariellen Umsetzung dem Mandanten ein Produkt aus einer Hand.

00:03:08: Mieten wollen.

00:03:09: Und Hannover ist tatsächlich nur meinem privaten Lebensmittelpunkt geschuldet.

00:03:14: Ich bin tatsächlich relativ viel unterwegs in Deutschland.

00:03:18: Wenn Sie jetzt sagen, dass Sie, also wir alle denken natürlich bei Stiftung, wenn wir bei dem Bereich mal etwas einsteigen wollen, auch immer an ganz namhafte große Familien, altes Geld, was auch immer man damit assoziiert.

00:03:35: Das heißt, sie treffen regelmäßig auch auf Vermögende Familien, die sich im Grunde ernsthaft damit beschäftigen, wie denn eine Nachfolgeregelung, eine Vermögensaufteilung, auch unter steuerlichen Aspekten sinnvoll sein

00:03:50: kann.

00:03:50: Ganz genau.

00:03:51: Also es stinkt tatsächlich, ich habe bei uns natürlich ist immer ein gewisser Vermögenstock Voraussetzung, damit man in so eine steuerliche Strukturberatung geht.

00:04:01: Wenn ich das innerhalb der freibeträge, innerhalb der steuerlichen freibeträge übertragen kann, da muss man sich in der Regel keine großen Gedanken machen.

00:04:08: Also sprich, da steckt schon ein grundsätzlich größeres Privatvermögen, aber vor allem auch Unternehmensvermögen hinter, wo wir ja schnell auf hohe Beträge kommen und wenn die ungehindert oder ungewollt, voll gegen die Steuer laufen, dann kann das die Existenz des Unternehmens, aber eben auch dazu führen, dass sich Privatvermögen veräußern muss, wo ich das gar nicht mit.

00:04:31: Da gab es ja, glaube ich, auch längst einen ganz, ganz prominenten Fall einer Familie, die mehrere Milliarden Euro an Erbschaftssteuer zahlen musste.

00:04:42: Welche Familie war das noch gleich?

00:04:43: Ich habe es ja jetzt ganz klar gesagt.

00:04:44: Ja,

00:04:44: viele von Knauern, Knauern, Bremse gehalten und würden Sie sich vorstellen, dass die Erbschaft und Schenkungssteuer ein durchschnittliches Aufkommen von elf bis dreizehn Milliarden wachsend in den letzten Jahren, zwar dem Staat bereitet hat, dieser Erbfall allein über vier Milliarden dem Staat gebracht hat, dann wissen wir, welche Bedeutung dieser Erbfall hatte.

00:05:08: Und man sieht auch, man munkelt immer, ob die Planungen abgebrochen sind.

00:05:13: Tatsächlich war hier dabei, seinen Nachlass zu planen, warum genau das danach abgebrochen ist.

00:05:21: Da kann ich auch nur munkeln, aber Sie sehen, wenn man ist... weil er nur Plattenstruktur lässt, dann kann das eben die Folge sein.

00:05:28: Es ist ja nur, dass wir das nochmal deutlich machen.

00:05:30: Dieser Fall, wenn ich Ihnen mal Fall nennen darf, ein Drittel des jährlichen Aufkommens in Deutschland, also in ganz Deutschland an Erbschaftssteuer.

00:05:40: generiert.

00:05:41: Entweder hat da jemand kräftig gepennt oder es hat irgendwie, vielleicht war es ja auch Absicht, das weiß man ja auch nicht, vielleicht war es ja nochmal so in die Familie, die sich irgendwie nicht anständig verhalten hat.

00:05:52: Das weiß man wahrscheinlich alles gar nicht, aber ist schon spektakulär, oder?

00:05:55: Absolut

00:05:56: spektakulär, so was gab es aus meiner Sicht auch noch nicht und die Wahrheit wird wahrscheinlich irgendwo in der Mitte liegen.

00:06:03: Also es ist bekannt, dass er auf jeden Fall Planungen angestellt hat und entweder tatsächlich sie nicht mit der Stringenz verfolgt hat oder eben vielleicht aber auch einfach nicht zufriedenbar mit den Lösungen und das ist aber tatsächlich auch ein Phänomen, dass wir nicht selten antreffen.

00:06:20: Also man muss sich hier vorstellen, dass man diese Planung ja neben dem Tagesgeschäft macht und je nachdem wie man da eingebunden ist, muss man sich mit diesen Strukturthemen beschäftigen und das priorisiert natürlich auch nicht jeder aus unterschiedlichen Gründen.

00:06:35: weil man diese Endlichkeit vielleicht auch gar nicht so wahr haben will, weil man bestimmte Entscheidungen nicht treffen will.

00:06:41: Also ich komme mal weg von den hohen Zahlen.

00:06:43: Da reicht es schon, wenn ich mir überlegen muss, wer bekommt mein Unternehmen und wer bekommt mein Privatvermögen.

00:06:49: Also jetzt von zwei Kindern, die vielleicht unterschiedlich charakterlich situiert sind und unterschiedliche Fähigkeiten oder aber eben recht gleich unterwegs sind.

00:07:01: Das sind ja so Fragestellungen.

00:07:03: Da beschäftigt man sich nicht unbedingt gerne mit und vielleicht ist das so ein Fall gewesen.

00:07:07: Ja,

00:07:07: natürlich aus dachvollziehbar.

00:07:08: Ich glaube, mit dieser Endlichkeit möchte jeder möglichst weit wegschieben.

00:07:12: Wenn ich noch mal darauf zurückkommen darf, Sie hatten Eingangs gesagt oder am Anfang gesagt, dafür schon auch ein gewisses... Vermögen vor allem sein muss, weil es ab da erst einfach Sinn macht.

00:07:25: Sie sagten, wenn die Freibeträge ausreichend sind, um Vermögen weiterzugeben und das sind, glaube ich, vierhunderttausend Euro oder sowas, dann macht es einfach keinen Sinn zu ihnen zu kommen.

00:07:37: Wie kann ich mir das vorstellen?

00:07:38: Gibt es da so ein Durchschnitt an Vermögen, mit dem ihre Mandanten bei ihnen in die Kanzlei kommen?

00:07:47: Oder ist das von einer Million bis...

00:07:52: Also ehrlicherweise das Beispiel ist richtig, weil wir wirklich recht bereit aufgestellt sind und das kommt natürlich auch darauf an, was ich erreichen will.

00:08:00: Es geht ja nicht nur um Steuern, sondern es kann auch sein, dass ich einen tatsächlich auch mit wenig Vermögen eine recht komplizierte Verteilung erreichen möchte und weil ich mich selbst absichern möchte, weil ich erst noch andere absichern möchte, unehrliche Kinder wie auch immer.

00:08:15: Das muss gar nicht unbedingt so sein, dass es der ganz klassische, deuerzentrierte Vermögensnachfolgefall ist, sondern es kann eben auch sein, dass ein wenig von einem dabei ist und dann eben die kautolarjuristische Gestaltung hier im Vorderbund steht.

00:08:32: Gebe aber zu, dass ich natürlich jetzt mit dem klaren steuerlichen Fokus vor allem angesprochen werde, weil man die Sorge hat, dass man das bereits versteuerte Vermögen bis zu sieben und vierzig Prozent, wenn ich ehrlich bin, wahrscheinlich sogar auch mehr, weil wenn man die ganzen indirekten Steuern nimmt, ist die Steuerbelastung des Privatvermögens dann doch auch noch höher, bis es dann in den nicht steuerbaren Bereich kommt.

00:08:59: Und da dann nochmal, wenn man das innerhalb der Familie weitergeben möchte, bis zu dreißig Prozent zahlen muss, da weigern sich dann schon die meisten Menschen, weil sie da sagen.

00:09:11: Und das ist eben das Interessante auch.

00:09:12: Ich würde jetzt auch bei Herrn Thede nicht unterstellen wollen, dass er sicherlich ein Teil seines Vermögens vielleicht auch für wohltätige, gemeinnützige Zwecke hat widmen wollen.

00:09:24: Dass man das aber dem Fiskus widmet, ist dann doch eher unüblich.

00:09:27: Also wie man sieht, vielleicht nicht ausgeschlossen, aber doch eher selten.

00:09:31: Es ist ja

00:09:31: auch eine gewisse Wohltätigkeit, also insofern, aber ich glaube, das ist eine ganz hervorragende Überleitung zu dem Bereich Stiftungen.

00:09:43: Jeder von uns kennt ja wahrscheinlich die Gates-Stiftung und diese ganz großen Stiftungen, die, ich glaube, Bill Gates hat, etwa, von einem Prozent seines Vermögens in seine Stiftung eingebracht oder sogar mehr.

00:09:55: Das ist natürlich das, was jeder von uns schon mal gehört hat.

00:09:58: Aber darüber hinaus gibt es ja eine Vielzahl von viel kleineren Stiftungen, die nicht weniger wichtig sind oder gemeinnützig tätig sind und viele, viele gute Dinge tun.

00:10:09: Und ich glaube, dass das ein Konstrukt ist, was natürlich aus verschiedenen Aspekten heraus interessant sein könnte.

00:10:15: Jetzt lassen Sie uns mal skizzieren.

00:10:17: Ich komme bei Ihnen ins Büro und sage lieber, lieber Herr Schneider, sind Sie doch mal so nett.

00:10:21: Ich habe hier aus einem Lotto gewinnen, acht Millionen Euro oder sagen wir zehn, das ist vielleicht einfacher.

00:10:27: Ich bin ein bodenständiger Mensch, möchte wahnsinnig gern was für die Gesellschaft zurückgeben, möchte aber auch, dass meine Familie einigermaßen abgesichert ist.

00:10:37: Wie können wir denn da irgendwas konstruieren?

00:10:39: was für alle interessant ist und was auch meinem Zweck, nämlich, dass ich tatsächlich auch der Gesellschaft, der Gemeinschaft, was zurückgeben möchte, erfüllt ist.

00:10:48: Wo fangen wir so ein Gespräch an?

00:10:49: Genau.

00:10:51: Sie haben das schon richtig eingeleitet.

00:10:52: Man versucht erst mal Ziebel zu malen.

00:10:54: Was möchte der potenzielle Erbler sei, der Schenker, der mit seinem Vermögen bewirken?

00:11:03: An wen soll es versorgen?

00:11:04: in erster Linie und was soll dann in einem Parallel dazu oder nach der Versorgung, beispielsweise des Ehegatten, der soll natürlich abgesichert sein, aber nach uns vielleicht keine Kinder, soll das Vermögen einer bestimmten Einrichtung, einer bestimmten Sache, einem Orchester, wie auch immer, zur Wutekommen, dann würden wir, da würden wir dann Strukturen auszeigen, wie man das vor allen Dingen Steuern schonend machen kann, also sprich, wir würden uns überlegen, sondern mögen so beispielsweise so aufgebaut, dass die Ehefrau besonders viel vermögen hatte und der Ehemann etwas weniger.

00:11:45: In diesem Fall.

00:11:46: will die Ehefrau, den Ehe-Mann absichern.

00:11:48: Ich nutze das bewusst mal in nicht immer einer klassischen Konstellation, auch wenn der Mann ja zumindest aus statistischen Gründen dann doch eher dazugezogen ist, das Zeitliche zu segnen in der Reihenfolge.

00:12:06: Dann würden wir uns eine Struktur überlegen, die jetzt hier relativ simpel und einfach ist, bei der das Vermögen erst beim Ehegatten.

00:12:14: verbleibt, also spricht das, was wir in jedem Berliner Testament regeln.

00:12:18: Es ist ja eben quasi versorgendes Ehegarten, der bekommt alles, die nachkommen, bekommen erst mal gar nichts.

00:12:24: Und dann würden wir eine beispielsweise eine bemeinungsliche Einrichtung auswählen, wenn man die ganz einfache Lösung gilt.

00:12:31: Oder aber wir überlegen uns, wie wir das, wenn wir jetzt auf das Thema Stiftung nochmal zu sprechen kommen wollen, ob man das nicht auch machen kann.

00:12:40: indem man das Eigentum von der Person löst.

00:12:43: Und das kann man am besten machen, indem man an eine Eigentuma-Lose-Struktur wechselt, in eine Stiftungsstruktur.

00:12:50: Das kann in Deutschland eine Ausländestiftung sein.

00:12:52: Das kann also auch zuerst eine privatnützige Stiftung sein.

00:12:56: Also, jetzt um zu unterscheiden zwischen dem Privatnützigen und den gemeinnützigen Stiftungen.

00:12:59: Privatnützig ist... vermache das Vermögen dann der Stiftung.

00:13:05: Die Stiftung hat beispielsweise den Zweck, den Piliermann und andere Abkommen zu versorgen, bis Ausbildung etc.

00:13:13: absolviert ist, bis der Lebensabend des Ehrgarten erreicht ist.

00:13:17: Und anschließend dann, wenn keine Nachkommen mehr da sind, würde man eine Sitzungsänderung beschließen und anlegen, in der dann die Stiftung eine gemeinnützige Stiftung wechseln.

00:13:28: Das wäre ein sehr einfacher, schlanker Weg.

00:13:32: Ich fasse es nochmal mit meinen Worten zusammen.

00:13:35: Wir können, solange ich noch lebe oder solange auch meine Frau noch lebt, hätte ich Zugriff auf die Stiftungsvermögen im Rahmen meiner täglichen und wohnheitlichen und jährlichen Lebenskosten.

00:13:46: in Anführungsstrichen.

00:13:48: Dann wären die Kinder dran und dann würde es quasi einer Gemeinnützigkeit, die ich heute schon mit ihnen festlege oder mit meinen Stiftungszweck.

00:14:00: den ich heute mit Ihnen festlege, bereits zugeführt werden.

00:14:03: Ist das korrekt?

00:14:04: Genau.

00:14:05: Also das ist jetzt natürlich ein exemplarischer Fall, der in der Praxis gar nicht so häufig so in der Form vorkommt, sondern man würde eher Alternativmaßnahmen, man kann Stiftungen zur Lebzeiten aufsetzen oder auch von Todeswegen.

00:14:21: In so einer Konstellation würde sich wahrscheinlich mehr anbieten, dass man ein gemeinschaftliches Testament aufsetzt.

00:14:26: den jeweiligen anderen Ehegatten versorgt und dann bei Versterben des letzten Ehegatten das Vermögen dann noch eine Stiftung geht.

00:14:34: Also die wird dann auch erst mit dem Ableben des letzten Versterben gegründet und aufgesetzt.

00:14:41: Und die kann dann gemeinnütziger oder privat nützlich auch genetzt werden.

00:14:43: Okay, das heißt, wir halten mal Zwischenschritte fest.

00:14:46: Der eine ist, ich brauche ein paar Euros, damit sich das überhaupt lohnt, mit ihnen zusammenzukommen.

00:14:52: Weil alles andere ist, dann einfach auch ein bisschen, ich nenne es mal übertötet.

00:14:56: Das heißt, wenn man dann wirklich zu viel Gedanken macht, um etwas, was gar nicht notwendig ist.

00:15:01: Aber ab einer gewissen Größenordnung kann das durchaus sinnvoll sein.

00:15:04: Das bedeutet, sie kommen dann als Berater dazu und sagen dann den entsprechenden Familien, wenn die sich einig sind und sich nicht total verstritten haben.

00:15:13: Durchaus, was könnte denn mit dem Zweck und jetzt das Ziel, was du hast, die sinnvollste Konstellation sein?

00:15:19: Das

00:15:20: kann das genau richtig so.

00:15:21: Man muss aber nur, dass da vielleicht kein oder was wir in der Praxis häufig erleben.

00:15:28: die vorstellen davon, wie teuer so eine Stiftungsbindung ist, die wird häufig überschätzt.

00:15:32: Sie haben vollkommen recht in der Reihe, dass man ein gewisses Vermögen braucht, weil man natürlich auch ein Verwaltungsapparat daut aufsetzt, der irgendwie auch alimentiert werden muss, also sprich die laufenden Kosten einer Stiftung.

00:15:46: und man muss wissen, wer man eine deuter Stiftung.

00:15:49: aufsetzt, dann bedeutet das, sie soll sich grundsätzlich aus den Erträgen des Vermögens ernähren können und ins Weg verfolgen können.

00:15:56: Also es soll nicht unbedingt eine Verbraustiftung sein, die das Stiftungskapital selbst aufzählt.

00:16:02: Das sind die wesentlichen Gründe dafür, dass man eben nicht mit kleineren Beträgen, fünfzigtausend, hunderttausend, fünfzigtausend, unbedingt im Bereich einer Stiftung.

00:16:13: Gegründet ist eine Stiftung, aber auch im In- und Ausland für relativ wenig Geld.

00:16:18: Darüber reden wir wirklich über wenige Tausend Euro, mit dem man eine Stiftung aufsetzen kann.

00:16:23: Und dann wäre sie erst mal so vorhanden.

00:16:27: Die Ausstattung, wenn es dann auch notariert zu beobachten wäre, würde dann halt nochmal Geld kommen.

00:16:34: Eine Stiftung für Kunden kostet ein paar tausend Euro.

00:16:37: Okay, das ist für sehr viele Menschen noch erhändelbar.

00:16:40: Dann haben sie von den administrativen Kosten jährlich gesprochen.

00:16:44: Die dürften sich ja dann auch nicht deutlich höher bewegen als das.

00:16:48: Gut, und das jetzt verhält das zu dem zur Verfügung stehenden Vermögen gesetzt.

00:16:51: Dann kann man sich ja fast schon selbst ausrechnen, ob es sich lohnt, bei ihnen mal anzurufen oder nicht.

00:16:58: Können Sie uns kurz schildern, weil Sie selbst gesagt haben, man kann Stiftung, also eine deutsche Stiftung kunden, man könnte natürlich auch eine ausländische Stiftung kunden.

00:17:05: Wenn wir jetzt bei dem Beispiel Lichtenstein mal sind, was sind denn die großen Unterschiede zwischen einer deutschen und einer lichtensteinischen Stiftung?

00:17:16: Kann man das kurz zusammenfassen oder ist das nur?

00:17:18: Genau,

00:17:18: also wie gesagt, das sind voraus bei beiden Stiftungsarten, das ist eine einkümalose Struktur, also sprich, es gibt keine Anteile, die irgendjemand an dieser Stiftung hält.

00:17:29: Stiftung in Deutschland, eine klassische Körperschaft, die verschiedenen Steuerarten unterliegen kann mit ihren Erträgen hier in Deutschland, weil sie hier dann auch ihren Sitz hat.

00:17:41: Also es kann Körperschaftsteuer, kann Gewerbesteuer sein, je nachdem, was dort an Einkünften erzielt wird.

00:17:49: Bei einer lichtensteinischen Stiftung ist es so, dass sie ein recht flexibles und das zeichnet die lichtensteinischen Stiftung aus, wie ich respektive die Satzungsinstrumentarium habe.

00:17:58: Es gibt also nicht eine feste Satzungstrengel, die bei uns nicht klar definiert ist, sondern sie haben dort in der Regel mehrere Dokumente, die die Wünsche des Stifters zum Teil veränderlich machen, also so lange er noch nebt und sehr individualisierbar machen.

00:18:18: wesentliches Kriterium aber, dass die Stiftung unterscheidet und das ist etwas, wo man sich aus gerade aus deutscher Perspektive beschäftigen muss, ist die Stellung des Treuhänders.

00:18:30: Meiner deutschen Stiftung haben wir so ein nicht, sondern wir haben einen Stiftungsvorstand, der den setzt sich auch ein als Stifter, der kann ich auch angehören, der verwaltet quasi das Vermögen.

00:18:43: Ich habe also noch vollen Einfluss auf die Vermögensverwaltung, wenn das eine Unternehmensstiftung ist, also die Unternehmen darunter hängen, auch unter die Unternehmensanteile und vielleicht bin ich dann auch noch auf den unteren Ebenen weiter Geschäftsführern tätig.

00:18:57: Das ist bei der lichtensteinischen Stiftung eben deshalb, weil ich zwingend ein Treuhänder mit einbinden muss und dieser Treuhänder, der im Stiftungsrat, so nennt man die Geschäftsführung der Stiftung in lichtenstein, wie verwaltet im wesentlichen.

00:19:15: Ich kann nur doch Einfluss nehmen, indem ich beispielsweise einen Beirat aussetze, dem ich auch gut angehöre, oder einen Protektor, der soll den Stiftungsrat kontrollieren und der kann auch von dem Stifter mit aufgesetzt sein.

00:19:33: Das kann natürlich eine natürliche Person sein, hat aber den Nachteil, dass die natürliche Person auch irgendwann... sterben wird und nicht mehr da ist, deswegen könnt ihr auch eine Einrichtung nehmen.

00:19:43: Eine Kanzlei, eine Bank, wie auch immer, wo ich Vertrauen drin habe, dass sie mich eigentlich in den Lebenszeiten marut begleitet hat und bei wechseln Mitarbeitern dem Stiftungsrat auf die Finger guckt.

00:19:55: Das sind die wesentlichen Unterschiede, würde ich behaupten, der lichtensteinischen und deutscher Stiftung, weil wir eben bei irgendwo auf der Perspektive Steuern kommen.

00:20:05: Ein wesentlicher Antrieb für eine lichtensteinische Stiftung ist natürlich, dass wir in Deutschland uns die Erbersatzsteuer ausgedacht haben für Stiftungen.

00:20:16: Das gibt es so in der Form in fast keinem anderen Land.

00:20:21: Es wirkt eigentlich so, dass es beim Erbschaften- und Schenkungssteuergesetz angelegt wird, wirkt aber wie eine Vermögenssteuer bei alle dreißig Jahre dieser Erbgang fingiert wird, bei dem einmal das ganz Vermögen der Stiftung der Erbschaften- und Schenkungssteuer unterworfen wird.

00:20:36: Das ist für viele der Anreize zu sagen, nein.

00:20:40: Der Stiftungsstand oder Deutschland ist hier einfach zu unattraktiv.

00:20:44: Deswegen möchte ich in einem Land, in dem ich eine solche Belastung nicht ausgesetzt bin.

00:20:49: Und das ist eben vielleicht auch richtenstand.

00:20:52: Es war ein ganz wichtiger zweiter Teil Ihrer Ausschwörung, weil nach dem ersten Teil der Ausschwörung hätte ich jetzt gesagt, na das klingt aber doch fast komplizierter und aufwendiger in Lichtenstein, als es das in Deutschland tut.

00:21:05: aus meiner Warnemuck heraus.

00:21:07: Wahrscheinlich ist es gar nicht so, aber das klang zumindest so.

00:21:10: Das heißt dann dieser, wie haben Sie es genannt, Erbersatzsteuer?

00:21:15: Gut, das ist ja dann tatsächlich etwas, was alles andere als attraktiv ist.

00:21:19: Das führt dann natürlich automatisch dazu, wir sagen immer, Wasser sucht sich seinen Weg, das hat sich dann Kapital sucht sich ja auch seinen Weg und dann ist es ja eigentlich fast logisch, dass man auf solche Konstellationen setzt.

00:21:33: Und da ist aber Lichtenstein ja wahrscheinlich nicht das einzige Land, was ... Sie haben ja gesagt, dass fast keinem Land außer in Deutschland diese Erbsatzsteuer oder was Ähnliches existiert.

00:21:45: Das heißt, es ist dann ...

00:21:46: Genau, also absolut.

00:21:47: Es gab auch viele Zeiten, in denen von unseren Mandanten tatsächlich so eine Länderexpertise erst mal abgefragt wurde.

00:21:54: Also sprich, welches Land nämlich auch immer einer ... Ein interessantes Land bei Österreich, weil es dort keine Erfurtsteuer gibt.

00:22:04: Nun haben sich die Länder aber auch entsprechend wirtschaftlich entwickelt.

00:22:08: Auch Österreich steht jetzt nicht so ländendar mit den Prognosen und Zahlen, sodass man auch dort einen Finanzierungsbedarf identifiziert.

00:22:19: Das ist ja auch... momentan und der Treiber in Deutschland.

00:22:23: Es geht meistens gar nicht darum, dass man sein komplettes Vermögen aus Deutschland oder selbst als natürliche Person auswandern möchte und nicht mehr in Deutschland seinen Wohnsitz oder seinen Chef betreiben möchte, sondern es geht viel mehr darum, dass man Teile des Vermögens dieselfiziert, also auch auf andere Staaten bringt.

00:22:43: und diese Grund der Asset Protection, den die Menschen dabei entdecken, dass sie sagen, okay, Deutschland zertraue ich jetzt nicht mehr ganz mit den wirtschaftlichen Perspektiven, mit dem Verschuldungsstand, mit den Aufgaben, die wir jetzt haben.

00:23:01: Da helfen Kriege natürlich eben auch nochmal aufs Bestätigt zu wissen.

00:23:05: Im Übrigen, also überall da, wo ich hier Defizite habe und wissen, da müsste mir noch ordentlich viel investieren.

00:23:12: Das schafft nicht das Vertrauen, dass die Abgabenlast für den Bürger sinkt oder gleichbehalten wird, sondern eher steigt.

00:23:20: Da stehen aber auch andere Länder unter Druck.

00:23:23: In Spanien steht der ja nicht besser da oder andere Nachwarschstaaten.

00:23:28: Lichtenstein ragt da natürlich schon raus, weil es im reinen Finanzwirtschaftsplatz ist.

00:23:33: Die Größe hat keine Staatsverschuldung.

00:23:35: Es ist deutschsprachig und daher ist das... Man fährt dort im Auto, je nachdem, wo man in Deutschland lebt.

00:23:43: Also es ist im Auto erreichbar, also man muss noch nicht mal in den Flieger steigen.

00:23:49: beispielsweise Stiftungssitzungen abzuhalten, mit dem Treuhänder zu sprechen, mit den Rechtsanwälten oder Freier Beratern, den man vielleicht dafür braucht.

00:24:02: Das ist etwas, was die Wahl, der man dann immer mehr nach Lichtenstein lenkt.

00:24:07: Ich glaube, eine Diskussion über die Erhöhung Erbschaftssteuer oder Vermögenssteuereinführung etc.

00:24:12: ist ja sicherlich auch nicht sonderlich hilfreich.

00:24:15: Können Sie unseren Hörern, Herr Steiner, mal sagen, wie viele Stiftungen es, sagen wir mal, deutschen Ursprungs in Lichtenstein gibt?

00:24:26: Gibt es dann eine verlässliche Zahl oder gibt es dann Gutges oder...

00:24:30: Nee, das kann, also tatsächlich, das müsste ich Ihnen, äh, ehrlicherweise mal nachreichen und nochmal recherchieren lassen.

00:24:36: Wir haben aber tatsächlich keinen, das ist ja ein sehr, ähm, diskreter Bereich.

00:24:42: Und woher das Vermögen kommt, auch das ist ein Grund, wenn ich ehrlich bin.

00:24:45: Das ist auch eine Motivation, dass man das Menschen sagen, ob sie das Vermögen oder Unternehmensanteile in der Regel halten, dass sie sagen, sie wollen das gar nicht.

00:24:58: sollte nicht in der Presse stehen und von daher sind diese Vermögensausstattungen recht intransparent, auch wenn es auch in Lichtenstein einen Transparenzregister gibt.

00:25:12: Begünstigten vor allen Dingen aufgenommen werden.

00:25:14: Also sprich, es ist nicht jetzt kein Darkroom oder so, sondern ganz im Gegenteil, es ist ein sehr geordneter Rechtsraum, aber eben nicht so transparent.

00:25:24: Und wir haben noch keine Statistik über den Weg gelaufen, bei der wir gerade die Ausstattung oder den Zahl von deutschen Stiftungsgründern in Lichtenstein bekannt ist.

00:25:36: Es gibt eine unfassbar hohe Anzahl, das kann man noch einsehen.

00:25:41: Hinder im Lichtenstein ist gelistet und dementsprechend kann man diese Zahl sehr genau abrufen.

00:25:48: Das ist aber der Markt, also das ist ja ein Gebot.

00:25:50: Nachfrage, das bedeutet jetzt nicht unbedingt, dass das Berückschuss darauf zulässt, wie viele und woher die Tüchter kommen.

00:25:58: Okay,

00:25:58: aber wenn es keine Zahl gibt, dann kann man aber doch trotzdem auf jeden Fall sagen, dass Ihnen im Moment auf gar keinen Fall langweilig wird.

00:26:05: Das ist das.

00:26:06: Genau, also wenn Sie darauf hinaus wollen, ich habe bewusst, bewusst jetzt nicht ganz aggressiv sagen wollen.

00:26:14: Wir wissen ja nicht, wohin wir segeln, welche weiteren Abgaben es gibt.

00:26:19: Sie haben das Beispiel mit dem Lastenausgleich oder Vermögensteuer genannt, der immer wieder diskutiert wird.

00:26:25: Reicht aber auch schlichtweg, wenn man die Abgaben das durch bestehende Steuern erhöht.

00:26:30: Das ist momentan ganz central alles anliegen.

00:26:32: Warum?

00:26:33: Menschen versuchen, Teil des Vermögens nach Lichtenstein zu bringen und auch in der Lichtenstein Stiftung zu übertragen.

00:26:39: Sie

00:26:39: sind ja nun schon ein paar Jahre im Business.

00:26:41: Gab es schon mal so viel zu tun für Sie?

00:26:47: Wie aktuell?

00:26:49: Ehrlicherweise, es gibt immer schon recht viel zu tun, weil... Menschen natürlich nun mal, Menschen, die hier noch sterben und vermögen, übertragen wird und übergeht.

00:27:03: Wir hatten in Corona-Zeiten, war es jedem bewusst, ob einmal, dass man dafür irgendwie Sorge tragen muss.

00:27:10: Tatsächlich ist aber dieses, dieses Internationale, die Internationale Strukturierung wird enorm an Gewicht gewonnen und dementsprechend hat sich gar nicht einmal unsere Auslastung, sondern vielmehr der Tätigkeitsbereich gewandelt.

00:27:25: Wir haben nicht mehr die Familie, die nur in Krefeld schon seit drei Generationen aufgebachsen, dort das Unternehmen geführt hat und lebt, sondern wir haben eher eine Unternehmerfamilie bei der zwei Kinder.

00:27:37: der eine vielleicht und sagt, der andere in den USA und der Letztere in Bonn studiert oder sowas.

00:27:44: Da braucht man Lösungen, bei denen auch andere Steuerarten vermieden werden, beispielsweise.

00:27:50: Ich habe einer GmbH, die ist nun auch gut entwickelt, habe eben wie selbst diese drei Kinder in Deutschland, zwei im Ausland.

00:28:02: Ich hätte bei einem Erbfall, bei der nur die Anteile... an der GmbH auf die Kinder übergehen, auf einmal neben der Schenkungsteuer auch Wegzugsbesteuerung zu bach.

00:28:13: Und das kann Unternehmen gefährden.

00:28:15: und dementsprechend geht es hier gar nicht unbedingt immer um den klassischen Steuereffekt, den ich durch so eine ausländische Stiftungsstruktur erreichen möchte, sondern ich möchte auch schlichtweg den Unternehmenszusammenhalt, aber und in zweiter Linie aber auch die Unternehmensexistenz sichern, denn so eine Abgabenlast So eine Wegzugsbesteuerung beträgt etwa siebenundzwanzig Prozent des Unternehmenswertes.

00:28:40: jetzt technisch nicht ganz richtig, aber die Anschaffungskosten von GmbH Anteilen sind immer recht niedrig und der Unternehmenswert schnell recht hoch.

00:28:47: Das liegt insbesondere auch daran, weil für steuerliche Zwecke für die Bewertung der durchschnittliche Gewinn der letzten drei Jahre mal ein Faktor von dreizehn Kommasien.

00:29:01: Also jeder der Zuhörer, der vielleicht ein bisschen aus dem Finanzbereich kommt, weiß, dass das ein extrem hoher Faktor ist und auch ganz, ganz häufig zu unrealistischen Unternehmenswertungen führt, wenn also auf dieser Bemessungsgrundlage dann eine Steuerfest besitzt, nur aufgrund eines Erbfalks.

00:29:19: Sohn oder meine Tochter, dann gerade im Ausland lebt, dann ist das ein so unbilliges Ereignis, dass es unbedingt zu verhindern gilt.

00:29:26: Klingt

00:29:26: jetzt aber auch nicht nach einer Konstellation, die es noch nie gegeben hat, die es selten gibt und die es nie wiedergeben wird, sondern das ist ja durchaus, das sind ja durchaus Konstellationen, die häufig vorkommen.

00:29:39: Und das Interessante dabei ist, die sehr, sehr viele unsere Zuhörer sind bei Banken oder als freie Finanzberater tätig, die werden regelmäßig mit diesen Konstellationen konfrontiert sein.

00:29:53: Und wer bis jetzt noch nicht gemerkt hat, dass das absoluter Obacht unterlegt, eine solche Konstellation.

00:30:00: Der darf sich natürlich auch gerne mit der Kanzlei Luther mal in Verbindung setzen, mit dem Herrn Schneider.

00:30:06: Vielleicht gibt es da Konstellationen, die für sie sicherlich auch noch interessante Tätigkeiten mit sich bringen.

00:30:13: Das war jetzt der Werbeblock für sie und für ihre Kollegen natürlich in anderen Kanzleien, weil sie sind ja nicht die einzigen, die das in Deutschland... Herzlichen

00:30:21: Dank für den Werbeblock, aber tatsächlich wollen wir jetzt sensibilisieren und sie haben vollkommen recht, gerade die Kollegen aus der... Bankenwelt.

00:30:31: Wenn man Kredite begibt, weil man sich ein gut laufendes Unternehmen, also Unternehmenskredite ergibt, sollte man natürlich auch so eine Situation mit allen Preisen, sie wird auch in der Regel mit eingepfeist, das muss man ja auch ganz klar sagen, aber diese Steuerbelastung, die ein Unternehmenserfolg hier natürlich konterkarieren kann und insbesondere dann auch die Bonität beeinträchtigen kann, die wird und ist einfach zwingend, wird zu wohlzügigen.

00:30:57: vielleicht an der einen oder anderen Stelle auch ein bisschen unterschätzt.

00:31:00: Wir haben vorhin darüber gesprochen, dass man ja sich mit der Endlichkeit auch nicht so richtig auseinandersetzen möchte.

00:31:05: Aber ich glaube, alle Beteiligten sind sensibilisiert auf dieses Thema.

00:31:10: Ich glaube, dass das Magazin, mit dem ich zusammen war, davon professionell, die haben auch schon reichlich häufig darüber berichtet.

00:31:18: Ich glaube, es kommt jetzt nochmal ein anderer TRIF rein einfach durch diese ganzen Diskussionen, die eben entstehen.

00:31:23: Wie finanziert sich der Staat und wo kann man vielleicht... noch ein bisschen in die Tasche greifen.

00:31:28: Jetzt lassen wir uns zum Ende unserer Gesprächs.

00:31:31: Lassen Sie mich eine Frage stellen, die mir total wichtig ist und dann fassen wir nochmal ganz kurz zusammen.

00:31:38: Also die Frage, die mir total wichtig ist und immer total wichtig ist, Herr Schneider, was stimmt Sie optimistisch für die nächsten Monate und Jahre für Deutschland?

00:31:48: Jetzt nicht für Ihre ganz Leiserne, für Deutschland.

00:31:50: Gibt es irgendetwas zu sagen, wir sind eigentlich schon auch ein Schrittchen weitergekommen oder sagen Sie, das wird schwierig, die ganze Nummer?

00:31:56: Nee, es wäre schwierig, würde es, aber ich glaube, Herausforderung musste sich Deutschland ja auch schon immer stellen.

00:32:01: Und wenn nicht jede Tendenz, die wir verspüren in einer nachfolgenden Generation, die nicht mehr wirklich anpacken will, dass wir nicht mehr die Lichter und Denker sind, die wir eins beschrieben wurden, dann muss man auch sozusagen sagen, das sind alles Tendenzen, die zwar nicht optimistisch stimmen, aber dennoch... wir nicht so schlecht aufgestellt sind.

00:32:25: Es wird auch wirtschaftliche Wege aus der Krise geben und ein Teil dessen wird eben aber auch in Strukturen sein und liegen.

00:32:35: Also sprich und das macht meine Arbeit auch so viel Spaß.

00:32:38: Sie hatten um da nochmal vielleicht ein bisschen weiter, das haben wir gar nicht jetzt generell geaufgeworfen, aber mit einer vorigen Frage die Wenn wir beispielsweise jetzt die lichten Steinerstiftungen, das Produkt, wofür wir Werbung machen, sondern wir schauen uns ja eben an, versuchen eine Lösung zu finden.

00:32:55: Und das kann für den einen eine ideale Lösung sein, für den anderen passt es einfach gar nicht.

00:33:01: Wir hatten die verschiedensten Kriterien dafür herangezogen, welche denn Vermögen, die Vermögenstruktur ist dafür entscheidend.

00:33:10: Was will ich überhaupt erreichen?

00:33:12: Das sind alles Punkte.

00:33:13: Wenn ich über Stiftungen nachdenke, und das geht sowohl für die In- und Ausländische Stiftung, habe ich die Möglichkeit, Vermögen zusammenzuhalten und für die nachfolgenden Generationen oder Gemeinnützige circa fruchtbar zu machen.

00:33:28: Sie unterliegen, wenn sie im Ausland sind, sogar einen sehr begünstigten Steuersystem.

00:33:34: Es sind nur Beispiele für gelungene Unternehmensnachfolgen, die sowohl dem Unternehmen, also Arbeitsplätze sichern, auch dem Standort Deutschland, sicherlich helfen.

00:33:45: Natürlich ist das nur ein kleiner Teilbereich, mit ihrer Frage adressiert haben.

00:33:50: Aber das sind sicherlich Themen, die, wenn wir mit der Intelligenz vorgehen, helfen, auch Kriesen zu bewältigen.

00:34:00: Ganz egal, ob das persönliche Natur sind oder wirtschaftliche Natur.

00:34:04: Dazu führt, dass der Mittelstand, und das ist ja hauptsächlich die Zielgruppe, resilienter gemacht wird, auch gegen solche Einflüsse und die Übergaben und die Übernahmen dadurch schlicht und ergreifend wirtschaftlicher gemanagt werden können.

00:34:22: Ganz genau.

00:34:23: Man muss einfach sagen, das ist ja auch der Grund, warum der Gesetzgeber im Rahmen der Erbschumchenkosteuer akzeptiert hat und eben noch bewusst angelegt hat, dass unternehmerisches Vermögen vom Grundsatz her wie günstig werden muss, also Steuer freigestellt werden muss in bestimmten Maße.

00:34:39: Dass das immer wieder auf dem Prüfstand steht, sehen wir an den anhängigen Verfahren jetzt auch vom Bundesverfassungsbericht, wo eigentlich auch Ende diesen Jahres eine Entscheidung erwartet wurde.

00:34:50: Wir kennen das.

00:34:50: Es besteht absolute Rechtsunsicherheit für die Essentklasse Immobilie, also jeder, der viel in Immobilien investiert hat, ist ja verschiedensteuerarten ausgesetzt, aber eben auch der Erb- und Schenkungssteuer.

00:35:05: Das ist deswegen so fatal, weil es natürlich keine liquide Essetklasse ist.

00:35:11: Also sprich, habe ich hier über Flächer über Generationen in Wohnungsunternehmen oder in andere Immobilienklassen investiert und nur durch den einen Erbgang dazu kommt, dass ich auf einmal eine mittlere Steuerlast von zweiundzwanzig, siebenundzwanzig Prozent auf einmal zu zahlen hätte, führt das auch dazu, dass ich Teile des Immobilienbestandes gegebenenfalls auch zu Unzeiten zu veräußern hätte.

00:35:39: Diese Veräußerung muss keinesfalls unbedingt immer steuerfrei bestehen, nur weil wir ja noch die Steuerbefreiung kennen.

00:35:46: Zehn Jahre, die Immobilie bei mir, ein Schivatvermögen und dann kann ich sie steuerfrei veräußern.

00:35:50: Das hängt ja davon ab, wie ich das Vermögen strukturiert habe.

00:35:54: Ich komme dann schnell auch auf Abgabenlasten bis zu über siebzig Prozent.

00:35:58: Und das ist etwas, was unbedingt geplant werden muss, weil der Vermögensabfluss zu diesen Zeiten, eben vielleicht auch dann, wenn die Immobilienzeise jetzt nicht unbedingt der ganze Zeit oben sind.

00:36:12: Das, was ich sehr häufig schon in meinem Podcast gesagt habe, ist müssen, ist immer schlimmer als können.

00:36:18: Und das wäre auch wieder ein typisches Beispiel.

00:36:21: Dann muss ich beispielsweise eine Immobilie verkaufen, die Steuer zu bedienen und das.

00:36:26: kommt nie zur richtigen Zeit, denn spätestens der Käufer kriegt es in ein bisschen mit, dass man da gewissen Druck hat, wenn eine Immobilie seit fünfzig, sechzig Jahre in dem Familienbesitz war und die Muster veräußert werden.

00:36:39: Das kriegt jeder Markt mit, weil das einfach Geld.

00:36:43: Und das ist natürlich etwas, was zu vermeiden gilt neben vielen anderen Dingen auch.

00:36:48: Das heißt, ich darf noch mal kurz zusammenfassen.

00:36:50: Wir konnten, glaube ich, über Lichtenstein.

00:36:52: Es ist kein Trogengeld, was nach Lichtenstein geht.

00:36:55: Es ist auch kein Waffenhändlergeld, sondern es sind ganz seriöse Konstruktionen, die gefunden, gebaut und angeboten werden, die viele Menschen unter anderem sind.

00:37:06: und einfach aber auch für jeden dann die beste Konstellation herausarbeiten in wahrscheinlich vielen Gesprächen mit vielen Teilen der Familie, um die es da auch geht.

00:37:17: Deswegen konnten wir zumindest mal sagen, Lichtenstein ist völlig legal und die Konstruktionen, die da gefunden werden, sind völlig legal.

00:37:25: Es ist nicht so, wie man das vielleicht noch im Hinterkopf hat.

00:37:29: Sondern es gibt einen guten Grund, warum man das in Lichtenstein macht.

00:37:32: Den haben sie, glaube ich, auch schön herausgearbeitet.

00:37:35: Das war ganz wichtig, dass wir das einfach mal besprechen, nicht dass das so stigmatisiert wird, weil es einfach nicht so ist.

00:37:41: Und es wäre, glaube ich, ein leichtes Deutschland zu einem Nichtenstein zu machen, wenn man gewisse Voraussetzungen erfüllen würde, die man aber leider nicht bereit ist zu erfüllen.

00:37:51: Das wäre so und richtig.

00:37:52: Und auch das vielleicht noch mal.

00:37:53: Ich habe wenig.

00:37:55: Wir arbeiten viel im internationalen Kontext, aber auch mit verschiedensten Ländern.

00:37:59: Ich habe selten eine Juristikion gesehen, bei der gerade in den Stiftungsbereich Mandate nicht mehr fortgeführt werden, wenn eben Genauso wie wir das gesagt haben, beispielsweise der Unternehmensgegenstand, nicht wirklich auf legalen, rechtsstaatlichen Füßen beruht.

00:38:19: Denn Lichtenstein ist auch Reputation sehr wichtig.

00:38:22: Von daher, das ist auch ein Kontrollinstrument für den Stifter, dass das Vermögen dort vernünft wird, wenn ein Treuhänder da missbaut, dann wird er sicherlich, war das der letzte, Ich hatte Ihnen den Wirkbewerb dort beschrieben.

00:38:40: Man hat der Anzahl der Treuhänder dort.

00:38:44: Das ist etwas, was ich glaube weniger gefürchtet werden muss, als es weitläufig verbreitet ist, das Geld also in fremde Hände zu gehen.

00:38:53: Das ist tatsächlich in der tatsächlichen Praxis nicht so.

00:38:56: Man hat als Stück dort zu Lebzeiten ohnehin noch relativ lange einen starken Einflussbereich.

00:39:03: entweder auf Ebene der Stiftung, um Formelbeirats oder wie gesagt über dem Protektor, aber eben auch und das ist bitte auch immer zu unterscheiden, bin ich selbst noch aktiver Unternehmer, also Geschäftsführer meiner KGs oder meiner GMEAS, also meiner operativen Gesellschaften, dann hängen die ja nur unter der Stiftung.

00:39:22: Und dort habe ich weiterhin das Sagen über jede Entscheidung, die ich unternehmerisch fälle, also sprich es ist nicht unbedingt nur eine Struktur, Sowohl eine deutsche Stiftung, als auch eine ausländische Stiftungsstruktur, in der ich alle Zügel aus der Hand gebe, sondern es ist lediglich, dass ich die Inhaberstruktur von mir löse auf ein Vehikel, das nicht sterben kann.

00:39:46: Okay, ich glaube, das ist doch mal ein ganz wichtiges Schlusswort, um auch diese Stiftungsmythos etwas näher zu... zu beschreiben.

00:39:57: Es werden auch keine Bargeldkoffer von A nach B gebracht und es werden.

00:40:01: keine New Diligence wird gemacht, die ist auch, wie Sie sagen, gerade den Lichtenstein besonders ausführlich.

00:40:07: Das wollen wir auch nochmal ganz klar rausstellen.

00:40:11: Und ich glaube, uns ist gelungen, ein paar Informationen zu geben, wofür eine Stiftung sinnvoll sein kann, für welchen Personenkreis es interessant sein kann.

00:40:24: Ich glaube, die demografische Entwicklung wird dafür sorgen, dass in den nächsten zehn Jahren und fünfzehn Jahren noch viele Unternehmensübergänge stattfinden müssen.

00:40:31: Aber wir können froh sein, wenn wir dann so Profis an der Seite wissen, wie sie das sind und ihre Kollegen.

00:40:37: Vielen Dank für die Einblicke, die sie uns gegeben haben.

00:40:41: Ich glaube, das Telefon wird nicht mal stillstehen bei Ihnen.

00:40:44: Wir müssen mal gucken, ob wir in die Shownotes ihre Adressdaten eingeben oder nicht.

00:40:48: Wer mich gerne über ... über mich Kontakt ... suchen und dann werde ich nur vor Auswahl treffen, mit den Gruppen wenig zu ihnen durchlassen.

00:40:56: Also ich werde der Türsteher für sie werden.

00:40:58: Vielen Dank für Ihre Zeit.

00:41:00: Toll, dass es geklappt hat und danke für die

00:41:07: Einblicke.

Neuer Kommentar

Dein Name oder Pseudonym (wird öffentlich angezeigt)
Mindestens 10 Zeichen
Durch das Abschicken des Formulars stimmst du zu, dass der Wert unter "Name oder Pseudonym" gespeichert wird und öffentlich angezeigt werden kann. Wir speichern keine IP-Adressen oder andere personenbezogene Daten. Die Nutzung deines echten Namens ist freiwillig.