#43 Joachim Nareike sucht das Gespräch mit Christoph Boschan
Shownotes
Was leistet eine Börse wirklich – und warum sind Aktien für den Wohlstand ganzer Volkswirtschaften entscheidend? Wiener-Börse-Chef Christoph Boschan spricht im FONDS professionell Podcast über Österreichs Kapitalmarkt, Weltportfolios, Eigenkapital und Finanzbildung. Jetzt reinhören!
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00:00:03: Heute freue ich mich wieder ganz besonders auf meinen Gast, jemand, der den österreichen Kapitalmarkt wie kaum ein anderer kennt und ihn täglich mit prägt.
00:00:21: Wir sprechen darüber, wofür eine Börse eigentlich da ist, was die Wiener Börse historisch stark gemacht hat und was sie in Zukunft, Frau.
00:00:29: Es geht um Österreichs Gewicht im MSR Mörld, die umsatzstärksten Titel in Wien, die Rolle als Brücke nach Osteuropa und die Frage, wer investiert hier eigentlich?
00:00:40: Hinländer oder Ausländer, Privatanleger oder Institutionelle?
00:00:45: Gut, Einblick auf Österreichs Börse zwischen Tradition, Reform und neuen Chancen.
00:00:50: Mein Name ist Joachim Narraike und ich suche heute das Gespräch mit Christoph Boschahn.
00:00:55: Herzlich willkommen lieber Christoph Boschahn, ich freue mich auf unser Gespräch.
00:00:59: Ja, grüß Gott aus Wien, Herr Lareike, ich freue mich auch.
00:01:02: Herr Boschern, wenn Sie uns vielleicht ganz kurz zum Einstieg mal Ihren Werdegang schildern, ich weiß, dass Sie aus Deutschland kommen, ich weiß auch, dass Sie, oder wir haben es auch schon mal vor ein paar Jahren mal getroffen und uns auch schon mal unterhalten, würden Sie uns kurz skizzieren, wie Sie zum CEO der Wiener Börse geworden sind?
00:01:23: Ja, gerne.
00:01:24: Also, ich bin mal als Wertpapierhändler gestartet.
00:01:28: Bei dem, was man heute als Track-Gate kennt, bin dann zur Berliner Börse gewechselt, habe mich da dann eher mit aufsichtsträchtlichen Fragen beschäftigt, mit Projektfragen.
00:01:42: Wir haben dann auch eine neue Börse sozusagen gegründet mit der Äquidakte in London.
00:01:47: Das hat mich intensiv beschäftigt.
00:01:49: Naja, dann bin ich hier noch Schuttgart gegangen.
00:01:52: habe der Stuttgarter Börsengruppe in sehr vielen Funktionen gedient.
00:01:56: Erste auf der Börsenseite, auf der regulatorischen Seite, dann auf der Betriebsseite, dann als Kurseo der gesamten Gruppe und auch als Euwachsvorstand dem verbundenen Finanzinselesser.
00:02:10: Und dann kam der Ruf nach Wien und Wien beschäftigt mich jetzt seit neun Jahren.
00:02:17: Okay, das bedeutet... Wenn ich das richtig interpretiere, haben Sie schon relativ früh erkannt, dass es ohne Kapitalmarkt nicht geht.
00:02:26: Ja, also für mich persönlich, wie ein Fallverdast.
00:02:29: Kann man wohl so sagen, ich hatte ja, wie gesagt, das große Prävenik auch relativ jung.
00:02:34: Naja, vorbei für den Berufsstand ist ja gar nicht so jung.
00:02:36: Ich weiß nicht, wann Rudi Sprasenbackler mit zwanzig habe ich meine Händlerprüfungen absolviert.
00:02:43: Ja, habe ja unseren Bereich da, aber ist ja das Schöne am Finanzdienst.
00:02:47: Das ist das Bereich für mich in all seinen Facettenmittel.
00:02:50: sehr zugänglicher Bereich, ohne viel Standesdünkel und Zugangspagnieren, sondern alle sind willkommen.
00:02:58: und wer sich da unbewehrt, der ist, ja, dann auch langfristig willkommen.
00:03:04: Aber natürlich, klar, man reflektiert natürlich dann seine professionelle Rolle auch immer mit den gesamtgesellschaftlichen Realitäten.
00:03:11: Und ja, natürlich, klar, dann durchläuft man so verschiedene Erkenntnisprozesse zu einem Erkenntnisprozessmark gehören.
00:03:19: Jetzt mal festzustellen, wie wichtig denn der Bereich überhaupt ist, dass dieser Optionsfaktor Kapital dramatisch wichtig ist, aber weithin übersehen und auch weithin unterschätzt, insbesondere bei unserem deutschsprachigen Raum, der Produzionsfaktor Eigenkapital, wo wir ja doch sehr kreditlastig sind, in Österreich dann übrigens nochmal mehr.
00:03:46: Nächsten Ausbaustufe sozusagen, des beruflichen und gesoppengesellschaftlichen Daseins, merkt man natürlich auch, was eigentlich zu tun wäre.
00:03:54: Aber dazu kommen wir ja vielleicht später noch.
00:03:58: Wenn Sie tägliches Arbeiten beschreiben würden, was sind die Hauptaufgaben, die Sie begleiten?
00:04:04: Sie sind ja, glaube ich, auch so ein bisschen Außenminister und sind viel bei Unternehmen unterwegs, schätze ich mal.
00:04:10: Wie würden Sie das unseren Hörern ein bisschen deutlicher machen?
00:04:14: Naja, also Kerneaufgabe.
00:04:16: einer Kapitalmarktinfrastruktur wie einer Börse ist ja zunächst einmal eine sehr unsichtbare, denn Defizite in solchen Strukturen fallen nur auf, wenn sie nicht da sind.
00:04:26: Das heißt, Kernaufgabe der Börse ist zunächst erstmal einen stabilen, technisch möglichst modernen und regulatorischen, einen wandfreien Marktablauf sicherzustellen.
00:04:40: Börse hat ja eine sehr einfache Funktion.
00:04:43: Schon nur Anlegerin A und Anleger B auszutauschen.
00:04:47: Und dafür borte man den früher Börsengebäude und eigentlich ist ein Regelwerk.
00:04:51: Das macht man natürlich heute nicht mehr, sondern man baut oder betreibt Anlegesysteme.
00:04:58: Im Zweifel oder im besten Fall die anerkanntesten Systeme der Welt und die müssen nicht nur technisch performant sein, sondern sie müssen weltweit vernetzt sein.
00:05:10: Sie müssen mit einer ganzen Reihe von umgebenden Dienstleistungen ausgestattet sein.
00:05:15: Das betrifft insbesondere die Information des Marktes über die vor- und vor- und nachgeschäftsabschluss.
00:05:23: Es betrifft begleitende Angebote wie das Indexgeschäft.
00:05:28: Es betrifft aber auch die gesamte Transaktionskette vom Order-Transport über das Matching, über das Clearing, über das Settlement, über die Verwahrung.
00:05:35: Naja, und damit ist sie eigentlich schon beschrieben, die klassische Transaktionskette.
00:05:39: einer Börsen Infrastruktur und das ist die Hoffnaufgabe.
00:05:44: Die ja findet Arbeitsintensiv statt und wie gesagt fällt nur dann auf, wenn sie nicht richtig funktioniert, führt manchmal aber auch zu einigen Fehlwarnhimmungen der Börsianer.
00:05:57: Wir sind eben in den Sternen unserer Tätigkeit Infrastrukturanbieter.
00:06:02: Wir sind der Schienennetzbetreiber.
00:06:05: Wir sind im Strombereich der Überfahrungsnetzbetreiber.
00:06:09: Ja, wir führen kein eigenes Handelsbuch, denn wie viele Waggons auf diesen Schienen fahren, die wir da zur Verfügung stellen.
00:06:17: Oder wie viele Strom auf den Leitungen durchs Netz geschickelt.
00:06:20: Da hast du bestimmt andere, nämlich in unserem Fall, auf unserer Börseninfrastruktur, die hat nichts zu nehmen ab.
00:06:26: und also die Investoren letztlich mit ihren Handelsabsichten.
00:06:31: Ja, und dann natürlich die bei uns tätigen Finanzdienstleister.
00:06:34: Ihr war seit sehr lang.
00:06:35: die Handelsbücher führen und dabei auch erheblich ins Physikogen gehen.
00:06:40: Okay, das ist ja auch ein sehr schönes und deutliches und klares Bild, wenn man das mit dem Schienennetz vergleicht und die ursprüngliche Rolle einer Börse.
00:06:52: Also jetzt mal ganz zurückgegangen.
00:06:55: Das war doch tatsächlich auch, Sie haben es im ersten Satz, glaube ich, gesagt, das Zusammenbringen von Handelswilligen.
00:07:03: Ja, so ist es.
00:07:03: Also die Börse ist ein Marktplatz jeder andere, nur dass sie eben ein besonderes Handelsgut hat und das sind eben Unternehmensanteile.
00:07:12: Und nur trotzdem bleibt es ein Marktplatz jeder andere.
00:07:19: und ein Marktplatz braucht meistens ein Marktbetreiber, der das infrastrukturell unterstützt.
00:07:25: Naja, bestimmte Regeln aufstellt, wer darf da handeln, was darf er da handeln, an welche Regeln muss er sich halten beim Handelsablauf.
00:07:32: Und insofern ist dann die Börse also der Markt Betreiber.
00:07:38: Naja, diese Besonderheit, das macht es ja dann manchmal so ein bisschen interessant und auch für manche auch nebulös klar.
00:07:48: Die Handelsgegenstände werden eben nicht mehr physischer beigebracht.
00:07:51: Es werden auch keine Aktien mehr übergeben oder von Tresor zu Tresor umverlegt, sondern das ist eben voll digitalisiert und findet dem alles nur noch als elektronischer Buchungsplatz statt.
00:08:06: Für die jüngeren Zuhörer, das gab es tatsächlich mit den Aktien, die effektiv ausgeliefert wurden.
00:08:12: Das war in meiner Anfärkszeit tatsächlich auch noch teilweise der Fall.
00:08:17: Absolut.
00:08:18: Ist das gar nicht so, ist gar keine richtige Geschichte aus dem Morgenland.
00:08:23: Nein, nein, überhaupt nicht.
00:08:24: Und ich kann eben der Jungs auch nur raten, wann immer ihr Börsen seht, in den europäischen Hauptstädten.
00:08:30: Ich glaube, da gibt es so die klassische Ausprägung.
00:08:33: Aber auch in Amerika, also das ist eine moderne Börsenwesen, wie das heute kenne ich, ein Ergebnis der Industrialisierung Mitte des Neunzehnten Jahrhunderts.
00:08:40: Und diese Börsengebäude, auch in den Hauptstädten meist, die sehen ja alle gleich aus.
00:08:44: Ja, du hast immer diesen Börsen-Saal.
00:08:46: Der immer umringt ist von Büros.
00:08:49: Naja, das sind eben die Büros der Handelsteilnehmer, sozusagen.
00:08:52: Dann gibt es eben ein Paket.
00:08:53: Auf diesem Paket stehen kleine Inseln.
00:08:55: In diesen Inseln stehen sie die preisverstellenden Börsenbackler, die Skontroführer, wie ihr sie in Deutschland nanntet und die Sensale, wie sie in Österreich hießen.
00:09:05: Naja, und zu diesen preisverstellenden Börsenbacklern, dort musst du eben hin, dann als Händler, als Vertreter der Bank, dort wird das Roderbrück geführt.
00:09:12: Da werden anderen Verkauf in ein Roderbuch eingetragen.
00:09:16: berechnet, meistens in einer Auktion, also wo kommt das meiste Volumen bei geringsten Überhang zustande?
00:09:24: und der Preis wird dann verkündigt, na ja und flitzt er eben zurück, der Händler der Bank in seinen Büro und dann wird das zurückgemeldet.
00:09:30: und unter den Börsengebäuden übrigens.
00:09:33: An meistens auch dann die Verwahrstelle wirklich, also große Gänge mit großen Träsoren, wo tatsächlich auch dann Wertpapiere physisch umgebucht wurden.
00:09:46: Das Zöne, und deswegen ist das vielleicht so wichtig, das auch alles mal zu erzählen, diese Rollenverteilung entlang der Transaktionskette, die gibt es natürlich bis heute.
00:09:56: Die Anschauung hat sich verändert, die Hilfsmittel haben sich verändert, die Erscheinungsform hat sich verändert, aber im Kern ist diese Transaktionskette, wo am Ende also ein Investor steht, dann ein Intermediar, ein Finanzdienst, eine Börse, Die treffen sich in einem strukturierten, regulierten, heute technischen Rahmen.
00:10:19: Das ist doch weitgehend unverändert.
00:10:22: Also diese Transaktionsskette besteht nach wie vor.
00:10:26: Ist ganz spannend, weil wenn man sich dann auch die einzelnen unterschiedlichen Börsen, wir wollen das heute mal mit der Wiener Börse in Besonderen tun, anschaut, dann wird da ja doch ein ganz erträglicher Umsatz mitgeneriert.
00:10:39: Wenn ich richtig informiert bin, ist der Umsatz der Wiener Börse im August, zum Beispiel so rund sechs Milliarden Euro gewesen.
00:10:49: Was ja von auch Geld ist.
00:10:53: Und was ich als zweites festgestellt habe, als ich mir die Porsche und Sektorenmix ein bisschen angeschaut habe, ist, dass die Wiener Börse tatsächlich einigermaßen Finanzdienstleistungsdominiert ist.
00:11:06: Ja, ja, ja.
00:11:07: Das ist der Fall.
00:11:08: Also die Komposition des Wiener Markts ist eine sehr traditionelle, mit tatsächlich einen großen Finanzdienstleistungsschwerpunkt, also Bankenversicherung.
00:11:21: Dazu dann klassische Industrien, Öl, Stahl, Bau, Versorger.
00:11:28: Also eine klassische Komposition, wie man sie aber in Europa häufig findet.
00:11:35: Wir sind nun mal Hort, eher der klassischen Industrien.
00:11:39: Weniger der neuen elektronischen Plattformmodelle sozusagen.
00:11:45: Die fehlen uns in Europa ja doch deutlich.
00:11:49: Ja, das ist ja etwas, was auch gerade heißt diskutiert wird, wie wir eigentlich diesen technologischen Fort, den Vorsprung, den die USA haben, versuchen können, aufzuholen in Europa.
00:12:00: Ja, ja.
00:12:01: Ich habe mich alle gespannt, wo da die Reise hingeht.
00:12:04: Ja, schriegt die Brücke, glaube ich, zum Eingangsdiskutierten.
00:12:07: Wenn ich sage, wir hängen doch sehr an der Kreditseite, dann hat das Vor- und Nachteile, also man muss ja per se mal feststellen, dass Deutschland insbesondere Österreich oft Seditmäßig sehr gut versorgte Märkte sind, aber die Naja Fremdkapitalfinanzierung über Kredit, die habt doch schon eine Herausforderung, wenn es um Elevationsfinanzierung geht.
00:12:31: Der Kredit, der braucht eben vergleichsweise stabiles Geschäftsmodell, verlässliche Rückzahlungspläne.
00:12:36: und natürlich ist sozusagen das klassische Industriegeschäft, klassische Handelsgeschäft, Versorger, Brau, das ist dem Kredit natürlich sehr gut zugänglich, aber Innovationsfinanzierung ist mal per se Risikokapitalfinanzierung und damit per se Eigenkapitalfinanzierung.
00:12:57: Und so ist es eben auch kein Wunder.
00:12:59: Und das ist sozusagen jetzt meine Begründung, warum ich sage, der Produktionsfaktor Eigenkapital wird weit hin unterschätzt in Europa.
00:13:05: Wir haben es eigentlich gar nicht präsent in der öffentlichen Wahrnehmung.
00:13:09: Und so ist es eben nicht verwunderlich, dass die innovativen Geschäftsmodelle sämtlich außerhalb Europas.
00:13:17: jedenfalls zur Matweife geführt werden.
00:13:18: In der Grundlagenforschung sieht es vielleicht wieder anders aus, aber gesellschaftlich wertschöpfend ist ja dann tatsächlich nur die breite wirtschaftliche Anwendung und die findet dann eben nicht im ersten Schritt in Europa statt, sondern außerhalb Europas.
00:13:32: Und das liegt aus und ganz wesentlich an einer gewissen Schwäche in Eigenkapitalfinanzierung, während in Amerika wir, naja, was haben wir, zwei Drittel bis drei Viertel Eigenkapitalfinanzierung der Unternehmen?
00:13:46: der Rest dann über den Kredit, über das Fremdkapital.
00:13:49: Und ich würde mich zur Behauptung verfeigern, dass es im deutschsprachigen Raum ganz genau umgekehrt ist.
00:13:55: Also eine deutliche, deutliche Minderheit auf der einen Kapitalsite und weit, weit überwiegende Mehrheit auf der Fremdkapitalsite.
00:14:03: Ja, würde ich total unterschreiben ohne jetzt die... Ja, und tatsächlich zu haben, was ja auch interessant ist, das führt ja in dem Zusammenspiel mit der in den letzten anderthalb Jahrzehnten eingeführten regulatorischen Anforderung.
00:14:21: Ja, dazu, dass man es jetzt mal ganz platt sagen könnte, es liegt eigentlich nur jemand einen Kredit, der ihn eigentlich nicht trauen.
00:14:29: Und das ist natürlich kontraproduktiv, zu dem, was ich gerade geschildert habe.
00:14:34: Ja, aber das macht, glaube ich, den nächsten Themenbündse auf.
00:14:39: Die Bündse, das regulatorische Tsunamis klar, das können wir auf allen Reden durch die Klinien natürlich in Europa.
00:14:45: Ich darf aber übrigens zur Einstärkung auch sagen, die Wiese beim Nachbarn ist immer geliehen, aber at first glance auf den ersten Blick auf auch Amerika ist hoch und höchstbringendiert.
00:14:56: Also die hochentwickelten Industrie-Staaten mit hohen Staatsquoten, die führen alle gleiche Diskussionen.
00:15:01: Teuscht euch nicht.
00:15:02: Es
00:15:04: steht natürlich so in Amerika eine Weihheit bei.
00:15:07: breitere Anerkennung des Unternehmerntubens, des unternehmerischen Risikos und der der zugehörigen Refinanzierung durch einen Kapital.
00:15:16: Ja, und da könnten wir schon als eine große, große Scheibe verlapschneiden.
00:15:20: Ja, ich glaube, da gibt es gar keinen Widerspruch.
00:15:22: Ich glaube, es ist im Moment fast ... Hast bemerkenswert, wenn man mal was Positives über die USA sagt, aber ich lasse mich davon grundsätzlich nicht abbringen, insbesondere nicht, wenn wir über Kapitalmärkte sprechen.
00:15:32: Ja,
00:15:33: ja.
00:15:35: Das ist eine spannende Beobachtung, auch da weiß ich nicht genau, wie weit das wirklich bekannt ist in der Schast.
00:15:41: Wenn man die USA und Kanada zusammennehmend, sprechen wir Eiviertel, also von seventy-fünf Prozent, für das aktuellen MSCR World Gewicht.
00:15:52: Ja, ja, ja.
00:15:56: Aber wenn Sie es sich so genau angeschaut haben, Herr Narek, sagen Sie mal genau, Kanada dürfte ja da auch das marginal sein.
00:16:03: Ich habe jetzt Kanada nur damit dazu erlauben, weil es dann zusammen wirklich strategiert ist.
00:16:09: Vielleicht sind es zwei Seventies Prozent und Kanada etwas knapp über drei.
00:16:13: Ja, genau.
00:16:14: Auch überall
00:16:14: drei Viertel, der Weltweit, Markkapitalisierung.
00:16:19: Ich schon erfinde ich schon spannend, wo ich MSI World bezogen.
00:16:24: Aber das ist der MSI World Classic.
00:16:26: Deswegen, mein Mitarbeiterin, Mitarbeiterin hängt schon zum Ohren raus.
00:16:31: Wir propagieren ja deswegen schon seit zehn Jahren die Doktorstrategie mit MSI Emerging Markets.
00:16:38: Das wird dann tatsächlich das Weltportfolio auch abbildet.
00:16:42: Und wenn du also die langfristige systematische weltweite Kapitalmarkt-Rentite ab... greifen willst.
00:16:49: Ja klar, dann bestehen große Zweifel hinsichtlich des MBCI World Finestics sozusagen.
00:16:54: Du musst das kombinieren mit dem MBCI Emerging Markets.
00:16:58: Naja, oder wir haben hier gleich All-Country Investable Markets.
00:17:01: Ja, das ist
00:17:02: korrekt.
00:17:03: Die Zimmer natürlich dann schon auch fast in dem Bereich, dass man, ja, als wenn ich über den Merchant Market spreche, ich glaube, es gibt keine zwei Meinungen dazu, dass das halt was ist, wo man durchaus hingucken sollte als Anleger.
00:17:14: Das ist völlig klar, aber auch ganz klar gesagt, dass Wirtschafts Wachstum ist gleich Börsenentwicklung bedeutet.
00:17:21: Absolut.
00:17:23: Und deswegen war mein Einschub auch so wichtig.
00:17:26: Abgriff der systematischen Kapitalmarkt-Rendite.
00:17:29: Also das ist ja etwas, was auch mein, na ja, fast dreißig hier ist da sein im Börse-Geschäft jetzt.
00:17:37: Sie kennt das ja von sich vielleicht auch.
00:17:39: Gast ist das ganz kompliziert.
00:17:42: Und dann fuchst man sich rein, probiert alles aus und so war mein Investmentreise ja auch.
00:17:48: Alles gehandelt, was der Planet hergibt.
00:17:51: Naja und dann wird es wieder ganz einfach.
00:17:55: Weil man doch feststellt, dass die Auswahl von einzelnen Titeln... Anlageklassen, Geographien, Währungsräumen, noch mit Derivaten kombiniert und so.
00:18:06: Kannst du alles machen, das ist extrem unterhaltsam.
00:18:08: Ich will das nicht negieren, das ist witzig.
00:18:11: Aber naja, man kommt dann schon zur Erkenntnis irgendwann.
00:18:16: Es gibt nur eine verlässliche Wahrheit und diese eine verlässliche Wahrheit, auf die man wirklich auch setzen kann und bauen kann.
00:18:21: Das sind so ganz einfache Naturgesetze.
00:18:24: Also erstens sind mal die Eigenkapitaler dann dicken.
00:18:29: Lernfristig doppelt so hoch, wie die Fremdkapitalrenten.
00:18:31: So, jetzt muss man erst mal wissen und akzeptieren.
00:18:35: Und dann muss man eben feststellen, naja, vielleicht ist es doch einfach so, dass die einzige Wahrheit ist, dass man auf langfristiges, globales Wirtschaftswachstum vertrauen kann.
00:18:47: Das ist alles, was man weiß und wo man bauen kann.
00:18:50: Und wenn das so ist, ja, dann muss man nur noch die richtige Strategie finden, das eben abzugreifen.
00:18:55: Und das geht eben nur durch ein Weltportfolio, weil Naja die vorhersehbarkeit dem stimmten industrie des wirungsforms des titels der geographie ja das kann man der richtigen ein- und ausstiegzeitpunkte das ist doch wohl eine große herausforderung.
00:19:15: wir haben immer größten respekt von den leuten aber das sind ja dann auch tatsächlich ganz wenige ja die das wirklich können.
00:19:23: Und für jeder Mann ist es aber auch ganz einfach.
00:19:26: Einfach langfristiges globales Wirtschaftswerk zum Abgreifen und das mit einem globalen Fond und dann fleckt man wahrscheinlich schon mal.
00:19:37: Sechsundneinzig Prozent des Marktes.
00:19:39: Und der Markteilig-Markt, der Markteilig-Markt, der Markteilig-Markt.
00:19:42: Und man erhöht natürlich tatsächlich die Wahrscheinlichkeit ebenfalls erfolgreich zu investieren, wenn man den Faktor Zeit kombiniert.
00:19:50: Absolut.
00:19:53: Absolut.
00:19:54: Und die Luidität.
00:19:56: Absolut.
00:19:57: Das würde ich übrigens zu den Glaubenssätzen dazu packen, ja.
00:19:59: Also... Genau, also Time in the Market, Beat Timing in the Market.
00:20:05: Die Daten sind ja sowas von eindeutig.
00:20:07: Also es gibt kaum ein Thema, was besser geklärt ist.
00:20:12: Und auch ja, wenn man an die Lebensrealität der Leute denkt, ja, im Sinne einer Invest-Rave Balance, dann ist ja jetzt ja auch das einzige, was für die Leute funktioniert.
00:20:23: Wobei, da übrigens dann auch dahin stehen kann, Also man kann ja über Market Timing lange diskutieren.
00:20:31: Da sind wir bei uns eigentlich wahrscheinlich gar nicht, weil man muss nicht nur einen richtigen Einstieg, sondern auch einen richtigen Ausstieg.
00:20:39: Und das Leben durchzuführen ist wahrscheinlich ein sehr, sehr anspruchsvolles Unterfangen.
00:20:44: Und dann bleibt ja aber die Diskussion.
00:20:46: beim Time in the Market Beats, Time in the Market bleibt ja immer noch die Diskussion.
00:20:51: One of rein, also alles auf einmal oder eben gestreckt, aber auch da.
00:20:56: glaube ich, ist die Lebensrealität der meisten ja, dass sie ohnehin nur in der Lage sind, mit monatlichen Quartals, jährlichen Regeln, ein bisschen Spar oder Investitionsbeiträgen in den Markt zu gehen.
00:21:09: Und dann ist auch wieder okay.
00:21:11: Das beruhigt es ja auch sehr.
00:21:13: Einfach das lebenslang begleitende, konsistente Aktien sparen und diese Strategie.
00:21:21: Das ist dann den einbreitgestreuten Weltportfolio.
00:21:24: Und dann hat man wahrscheinlich die umschlagbare Strategie.
00:21:26: Ja, und sie wird jedenfalls, und das ist das Wichtigste, sie ist keine Garantie, ein absoluten Werbel.
00:21:31: Aber sie wird jede andere zur Verfügung stehen Alternativen, um mindestens das doppelte Schlamm.
00:21:37: Das ist die Kernaussage.
00:21:39: Wenn ich vor Schülern spreche und denen dann sage, naja, aber Leute, schaut mal, die gesystematische langjährige Kapitalmarktrendite.
00:21:49: Inflationsbereinigt liegt bei fünf bis sechs Prozent.
00:21:52: Dann geht da meine Raune in durch den Saal.
00:21:54: Alle wundern sich.
00:21:56: Das sind fünf, sechs Prozent.
00:21:57: Und dann muss ich natürlich immer länger erklären.
00:22:00: Leute, darauf kommt es nicht an.
00:22:02: Das ist jetzt müßig darüber zu diskutieren, ob das viel ist,
00:22:05: ob das wenig ist.
00:22:06: Es kommt nicht drauf an.
00:22:07: Der wichtige Informationsgehalt ist, es schlägt alles andere, um mindestens das Doppelte.
00:22:12: Also was hast du für andere Alternativen?
00:22:14: Nehmen?
00:22:14: kannst du die Bonds nehmen?
00:22:16: Na ja, je nach Universität hundertjährige inflationsbereinigte Bond Rendite, ich sag mal, bis zwei Prozent.
00:22:25: Dann kannst du, was ist noch investierbar für Privatanlegerinnen und Privatanleger, Immobilien, langjährige Immobilien Rendite, zwei Prozent.
00:22:32: Klar, das steigt.
00:22:33: dann die andere Hälfte des Saarles, das sind die Pensionisten, die natürlich alle ihre verdoppelte Verdreifsache im Gebore haben.
00:22:44: Ich glaube, wir stehen ja auch von einer neuen Generation, Erfahrung, wie sich dann so zehn, fünfzehn Jahre Immobiliendramatischer Immobilienpreis anschliegt, dann eben über die ersten zwanzig Jahre wieder auszulehnen.
00:23:00: Was hast du dann noch?
00:23:00: Dann hast du die Hochstoffe, die kaum ... Sie lief bis sich jedenfalls kaum Rendite bringen.
00:23:05: Dann hast du es gold.
00:23:06: gold eben ist schwierig immer mit den Datenpunkten.
00:23:08: Wir haben den Handel erst seit Mitte der siebziger Jahre.
00:23:11: Aber hundertjährige realistische Gold Rendite wahrscheinlich auch nur um die zwei Prozent und ruchen nur wenig verbraucht durch die jüngste Hosse.
00:23:19: Also lange Rede kurzer Sinn,
00:23:22: abgeladen
00:23:24: alles und das minus ist ums doppelte und.
00:23:26: Das ist eigentlich auch ganz einfach erklärlich.
00:23:28: Na ja, dann ist er ja noch der Wertschöpfende Kern.
00:23:30: Ja, wovon kommt es denn her?
00:23:31: Also, ich mache ja nicht in Vollüberlegung dann auch mit dem Publikum.
00:23:34: Jetzt sehen wir es noch mal vor, das wäre eben nicht so und wir scheitern mit unserer Eigenkapitalanlage, mit unserer Aktien, mit unserem Aktien-Sparplan.
00:23:42: Unser Aktien-Sparplan scheitert in dreißig Jahren, weil die Unternehmen eben sich nicht mehr entwickelt haben, weil es eben das, worauf wir gewettet haben, ein globales... Gesamthaftes Wirtschaftswachstum eben nicht gab und es gab keine systematische Kapitalmarkt-Rendite abzugreifen.
00:23:57: Ja, glaubt ihr, da seid ihr mit dem Bond-Portfolio besser gefahren in der Zeit?
00:24:01: Ja, glaubt ihr, da wird ein Bond immer auch noch zurückgezeigt?
00:24:03: Ja, glaubt ihr, es gibt relevanten Ritwimmobilien, der Renditen abgeworfen hat dann?
00:24:07: Ja, glaubt ihr, es gibt ein staatliches Umverteilungssystem, was euch eure Ansprüche erfüllt?
00:24:11: Also, wenn man das alles mal so von der Seite durchdenkt, dann merkt man, es gibt eigentlich nur einen wirklichen Investitionskehren und ist die Beteiligung am... innovativen, aktiven, privaten Unternehmertum und zwar die direkte Beteiligung über Aktien.
00:24:24: Und alles andere sind dann letztlich Ableitungen daraus.
00:24:27: Ja, so radikal würde ich das sehen.
00:24:30: Es ist regelmäßig übrigens der Moment, wo mir die Bond-Jungs in Nackerstringen und das natürlich was sehen und alles eine Ableitung von Kredit argumentieren.
00:24:39: Aber ich bin da sehr gefestigt in meiner Ansicht.
00:24:42: Ja, das ist sehr schön, Herr Profan.
00:24:43: Das bin ich nämlich auch.
00:24:45: Und mir will eines auch raus in die Welt, das kann man schon ab... zehn, fünfzehn, fünfundzwanzig Euro im Monat tun.
00:24:52: Und je früher man damit beginnt, der Appell geht auch an Eltern und Großeltern, Kinder und Enkelkinder.
00:25:00: Je früher man damit beginnt, desto schlauer ist es.
00:25:03: Eine Zahl von mir noch dazu.
00:25:06: Ich habe sie gerade nochmal recherchiert.
00:25:08: Der MSDR World hat in den letzten dreißig Jahren pro Jahr zwischen sechs, fünf und sieben Prozent Wertentwicklung erwirtschaftet.
00:25:17: Und das Ganze übrigens mit allen Schweinereien und Schwierigkeiten, die wir hatten in dieser Zeit.
00:25:26: Das muss einfach gesagt werden.
00:25:28: Also du musst zu den Glaubenssätzen auch noch dazu.
00:25:30: Ja, also genau.
00:25:32: Also was haben wir denn jetzt?
00:25:33: Also Eigenkapital doppelt so führende wie Fremdkapital.
00:25:36: Ganz wichtig, gar.
00:25:37: Dann Langfristigkeit, dann Time in the market, Beats timing the market, zur Langfristigkeit.
00:25:43: Es wirkt dann das achte Weltwunder, nämlich der Zinsins-Effekt, wobei es natürlich kein Zins-Effekt ist hier, sondern das ist Come out, also Wiederanlage, Re-Investitions-Effekt.
00:25:53: Das hebelt so gigantisch raus hinten bei den langen Anlagezeiträumen, wenn auch etwas, was die Leute schwer kontextualisieren können, sind wir ja ja nicht aufgewachsen drin in diesen exponentiellen Wachstumskurven.
00:26:08: Das wirkt nach, naja, man schlägt da richtig zu.
00:26:12: Nach fünfzehn Jahren, glaube ich, kann man mit Fug und Recht sagen, ist der Effekt so massiv.
00:26:18: So ist es, so ist es.
00:26:21: Und das sind Sachen, die müssten eigentlich... Ich muss ehrlich sagen, da hat sich viel getan.
00:26:28: Also auch Leute wie Sie, die jetzt die Postcast waren, dann ist ja eine... eine Bildungsrevolution unter denen, die hören wollen unterwegs, denn das ist schon eine Veränderung, muss ich sagen.
00:26:39: Wenn ich an die Börsentage von vor zwanzig Jahren denke, wo ich nach Deutschland unterwegs war auf diesen Messen, dass du heute eine junge Anlegergeneration hast, die dieses Basisinvestor, das weltweit gestreuten, langfristig orientierten Aktien-Sparplanenmäßig betriebenen Portfolio, du hast, das ist ein neues Phänomen in der Breite, dass die das
00:27:01: als Kern
00:27:02: ihre investment reise haben alles andere betreiben sie auch noch dem ordentlichen kontur die man ordentlichen investen auch aktive trader teilweise aber das war früher früher anders.
00:27:12: dass das god sei dank so langsam aber sicher common sense wird.
00:27:17: dass man als Kern seiner Investmentreise dieses langfristige, breitgestreute Weltkortfolio braucht.
00:27:21: Das macht uns Freude.
00:27:24: Ich bin total glücklich, dass Sie das sagen und auch beobachten.
00:27:29: Denn es ist tatsächlich so, dass das Interesse steigt daran.
00:27:33: Das sieht man übrigens auch mittlerweile an Zahlen ganz gut.
00:27:36: Und das finde ich extrem wertvoll und extrem wichtig.
00:27:41: Aber es ist ein Verteilung, aber es ist eben auch eine Verteilungsfrage.
00:27:46: aufhören, drop hinzuweisen, weil das ist ja etwas, was trotz des staatlich organisierten Umfelds passiert.
00:27:54: Es passiert nicht aufgrund des staatlich organisierten Umfelds gab.
00:27:58: Und wenn wir das ernst meinen mit der Solidar- und Sozialstaatsgemeinschaft, dann ist es schon auch eine Frage, wie transportiert man dieses, na ja, vielleicht nicht mehr ganz so Elitenwissen, ist vermeidert sicher, aber wie macht man es allen zugänglich?
00:28:10: Und das hat natürlich immer Mit Bildung zu tun, klar, da kann man immer etwas tun.
00:28:14: Bildung ist mal der beste Anlegerschutz.
00:28:17: Bildung ermöglicht nun mal die Wahrnehmung von Chancen.
00:28:20: Naja, und dann geht es natürlich um den steuerlichen Rahmen, den das alles hat und wie die Leute motiviert sind.
00:28:26: Insbesondere, dass die Eltern motiviert sind, für ihre Kinder zu starten.
00:28:31: Und da ist viel zu tun, sowohl in Deutschland, wie ihr Nöste weiß.
00:28:37: Absolut, aber wir hören nicht auf damit, Herr Boschahn, das immer wieder rauszutransportieren.
00:28:42: Ich bin auch ab und an in Schulklassen und das ist zum Teil erschreckend.
00:28:46: Wie wenig die Schüler und Schülerinnen etwas über die Wirtschaft beigebracht bekommen in diesen Anständen.
00:28:55: Aber wenn wir auch aufgeben, dann macht es sich besser.
00:29:01: Es gibt so viel Licht, so viel Schatten.
00:29:05: Klar, ich kenne die Statistiken auch und berechnen natürlich auch immer zusammen, wenn ich meinen Pressespiegel lese und dann lese ich eben, äh, vierzig Prozent Streben, weil, da ist Österreich Deutschland sehr gleich, äh, sehr ähnlich übrigens, vierzig Prozent der maturanten, abiturierenden Streben, also in den öffentlichen Dienst, ja.
00:29:21: Äh, und äh, dann, das verlangt nicht in den Aspekt, das ist in Österreich etwas Ausgeträgter.
00:29:29: weil es da umfangreiche Frühphasen, Förderung hier gibt, da Unternehmerinnen und Unternehmer, bei denen wahrscheinlich vielfach kritisiert werden dafür ist wieder für den Satz, aber da ist schon was auf die schiefe Bahnen geraten, wenn ich junge Leute treffe und die wollen sogar unter ihnen bestätigt sein, die massen das.
00:29:47: Und dann kommt der erste Ruf nach der Förderung.
00:29:50: Da wäre mein dringender Rat immer erst mal das Geschäftsmodell zu überprüfen.
00:29:54: Und wenn das nicht ohne Förderung funktioniert, dann würde ich mir größer sagen.
00:29:58: Um etwas Spice to the Soup zu packen, ja.
00:30:06: Aber das nervt mich manchmal doch sehr.
00:30:10: Dann gibt es auch so tolle Sachen.
00:30:13: Die die Motivation und den Anspruch die Wurzbel sehr mit der junge Unternehmerinnen und Unternehmer heute auf ihre Geschäftsmodelle gründen, die übrigens auch die, die eher weniger nach Förderung fragen, ja.
00:30:26: Als wir mal im Markt angefangen haben, und ich setze sie im gleichen Alter, wie mich, ja.
00:30:30: Ja, danke.
00:30:32: Was haben wir denn?
00:30:33: Schauen Sie, wir wollten die nächste Microsoft finden.
00:30:36: Ja, wir wollten die die nächste Netzgebäude.
00:30:40: Auch, es ist noch auch so bar.
00:30:43: Wir wollten die zum Investoren finden.
00:30:45: und wenn ich heute mit den jungen Gründern spreche, die war ja die nächste Microsoft.
00:30:49: Ja,
00:30:49: ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja.
00:31:05: beim Approach Sprachqualifikation usw.
00:31:08: zu tun hat, also da gibt es viel Licht im Schall.
00:31:11: Was grundsätzlich immer hilft ist, ja, wirtschaftliche Basisbildung in den Schulen.
00:31:19: Die meiste Frage, die mich erreicht bei den Schülerinnen und Schülern ist ja gar nicht so sehr auf dem Investieren, sondern die sind ja noch viel verblümter.
00:31:26: Die fragen mich da direkt, Herr Boschern, wie werde ich denn reich?
00:31:32: Und dann, naja klar, weil Da sehen Sie jemanden phenotypisch der Art, wie Inlichkeit in Wohlverforscht wird und all den Zerrbildern, die Sie so transportiert kriegen durch die Medien.
00:31:42: Und dann denken Sie, Sie sind bei mir an der richtigen Adresse.
00:31:45: Und plus die Antwort, die dann kommt, ist gar nicht beosenlos gelöst.
00:31:49: Ich sage den jüngeren Schülern dann immer, Leute, ihr müsst eins mal grundsätzlich verstehen in eurem Leben.
00:31:55: Und jetzt schaut ihr mal hier in den Saal die Sessel, auf denen ihr sitzt, die Tische, an denen ihr schreibt, die Handys, die vor euch liegen.
00:32:03: der Bima der grad's Bild an die Wand wirft, all das hat mal jemand erfunden, gebaut, gehandelt, international vertrieden.
00:32:15: Und was ist der Kern?
00:32:17: Und da müsstet ihr mal in euch gehen, wo ihr euch mit eurem Leben seht, wollt ihr jetzt Hilfswissenschaft dafür machen, Hilfsdienstleister erbringen oder wollt ihr an diesen wertschöpfenden Kern?
00:32:29: All das, was euch gibt, hat bei jemandem gebaut, vertrieben, gehandelt.
00:32:33: Und bei denen müsste dabei sein, das ist der wirtschaftliche Kern einer Gesellschaft.
00:32:37: Alles andere sind nur Hilfsdienstleistungen der Beamtestatung.
00:32:40: Es ist jetzt bitte keine Kritik an die Beamten.
00:32:42: Wir brauchen sie.
00:32:43: Wir brauchen die Lehrer.
00:32:44: Wir brauchen die Polizisten.
00:32:45: Wir brauchen das Set-up damit, dass alles andere funktioniert.
00:32:47: Keine Frage.
00:32:49: Und auch der höchstdienstleistungsstaat.
00:32:51: Also ich sage das übrigens als dünn mobilter Feuerwurst, damit hier nicht gleich der nächste Schätzung losgeht.
00:32:57: Normales Hilfsdienstleistern, die die Bergeinsel nur mit ausgestattet und mit Betriebswürtteln, Wirtschaftsfrüfern und Rechtsanwälten produziert nichts, sie verhungert in törzester Zeit.
00:33:09: Und diese Gedanken muss man an die jungen Leute herantragen.
00:33:12: Wo ist der Herd in deiner Gesellschaft?
00:33:14: Worum geht's?
00:33:15: Und was ist alles?
00:33:16: nur Orbit, der drum rumkreist?
00:33:18: Und das ist oft sehr erhielt.
00:33:21: Und ich hoffe, beim einen oder anderen fruchtet das dann.
00:33:23: Ja, ich bin fest davon überzeugt, dass es bei dem ein oder anderen fruchtet.
00:33:27: Ich mache ähnliche Erfahrungen und das ist ganz interessant zu beobachten, wie man manchmal doch den Kroschenfallen hört bei dem ein oder anderen.
00:33:37: Und allein dafür lohnt es sich diese, ich lends jetzt mal nicht Finanzbildung, was wir machen, weil
00:33:43: wir müssen
00:33:44: darüber zu erzählen, was wir erfahren haben in unserer beruflichen Karriere und wie das mit den einzelnen Personen, den wir da vorsteht zu tun hat.
00:33:56: Ja, und es produziert, glaube ich auch, das wäre natürlich das wünschenswerteste dann die entsprechende gesellschaftliche Anerkennung darauf, worauf der Staat das Zusammenleben die Wohlfahrt fußt.
00:34:07: Und das ist natürlich in so hoch und höchst entwickelten Industrieländern, die so unfassbar reich sind und die so eine detaillierte und umfangreiche Umverteilung organisiert haben.
00:34:17: Da gerät das eben oft aus dem Blick, ja, das ist eben Das verstellt dann den Blick, wo der Wohlstand herkommt, ist uns sehr abhandengekommen, glaube ich gar.
00:34:26: Muss man immer wieder daran erinnern, muss man im Grunde bestehen, damit sich da nicht Gesamtgesellschaft durch ein Zerbel durchsetzt, dass viele alles vom Himmel und müssen nur verwaltet und verteilt werden.
00:34:36: Und man sucht dann seine persönliche Karriere und vorkommen auch nur noch in der Verteilung und in der Organisation.
00:34:43: Nee, nee, es braucht schon die, die nochmal finden, bauen, vertreiben, handeln.
00:34:49: Das ist der Kern und nichts anderes.
00:34:51: Das ist wunderbar.
00:34:52: Das wird von vielen erkannt.
00:34:55: Ich sende das manchmal die First World Problems, dass wir uns dann um die Dinge kümmern, die so nebenbei laufen und da viel Arbeit und Zeit investieren, aber die Basis irgendwie nicht mehr richtig verarbeiten.
00:35:06: Ja,
00:35:07: genau.
00:35:08: Aber wir sind jetzt am nächsten Gesellschaft, den Problem bis in der Hellerwecke.
00:35:10: Wir beide müssen uns das ja nicht erklären, ja.
00:35:12: Ja,
00:35:12: das ist wohl, ja,
00:35:13: um uns zu zahlen, den zwar noch weniger verstanden hat.
00:35:16: Deswegen hoffe
00:35:17: ich, das möglichst nicht zu hören, um das auch mit umzusetzen und sich bei uns einzuhaken.
00:35:24: Jetzt habe ich rausgehört, wir kommen zum Ende.
00:35:26: der Borschaden, die gewisse Optimismus haben sie, der begründet sich auch in der Prokresivität von vielen Menschen, jungen Menschen, die sie treffen.
00:35:38: Das ist schön, weil meine Fragen gehen auch immer ein bisschen dahin.
00:35:42: Was stimmt uns denn eigentlich optimistisch in dieser... Das sieht optimistisch raus.
00:35:49: Nein, unbedingt.
00:35:50: Und dass er das Schöne auch an Märkten dort, wo sie einigermaßen frei funktionieren.
00:35:55: Das ist die Adaptionsfähigkeit der Unternehmen.
00:35:58: Und jetzt muss ich ja doch noch die Werbeeinblendung auch für die österreichischen Evidenten machen.
00:36:02: Ich meine, schau's, durch welche Zeit wir hier auch gegangen sind.
00:36:06: Und wie anpassungsfähig sich die Geschäftsmodelle erstes erwiesen haben, wie anpassungsfähig die Unternehmen sind.
00:36:13: Und wie sie sich immer wieder auf neue Situationen einstellen, bei ATX Total Return im heuerigen Jahr plus dreißig Prozent gab mit einem Ja, festen Dasein in der Mitte Europas mit einer nachgewiesenen Dividenden-Historie.
00:36:29: Wir haben durchschnittliche Dividenden in den ATX von fünf Prozent.
00:36:34: Wir haben Exposure in der Wachstumsregion, die uns in Europa noch verblieben ist.
00:36:38: Vergesst nicht, dass Zentral- und Osteuropa die Wachstumsraten waren und werden immer sein doppelt so wie in traditionellen Westeuropa.
00:36:45: Und deswegen österechnisch übersehen als Zentralbestarter eines jeden europäischen Portfolios.
00:36:52: Vollkommen richtig und unterstütze ich sofort, insbesondere natürlich auch noch aus der traditionell historisch gewachsenen Nähe zu Europa.
00:36:59: Darf man auch nicht vergessen und ist von ihm vollkommen zu Recht genannt worden.
00:37:05: Und ganz klar muss man sagen, darf man so sagen, finde ich wichtig.
00:37:11: Gut.
00:37:12: Dann sind wir bei etwas über dreißig Minuten.
00:37:16: Die Zeit verging rasisch schnell.
00:37:18: Vielen, vielen Dank.
00:37:19: Spaß gemacht.
00:37:20: Mir hat es auch Spaß gemacht.
00:37:22: Vielleicht schaffen wir es den nächsten Nähnab nochmal zusammenzukommen.
00:37:25: Ich habe den Eindruck, dass wir über viele Themen noch ausführlich ersprechen können, als es in der Kürze der Zeit jetzt möglich war.
00:37:31: Ich würde mich freuen, wenn wir wieder zusammenkommen und danke Ihnen vor allen Dingen erst mal für Ihre Zeit heute.
00:37:36: Das machen wir gerne.
00:37:37: Alles Gute.
00:37:38: Herzlichen Dank.
00:37:39: Bis dahin.
00:37:39: Tschüss.
00:37:43: Eine Produktion
00:37:44: von Vorprofessionell.
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