#35 Joachim Nareike sucht das Gespräch mit Roland Kölsch

Shownotes

Roland Kölsch leitet das FNG-Siegel – den Standard, an dem sich Banken, Versicherer und Fondsanbieter orientieren. In der neuen Podcast-Folge von "Joachim Nareike sucht das Gespräch" spricht er über Vertrauen, Transparenz und die Frage, warum Nachhaltigkeit gerade an Zugkraft verliert. Jetzt reinhören!

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00:00:02: Willkommen zum Vorprofessionell-Podcast.

00:00:05: Joachim Naray gesucht das Gespräch.

00:00:09: Offen, direkt und immer nah dran.

00:00:13: Heute freue ich mich ganz besonders auf meinen Gast, der sich wie kaum ein anderer für glaubwürdige Nachhaltigkeit im Finanzwesen einsetzt.

00:00:20: Mit dem FNG-Siegel hat er einen Standard mitgeprägt, an dem sich Banken, Versicherungen und Voranbieter orientieren.

00:00:28: Und doch gibt es auch kritische Stimmen.

00:00:30: Wie relevant ist so ein Visigl wirklich?

00:00:32: Welche Wirkung hat es am Markt?

00:00:34: Wie streng ist er eigentlich, wenn es um seinen eigenen Investments geht?

00:00:38: Genau darüber spreche ich heute mit Roland Kölsch.

00:00:40: Mein Name ist Joachim Lareike und ich suche heute das Gespräch mit Roland Kölsch.

00:00:44: Herzlich willkommen über Roland.

00:00:45: Hi Joe.

00:00:46: Schön, dass heute ihr seid.

00:00:47: Ich freue mich auf unser Gespräch, weil glaube... mitzubekommen, dass das Thema Nachhaltigkeit so ein bisschen in den Hintergrund gerückt ist.

00:00:58: Hat natürlich die Gründe, dass andere Themen augenscheinlich etwas gehaltvoller und gewaltiger in den Markt gekommen sind.

00:01:06: Bevor wir in dieses Thema genau einsteigen, Roland, vielleicht lässt du uns und unsere Hörer nochmal kurz ein bisschen an deinem Werdegang teilhaben.

00:01:15: Was hat dich zu einem Nachhaltigkeitsexperten gemirkt?

00:01:21: Ich will jetzt nicht die Saules-Paudes-Geschichte jetzt abgetroschen bringen, aber ich bin ein normaler Banker, Ausbildung gemacht, Deutsche Bank nach dem Abbey.

00:01:27: Ich wollte dann ein bisschen mehr machen und da gab es zum Glück damals, das kennen heute glaube ich kaum noch welche, eine Möglichkeit, Beruf und... Die Praxis und Theorie zu verbinden.

00:01:38: Hochschule für Bankwirtschaft hatte die Frankfurt School sehr prominent, wo du dann im Einfall bei der Deutschen Bank bleiben kannst, wo du zum Portfoli-Manager ausgebildet, rauf und runter das ganze Geschäfts- und Performance-Messung, Estet Location, Rentenmanagement, Aktien.

00:01:51: Hab dann so als Junior angefangen und dann parallel mal Diplom bei der HFW gemacht und bin dann... Ja, vor die Wand gelaufen mit siebenundzwanzig.

00:01:59: Eigentlich durchstattender Highfire und dann ging gar nichts mehr.

00:02:02: Und dann besinnst du dich zwangsläufig.

00:02:04: Andere Weise, Leute, machen das so.

00:02:06: Musst du vor die Wand laufen und dann überlegst du, gehst du auf Kapas Weingut.

00:02:11: Ich komme von dem Weingut.

00:02:12: Merkst aber dann, du bist nicht umsonst Banker geworden.

00:02:14: Du hast halt dann doch eher zwei linke Hände und eher was in Köpfchen als in der Hand.

00:02:18: Und diese Kompetenz wollte ich nutzen.

00:02:20: Aber ein Grund vor die Wand laufen war auch, ich haderte damals echt mit der Art und Weise.

00:02:25: wie geschäft gemacht worden ist, ja, das war auch die Sache mit den Kämmerern von gewissen Kommunen, die verarscht worden sind, sagt man kann ja ganz offen darüber reden und wenn du da auch das mit kriegst als junger Mensch, ja, kollidiert irgendwas somit am Wertesystem.

00:02:37: Und da habe ich gedacht, okay, wie kannst du das, was du kannst denn irgendwo?

00:02:40: positiver nutzen.

00:02:42: Zum Guten für natürlichen jungen Jahren ist man da schwarz-weiß idealistischer.

00:02:46: Und das war die Zeit.

00:02:47: Neun neunzig wurde der Deutschlands Sustainability Index.

00:02:50: Also um jetzt mal vielleicht ein Zeitmeinstein zu setzen wird, fand ich interessant.

00:02:53: Weil dieses, du bist Junior Control Manager, dann hast du dann eine Broke anrufe morgens.

00:02:58: Da wird fast jeden Tag eine Saudos Dorf getrieben.

00:03:00: Es ist sehr erratisch das Geschäft.

00:03:02: Die Märkte sind bei Large Caps, bei der DGF war das oder Alt DGF war das dann D am geworden eigentlich schon sehr effizient gewesen.

00:03:11: da hatte ich mir mehr versprochen.

00:03:12: Und das hat mir alles im Kern gepasst.

00:03:13: und an Nachhaltigkeit extra finanzielle Dinge, das steht nicht in der Bilanz, da kannst du vielleicht mehr Wert schaffen.

00:03:20: Das hat mich passioniert.

00:03:21: und nach einer Auszeit auf dem elterlichen Weingut, wo einer feststellt, ne Hecherlinger ist nix für dich, bin ich halt neu geschnartet mit meinem normalen Finanzrüstzeug.

00:03:31: Damals gab es Dex ja noch in Brüssel, das war einer der wirklichen Pioniere, die nachhaltige Geldanlagen schon länger machten und die suchten ein Portfoliomanager.

00:03:39: Und so bin ich in Brüssel.

00:03:41: Ich habe viel gelernt mit heute, sagt man, ESG-Analysten, also Leute, Umwelttechniker, Leute von NGOs, Leute aus dem Sozialbereich.

00:03:50: Also was heute eher normal ist auch, war damals exotisch.

00:03:54: Und habe dann als Portfolio-Manager ein Mandateportreut, Teamleiter geworden, Co-Chef von dem fünfzehnköpfigen Team, Jardemandate gehabt.

00:04:03: Das hat richtig Spaß gemacht.

00:04:04: Und dann, in die Schweiz gewechselt fünf Jahre später, wollte ich mal die Sales-Seite kennenlernen, Produktspezialist, die LGT, suchte jemand, um das Thema aufzubauen.

00:04:13: Das ist mittlerweile ganz gut gelungen.

00:04:14: Die standen im Rücken zur Wand damals.

00:04:16: Das war im Jahr zwei Jahrzehnte.

00:04:18: Da wissen wir auch, welcher ehemaliges CEO in den Medien war.

00:04:20: Sie mussten sich halt auch ändern.

00:04:22: Die wollten sich dann auch ändern.

00:04:24: Das hat ganz gut geklappt.

00:04:25: Bin dann sogar mal CIO gewesen, hört sich jetzt ganz groß an, bei der Alternative Bank Schweiz, also so Umweltbank GLS in Kleine, dann noch Schweizerisch.

00:04:33: Das ist eine grenzwertige Erfahrung, so das Schweizerische.

00:04:36: und dann noch eine Bank, die sehr, sehr etisch tickt.

00:04:40: Ich will den Rahmen jetzt nicht sprengen.

00:04:41: Gibt es das in der Schweiz?

00:04:42: Gibt es das?

00:04:42: Es gibt es interessanterweise in Olten.

00:04:45: Also wenn man so will UBS und ABS, wir machen alles anders.

00:04:49: Die hatten dann sogar einen Preisbuch.

00:04:50: weil die haben Negativzins reingeführt, als die SNB runterging und haben sogar einen Preis bekommen, weil sie mehr Kundschaft bekommen haben.

00:04:56: Das ist eine super treue Kundschaft.

00:04:58: Aber wenn du da gelandet bist als Überzeugungstäter und die Welt total sozial nachhaltig.

00:05:04: Grün gestalten willst, dann ist das echt eine Bank, aber halt sehr, sehr klein und natürlich mit.

00:05:08: zu wissen, was schlecht läuft ist eine Sache, aber zu wissen, wie es besser läuft.

00:05:11: Und wenn es jeder anders denkt, das ist dann schon auch schwierig in der Umsetzung.

00:05:15: Aber das ist so ein bisschen, du fragst nach dem Werdegang, zweitausendfünf durchgestartet mit nachhaltigen Geldanlagen, Background, normales, normaler Finance-Hintergrund und dann die Portfolio-Management-Seite, bisschen Produkt-Spezialist, CEO, ein paar Leuten, kein großes Volumen.

00:05:33: Und dann... dann wollte ich eigentlich nicht mehr vor die Wand laufen, freiwillig aussteigen.

00:05:37: Dann wollte ich zurück auf Weingut mit meiner damaligen quasi Frau aus Paris.

00:05:43: Ich habe unterschätzt, dass Paris doch sehr attraktiv ist.

00:05:45: Meine Frau wollte unbedingt in Paris bleiben.

00:05:47: Dann bin ich zu ihr nach Paris und da muss ein Job her.

00:05:50: Und da hatte das FNG schon mit vielen Stakeholders überlegt, wie schaffen wir Orientierung für nachhaltige Anlagen.

00:05:57: Da darf es noch keine Haaleck und die ganzen Regulatorik-Dinge, die wir jetzt haben.

00:06:03: Das fing so an.

00:06:04: Das war eine große Forderung, damit ein Siegel am Markt zu sein.

00:06:10: Das hat man je kreiert.

00:06:10: Das hat man auf den Markt gebracht.

00:06:12: Das lief dem ersten Jahr überhaupt nicht gut.

00:06:14: Und die suchten jemanden, der das Thema voranbringt.

00:06:17: Und das macht Paris.

00:06:19: Hier sind die Lebenshalterskosten her.

00:06:20: Ich brauche ein bisschen mehr Geld.

00:06:21: Ich habe einen Job bekommen, in dem ich bei der Tochter vom FNG lande.

00:06:27: Das waren zwanzig, dreißig Frons.

00:06:29: Super, du machst dir ein schönes Leben in Paris, machst dir vier Stunden und ein bisschen Siedlarbeit.

00:06:32: Das ist recht völlig, so viel ist das nicht.

00:06:34: Kleines Gehalt und dann entdeckste Paris.

00:06:37: Sondern dann kam die Dynamik durch den Markt, durch die Regulatorik sicherlich.

00:06:41: Und das bin ja nicht nur ich, das ist ja ein ganzes Team dahinter.

00:06:43: Wir haben mit der Uni Hamburg da Glück, dass wir jemand haben, der das Thema mag, professionell begleitet mit Timo Busch.

00:06:49: Haben uns da Leute aufgebaut, die das ganze Research und die ganzen Prüferbeiten machen.

00:06:53: Und dann kam die SNN-Jagge merkt, das ist nicht nur ein Label, da kriegen wir eine Art与 Diligence, da kriegen wir Hinweise, wie es euch besser geht.

00:07:01: Haben wir ein bisschen Piaf-Grupp-Vergleiche, haben natürlich auch gewisse Sales-Vorteile, ja, weil bei dem ganzen... wo es dem mittlerweile gibt und dann ist das halt jährlich sechzig-siebzig Prozent gewachsen.

00:07:10: und dann konnte ich nicht mehr um zwei in Stift fahren lassen und ins Musiklochsee und wo auch immer in Paris durch den Ruffer wandern, wo ich es noch nie war.

00:07:19: Ja, und dann ist man wieder in seinen Böcker-Hollig.

00:07:21: Wenn man flapst sich, sagen wir mal, hat Hamsterrad, aber aus einer anderen Sichtweise.

00:07:26: Wahlung ist jetzt vielleicht nicht ausgelöst, um wohnzubringen.

00:07:28: Diese Kombination, da ist jemand... Mit dem kann man mit Leptokortose sprechen, um ein Einfachwort fallen zu lassen für die Portfoliomanager, also der weiß wie SM Management läuft, wie Portfolios konstruiert werden.

00:07:39: Auf was es ankommt, der kann noch ein Performance-Analyse machen.

00:07:42: Der hat aber auch ein gewisses ESG-No-How.

00:07:45: Ich setze nicht Karikatur häufig und färbsige Sprache hilft.

00:07:48: Da ist kein grüner Spinner oder ideologisch idealistischer.

00:07:51: Angehaut sicherlich ja, aber wer das vorantreibt und erkennt halt beide Seiten.

00:07:56: Und das, glaube ich, macht auch, um es da um Punkt zu bringen, glaube ich, heutzutage.

00:08:01: einen gewissen Erfolg aus, wenn man das finanzielle mit dem Nachhaltigen kombiniert und nicht nur die reine Finanzwelt oder die reine Nachhaltigkeitwelt sieht.

00:08:09: Das hat sich, glaube ich, ganz schön in der Art und Weise, wie das Siegel sich entwickelt hat und auch nicht natürlich gegen den Gegenwind gefeit ist, glaube ich, ganz gut durchgesetzt und macht jetzt seit acht Jahren immer noch riesig Spaß und ist eine tolle Bereicherung, weil junge Leute, Theorie Praxisbrücke, das, was ich bei der HFB gelernt habe, man umsetzen kann, man mit ganz vielen verschiedenen Leuten redet, man auch in einer anderen Art und Weise an... Erkennung kommt, nicht nur Alpha, geht um qualitative Themen.

00:08:35: Aber der Workload und die Vierige in den Augen durch den ganzen Regulatorikram, unter dem wir auch teilweise leiden, der macht es nicht leicht und führt dazu, dass wir deswegen jetzt hier sitzen und über andere Dinge nachdenken.

00:08:48: Es geht ja, wenn ich das richtig verstehe, ein bisschen darum ein Standard zu setzen.

00:08:52: Und zwar, du schilderst es gerade, glaube ich, ganz eindrücklich, dass die Theorie und die Praxis zusammengebracht werden soll und Ob für den Verbraucher im Endeffekt so eine Art, wie soll ich das sagen, Klarheit geschaffen werden soll?

00:09:07: Ist das ja, glaube ich, kompliziert das

00:09:09: Fach,

00:09:10: die ganze Geschichte?

00:09:11: Weil es gibt ja nicht nur das FNG-Siegel, sondern es gibt ja noch einige andere.

00:09:15: Manche sind auch regional, ich denke da in Österreich, die haben besonderes...

00:09:18: Unmennzeichen.

00:09:19: Unmennzeichen, genau.

00:09:21: Die Frage ist, wenn ich Klarheit für den Endkunden mitkriegen möchte, muss ich ja quasi auch dabei anfangen zu verstehen, was die Klarheit für den Endkunden eigentlich bedeutet.

00:09:35: Und da, glaube ich, kriegen wir ja als auch Konsumenten immer wieder so ein bisschen Fragezeichen, selbst im Supermarkt, wenn wir uns unterschiedliche Siegel- und Qualitätsmerkmale anschauen.

00:09:47: Das bedeutet, und das ist eigentlich meine Frage, helfen diese Siegel tatsächlich Klarheit für den Endkunden zu bringen oder verwirren sie ihn am Ende?

00:09:57: Tatsächlich doch ein bisschen mehr.

00:09:58: Ehrliche Antwort wäre schön.

00:09:59: Also, wenn du von Plural Redes, ist es im Endeffekt zum Teil verwirrend, weil es eben viel gibt.

00:10:06: Hinzu kommt, ich versuche mal die Kaskade aufzumachen.

00:10:09: Ich meine, wir haben beide natürlich den traditionellen finanziellen Background.

00:10:14: Wir wissen, dass manche Privatanlegende kaum zwischen Aktien und Anleihen unterscheiden können, dass wir mehr Zeit in den Kauf eines neues Flachbildschirms, der zweitausend Euro kostet, investieren als in der Anlage ihrer zehn oder hunderttausend Euro.

00:10:25: Das sind dann diese Femminchelinitrisen, also diese aufgeklärtet Gebildeteil des Inleutsches.

00:10:30: Phänomen ist ja bei Privatanlegenden Ein Phänomen, mit dem wir umgelösen.

00:10:35: Dann kommen so nachhaltige Geldanlagen, wo erst mal viele Bilder in den Köpfen aufgehen.

00:10:39: Und um es nicht zufachtig werden zu lassen, du hast halt verschiedene Gründe, wie so Leute nachhaltig anlegen.

00:10:46: Also drei Motivatoren, die kann ich relativ einfach beschreiben.

00:10:49: Viele Leute, die normal von der Finanzseite kommen, und so haben übrigens viele.

00:10:53: Ich hatte eben Dexia genannt, heute Kantriam, ob das Semis, Pikdee, Sarasins, Viscanto, früher gab es vielleicht zwei Handvoll.

00:11:00: Assetmanager.

00:11:01: Die haben fast alle aus Rendite-Risiko-Gründen.

00:11:04: Das sind versteckte Informationen.

00:11:05: Der Markt ist nicht so effizient.

00:11:07: Das sind Risiken, die wir jetzt kennen.

00:11:08: Das bestreitet, denke ich, niemand mehr.

00:11:10: Das gerade aus der Nachhaltigkeit viele Risiken kommen.

00:11:12: WEF Report zeigt es.

00:11:14: Also hinter wo es werden immer so die Risiken aufgeschlüsselt.

00:11:17: Das heißt, es ist eine Risikomanagement und die kannst du die Chancen arbeiten.

00:11:20: Und wenn du aus dem Rhein-ALF-Ansatz, ich will Rendite-Risiko machen, optimiert sein.

00:11:25: Dann hast du einen gewissen Anspruch, dass du Unternehmen identifizierst, die besser sind als andere, die auf die Herausforderungen besser ausgerichtet sind, weil das anderes Risiko eine fossile... Gehen in lange Zeit den Bach runter, es gibt andere Themen, die vernachlässigt sind, Biodiversität kommt, Waffen liefen lange nicht, also Friedensdämter auf eine andere Art und Weise.

00:11:44: Aber vor allen Dingen die Renewables, die effizienter sind, die Lafarge, Holz im Zementhersteller, die viel Strom und Wasser sparen bei den Kostenfaktoren, dann hast du Alpha.

00:11:52: So, was heißt, du machst das aus reiner Portfoliooptimierung, rentiert die Riesebrüstepunkten.

00:11:56: Es gibt andere Leute, die haben einfach Das Bedürfnis, die wollen nicht an was auch immer Unerwünsches Geld verdienen.

00:12:03: Also kann man jetzt ethisch moralisch, oft religiös begründet.

00:12:06: Ich will einfach nicht mit rein Metall Geld verdienen.

00:12:09: Das ist notwendig, wunderbar, aber ich will nicht an auch Geld verdienen, weil die Aktie durch die Decke geht, will ich nicht.

00:12:14: Wissentlich, da bewirke ich vielleicht gar nichts mit.

00:12:16: Also dieser Feelgood Factor, One Claw Feelgood Factor spielt eine Rolle.

00:12:19: Und das ist meistens Ausschlusskriterien.

00:12:21: Und dann gibt es, das ist aber relativ neu, es gibt Leute, die wollen halt, dass ihr Geld irgendwas bewirkt.

00:12:26: Ja, nicht, ich mache eine Spende und da werden Schulen gebaut in Afrika oder so, da werden Brunnen gebohrt, sauberes Wasser, Säuglingssterblichkeit sinkt.

00:12:33: Nein, sondern auch Henkel wird sich transformieren.

00:12:37: können, tun sie ja auch, ja, Klebstoffe mit weniger Umweltbelastung in Stoffen, viel weniger Energie, also die ganze Transformation, ich will etwas bewirken.

00:12:45: Nicht nur Microfinance oder diese klassischen dann vielleicht Wendlerphilanthropien, sondern das hast du auch bei großen Unternehmen.

00:12:50: Gerade da musst du einschreien gehen.

00:12:52: Also entweder rentete Risiko oder Wohlfühlfaktor oder ich will was bewirken.

00:12:57: So.

00:12:58: Und das ist schon mal... Verschiedene Motivatoren ein Grund, wieso auch verschiedene Antworten immer abgibt und jemand, der sich kaum auskommt und Gotteswillen im Lebensmittelmarkt, vom WWF in der Schweiz, in der Schweiz gelebt, gab es dann Leaflet, wo dann ganz viele verschiedene Lebensmittellabels aufgeführt sind und überwertet wurden.

00:13:16: Das ist ein Label für Labels, das ist dann so ja und ein Peak.

00:13:20: Also ja, ein Ersatzverwirrung, aber ja.

00:13:23: Wenn du versuchst das Thema was, ich finde es eher komplex als kompliziert.

00:13:27: Es sind halt verschiedene Stellschrom, die kann man alle für sich verstehen.

00:13:30: Und dann muss man aber Interessenkonflikte und verschiedene Trade-offs abwägen.

00:13:34: Wenn du aber dich mit dem Thema auseinandersetzt, hast du eigentlich nur zwei Wahl.

00:13:39: Du recherchierst selber als Tante Ilse Onkel Otto.

00:13:44: Und suchst dir die Details raus, in Prospekten, in Plattformen, im Internet, was in Positiv-Negativ-Kriterien kostet viel Zeit, kannst du damit umgehen.

00:13:52: Brauchst du keine Siegel und nicht den ganzen Kram, Scores, Vatix.

00:13:56: Oder du näherst dich dem Thema an, findest das gut, hast keine ganz dezidierte Vorstellung, ja du willst.

00:14:02: die Welt weniger schlecht machen.

00:14:03: oder du willst nach deinen Interessen irgendwas Nachhaltiges haben.

00:14:06: Und wenn du dann die verschiedenen Werkzeuge, die es ja gibt, nachhaltige Gelderlagen zu machen.

00:14:11: Also Ausschlusskriterien, weil du irgendwas nicht willst.

00:14:14: Negativkriterien.

00:14:15: Positivkriterien, weil du etwas möchtest.

00:14:18: Wasser, Bildung, Inklusion, Diversity, Artenschutz, die verschiedensten Dinge.

00:14:25: Oder du willst aktiv, dass mit deinem Geld etwas bewirkt wird, der Finder wird gehoben, du drängst RWE darauf schneller auszusteigen, weil es hier einen Bedarf gibt, du stellst mehr Geld dann auch zur Verfügung, musst dir incentivieren.

00:14:38: Und diese ganzen Werkzeuge, die man in den Forms wiederfindet, die glaube ich sind durch ein Siegel viel einfacher greifbar.

00:14:46: Weil ein Siegel es schafft, diesen ganzen Wus, die haben fünfzehntausend Fonds mittlerweile nach Artikel acht und neun, was fälschischerweise so ein bisschen als, dann sind das Nachhaltigkeitsfonds Artikel acht und neun, heute weiß man, Artikel acht heißt nicht viel, es gibt jetzt Fondsgesellschaften, die sagen, das ist ein expliziter Nachhaltigkeitsfonds und das ist der berücksichtige Kriterien, deswegen ist Artikel acht, aber wir merken den nicht als nachhaltiger.

00:15:06: Und diese aber dann letzten Endes, fünfzehntausend Fonds, die trotzdem dieses Sammelbecken dann fallen, weil die meisten sind Artikel acht, die hast du ja... Eigentlich gar nicht mehr im Griff, wenn du dir irgendwie selbst bewertest.

00:15:16: Also von der, glaube ich, helfen Siegel enorm, um diesen Riesenwurst zu reduzieren und um die einen Korb vorgefiltert da.

00:15:24: Wenn du, und das ist einfach mit den Kriterien, zum Beispiel von der FNG-Siegel oder anderen, Paratpoms und sagt, ah, ja, die schauen sich an, wie wird denn analysiert?

00:15:33: Wie werden die Aktien gefiltert?

00:15:35: Wird da Engagement gemacht?

00:15:36: Haben die vielleicht ein Unternehmengeskomitee, damit der Flaps sich gesagt, Portfoli-Manager nicht einfach umzocken kann, wie er will, weil er gerade nur aus Finanzgründen die Aktien gut findet, weil andere... eine neue spielen.

00:15:44: Und dann, glaube ich, ist es eine enorme Hilfe, wenn Leute nicht so fit sind oder so viel Zeit investieren wollen, da zu recherchieren.

00:15:52: Die andere Frage ist, die Masse der Privatanlegenden seit zwei, drei Jahren interessiert sich halt nicht mehr sehr stark dafür.

00:15:59: Interessiert haben sie sich immer, aber gekauft haben auch wenig.

00:16:01: Also das FNG-Siegel konkret ist eigentlich sehr stark genutzt von Intermediären, von kleineren Instis, von Fonds-Elektoren, weil bevor die ihren Fragebogen schicken, bevor die das Ganze auswerten.

00:16:13: Ist das natürlich auch noch mal eine Arbeit, die wir den abnehmen, wo sie auch schon mal einen Filter haben?

00:16:17: Das ist selten exklusiv, weil die haben mittlerweile alle vierte ESG-Leute oder drei Viertelfitte.

00:16:22: Die haben dann schon spezielle Anforderungen, also kommt vielleicht zusätzliche Fragen gebogen.

00:16:26: Also ne, so ne, doch etwas ja in Antwort.

00:16:29: Also lass uns zusammenfassen.

00:16:31: Ich glaube, die Notwendigkeit eines unabhängigen Siegels, eines unabhängigen Labels, Scorings, wie auch immer das dann heißt, ist... gegeben.

00:16:43: Sie nimmt Leuten Arbeit ab und vereinfacht im Grunde Geldanlage.

00:16:49: Wenn ich gewisse Kriterien erfüllt haben möchte bei meiner Geldanlage, das ist das alles Entscheidende.

00:16:54: Jetzt lass uns das FNG Siegel kurz beschreiben.

00:16:58: Welche Abstufungen gibt es da?

00:17:01: Gibt es gut, schlecht, Mitte?

00:17:03: Gibt es eine Eins, eine Schulnote eins, der Schulnote sechs.

00:17:07: Kannst du kurz sagen, ihr analysiert einen Fonds, einen Fonds-Team, ein Portfolio-Management.

00:17:12: Ihr macht auch Interviews, glaube ich, mit den Leuten, aber erst mal ein Fragebogen.

00:17:17: Und wenn das, was dann rauskommt, ist es eins, zwei, drei, vier, fünf, sechs oder was ist es, was rauskommt?

00:17:22: Ganz einfach.

00:17:24: Du hast, wenn du eine Mindesthöhe übersprungen hast, hast du das Siegel.

00:17:28: Siegel sind imaginär.

00:17:28: Habe ich demitar?

00:17:29: Ja, nein.

00:17:30: Da stoppen wir aber nicht.

00:17:32: Kleine Exkurs.

00:17:33: Wir hatten Sorge.

00:17:35: Wenn du das so machst, dann gehen vielleicht die dunkelgrünen Banden hin und machen ihr Siegel.

00:17:41: Dann hast du diesen Wust und dem Subonar funktioniert das vielleicht Haltwegs, aber das ging nicht.

00:17:48: Erst mal ein Siegel, das du erst bekommst, wenn du eine Mindesttür dachst, sonst du das FNG-Siegel.

00:17:53: Und wenn du dann mehr machst, und da kommen wir klar nicht zu, kannst du ein, zwei oder drei Sterne bekommen, wie in einer Stufenmodelle.

00:18:00: Also die Pflicht, das ist... Ein Mindestkatalog an Anforderungen, qualifiziert dich für das FNG-Siegel, und wenn du dann die Kühe, drei Flickflags, fünf Porzellbäume und fünf Saldie mehr machst, dann kriegste ein, zwei, drei Sterne.

00:18:13: Heißt, das war früher in der Schule, gab von uns so so Mickey-Maus-Stempel und so, du hast schon mehr gemacht und du hast an sich schon das Siedel.

00:18:20: Es ist, das muss man verstehen, der, der kein Siegel hat, ist kein schlechter Fonds.

00:18:23: Wir wissen es nicht, der hat sich nicht beworben.

00:18:25: Man bewirbt sich dafür, man bewirbt sich, damit man ein Assessiert wird.

00:18:27: Gibt doch Durchfall.

00:18:28: Du kriegst auch Ärger.

00:18:29: dann natürlich, weil du zahlst Geld, aber... Du hast gewisse Dinge, die du da nicht erfüllst, dann füllst du durch.

00:18:34: Auch wenn das vielleicht an sich gut davon ist.

00:18:35: Aber du erfüllst die Kriterien nicht.

00:18:37: Da kommen wir wieder zurück.

00:18:38: Natürlich haben wir Kriterien und müssen euch einfach schauen.

00:18:40: Interessant

00:18:40: der Fall.

00:18:40: Das heißt, eine Vorgesellschaft beauftragt euch, sich das Produkt, was sie gerne geprüft haben wollen, näher anzuschauen.

00:18:47: Dafür wird eine Gebühr bezahlt, wird Arbeit gemacht, wird eine Gebühr bezahlt, okay.

00:18:52: Und dann kommt raus, tut uns leid,

00:18:54: liebe Vorgesellschaft.

00:18:55: Dein Produkt

00:18:56: XY

00:18:57: erfüllt unsere Kriterien nicht.

00:18:59: Wir können also kein... FNG-Siegel verleihen.

00:19:02: Korrekt?

00:19:02: Solche Fälle gibt

00:19:03: es genau.

00:19:04: Weil beispielsweise jemand sagt, wir haben Waffenausschluss.

00:19:09: So.

00:19:09: Und eine Hauptarbeit des ganzen Teams, deswegen kann man das nicht genug hervorheben, das ist ein ganzes Team dahinter, sich der Kölschler und seiner Fratze, die schauen sich an, wenn jemand Waffenausschluss hat.

00:19:20: In der Regel hast du eine ESG-Agentur.

00:19:22: So.

00:19:22: Und das ist so eine dezidierte kleinen Fusselarbeit.

00:19:25: Das willst du auch nicht unbedingt machen im Alltag, rauszufinden.

00:19:28: Was muss quasi angetickert sein?

00:19:29: Wir haben ganz verschiedene Rubriken.

00:19:30: Jeder hat andere Namings.

00:19:32: Ja, also bist du in Waffen involviert?

00:19:34: Ist das Militärikontrakting?

00:19:36: Bist du da in der Produktion von Waffen?

00:19:39: Wie ist die Wertschützelkette?

00:19:40: Jeder nennt das anders.

00:19:41: So, dann sind bei den einen, sind zivile Handfeuerwaffen nochmal ein separates Ding, was du halt haben musst.

00:19:47: Weil wenn du Waffen ausschließt, Dann willst du auf Waffen ausschließen, aber nicht die Polizistenwaffe haben.

00:19:53: Natürlich, dass das einen großen Sinn macht, aber ich finde das ein technisch.

00:19:57: Und dann findest du raus, okay, der Anbieter, der hat gar nicht einen richtigen waffenauschluss.

00:20:02: So, und wenn der dann nicht nachsteuern kann oder will, dann fällt der durch.

00:20:06: Zweig ist, wenn ich halt ein anderes Beispiel ist, Weil die ganzen Kontroversen, weil was ist ja schwierig?

00:20:10: Was ist denn auspoiterische Kinderarbeit?

00:20:12: Was ist denn wirklich ein Nachgewiesener Verstoß gegen Arbeitsrecht?

00:20:15: Ja, auch in den verschiedenen Ländern, dann nimmt man sich so die ILO, die International Labour Organization, die das einigermaßen so im Rahmenwerk gibt.

00:20:23: Aber auch da ist die Einstufung unterschiedlich so.

00:20:24: Und wenn jetzt jemand sagt, wir haben diese Kontroversen, die wir in der Regel auch ausgelagert an Agenturen, weil eine thousand six hundred Titel, wenn du jetzt ein MSCI-World nimmst.

00:20:34: develop markets dann brauchst du halt viele leute die solche unternehm screen ang ober richte medien screening vor teilweise sind um diese kontroversen einzuschätzen ist das was volkswagen macht wie auch immer schlimm.

00:20:45: die ausbordrige arbeit bei den üburen sind ja nicht nur kinder.

00:20:48: und dann machst du eine einstufung.

00:20:50: wenn jetzt aber jemand kommt der nur drei leute hat.

00:20:54: Kein kontroversen Monitoring und solche Dinge bezieht und an tausend sechshundert Titel abdeckt, das ist dann halt schon unglaubwürdig.

00:21:01: Wie willst du das denn neben anderen Arbeit machen?

00:21:02: Da sind dann Grüne wie so mehr durchfällig.

00:21:05: Und klar ist das dann blöd, weil Geld ist bezahlt.

00:21:08: Manche danken, aber klar, manche sind sauer, weil ja, ist halt dann schon Unterschied.

00:21:13: So und dadurch.

00:21:16: sind wir in einem gewissen Wachstum begrenzt, auch durch die Sterne, weil Label ja nein, in Frankreich hast du ein Label, ein Staatslabel, tausend zweihundert Fonds, da hast du einen ganz normalen ETF, die müssen ja nicht schlecht sein, aber in der Regel durch die, die, die Günstigkeit eines ETFs kannst du nicht die ganzen Nachhaltigkeitswerkzeugen nutzen, ja auch Engagement und Stimmfrechaufwirkung relativ schwierig.

00:21:35: So, und dann hast du aber einen dunkelgrünen Fond, der noch WSB macht, also die Mittelverwendung auch naheweisen kann, der das gleiche Label hat.

00:21:41: Und da ist dann schon irgendwie, klar, ganz viele, die gelabelt sind, aber wo ist da noch eine Differenzierung zwischen einem vielleicht ganz einfach gestrickten SIETF und einem WSB, einen dunkelgrünen Fond.

00:21:52: Also ja, da fallen Leute durch, weiß ich aber gut finde.

00:21:55: dass dann die durchfallen, sondern manche sagen, die kaufen sich das, der bezahlt das, der Demeterbauer zahlt, der Demetersystem genauso.

00:22:02: Also du bist ein erfahrener Mensch in der Branche, so läufst du, wie ganz froh, wenn wir vom Vertrieb bezahlt werden würden, dann müssten die SM-Manager antworten, weil sie da an deinen Vertrieb kommen wollen.

00:22:13: Ist halt auch gleich die Schwäche.

00:22:14: ein anderes Thema, weil das jetzt kein Vertriebsbrüller ist mit dem... Wie viel

00:22:18: Prozent fallen durch bei euch?

00:22:21: Es ist zwischen zwei und sieben jedes Jahr.

00:22:25: Also die Leute sind natürlich auch besser vorbereitet.

00:22:28: Und nur Produkte in die Siegelfindung, die ich auch so gelebet haben

00:22:32: möchte.

00:22:32: Wir hatten im Pieg, glaube ich, dreieinhalbfünfzig Bewerbergrobprodukte.

00:22:36: Und da wurden dreieinhalbzwanzig oder so der dreieinhalbzehntig ausgezeichnet.

00:22:40: Das sind dann zehn zwanzig Produkte durchgefahren.

00:22:42: Das waren dann ab zehn, das war aber Pieg, also so zwei bis sieben.

00:22:47: Ich glaube, eines der wichtigsten Siegel für uns Deutsche ist hier der TÜV.

00:22:50: Ob mein Auto jetzt ein TÜV bekommt oder nicht, das ist hier im Grunde vergleichbar, sage ich jetzt mal.

00:22:56: Es gibt ein Label TÜV, das heißt, dein Auto kann in den nächsten zwei Jahren noch fahren, rein technisch, so wie es jetzt hier steht.

00:23:03: Das bedeutet, ein Vord, der einen Nachhaltigkeitssiegel hat, von einem renommierten Anbieter, wie ihr das seid, dann kann man davon ausgehen, okay, das ist ein Vord, der die Kriterien erfüllt, die an das Siegel gestellt wurden.

00:23:15: dass die eine Seite der Medaille, die andere Seite der Medaille, das ist gerade gesagt, die letzten zwei, drei Jahre ist es ein bisschen in den Hintergrund gerückt, auch bei den Anlegern.

00:23:24: Wie wirkt sich das bei euch aus?

00:23:26: Ist das nur ein Gefühl, was wir haben, dass Nachhaltigkeit nicht mehr die erste Nachricht in den Tagesthemen ist?

00:23:32: Oder ist das auch etwas, was man beim Zertrieb merkt?

00:23:38: Also gefühlen realität gerade in der finanzfeld ich will jetzt nicht auf wurski und kanemann also die ist ja oft so gegenseitig bedingt.

00:23:47: also natürlich ist die wahrnehmung die wir alle haben das kann man ja auch.

00:23:51: auch sieht man ja in den medien was an dem kommt man sieht ja welchen themen in den headline sind wie oft was kommt wieder darüber berichtet wird die kontroversen.

00:23:59: Das hat sich natürlich gedreht.

00:24:01: Von der Euphorie, wir investieren nur noch unser Geld nachhaltig und da wird die Welt quasi durch den Finanzmarkt von selber heilen, ist ja Quatsch.

00:24:09: Einige haben es so vermarktet.

00:24:11: Und wenn du natürlich dann in dieser Euphorie Hype gestern Konferenz kam, der siebzehnte Gardnerslide, diese Art, wie sich Industrien und Aufmerksamkeiten vor allem entwickeln, wenn du natürlich bei diesem Hype bist, Wodurch auch profitiert haben, weil wenn ganz viele Fonds, und jetzt kommt ein Stich von Finder drüber reden, durch die Regulatorik bedingt.

00:24:30: Viele wollten ja, dass das Thema zu Mainstream wird.

00:24:33: Es gibt ja Versuche, lange vor.

00:24:34: der Regulatorik hat nicht so richtig funktioniert.

00:24:37: Viele Umfragen, die Leute sagen, wir wollen es machen, aber Anteil fünf bis sieben Prozent, das FND macht immer gute Markterhebungen und findet das raus.

00:24:45: Es war stark ein Institutema.

00:24:46: Und durch die Pflichtabfrage der MIFID, das ist kein Fach chinesisch.

00:24:50: ist es natürlich gut, weil es super präsent war, aber die Art und Weise ein anderes Thema ist halt einfach richtig schlecht gemacht worden von der EU, weil deren Kopfkehen noch nicht so funktioniert hat, wie der Rät funktioniert.

00:24:59: Und dadurch ist natürlich schon mal ein starker Rückschritt gewesen, mit dem ganzen Finanzmann in den Verpflichteten zu beraten.

00:25:04: und dass es viel zu verkauft sind, weil es vier Fachleute steigen da nicht durch, hat keiner Lusthaftungsrisiko, also kann man keinen Übel nehmen.

00:25:12: Gesellschaftskolligenzikulung, ja der Zeitgeist, natürlich durch Putins Überfall, natürlich durch die Energiekrise, natürlich durch die Ausschlüsse.

00:25:20: Interessanterweise hatten die Siegelausschlüsse, MSCI das mal getestet, für zwanzig, ein zwundzwanzig, auf ein, drei und fünf Jahre Rückwirk und Outperforms gebracht.

00:25:29: War nicht das Ziel, war halt schöner Nebeneffekt.

00:25:31: So viel zu den Thema scheiß.

00:25:32: Ausschlüsse bringt ja nix.

00:25:34: Jetzt ist, zwanzig, reinzwanzig, Warnmisesjahr, year to date, zwanzig, diesem Misesjahr, weil klar, wenn du Renewables hast, die runtergehen, wenn du Fossil in der Regel nicht hast, die hochgehen, Energiekrise, wenn du durch höheres Inflationsumfeld Zinsen wieder hochgehen, Kapitalkosten werden höher, werden solche Titel, gerade auch mit den Renewables, auch benachteiligt.

00:25:53: Plus natürlich, Waffenausschuss kostet enorm.

00:25:55: Ja, und das ist jetzt erst mal zu drei Jahre Fakt.

00:25:58: Und dann die Regulatorik, die es so komplex macht und das, ich will jetzt nicht nur Regulatorik-Bashing machen, natürlich hat es viel Gutes, aber das trägt viel stärker zur Verwirrung bei, als es gibt zwar so nationale Labels und du hast Ratings und das, die die macht so einen Versuch mit so einem Score, also du hast Möglichkeiten, aber an sich gibt es da nicht so viel, ja, aber dann kommen so Taxonomie und Quoten und verschiedene Interpretationen, wie nennt die EU Sustainable Westminster, was mit der Praxis die Vistato... gemacht worden ist ja nichts zu tun hatte.

00:26:29: Die Produkte wurden anders hergestellt, die Währentage ist noch anders hergestellt, auch ein Grund, wieso dieser Kanal zwischen Produkthersteller und Vertrieb nicht mehr so funktioniert, weil da machst du irgendeine Abfrage nach nachteiligen Nachhaltigkeitsindikatoren oder nach willst du Taxonomie, da musst du irgendwie Taxonomie, Oma hat Angst vor Steuern, bla bla bla, die ganzen Semantik, so.

00:26:47: Und wenn dann der orangene Spinner, sag ich jetzt, da hab ich nicht mal den News anreisen, wenn ihr das hört, kommt.

00:26:55: Und das macht, was er macht, also zurückdreht, wenn natürlich die Debatte auch in Europa verlagert wird, weil andere Bibliotheken wichtig ist.

00:27:02: Heißt ja nicht, dass das Thema weniger wichtig ist.

00:27:04: Du hast bei der Einladung von Gewalt gesprochen, die Gewalt, die wir für sich sehen mit Waffen.

00:27:09: Aber ich habe immer dieses Bild, was wir kennen von den Wellen, die Biodiversitätsgewalt, die diese Klimawandel oder Erderbärmusgewalt überlagert.

00:27:18: Das wird ja schlimmer.

00:27:19: Wir können ja, ich empfehle jeden, Don't Look Up, den Film, Leonardo DiCaprio.

00:27:24: Schauspielerin, wo man genau dieses Phänomene, diese Wahrnehmung, wie geht die Medien dann damit um?

00:27:30: Macht kein Spoiler-Alan.

00:27:32: Super Film, weil wir sehen genau das Gleiche, wie damit umgegangen wird, teilweise ins Lächeltisch gezogen, nicht ernst genommen, doch angezweifelt.

00:27:37: Aber das ist psychisch neurologisch bedingt.

00:27:39: Und deshalb, diese Wahrnehmung sind ja da.

00:27:43: Und wenn dann eine schlechte Performance hinzukommt, wenn dann durch die Verpflichtung der Abfrage der Nachhaltigkeit die meisten erst an das Thema rangeführt werden, Dann in das Thema reingehen, was bis dahin auch noch tendenziell nach manch einer Statistik in Outperforms, aber was man sagen kann, durch sogenannte Metastudien, also Studien, die ganz viele zusammenfassen, es hatte in der ganzen Historie kein Nachteil gegeben, ist ja auch eine langfristige, also mindestens mal fünf Jahre, ja zehn Jahre ist Anlage, du bist der Spezialist auch für sowas, da gab es keine Nachteile.

00:28:12: Und dann flapsig, jagst du die Leute da, eine Leute werden sensibilisiert, mögen das Thema und fangen jetzt an, nach drei, vier Jahren in ihr Portfolio zu schauen.

00:28:22: Man sieht, minus Treibkutzer, minus fünf Prozent, so ein Scheiß, haben wir das als nachhaltig vermarktet, was das auch noch ist.

00:28:30: Und Performance ist schlecht, Greenwashings Skandale, die von manchen, sag ich auch klar, destruktiven NGOs hochgejetzt wurden.

00:28:37: Nicht alle sind fachlich gerechtet, dass es echt Aufmerksamkeitsbegehren, die ihre Darungsberechtigung haben in der Art und Weise auch viel kaputt gemacht haben, weil das ist halt auch eine Wahrnehmung, macht natürlich.

00:28:50: Für den Vertrieb ist es komplex und weil noch nicht so viel Know-how, da ist kompliziert.

00:28:56: Kann man durchsteigen, aber es viel aufwandt.

00:28:58: Die Pflichtberatung ist sowieso viel aufwandt, deswegen steuerst du ja die Leute, dass sie auf Nein einkreuzen, dann kannst du trotzdem beraten.

00:29:03: Der Performance läuft aktuell nicht.

00:29:05: Du hast andere Dinge durch die Medien gespielt werden.

00:29:08: Natürlich gehört man das.

00:29:10: Und natürlich, wir haben jetzt auch Leute, die beim Siegel abspringen wegen Waffen.

00:29:14: Wir haben insgesamt Leute, die, und da bin ich auch selbstkritisch, sagen, naja, also, die massiven Influss nur wegen des Siegels, weil ja noch andere Gründe, ja.

00:29:23: Rindete Risiko haben wir auch eine Rolle spielen.

00:29:25: Ja, die kommen nicht.

00:29:26: Das Siegel war auch nie als Riesen-Sales-Nummer gedacht, weil sonst kommt, ja, den musste noch Siegel, dann geht mit der Kaffee trinken und der ist wichtig und so.

00:29:32: Dann hast du einen großen Pool.

00:29:34: Der TÜV-Verkleich ist gut und wir würden uns jetzt mit den Dollar Augen freuen.

00:29:38: Wir sind wie ein TÜV, aber der TÜV ist ja verpflichtend.

00:29:41: Und wir sind zum Glück nicht verpflichtend.

00:29:43: Also wir haben freiwillige Leute.

00:29:44: Wir wollen Leute nichts irgendwo octruieren und sagen hier im Müst, dann zwickt man den auf, dann haben die keinen Bock.

00:29:49: Ja, deswegen, der Marktanteil von den fünfzehntausend weltweit vertriebenen von den Job sechs, sieben in Deutschland, der ist bei zwei, drei Prozent.

00:29:56: Das ist jedenfalls größer als das weiß.

00:29:57: Pass auf, mir sprechen jetzt knapp dreißig Minuten darüber und ich glaube, eins wird

00:30:02: völlig klar,

00:30:04: Das ist ein dermaßen komplexes, vielschichtiges Thema, weil es natürlich auf die einzelne Ebenen auch der Aktie oder das Bonds geht, der dann in einem Portfolio drinnen ist.

00:30:15: Was mich immer total verwirrt, ist, dass auch so wahnsinnig viele Du bist jetzt in Europa-Fiedlung der Weg gewesen.

00:30:21: Du wohnst in Paris, du hast in Brüssel gearbeitet, du hast in der Schweiz gearbeitet.

00:30:25: Ich habe auch immer irgendwie den Eindruck, dass wir in Europa keinen Weg hinbekommen, der das klar macht.

00:30:31: Dann wurde plötzlich zwischendrin mal über ja, defensive Waffen dürfen.

00:30:37: Kohle, weil Polen hat ja so ein Atom, weil die Franzosen da drauf werden.

00:30:41: Weißt du, was ich meine ist?

00:30:42: Der Bedarf an solchen Siegeln, an solchen Labeln ist so unglaublich groß, weil die Komplexität den Leuten abgenommen werden muss.

00:30:52: Und wenn mir das nicht hinbekommen, Roland, ich sage dir ganz ehrlich,

00:30:55: da

00:30:55: steigt jeder aus diesem Thema aus, weil die sagen, ich habe doch nicht mal alle Tassen im Schrank.

00:31:01: Ihr treibt euer Fähnchen genau so, wie ihr es gerade haben wollt und schüttet uns mit Regulatorik zu, dass einem hören und sehen vergeht und gar keiner mehr durchblickt.

00:31:11: Bin ich voll bei dir?

00:31:12: dass es schwer vermittelbar ist, und ich will es nicht schon mal zu bitte dazu EU geben, wenn durch den Berlin-Paris-Stil Gas und Atom kürzt sich vom Gerichtshof auch die Geschwanger als Nachhaltig gilt.

00:31:23: Ich frage mich da möglich, wenn du du noch signifige Tamas, also die Verpflichtung, keinen Schaden der sechs formulierten Umweltziele.

00:31:29: Dazu gehört die Müllgeschichte separat, Müllverweihung, Ungarnwimmel und Kreislaufwirtschaft.

00:31:34: Also, naja, Brennstäbe, wir haben immer noch kein Offiziersendlager in Deutschland, ja, neben der ganzen Dauproblematik.

00:31:40: Das ist doch wirklich, bin ich ja voll bei dir.

00:31:42: Schwierig vermittelbar, ich würde jetzt nicht sagen, da sind wir unschuldigt dran, ja.

00:31:46: Aber das ist regulatorik, wo du durch die ganzen Kompromisse, wie jetzt diese ganzen, wir waren bei der Digifisma, die sagen, natürlich sind konventionelle Waffen, weil sie zum sozialen Ziel bei dran, kann man ja auch so sehen.

00:31:55: Aber die sagen, das ist nachhaltig und erfüllt DNSH, also du musst dich nicht hängen, weil das ist ja dann westliche Staaten und Waffenexportkontrolle.

00:32:03: Das ist doch de facto Quatsch, das funktioniert ja nicht bei den Wachenherstellern.

00:32:06: Das weiß jedes Kind und dadurch schütteln die Leute Kopf und da bin ich voll bei dir.

00:32:11: Und ich bin jetzt selbstkritisch, ja der Bedarf ist da, aber es muss halt gut gemacht sein.

00:32:15: So und jetzt die Disillusionierung.

00:32:16: Weil es wir mit einem Siegel nicht leisten können.

00:32:18: Wir sind übrigens, also die Grundkriterien, die sind sehr stabil.

00:32:23: Wir sind kein... Fähnchen im Wind.

00:32:24: Wir fragen die Leute, wollt ihr weiter Waffenausschluss?

00:32:26: Ja.

00:32:27: Wollt ihr für Deutschland weiter Nuklearausschluss?

00:32:29: Ja.

00:32:29: Also jetzt kann man sagen, wird das diegelwichtiger, weil wenn du jetzt wissen willst, okay, sind da keine Waffen, die kann ich ja anders spielen.

00:32:35: Ich kann ja einen Waffen ETF machen, bei mich, ich kann ja da direkt Lines machen, wieso mich nur so eine Nachhaltigkeitsform machen und keiner, kaum einer bestreitet, dass das Waffen investieren muss, nicht nötig sind.

00:32:43: Neben der Tatsache mit Sekundärmalen, so mit normalen Forms, da wird ja kein Panzer mehr gedauert.

00:32:46: Aber fachlich kannst du ja auch bei vielen Themen gar nicht mehr mit Leuten reden, ebenso emotionalisiert, wie es ist.

00:32:51: So.

00:32:52: Und das ist weiter stabil.

00:32:53: die Crux ist, sondern das ist die Disillusionierung.

00:32:56: Wir müssen uns von dem Gedanken verabschieden können, dass man sagen wird, eine Kapur ist definitiv nachhaltiger als eine Tesco oder eine Metro, eine Supermärkte.

00:33:06: Da gibt es halt verschiedene Herangehensweisen, verschiedene Sichtweisen.

00:33:10: So, und was glaube ich schon ein Mehrwert ist, was wir machen ist, wir sagen, wenn jemand sagt, eine Kapur ist Aus den und den Gründen für uns nachhaltig, dass dieses System auch funktioniert und immer die Cafours drin laden und nicht Tescos.

00:33:22: Der andere macht das mit Tesco.

00:33:23: Und das ist vielleicht ein Nischstand.

00:33:25: Das ist aber auch für uns beiden, wenn wir uns beide jetzt im Stammtisch unterhalten.

00:33:29: Was ist für uns ethisch nachhaltig?

00:33:33: Ist ein Elektroauto gut oder schlecht?

00:33:35: Da kommen die Gesachen mit Ressourcen und Batterie.

00:33:37: Ja, die Fachleute sagen im Endeffekt, ist das wirkschuld?

00:33:40: gibt unterschiedliche Sichtweisen.

00:33:42: Kinderarbeit ist zum Teil gut, weil sonst geht die Familie Hops in Myanmar und so weiter.

00:33:47: So wie es da verschiedene Rangetzweisen gibt, wird es halt leider nicht, diese eierlegende Wollmilchsaugäben, wo du sagst, das ist jetzt, ob das von uns als der Fingersiegel oder von Nadine oder von einem offiziellen Barfientüff oder so gestempelt wird.

00:34:02: Und selbst wenn, da muss man sich verabschieden, man muss damit leben, dass es halt nachhaltigkeitsansätze gibt.

00:34:10: Und das Mini-Elevator-Page, dass es eine Art und Weise gibt, wie du das gut machen kannst, mit Kriterien, wo vielleicht Impact dabei ist, mit nicht nur Risikoanalysen, mit der Identifikation von Chancen, mit gewissen Ausflusskriterien, mit begleitendem Engagement, mit KPIs, also Indikatoren, wo man sieht Klimazahlen, Diversity-Zahlen, Wasserzahlen, Chrome-Zahlen, wo du damit den Package und da kannst ein Siegel draufhauen.

00:34:37: Und dann sagen die, wow, das passt.

00:34:39: Das reicht mir.

00:34:40: Also ja, die Herausforderung ist, es müsste europäisch sein.

00:34:46: Ich war im Ecolabel in der Sitzung, da kamen die verschiedenen Interessen lang, das wiegt ein Koma.

00:34:50: Ich glaube, es gibt noch Besonderheiten, ja, wir sprechen jetzt seit einem Jahr mit den Nationallabels, also das wird schwierig werden, aber man muss auch sich eingestehen, es ist vielleicht die Demokratie.

00:34:58: Wir sehen es ja gerade, einfache Botschaften verfangen, aber führen uns vielleicht dahin, wo wir eigentlich nie wieder hin wollten.

00:35:05: Aber... Diese Buchstaben fangen bei den Grundproblemen an.

00:35:08: Und da gestern kam die Diskussion, sind wir in unserer Plase, denn die muss man sich auch stellen.

00:35:13: Wenn wir es nicht schaffen, besser zu kommunizieren, weil wir die Regulatur ja vielleicht anders verpacken können und bessere Signale geben können, dass sich keiner damit in Details auseinandersetzen muss, dann ist eine große Gefahr da, wenn jetzt die Reformierung der Offenligungsverordnung kommt, wenn man da nicht wieder einen größeren Sinn drin sieht.

00:35:32: war es vielleicht die letzte Chance, weil den ganzen Vertriebsapparat wieder anzuwerfen und der wird nie mehr so ervorrig sein.

00:35:38: Das ist klar.

00:35:39: Aber die Frage ist, wo normalisiert es sich, wo kommt die Gesundheit, die auch gut ist?

00:35:43: Man hatte ja kleine Statistik, die eingängig ist.

00:35:45: Man hatte ja vor, dass in Kraftdrehtens der Auflehmungsverordnung, zwanzig-einzwanzig jedes Jahr, ein Anzahl von Fonds mit Nachhaltigkeit, zehn, zwanzig Prozent mehr, also jedes Jahr auf so zehn, zwanzig und mehr vom Einstüppzahl.

00:35:57: Zwanzig-einundzwanzig.

00:35:58: im März kam diese Verpflichtung, diese Fonds nach Artikel sechs acht und neun zu schlüsseln.

00:36:04: und dann haben viele gesehen auch wir haben alte fonds die erfüllen kriterien formell alles sauber die erfüllen kriterien der aufnehmungsverordnung nach artikel acht.

00:36:12: das einige dann gesagt haben damit bin ich nachhaltigkeitsfonds.

00:36:15: ok ist jetzt heute geschenkt aber führt halt dazu bei dass viel tover boh kam.

00:36:19: da war der faktor mal drei.

00:36:22: wir sind davon ungefähr tausend tausend zwundert in deutschland erhältlichen fonds auf knapp viertausend gestiegen in einund zwanzig Und jetzt sind wir bei fünf, sechs tausend.

00:36:30: Also das hat halt auch dazu beigetragen.

00:36:32: Okay, ich fasse zusammen.

00:36:34: Es ist zwingend notwendig, dass man einzelne Produkte labelt, dass man sie kategorisiert, dass man sie einstuft in Bezug auf Nachhaltigkeit.

00:36:42: Weil ich glaube, dass dieser ganze komplizierte Komplex, du bist kompliziert und komplex unterschieben.

00:36:48: Das ist einfach für normalsterbliche nicht abbildbar.

00:36:51: Man kann sich damit nicht auseinandersetzen.

00:36:53: Das bedeutet, braucht jemanden, der sich das anschaut, professionell, der vergleicht, der sagt, okay, das ist ein Fond, der hat FAG-Siegel plus drei Sterne.

00:37:03: Das ist also super hilfreich, den Wildwuchs im Produktangebot auch ein bisschen zu sortieren.

00:37:10: Zwei letzte Fragen.

00:37:12: Legst du Geld?

00:37:14: Dein eigenes Geld ausschließlich in Fonds an, die ein FNG-Siegel haben, ja oder nein?

00:37:19: Nein.

00:37:20: Achtest du bei deiner persönlichen Geldanlage auf Nachhaltigkeit, ja oder nein?

00:37:25: Ja.

00:37:26: Legst du Geld in Aktien an?

00:37:28: Ja.

00:37:29: Wunderbar, das heißt deine Altersvorsorge und du hast ja noch ein bisschen bis du in den Wohlverdienen-Rohlstand wechselst, legst du nachhaltig an, nicht für ein FNG-Siegel-Fonds, aber auch und vor allen Dingen in Aktien und demnach langfristig orientiert.

00:37:43: Meine Altersvorsorge ist komplett nachhaltig.

00:37:46: Da werde ich Fonds auch die auch das FNG-Siegel haben, aber nicht nur.

00:37:50: Ich war Portfolio-Manager und ich weiß nicht wann es genau war.

00:37:54: Februar, jetzt muss ich auch über den Zweiundzwanzigputin.

00:37:58: Ja, mir war direkt klar, jetzt musste Reimetall kaufen.

00:38:00: Und ich will jetzt nicht schon krokratieren sagen, ich habe es nicht gemacht.

00:38:03: Wie will ich das Gutmensch darstellen?

00:38:04: Aber wenn du damit zu tun hast, da kommt schon so, nee, das ist dann auch viel Gutfaktor für mich.

00:38:10: Also viel, viel gut.

00:38:12: Faktor bedeutet ja auch, ich habe

00:38:13: eine Haltung zu etwas,

00:38:14: okay?

00:38:15: Wir sollten nicht kritisieren, wenn jemand eine andere Haltung hat, sondern man sollte einfach sagen, hey, meine Haltung ist die und danach möchte ich eben dann auch nicht nur leben, sondern auch investieren und das kann man tun.

00:38:26: Und ich sage das, weil du gefragt hast, ich gehe damit nicht mehr schausieren.

00:38:30: Okay, aller, allerletzte Frage, Roland, wir haben gerade über viele Themen gesprochen, die uns sehr auf der Seele liegen.

00:38:37: durchaus auch an der einen oder an der Stelle, was stimmt

00:38:40: dich

00:38:41: optimistisch für die nächste Zeit und worauf hast du dich?

00:38:47: Optimistisch stimmt mich der Glaube an eine gewisse Vernunft, die sich durchsetzen wird, weil neben dem ganzen Zeitgeist ist doch immer mehr Leuten bewusst.

00:38:59: Wir haben dazu beigetragen, dass wir in der Situation sind, wo der Planet anfängt, sich zu wehren.

00:39:06: Das sind immer Bilder von Wirt und Parasit, mag ich auch nicht, aber leider, das kommt dann schnell.

00:39:10: Wo wir es noch in der Hand haben, wird das Zeitfenster kleiner, einen konkreten Beitrag zu leisten.

00:39:15: Wo man realistisch dann sieht, Geldanlagen sind ein Beitrag, sicherlich nicht der Beitrag.

00:39:21: Die Realwirtschaft steht im Fokus, die Politik auch erkannt.

00:39:26: Schon mehr Daten.

00:39:27: Und auch wenn man weniger Bürokratie haben will.

00:39:30: Die Branche will ja die Daten.

00:39:32: Die Branche wird ja dann wieder Fragenbögen verschicken.

00:39:34: Ist nicht gut, wenn der Omnibus die Hälfte plattgefahren hat.

00:39:36: Einmal Fachwort.

00:39:37: Das ist diese ganze Entschlackungsarbeit neutral gesagt.

00:39:41: Wo aber wirklich viel falsch, also viel richtiges unter die Räder kommt.

00:39:44: Das wird falsch reduziert in Bürokratie.

00:39:47: Dass die SMLs schon sehen, das sind einfach auch Risiken und Chancen, die man damit abgetroschenes Wort kriegen kann.

00:39:53: Und die Konsumenten sehen so.

00:39:54: und die Vernunft.

00:39:56: Das ist aber auch für Demokratie.

00:39:57: Erhält mich halt der Vernunftglaube.

00:40:00: Optimistisch, dass das in halben Jahr, drei Jahren weiß ich nicht.

00:40:04: Kein Mensch weiß das, ja.

00:40:06: Jetzt haben wir in der politischen Chance, dass man die Probleme angeht, die sicherlich nicht nur durch die Ampel, die ganzen Erzählungen, die.

00:40:13: Und das glaube ich immer mehr Leute, haben keinen Bock mehr.

00:40:16: Wenn ich auf LinkedIn bin, gehe ich auch nur noch nach fünf Minuten raus, weil mittlerweile habe ich das Bäm und dann hast du Scheiß kommt.

00:40:23: Also dieses wiedergesundene Und für die nachhaltige Geldanlage, ich glaube, die Leute haben verstanden, nicht so viel Impact versprechen.

00:40:31: Es gibt einen Grund für solche vielgut Faktoren, weil es ist eine wirtschaftliche Geschichte, das kommt Transition.

00:40:36: Und ob es dann Siegel richten oder vernünftige Scores, weil im Idealfall vielleicht Perspektive haben wir einen guten Nutri-Score und so aus.

00:40:43: Manche Leute gründen, das sprengt den Rahmen, glaube ich, ist das, was jetzt so da kursiert, nicht belastbar.

00:40:49: So, und da werden wir hinkommen.

00:40:50: Und dann wird es leichter werden, es wird nie ganz leicht werden.

00:40:54: Ob das ganze Ding da noch nachhaltige Geldanlage heißt, ja, wie auch immer.

00:40:58: Das Soziologen, das wird der Zeitgastender.

00:41:01: Die Thematik ist da.

00:41:02: Der Mensch hat eigentlich immer reagiert, aber ich bin offen gesagt hin und her gerissen, weil die Zeitfenster werden kleiner.

00:41:08: Kopf in Sand stecken momentan, darf nicht mehr so lange anhalten.

00:41:12: Das Bewusstsein muss halt ins Machen kommen.

00:41:14: Ja, und diese, vielleicht eine Buchempfehlung, Manfred Lütz, der Istvatiologe, aber der leitet auch eine Zuschadrie in Köln.

00:41:20: Der hat mal ein Buch geschrieben, Irre.

00:41:23: Wir behandeln die falschen.

00:41:24: Und deswegen ganz viele Beispiele, auch Dieter Nur hat es mit intelligentes Leben mal gemacht, wie wir gesellschaftliche Phänomene sehen, was wir in NUSA sehen.

00:41:32: Das ist ja wirklich verrückt, was da abläuft.

00:41:35: Das kann man ja keinem mehr.

00:41:37: auch nur halbwegs vernünftig erklären.

00:41:39: Das sieht jeder.

00:41:40: Und dass man eigentlich da mal ansetzt, so wie als Gesellschaft Tickners ist, gerade echt verrückt, bevor es entrückt wird und wir bis dahin eben nicht auf dem Mars oder auf dem Mond sind, kommt dann irgendwie der Rappel und das aufwachen.

00:41:51: Ob das jetzt hart wird oder weniger hart wird, sich zeigen.

00:41:53: Das

00:41:53: heißt es, ob das was dich optimistisch stimmt, ist die Vernunft, die uns Menschen gegeben ist und die uns dann auch viele Dinge... Nach einer gewissen Zeit auch wieder klarer sehen lässt und lösungsorientiert dann zu agieren, um da aus dem Dilemma oder vielleicht auf dem einen der anderen Einbahnstraße raus.

00:42:12: Sonst können wir jetzt die letzte Party feiern in die Kiste springen und jetzt

00:42:16: das machen wir beide nicht.

00:42:17: Lieber Roland, vielen Dank für deine Zeit.

00:42:19: Schön, dass das geklappt hat und du versucht hast so ein bisschen das Dickicht der Nachhaltigkeit auseinanderzunehmen mit uns gemeinsam.

00:42:27: Danke dir.

00:42:32: Eine Produktion von Vorprofessionell.

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