#30 Joachim Nareike sucht das Gespräch mit Harald Friedrich
Shownotes
In der neuen Podcast-Folge spricht Joachim Nareike mit Harald Friedrich, Vorstand der Liechtensteinischen Landesbank Österreich, über Private Banking, das Wachstum der LLB in Wien, den Wandel der Kapitalmärkte – und warum Finanzbildung und Sachwerte wichtiger sind denn je. Jetzt reinhören!
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00:00:03: Willkommen zum Vorprofessionell-Podcast.
00:00:05: Joachim Naray gesucht das Gespräch.
00:00:09: Offen, direkt und immer nah dran.
00:00:13: Heute freue ich mich ganz besonders auf meinen Gast, denn er kennt die Finanzbranche seit vielen Jahren, hat unheimlich viel erlebt, beobachtet die Entwicklung mit klaren Blick und gestaltet sie aktiv
00:00:24: mit.
00:00:25: In seiner aktuellen Rolle verbindet er das Beste aus zwei Welten, die Stabilität und Werte in der traditionsreichen Bank, mit einem modernen, marktnahen Zugang zur Beratung, Vermögensverwalterung und Kundenbeziehung.
00:00:38: Warum eine lichtensteinische Bank in Wien sitzt, wie sich die Kapitalmerkt verändert und was das alles mit der Zukunft der Wertpapierberatung zu tun hat?
00:00:48: Genau darum geht
00:00:48: es heute.
00:00:50: Mein Name ist Joachim Narayko und ich suche heute das Gespräch mit Harald Friedrich.
00:00:54: Herzlich willkommen lieber Harald.
00:00:56: Ich freue mich auf unser Gespräch.
00:00:58: Vielen Dank, Jo.
00:00:58: Schön, dass du wieder mal in Wien bist.
00:01:00: Ich freue mich auch.
00:01:02: Nur für die Zuhörer, die kennen uns seit sehr, sehr vielen Jahren.
00:01:05: Wir haben gerade darüber spekuliert, seit wann überhaupt.
00:01:08: Und deswegen dutzen wir uns auch.
00:01:09: Und ich finde es toll, dass sie Zeit nimmt und wir so ein bisschen mal auch einsteigen können in die Wertpapierberatung von vermögenen Kunden.
00:01:20: Warum?
00:01:20: Lichtensteinische Bank hier in Wien tätig ist und wie sich das alles zusammengefügt hat.
00:01:28: Ich glaube, wir fangen am besten mal damit an, wie dein Werbegang so gewesen ist und wann du entdeckt hast, dass Privatbanken und insbesondere nicht österreichische Privatbanken für dich interessant sein können.
00:01:43: Erzähl doch unseren Hörern mal, wie dein Werbegang war.
00:01:46: Ja.
00:01:47: Also das Interesse an den Kapitalmärkten ist eigentlich schon sehr früher wacht.
00:01:52: Ich bin ein Kind der Achtziger, also ich bin aufgewachsen mit Gordon Gagwick.
00:01:57: So Mitte der... Ich
00:01:58: auch übrigens.
00:02:00: Mitte der Achtziger wurde dann die Wiener Börse Wacht geküsst, wie man so schön sagt.
00:02:05: Also ich habe, mein erste Achtzeil gekauft, da war ich vierzehn.
00:02:11: Siebenundachzig kam dann die Erektor Grasch, aber ich habe mich von dem... Den mutigen Lassen habe ich dann auch studiert, Finanzierung und Finanzmärkte und bin diesem Geschäft treu geblieben.
00:02:22: Das Eininteresse waren die Kapitalmärkte, das andere Interesse waren aber eigentlich immer auf Menschen.
00:02:29: Also ich mag Menschen, mag mit ihnen zu interagieren, mit ihnen zusammenzuarbeiten.
00:02:35: Darum bin ich vielleicht auch nicht Analyst geworden oder Forencher, sondern dann.
00:02:40: schlussendlich habe ich in Private Banking begonnen.
00:02:43: Ich habe begonnen bei einem internationalen Konzern, aber in Ammo, in Wien und hatte dann im Jahr zweitausend die Möglichkeit, die österreichische Operation von Saaropenheim mit zu gründen.
00:02:57: Da war natürlich eine sehr große Situation, solche Privatbank.
00:03:01: Im Hintergrund, aber in Österreich war das wirklich im Greenfield Start-up, also, einundzwanzig Leute, alle ähnlich alt und eine ganz, ganz tolle Zeit.
00:03:11: Wir hatten hier den Ausbau in Österreich auch den Aufbau für Zentral- und Osteuropa zu verantworten, aber wirklich eine sehr unternehmerische Tätigkeit, toll.
00:03:22: und obwohl ich noch relativ jung war, habe ich mir gedacht, das kann ich bis zum Ende meiner Berufslaufbahn, werde ich das jetzt machen.
00:03:29: Das Ende der Geschichte ist, glaube ich, so weit bekannt, vor allem auch in Deutschland.
00:03:33: Also, die Bank ist dann nach zweihundertzwanzig Jahren das Bestehens in Schwierigkeiten geraten, wurde von der Deutschen Bank übernommen.
00:03:41: Da war ich hier fünf Jahre in Österreich im Vorstand der Deutschen Bank, also der Tochter, die für Essel und Börsmassmann verantwortlich war, also wie der Konzern, und habe dann auch zu Jahrzehnten die... Wahrscheinlich wirklich einmalige Gelegenheit bekommen, in Österreich ein Bankwesen unternehmerisch tätig zu sein, den dann als Vorstand aber eben auch als Miteigentümer in die Senbalkonstanz der Privatbank damals größter Privatbank in Österreich eingestiegen.
00:04:10: Einmalige Gelegenheit, vielleicht deshalb, weil es auch zu der Zeit schon in Österreich kaum eine Handvoll Privatbanken gab.
00:04:18: Und dann müssen natürlich auch die Eigentümer auch noch finden, dass das eine... gute Idee ist und einen Mehrwert bringt, wenn sie dich mit an Bord holen als mit Eigentümer.
00:04:29: Und dann musst du noch ja noch springen.
00:04:31: Ich habe mein ganzes Geld zusammengekratzt, einen Fünferhebel draufgebackt und habe ich in dieses Abenteuer eingelassen.
00:04:38: Und dann habe ich wieder gedacht, das ist wirklich eine ganz tolle Geschichte, hat sich gut entwickelt, macht viel Spaß, ich werde das machen bis zum Ende meiner Berufslaufbahn.
00:04:48: Da hat sich aber die Bank sehr, sehr gut entwickelt.
00:04:51: Die Angebote sind mehr und besser geworden.
00:04:54: an unsere Mit- und Haupteigentümer, wollten sich diese Angebote dann doch mal näher anschauen.
00:05:01: Und wir haben dann mit der LLB wirklich auch einen Partner gefunden, also mit der lichtbesteinischen Landesbank, die ein sehr ähnliches Geschäftsmodell hat, auf ein ähnliches Verständnis hat.
00:05:13: Und das, was wir hier aufgebaut haben, eben auch ausbauen und und und fortsetzen wollte.
00:05:20: Ja und so bin ich dann seit, äh, im Vorstand der Lichtensteinischen Landesbank und das macht immer noch sehr viel Spaß.
00:05:28: Jetzt sind zwei Sachen aufgefallen.
00:05:29: Also, im Jahr neunzigzeigundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundund
00:05:41: Notiert, glaube ich, immer noch an der Börse, mit immer noch sehr wenig Liquidität.
00:05:44: Aber es war eine ganz andere Zeit.
00:05:47: Wir sind ja ähnlich alt zu Canisters, gab es noch kein Internet.
00:05:51: Man hat die Kurse im Teletext angesehen.
00:05:54: Ich habe es dann von dort abgeschrieben.
00:05:56: Damit war man einen Tag schneller als die Leute, die das am nächsten Tag in der Zeitung gelesen hatten.
00:06:00: Ich glaube, ich war heute zu der Gefühl, junge Leute, unvorstellbar.
00:06:03: Ja, was ich auch oft gemacht habe, übrigens, ich habe oft an der Schaufenster-Schalbe an der Bank gestanden und habe die Kurse an die
00:06:11: Aushänge, wirklich
00:06:12: die Aushänge, die keine Ahnung, um siebzehn Uhr oder sogar erst rausgegangen wurden.
00:06:18: Und das zweite, was auch nochmal besonders betont werden sollte, weil ich wusste das tatsächlich auch nicht, das war so wie so ein Management Buyout damals, du bist da tatsächlich mit der privaten Geld in einem.
00:06:32: Banken hineingegangen.
00:06:34: Gut, das gibt ja tatsächlich in der Form nicht wirklich, oder?
00:06:38: Nein, wie gesagt, ich glaube, es ist eine auch in Österreich oder vielleicht besonders in Österreich, in Deutschland gibt es ja noch mehr Privatbanken.
00:06:45: Sicherlich einmalige Gelegenheit gewesen, wo sicherlich wie nie immer in beruflichen, aber auch im privaten Leben, auch neben harter Arbeit und Zielstrebigkeit auch viel Glück dazu gehört.
00:06:59: Und wie gesagt, dann muss man halt auch, wenn sie die Gelegenheit Ergibt, muss man sich halt auch trauen, ist natürlich ein substanzielles Risiko.
00:07:08: Keine Frage.
00:07:09: Am Ende des Tages hat sich es ausgezahlt, aber nicht mehr finanziell, sondern eben, weil es wirklich auch eine ganz tolle Erfahrung war und ganz, ganz viel Spaß macht.
00:07:19: Also ich kenne das tatsächlich dieses Konstrukt so überhaupt nicht.
00:07:24: Und wir kennen das wirklich lange, aber ich wusste gar nicht, dass diese Konstruktion so existiert hat.
00:07:29: Abgesehen davon, dass Glück kein Zufall ist, Glück kann man irgendwie in einer gewissen Art und Weise versuchen zu beeinflussen, aber es liegt vor allen Dingen daran, was man selbst oben reingebt.
00:07:40: Die Engländer sagen dazu, garbage in, garbage out.
00:07:43: Also wenn du oben nur Quatsch reingebst, kommt unten nur Quatsch raus.
00:07:46: Aber wenn du wirklich investierst, und jetzt meine ich nicht monetär, sondern vor allen Dingen Herzblut, Engagement.
00:07:54: Du bremst schon etwas, dann ist die Wahrscheinlichkeit schon einiger was groß, dass das gut wird.
00:08:01: Okay, von Tiger Woods soll der Spruch sein.
00:08:05: The more I train, the more luck I seem to have.
00:08:08: Und Tiger Woods, ich glaube, ich weiß nicht, ob du schon mal gegen Goldschläger geschlagen hast, aber wir sagen hier wie Goldschäler, und ich habe Handicap, ich glaube, was ist das?
00:08:19: Ich glaube, dass ich auf Platz darf.
00:08:22: Ich sage immer, kann ich.
00:08:24: Ja,
00:08:25: und ist der kürzeste Geäuferwitz?
00:08:28: Ja, ich kann nicht sagen, genau.
00:08:30: Aber gut, spannend.
00:08:32: Jetzt pass mal auf.
00:08:33: Die lichten steinische Landesbank, die sind so irgendwie, keine Ahnung, sag mir, dass wann das passiert ist, aber so vor zehn, fünfzehn Jahren das erste Mal so aufgetaucht.
00:08:46: Was ist das Geschäftsmodell, was ihr hier in Österreich habt?
00:08:49: oder was sie vielleicht auch in Deutschland waren, du hast mit den deutschen Kollegen ja wahrscheinlich auch zu tun.
00:08:54: Was ist die Idee dahinter?
00:08:56: Also die Lieftensteinerische Landesbank gibt es sehr lang.
00:08:59: Klassische Landesbank seit eighteenhundertsechzig.
00:09:02: Und ist dann eigentlich zweitausendneun, sag ich mal, zum ersten Mal international, also über den Schweizer Lieftensteinerraum hinausgegangen, hat hier eine Greenfield-Operation gekündet im Private Banking.
00:09:18: Die Leute haben das auf eigentlich sehr erfolgreich entwickelt und hat dann die Gelegenheit beim Shopf gebackt und sich eben für die Senbalkonstanz der Privatbank interessiert.
00:09:31: Das war die erste wirklich große Auslandsakquisition der LLB.
00:09:36: Und die LLB hat deklarierte Heimatmärkte, also wirklich im Kern Europas, neben Liechtenstein und der Schweiz eben auch Österreich und Seit zwei Jahren sind wir auch in Deutschland tätig.
00:09:51: Und der Heimatmärkte bedeutet eben auch, dass die Bank in diesen Märkten nicht nur organisch, sondern auch anorganisch wachsen möchte.
00:10:00: Die Bank ist sehr bonidätstark, hat für sich alleine eingestellt, ein W-E-Two-Rating, also glaube ich durchaus aussergerellig und Eigenkapital stark und hat sich eben entschieden hier in Österreich Substanziell.
00:10:17: zu wachsen und das wirklich zu einem der drei Standbeine neben Lichtenstein um zu Schweiz auszubauen.
00:10:27: Diese anorganische Wachstum hat sich dann auch noch fortgesetzt.
00:10:31: Es hat sich ja in Österreich gerade im Bereich der Auslandsbanken durch den Konsolidierungsprozess vollzogen, nach der Finanzgräße zunächst langsam aber in den letzten Jahren dann beschleunigt.
00:10:43: Also eigentlich ist es so, dass im Bereich der Vermögensverwaltung vs.
00:10:46: Management von den Auslandsbanten, de facto nur noch die beiden Lichtensterner-Banten.
00:10:51: Übrig sind.
00:10:51: die Schweizer haben sich alles zurückgezogen.
00:10:55: Die Schweizer, wenn du sagst,
00:10:56: das
00:10:57: KT-Zweiß, das war ja, ich glaube die CTS,
00:11:00: UBS und ZKB, wir konnten auch davon profitieren, also wir haben sowohl den Kundenstock der CS kaufen können als auch.
00:11:09: im letzten Jahr, respektive dieses Jahr abgeschlossen, die Doktor der Zürcher Kanton-Altbank in Österreich.
00:11:16: Harald, lass uns mal ganz kurz für die Leute auch klarmachen, wen betreut ihr hier?
00:11:21: Also ich spreche jetzt tatsächlich von sogenannten Endkunden.
00:11:25: Also gibt es dann durch diese Veranlage auch so?
00:11:30: Gibt es irgendwie durch jetzt Alter?
00:11:34: Nein, es ist höher als ehrlich, das weiß
00:11:36: ich.
00:11:38: Aber wo kommen diese Kunden her?
00:11:40: Sind es tatsächlich die, die von diesen Auslandsbanken, von dem du gerade gesprochen hast, die einfach nicht mehr betreut werden?
00:11:47: Sind es zweite oder dritte Geschäftsverbindungen, die sie haben?
00:11:51: Und es ist tatsächlich die Hauptgeschäftsverbindung, weil auch für die Zuhörer ganz klar ist, unsere Erfahrungen, meine Erfahrungen sind so, dass sehr vermögende Privatkunden sehr, sehr häufig mehr als eine Bankverbindung haben.
00:12:07: Das heißt, sie sind in aller Regel mit ihrer Hausbank verwurzelt und dann haben sie so viel Vermögen, dass sie sich auch durchaus andere Banken suchen.
00:12:15: Was ist für unsere Zuhörer mal ganz klein, mal was ist die Zielgruppe?
00:12:20: Wo kommen die Leute her?
00:12:21: Wie viele Kunden betreut ihr hier im höchste Reich?
00:12:25: Wie kann man sich das vorstellen?
00:12:27: Also ich hab vom Geschäftsmodell her, man muss sagen, dass sie mal grundsätzlich so ist, dass wir drei Hauptgeschäftsfelder haben.
00:12:34: Also wir haben zum einen natürlich die Vermögensverwaltung und Beratern für private, also Private Banken, aber auch für institutionelle Kunden.
00:12:43: Wir haben als Back-Bahn das Fonds-Geschäft, also insbesondere Faux-Hühlen- und Debo-Bank-Geschäft.
00:12:51: Wir haben in Österreich die Fonds-Gesellschaft, also KVG, für unsere deutschen Zuhörer mit den meisten Fonds, also über drei Hundert Fonds in der KVG, rund vierhundert.
00:13:04: in der Depotbank und traditionell immer schon mit einem Schwerpunkt auch auf die Servisierung von externen Merchern.
00:13:11: Also wir müssen nicht unbedingt alle selber merchen, sondern wir haben über neunzig internationale Manager hier angebordet, wo es, glaube ich, auch für deutsche Verhältnisse eine sehr große Zahl ist.
00:13:22: Und wir haben als drittes Hauptgeschäftsfeld die Immobilien-Schiene mit einem eigenen Immobilien-KVG mit Publikumsfonds und Spezialfonds.
00:13:32: und dem Anlagewohnungsgeschäft.
00:13:34: Und das machen wir eben, wie gesagt, einerseits für institutionelle Kunden, semi-institutionelle Kammern, Gebietskörperschaft etc.
00:13:44: und eben auch für Private.
00:13:46: was Private betrifft.
00:13:48: Und wenn ich Private sage, dann kommt es ja in Österreich auch sehr häufig mit Privatstiftungen in Verbindung.
00:13:56: Also ich sage immer, es gibt so diese österreichische Dreifaltigkeit, Privatvermögen, Stiftungsvermögen und Unternehmensvermögen.
00:14:04: Viele der, oder die allermeisten der großen österreichischen Familienunternehmen sind ja in österreichischen Privatstiftungen eingebracht.
00:14:12: Dann gebe ich die Recht, dass es in der Regel so ist, dass man eine oder mehrere österreichische Bankverbindungen hat, in der Regel dann auch auf der Finanzierungsseite und dann gerne eben, um auch eine andere Perspektive mit hineinzukriegen, eine Auslandsbankverbindung.
00:14:29: Trotzdem glaube ich aber, dass es für viele auch noch wichtig ist, dass diese Bank, also diese Auslandsbankverbindung auch einen Standort.
00:14:38: in Österreich hat, dass man hier auch wirklich Ansprechpartner hat, die erreichbar sind, die man kennt, den man länger vertraut.
00:14:48: Und ich glaube, das sind eben diese Kunden, die zum einen natürlich aus der Konsolidierung der Auslandsbanken zu uns gekommen sind.
00:14:58: Konsolidierung heißt ja auch Konsolidierung der Teams, das heißt, wir konnten sehr viele, sehr gute Unterfälle.
00:15:05: Erfahren wir nicht Kundenbetreuer, natürlich auch dazu gewinnen.
00:15:10: Und zum Teil natürlich auch von österreichischen Banken, wo wir mit unserer Expertise und auch mit der Internationalität.
00:15:20: im Asset Management, aber natürlich auch in dem, was wir als Plattform bieten können, die Sekunden überzeugen können.
00:15:27: Also wir, und das ist auch Teil des Geschäftsmodells, ich habe gerade gehört, dass wir in Österreich machen, wir machen ja in Liechtenstein etwas Ähnliches, in der Schweiz etwas Ähnliches, seit zwei Jahren auf in Deutschland etwas Ähnliches.
00:15:40: Und wir bieten ganz bewusst, und das ist mir auch sehr wichtig, dieses ganze Produktportfolio der LB.
00:15:48: aus einer Hand als Monstop Shop an, eben auch über die Landesgrenzen hinweg.
00:15:55: Das heißt, du kannst einen österreichischen Vorhaben, du kannst einen nächsten Standard Vorhaben, wo wir eine Grafoke haben, du kannst einen Schweizer Vorhaben, du kannst davon alten Strandorten buchen und du kannst, wenn du das möchtest, weil es aus einer Hand heraus betreut von deinem Ansprechpartner, von deinem Schachtsektorizer auch weiterhin aus einer Hand bekommen.
00:16:18: Ja, wie viele Kunden freut ich hier?
00:16:22: Direkt betreute Endkunden, so rund fünftausend, falls ich wenn jetzt sozusagen das institutionelle Geschäft und die Kunden dahinter betrafte oder auch das ERM-Geschäft, das auch eine wichtige Geschäftsschiene ist, dann geht es natürlich schon in die fünfstellige.
00:16:37: Ja,
00:16:37: gleich kurz die Abkürzung.
00:16:39: Externe Vermünsverwaltung, externe Asset Merge.
00:16:41: Das heißt, ihr seid mit KVG, also auch in Bunden mit einer dieser Kapital-Sammelstellen, die Fonds für Dritte auflegen, Verwalten, die Administration machen, was natürlich extrem wichtig ist, weil viele können das und auch diese Infrastruktur gar nicht mehr darstellen, weil natürlich auch die ganze Regulatorik und so, das wäre ein eigener Podcast.
00:17:07: übrigens, wenn wir darüber noch mal sprechen, das waren wir jetzt nicht.
00:17:10: Das heißt, Nur das, was du mal zusammenfassst.
00:17:12: Ihr betreut Entkunden.
00:17:14: Das ist Private Banking.
00:17:16: Das ist Wells Management.
00:17:17: Das ist Institutionell, sehr Institutionell.
00:17:22: Also anders in dieser Regierung.
00:17:24: Ihr verwaldet Force.
00:17:26: Ihr Managed Force.
00:17:29: Ihr Managed Vermögen tatsächlich
00:17:31: auch.
00:17:32: Das heißt, das wird schon bei drei.
00:17:35: Bei drei Dingen, die er macht.
00:17:37: Und ihr macht das hier in Österreich mit wie vielen Menschen, wie viele Menschen sitzen hier?
00:17:45: Jetzt mit der letzte Woche abgeschlossenen Fusion mit ehemaligeren Zurückkant an Alpern der Österreicherung.
00:17:52: Darfst du da euch schon skruzen?
00:17:53: Und drei Hundert.
00:17:54: Das
00:17:54: haben mich gar nicht getraut, das ist die Frage.
00:17:57: Rund dreihundert Leute sitzen hier.
00:17:59: Und wie viele beschäftigen sich tatsächlich mit... Also, wenn ich jetzt euch anrufe und sage, hey, pass auf, ich habe über eine Erbschaft keine tausend Euro bekommen, geht da jemand ans Telefon oder noch nicht?
00:18:12: An das Telefon geht immer jemand.
00:18:14: Und ich glaube, es ist auch ganz wichtig, also wir sind in Private Banking, ist unsere Zielgröße mal eine Million.
00:18:24: Und ich glaube, es ist einfach auch wichtig, nicht nur zu wissen, sondern auch zu sagen und oft zu kommunizieren, was man ... machen möchte und was man gut kann und wofür man die geeigneten Ressourcen hat und was man vielleicht nicht so gut kann.
00:18:38: Also es ist sicherlich so, dass wir im Private Banking Wales Management Lösungen haben, natürlich auch auf Publikumslösungen, aber wenn es ums individuelle Geschäft geht, natürlich schon auf gewisse Größenladungen abstellen.
00:18:54: Ist übrigens, muss man sich dafür schämen?
00:18:57: Nein, oder nicht.
00:18:58: Man muss da, aber es ist nur offen kommunizieren.
00:18:59: Man darf nicht den Eindruck erwecken, dass man etwas liefern kann, was man dann nicht liefern kann oder möchte, hinterlässt nur unzufriedenheit auf beiden Seiten.
00:19:09: Das sehe ich übrigens komplett genau so.
00:19:12: Ich kann mich sehr gut an Marketingaktionen von deutschen Banken erinnern.
00:19:18: Ich renne jetzt den Namen der Bank nicht, die dann Tankguteine und andere Dinge gemacht haben, nur um Kunden zu gewinnen, damit sie quartalsweise berichten können, hey, wir haben wieder hunderttausend neue Kunden.
00:19:31: Ich glaube, es geht im Endeffekt auch darum, was macht man dann mit den Kunden?
00:19:35: Wie betreut man diesen Kunden?
00:19:37: Was ist die Zielgröße, die man tatsächlich darstellen kann?
00:19:41: Und ich glaube, das ist... Auch in eurem Segment, was Private Banking, World's Management und ähnliche Sachen anbetrifft, natürlich auch sehr, sehr individuell ist zum Teil.
00:19:51: Da gibt es die Kostolanis, die irgendwie Lust darauf haben, eine Aktie hoch und darunter zu handeln.
00:19:58: Die Plattform müsst ihr bieten.
00:19:59: Ihr müsst ein bisschen advice bieten.
00:20:02: Und ich glaube, das führt uns eigentlich schon ganz gut zu einem Thema, was uns beide umtreibt.
00:20:06: Das weiß ich, ist so ein bisschen Altersvorsorge.
00:20:10: Pensionen, Renten.
00:20:13: Was machen wir da?
00:20:14: Und was machen die Kunden auch da?
00:20:17: Jetzt hast du gerade gesagt, dass die Kunden betreut, die im Grunde, naja, jetzt nicht sich in den Schlaf weinen, weil sie kein Geld haben, aber die natürlich schon darauf bedacht sind, Vermögen zu behalten und gegebenenfalls natürlich auch zu vererben.
00:20:34: weiterzugeben, die nächste Generation, die übernächste Generation mit diesen ardearbeiteten Vermögen auch weiter zu betreuen.
00:20:43: Durchwitzalte haben wir nicht gesagt.
00:20:45: Wir haben uns gerade angeschaut, sagen, okay, durchwitzalte.
00:20:49: Wir sagen immer, die Next-Gen ist bei uns sechzig plus.
00:20:52: Es ist so ein Emblem Prince Charles Phänomen.
00:20:56: Wir haben die Erfahrung gemacht.
00:20:59: dann wird ja auch sehr viele Unternehmer als Kunden, dass man die nächste Generation operativ ins Unternehmen lässt, kommt dann ja noch eher früher vor, dass man aber dann wirklich die Hand von der familienischen Tule lässt, da ist es dann wirklich so, dass die Next-Gen, wenn sie denn das sagen hat, doch öfter schon mal zumindest das gesetzliche Billionsalter vor Augen hat.
00:21:27: Das ist eine Erfahrung, wie ihr nicht exklusiv habt, übrigens hier bei der LLB.
00:21:33: Ich kann jetzt sagen, dass das in Deutschland, bei den Vatikostalrivatbanken und auch bei den Sparkars und Volksbanken exakt genau die gleiche Geschichte.
00:21:42: Das ist ja in Österreich oder auch in Deutschland nicht viel anders.
00:21:47: Das hat das mit der demografischen Entwicklung
00:21:49: zu tun.
00:21:50: Ich glaube, wenn ich da einhaken darf, weil du das gesagt hast, mit der Vorsage, du hast schon recht, das ist für unsere Kunden.
00:21:56: auch ein Thema, aber ich glaube, dass uns beiden auch ein Anliegen ist, auch das weiß ich, aber was ich durchaus kritisch beobachte, ist eben wirklich dieses Thema Pensionsvorsorge und Versorgung im Alter und zum Teil auch Altersarmut für die breite Masse.
00:22:15: Und da gibt es sowohl in Deutschland, aber ich glaube in Österreich noch mehr, sehr viel zu tun und auch sehr viel.
00:22:22: ...educativ noch zu arbeiten und zu erklären.
00:22:26: Weil in Österreich leider, was man sagen die Zweites, haben die dritte Säule ... ... sehr, sehr schwach ausgeprägt sind.
00:22:33: Zum Teil eigentlich kaum existent, also in Österreich ist es so, dass ... ... rund zehn Prozent der Erwerbsbevölkerung ... ... Zugang oder Anspruch auf eine ... ... Lension aus der zweiten Säule.
00:22:45: Eine Säule, muss man das sagen, ist betriebliche Altersvorsorge?
00:22:48: Ja, betriebliche Altersvorsorge.
00:22:49: Und ich kann es spannend, dass wir übrigens in dem Zusammenhang ... Weil wir ja nur ein bisschen das Gefühl haben, dass Deutschland so hinten dran ist.
00:22:56: In Deutschland sind es über fünf
00:22:57: Zwischen.
00:22:58: Also die betriebliche Altersvorsorge, welche Ausgestaltung, welche Höhe lassen wir mal aus und vor.
00:23:04: Aber überhaupt der Zugang hat jeder, jeder zweite Erwärmstätige und in Österreich noch jedem erzählt Werke bringen muss.
00:23:11: Genau.
00:23:11: Ganz spannend und auch aber wichtig zu sagen.
00:23:14: Und was die dritte Säule, also die bewahrte Altersvorsorge betrifft, ist es eben auch so, dass es schon in einigen der letzten Regierungen ganz oben auf der Top-Priorität, zumindest im Regierungsprogramm stand, hier auch Anreize zu schaffen und die private Altersvorsorge zu stärken, also zum Beispiel eine Steuerfreiheit, wenn du der langen Veranlagungsverband hast und hier wirklich für die private Pensionsvorsorge für die breite Maße nämlich Anreize zu schaffen.
00:23:46: Es hat es leider bisher noch nicht in die Umsetzung.
00:23:49: geschafft und ich glaube es wäre ganz wichtig, um wirklich diese erste Säule auch zu entlasten, die natürlich massiv beansprucht wird und massiv auch von staatlichen Zuschüssen gestützt werden muss.
00:24:03: Das ist sicherlich auch ein Thema mit dem Kapitalmarktverständnis in Österreich, wo es auch noch sehr viel zu tun gibt.
00:24:12: Auch das ist mir ein großes Anliegen, das Thema Finanzbildung.
00:24:19: Initiativen an Bescheat, wo wir auch in Schulen gehen etc.
00:24:23: Da tut sich in den letzten Jahren ein bisschen was, vor allem auch von Pilaten, Initiativen, auch von Banden, was sehr gut ist, aber wirklich einen breiten Eingang auch in die Lehrpläne und die entsprechende Rezeption auch von öffentlicher Seite, gerade auch in der Bildungspolitik, da gibt es glaube ich noch sehr, sehr viel zu tun, also die Die beliebteste Sparform hat Anlage von das Österreich, das ist immer noch das Sparbuch.
00:24:54: Und es gibt immer noch Politiker oder Parteien, die alles, was Kapitalmap ist, als Teufelszeug abtun.
00:25:02: Und ich glaube, wie man ja auch an anderen auch europäischen Ländern sieht, erweist man sich hier einen Beerdienst und sollte, glaube ich, relativ rasch in eine Umsetzung kommen, wenn um hier die zweite und dritte Säule auch deutlich zu stärken.
00:25:18: Ich glaube, da gibt es keine zwei Meinungen zu, da kämpfen wir seit ...
00:25:22: ...
00:25:23: seit dem ich irgendwie was mit Börse, mit Kapitalmärkte zu tun habe, wissen wir übrigens auch, was mit der gesetzlichen Rennversicherung passiert.
00:25:32: Bei euch heißt es Pensionen.
00:25:35: Das Thema ist durch, da müssen wir uns überhaupt keine Glationen hingehen.
00:25:38: Was ich besonders bemerkenswert finde, ist, dass du eigentlich hier im Büro häufig Leute triffst, die sich darüber ... eigentlich als einzelne Person keine Gedanken machen müssen, vielleicht für ihre Firmen, vielleicht für ihre Mitarbeiter.
00:25:54: Aber die ist es trotzdem eine Herzensangelegenheit, auch wenn du sehr häufig mit Leuten zusammenkommst, die jetzt vielleicht sich nicht um dreißig Euro, fünfzig Euro, achtzig Euro im Monat Gedanken machen müssen.
00:26:08: Und ich finde das besonders bemerkenswert, weil ich glaube, wenn wir über solche Themen besonders häufig sprechen, obwohl sie uns nicht falsch verstehen, aber nicht wirklich tangieren oder unser Leben nicht besser oder schlechter machen, aber dass wir darüber sprechen und was wir versuchen, den Leuten mitzugeben.
00:26:27: und ich finde es besonders bemerkenswert, dass du das in Schulen machst, weil wir alle haben die Erfahrung gemacht, nicht nur über unsere eigenen Kinder, sondern vor allen Dingen über Gespräche, die man auch mit Jugendlichen hat.
00:26:39: Die kommen einfach mit diesen Themen nicht so richtig klar, weil sie damit je konfrontiert sind.
00:26:46: Und das finde ich besonders bemerkenswert, um das abzuspießen, dass du dich, obwohl du im beruflichen Leben damit kaum zu tun hast, mit der in Anführung, Streichen Not.
00:26:56: Und trotzdem möchtest du gerne das transportieren.
00:26:58: Und ich finde das eine wahnsinnig wichtige
00:27:00: Messe.
00:27:00: Ich glaube, es ist auch wirklich wichtig für die Gesellschaft.
00:27:04: Ich glaube, es ist... nämlich auch Altersarmut zu vermeiden und auch gewisse andere Fallen, die du in deinem Leben dappen kannst, aus mangeliger Finanzbildung oder wirtschaftlicher Bildung, Überschulungen zum Teil abschauen in frühester Jugend mit, ich weiß nicht, Handyverträgen und sonstigen Dingen.
00:27:28: Ich glaube, das zu vermeiden ist ein gesellschaftliches Anliegen und sollte es eigentlich für alle sein, weil es natürlich wichtig ist.
00:27:37: und auch zum sozialen Frieden, den wir hier in Österreich und auch in Deutschland sehr schätzen.
00:27:43: Ein wesentlicher Beitrag ist, wir sehen in anderen Ländern, was passiert und diese Schere zu sich auseinander klafft.
00:27:50: Und ich glaube, das kann auch von den Wohlhabenden in Niemandes Interesse sein.
00:27:55: Total d'accord.
00:27:57: Und ich glaube, wenn wir morgens aufstehen, als Banker, wenn ich uns mal so bezeichnen darf, ist es immer total wichtig, dass man irgendwie versucht, jeden einzelnen Tag jemanden davon zu überzeugen, dass es sinnvoll ist, über sein Geld oder seine Art und Weise in der Wirtschaft zu handeln, nachzubanken.
00:28:18: Ich weiß, was du das machst.
00:28:20: Ich mach das jeden Tag.
00:28:22: Und ich glaube, dass das unendlich wichtig ist.
00:28:25: Lass uns Zum Ende unseres Gesprächs noch einen wichtigen Punkt kommen, der auch die Leute, die uns zuhören, die Menschen, die uns hören, wahrscheinlich so ein bisschen interessiert ist.
00:28:37: Was macht Harald Flüterich mit seinem Geld?
00:28:40: Also wir haben verstanden, dass du sehr sehr viel investiert hast in deinem Leben, dass du geleveraged warst, also geleveraged bedeutet auch das nochmal, du hast von fünffach besprochen, dann war es wahrscheinlich siebenfach, aber das heißt gehebelt.
00:28:55: Mit anderen Worten, du hast hundert Euro und hast siebenhundert investiert.
00:29:00: Das wäre siebenfach gehebelt.
00:29:02: Was macht Harald Friedrich mit seinem Geld?
00:29:05: Ja, also was mache ich mit meinem Geld?
00:29:07: Du hast recht.
00:29:08: Ich bin schon das öfter in meinem Leben große unternehmerische Risten eingegangen, auch mit einem entsprechenden Hebel.
00:29:15: Risten, die ich aber auch in gewisser Weise gestalten konnte.
00:29:23: Ich glaube, für die Veranlagen, für die Vermüngeverwaltung ist Diversifikation natürlich ein sehr gutes und bewährtes Konzept, das auch ich diversifiziere.
00:29:38: bin aber eher so, dass ich mich doch eher auf Real Assets, also Sachwerte fokussiere einerseits im Liquidenbereich, vor allem auf die Aktienseite, also im Unternehmer, das ist das Risiko, mir auch hier einkaufen, wenn auch diversifiziert, ein bisschen auch im Private Equity Bereich tätig bin.
00:30:05: und Immobilien.
00:30:08: Ich glaube, es ist in diesen Tagen, wir hatten ja gerade vor zwei, drei Jahren gesehen, dass das Nullzinsen vielleicht doch nicht das Ende der Geschichte sind und auf Innovation ein Thema wieder wurde und auch nochmal werden kann.
00:30:31: Und ich glaube, man hier einen realen Werteheit.
00:30:34: sicherstellen zu können führt an Sachwert-Investments, die auch einen entsprechenden Ertragswert denerieren.
00:30:41: Wahrscheinlich alle lang kein Weg vorbei.
00:30:45: Die haben natürlich in der Regel mehr Volatilität, also das heißt die schwanken mehr, wenn man jeden Tag auf die Kurse drauf schaut.
00:30:52: Und wir haben natürlich alle gelernt in der Kapitalmarkttheorie, dass wir Volatilität, also Schwankung mit Risiko, gleichsetzen.
00:31:03: Ich sage immer, Risiko ist, ob du am Ende des Tages dein Kind auf wieder zurückkriegst und ob du noch in etwa das, das du verkaufen kannst, was du dir davor verkaufen konntest und nicht unbedingt die Volatilität, die man dazwischen hat.
00:31:19: Ich glaube, das ist auch ein Ansatz, der sich in den letzten Jahren schon auch mehr bei unseren Kunden, bei den Industoren, durchgesetzt hat, dass man auch wieder mehr auf die Ertragskraft von Unternehmen schaut.
00:31:31: dass man wieder beachtzehn mehr auf die Komponente dividende und nicht nur reine Kursbeigerung schaut und wirklich auch auf das Unternehmen dahinter blickt, wie wenn man in einem illiquiden Private Equity Investor investieren würde und eben nicht so sehr auf die schnelle Kursperformance zu schauen, natürlich.
00:31:54: landflüchtig zu investieren, du hast davor mal Kostolania erwähnt.
00:31:59: Ich glaube auch für viele Kunden eine wirklich breite Strömung auch rüber.
00:32:05: Nicht zuletzt auf passive Investments und ETFs.
00:32:10: Als Baustein vielleicht auch kombiniert mit aktiven Bausteinen ist, glaube ich, eine sinnvolle Mischung.
00:32:18: Ich fasse zusammen.
00:32:19: Harald Friedrich legt sein Geld breit diversifiziert an.
00:32:23: versucht möglichst viele auch unterschiedlich agieren, Anlageklassen zu kombinieren.
00:32:30: Einsatz dazu ist immer, mein Professor hat damals mal zu mir gesagt, bist du lieber Eigentümer oder bist du lieber Gläubiger?
00:32:37: Eigentümer wird man übrigens schon ab twenty-fünf Euro breit diversifiziert in einen weltweit anlegenden Aktienfonds, den wir, glaube ich, beide sehr, sehr empfehlen für alle möglichen Menschen.
00:32:53: Sofort zu machen, der beste Einstiegszeitpunkt, den haben wir schon verpasst.
00:32:58: Der zweitbeste ist
00:33:00: heute jetzt.
00:33:00: Ja.
00:33:01: Exakt.
00:33:02: Das geben wir als Message mit.
00:33:05: Und die aller, allerletzte Frage heran ist, was stimmt
00:33:08: dich
00:33:09: heute optimistisch
00:33:11: für die Zukunft?
00:33:13: Was ist?
00:33:14: Teilen mit uns mal Optimismus, weil so viele Menschen sagen, das gibt nichts Positives.
00:33:20: Gibt es etwas, was nicht optimistisch stimmt?
00:33:24: Natürlich gibt es mehr Unsicherheit in der Welt als vielleicht noch vor einigen Jahren, wo wir uns die Welt vielleicht auch gerade in Europa oder auch in Mitteleuropa ein bisschen schön geredet haben und vielleicht ein bisschen in einer Macht erleben.
00:33:40: In der Geschichte war aber sein Erwaffen eigentlich auch immer gut und hat immer dazu geführt, dass Menschen sich Dinge überlegt haben, Innovativ wurden, sich noch mehr angestrengt haben, aus ihrer Komfortzone herausgekommen sind und im Technologiebereich insbesondere sich Dinge entwickelt haben, die wir uns Jahre davor noch überhaupt nicht vorstellen konnten.
00:34:06: Ich meine, wir haben das ja in unserer Lebenszeit mit einer wahnsinnig schnellen technologischen Entwicklung gesehen, was da alles abgeht und sich entwickelt und in welcher Geschwindigkeit die eigentlich exponentiell ist.
00:34:21: Wenn wir jetzt sehen, was im KI-Bereich zum Beispiel von Staaten geht, dann glaube ich, dass die Menschen auf weiterhin sehr putte Lösungen auf die anstehenden Probleme.
00:34:33: finden werden.
00:34:34: und wenn es mal knapper wird, was mir vielleicht auch in Deutschland sieht, dann krempeln alle die Ärmeln auf und schauen, dass wir das Schiff wieder floppt kriegen.
00:34:45: Das bedeutet, ich fasse zusammen, wir sind optimistisch, weil wir die Ärmel aufkrempeln können, weil wir auch auf mehr gewissen Basis unterwegs sind.
00:34:54: Fakt ist auch, dass der Weltbevölkung auch nur neunundneunzig Prozent möchte, gerne so leben wie du und ich.
00:35:00: Also, das ist schon auch etwas, wo man aufbauen kann und nicht immer anders so negativ sehen, nicht immer alles schlechtreden.
00:35:08: Eine Verspätung ist im Grunde, insbesondere bei der Bahn, etwas, was einem Lebenszeit schenkt.
00:35:15: Und einfach die Glas ist immer halt voller, nicht halt leer.
00:35:20: Ich glaube, damit können wir schließen.
00:35:23: Lieber Harald, vielen Dank für dann.
00:35:25: hat mir große Freude gemacht.
00:35:26: Danke für die Gastfreundschaft.
00:35:28: Und ich glaube, wir sollten vielleicht nochmal einen Spezial machen zu dem Thema Pensionen, Renten.
00:35:36: Was sind die Herausforderungen der Zeit?
00:35:38: Insbesondere auf dieser Säule, Säule eins, Säule zwei, Säule drei.
00:35:44: Aber vielen Dank für deine Einblicke.
00:35:46: Das teilen Deiner Erfahrungswert und das hat uns echt viel geholfen.
00:35:50: Danke
00:35:50: schön.
00:35:51: Lieber Jo, sehr gerne.
00:35:53: Kommt uns bald an die Linien
00:35:54: bis
00:36:06: zu.
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