#29 Joachim Nareike sucht das Gespräch mit Marcel Reyers

Shownotes

In der neuen Folge von "Joachim Nareike sucht das Gespräch" erklärt Vermögensverwalter Marcel Reyers, Mitglied im Vorstand des FPSB Deutschland, warum ganzheitliche Finanzplanung Standards braucht – und was das CFP-Siegel wirklich bedeutet. Jetzt reinhören!

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00:00:03: Ja, heute freue ich mich ganz besonders auf meinen Gast.

00:00:16: Er ist einer derjenigen, die in Deutschland die Standards für Financial Planning mitbestimmen.

00:00:20: Und damit auch eine zentrale Figur, wenn es um die Ausbildung, Qualitätssicherung und Zukunft.

00:00:26: das Buchbild an sich geht.

00:00:28: Im Rahmen der CFP-Zertifizierung spielt eine entscheidende Rolle und kennt die Anforderungen, Erwartungen und Entwicklungen wie kaum ein anderer.

00:00:36: Heute gibt er uns einen Einblick.

00:00:38: Hielt er die Kulissen der Zertifizierung, spricht über internationale Verbindung und ganz persönlich darüber, wie ein Profi wie er eigentlich selbst sein Geld anlegt.

00:00:47: Mein Name ist Joachim Nareike und ich sube heute das Gespräch mit Marcel Reijers.

00:00:52: Herzlich willkommen lieber Marcel Reijers.

00:00:54: Ich freue mich wirklich auf unser Gespräch.

00:00:56: Ja, ganz vielen Dank, Kender Reike, für die Einladung.

00:00:58: Ich freue mich auch auf das Gespräch, weil ich glaube, das ist überstandend für viele Marktteilnehmer mal zu erfahren, was vernünftige Planning eigentlich ist und was so die Standards da aus waren.

00:01:08: Definitiv.

00:01:09: Ich glaube, dass das ja ein Berufsbild ist, was an der einen oder anderen Stelle durchaus auch für Diskussionen sorgt.

00:01:15: Ich glaube, Herr Reijer ist das... eines der größten Probleme, was wir aktuell haben, ist, dass die meisten Leute komplett unterschätzen, wie wichtig ihre finanzielle Planung tatsächlich auch ist und auch wie entscheidend, dass die Zukunft tatsächlich eines jeden einzelnen beeinflusst.

00:01:32: Lassen Sie uns starten im Grunde damit, dass Sie vielleicht einfach nochmal zwei, drei Sätze über sich selbst verlieren, auch was Ihre Rolle in dem FPSB, also den Financial Planning Standards Board ist, dass wir einfach einen ganz guten Einstieg mal bekommen und damit die Hörer auch wissen, mit dem sie es zu tun haben.

00:01:50: Ja, sehr gerne.

00:01:51: Ja, also nicht schon gesagt, Maserias.

00:01:53: Mittlerweile seid gut, sechs, zwanzig Jahren im Bankensektor tätig oder im Finanzsektor, Bank nicht nur banken.

00:02:00: Ursprünglich mal angefangen, meine Ausbildung bei der Bank zu machen, waren allen drei Gruppen unterwegs, Sparkassen, Genossen und Privatbanken, ja, originationelle Privatbanken, und bin im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Sieben Acht gemacht, ist also auch schon eine ganze Zeit her.

00:02:31: Hab mich dann immer engagiert in dem Bereich, hab das Netzwerk der Finanz- und Erfersplaner gegründet mit Kollegen, Toteausenneuen in Frankfurt.

00:02:39: Und bin dann, weil das Thema Certified Planning in Deutschland, also FBSD, Vorstand ein Wahlamt ist, als Jahr zwanzig in den Vorstand von FBSD Deutschland gewählt worden, als stellvertretender Vorsitzender.

00:02:52: Und seitdem habe ich die anderen Ämter mehr oder weniger niedergelegt, zurückgefahren.

00:02:56: und engagiere mich komplett eigentlich in den Bereich Financial Planning im großen Verband sozusagen, um das Thema hier in Deutschland bekannter zu machen.

00:03:05: Einmal auf der Verbraucherseite, ich glaube, da haben wir noch ganz viel zu tun, aber auch natürlich auf der Beraterseite, wo es insbesondere bei jüngeren Beratern aber auch wieder immer bekannter wird.

00:03:15: Und wenn wir das jetzt mal versuchen, in Zahlen zu fassen, wie viel Sagen wir mal, fangen wir mit den Beratern an sich an.

00:03:23: Also wie viele Berater in Deutschland kümmern sich quasi um die Finanzen von Kunden?

00:03:30: Gibt es eine Zahl, kann man das irgendwie schätzen, wie viele es insgesamt sind?

00:03:35: Oh, also wenn ich jetzt insgesamt nehme, also dann bin ich ja in kompletten Vertrieb, so zu seinem Bankenvertrieb, Finanzenvertrieb.

00:03:42: Wüsste ich jetzt keine Zahl, aber da sind wir bei mehr than hunderttausend.

00:03:45: Weil wenn wir ja schon allein mal nehmen, wie ich die Versicherungsmarkler, aber es gibt ja schon über hunderttausend, auf jeden Fall, d.h.

00:03:55: die Anlage fahren wir gleich hinzu, da bin ich ja nur in Freien, da sind wir schon bei zweihundert, wenn der ganzen Bankenversicherer

00:04:02: etc.,

00:04:03: die dort angestellt sind, also da sind wir bei der Verdammt großen Zahl.

00:04:07: Da sind wir bei einer großen Zahl, was ja erst mal keine schlechte Information ist, weil es bedeutet, dass relativ viele Menschen in Deutschland als Berufszweig haben, anderen Menschen in Deutschland etwas wie Vermögensmanagement zukommen zu lassen.

00:04:23: Das ist korrekt.

00:04:25: vollkommen richtig.

00:04:26: Also das ist glaube ich ganz relevant, dass möglichst viele da in dem Bereich tätig sind und dass das Berufsschall auch noch attraktiv ist.

00:04:32: Denn was wir ja schon sehen ist auch und ich spreche mit vielen auch Finanzdienstleistern, dass es durchaus Schwierigkeiten gibt auszubilden, das sage ich mal zu begeistern von dem Berufsfeld.

00:04:44: Ich kann mich erinnern, dass ich mich damals auch Gestelle beworben habe zur Ausbildung bei der Bank.

00:04:48: Da waren fünfzig Bewerber auf einen Platz.

00:04:50: Wenn ich heute mit kleinen regionalen Banken spreche, die sagen, wir sind froh, wenn wir die Anzahl der Bewerber, die Anzahl der Stellen widerspiegeln sozusagen.

00:04:58: Also man kämpft teilweise wirklich darum, junge Leute dafür zu engagieren, weil das Beruf mittlerweile auch so ein bisschen verkannt ist, vielleicht in der Attraktivität.

00:05:08: Und das ist eigentlich sehr schade.

00:05:10: Ja, aber von daher ist der Markt eher schrumpfend in der Anzahl der Anbieter sozusagen.

00:05:17: Ich verstehe, das bedeutet, wenn wir die Zahlen noch mal zusammen tragen, das heißt mehrere Hunderttausend kümmern sich im Grunde um die Entkunden, wenn ich das mal so sagen darf.

00:05:28: Und dann ist ihre Organisation bestrebt, so eine Art Qualitätssiegel auch im Grunde zu verleihen.

00:05:35: Das habe ich richtig verstanden, oder?

00:05:37: Ja, vollkommen richtig.

00:05:37: Also da steckt natürlich eine Ausbildung hinter.

00:05:40: Da würde ich ein bisschen weiter ausführen, weil ich glaube, das muss man so ein bisschen international im Kontext nachsehen.

00:05:45: Total wichtig, ja.

00:05:45: Und wenn Sie uns jetzt doch eine Zahl rüberrufen, dieses DFB, also den Certified Financial Planner, wie viele Menschen in Deutschland haben das auf ihrer Visitenkarte stehen?

00:05:58: Kann ich Ihnen Punkt zum Dreißigsten sechsten sagen, die hat mich gerade mit Ihrer Versammlung, da haben wir die aktuellen Zahlen, die Certified Financial Planner in Deutschland, hören zu der großen internationalen Organisation mit über zweihundertdreißig tausend Certified Financial Planner weltweit.

00:06:14: Also man sieht durchaus, die Anzahl ist gar nicht so klein.

00:06:17: Ja, es ist international sehr unterschiedlich.

00:06:19: Wir sind in sehr vielen Ländern vertreten.

00:06:22: Natürlich liegt der Schwerpunkt in den USA.

00:06:24: Da kommt es ja auch ursprünglich mal her.

00:06:26: Ich glaube, da sind knapp hunderttausend Zweitefahrt-Fanatica Plenar.

00:06:29: Und man sieht es auch gerade in vielen, zum Beispiel asiatischen Merken, das Thema Startwächster.

00:06:34: Schieder ist zum Beispiel eine der größten Wachstumsmärkte in dem Bereich mit der Reine und hat auch fünf dreißigtausend Zweitefahrt-Fanatica Plenar aktuell.

00:06:43: Im Bezug auf die Sub-Bevölkerung natürlich noch klein, aber wenn man sieht, dass da die Märkte erst entstehen, ist

00:06:48: das Siegel

00:06:49: international schon gut anerkannt.

00:06:52: Es gibt durchaus Länder, in zu solch einer angesächsisch geprägten Länder, wo gezielt auch die Kunden zur Defekt von den schönen Länder suchen.

00:07:00: Und das sind internationale Standards, die da zugrunde liegen.

00:07:03: Das bedeutet, in Grunde der Certified Financial Planner in den USA, der in Naples sitzt und sich in Florida um die Rentner kümmert, sozusagen, der muss die gleiche Ausbindung oder die gleichen Standards erfüllen, die beispielsweise auch die Tausend Sechsehundert Treißig in Deutschland erfüllen müssen.

00:07:24: Habe ich das richtig verstanden?

00:07:26: In den Mindeststandards.

00:07:28: Ja, korrekt, natürlich.

00:07:30: Man kann sich das so vorstellen.

00:07:32: Stimmung ist vor, wie ich finde, im Anlagebereich sind.

00:07:34: Das passt ja dann vom Professional zum Corsette Light Portfolio.

00:07:38: Also die Kerne haben wir alle gleich.

00:07:41: Die Kernausbildung sollte international identisch sein.

00:07:44: Da gibt es auch einen Rahmenkorrektolum.

00:07:47: was von FBSB dann national z.B.

00:07:49: verabschiedet wird.

00:07:50: Das heißt, das sind zumindest Inhalte.

00:07:52: Das entdeckt eine Kompetenz dabei.

00:07:54: Das sind aber Risikokompetenzen dabei, also biometrische Risiken, Sachrisik etc.

00:08:01: Immobilien als Essigklassenbeteiligung.

00:08:03: Also nicht nur die Liquidenesser, sondern auch die Illegschieben.

00:08:06: Unternehmensberatung in leichten Spektrungen, also unternehmerisches Vermögen, auch ein bisschen BWL, VWL.

00:08:14: Psychologie auf einen solchen Pläningumente, großes Thema, was in das Curriculum neu reingekommen ist, mit einer relativ hohen Gewichtung.

00:08:21: Und was uns insbesondere sehr wichtig ist, international Ethikstandards.

00:08:25: Also wir haben gewisse ethische Standards, die können auch über die normale Regulatorik national verankert ist, hinweggehen und sind separat noch mal geregelt.

00:08:36: Wir werden auch separat quasi beim nationalen FB, die jeweils verhandelt bzw.

00:08:41: wenn dagegen verstoßen wird entsprechend beentschieden.

00:08:45: Ja, das ist doch was.

00:08:46: Was ist doch mein Beispiel, Herr Weyers, zu dem Thema ethische Standards?

00:08:49: Weil es ist immer so, jeder sagt von sich auf jeden Fall verfolgt der ethische Grundsätze.

00:08:56: Also sagen Sie doch mal einen besonders schlimmen Fall, wo jemand gegen ethische Grundsätze verstoßen hat, wie Sie sie definieren und auch kennen und auch befolgen wollen.

00:09:08: Das wird, glaube ich, die Hörer mal interessieren zu hören.

00:09:10: Was könnte das sein?

00:09:12: Also ich würde zwei Fälle auch machen, im schlimmen Fall.

00:09:15: Da sind wir relativ schnell durch, weil ich glaube, die sind klar.

00:09:17: Simmerfälle sind die, die auch gegen nationale Gesetzgebung verstoßen.

00:09:20: Also es gibt durchaus Fälle, wo auch Berater sich dann schon mal von Kunden Geld geliehen haben und dieses nicht zurückgezahlt haben.

00:09:28: Die Fälle kommen dann auch schon mal auf den Tisch.

00:09:29: Ich glaube, da brauchen wir nicht zu überreden.

00:09:31: Da sind wir natürlich auch die Betrugsstandteilen.

00:09:33: Da sind wir gegen jegliche auch Zulassungsgestandteile, die eigentlich auch für die Ordnungsbemäße der Bezulassung unterstoßen.

00:09:41: Die sind natürlich auch bei uns ethisch nicht kaltbar.

00:09:43: Aber es gibt natürlich nur noch so, wo man sagen kann, ich glaube, das ist spannender.

00:09:47: Ich verhalte mich zwar gesetzlich korrekt, aber verhalte mich ethisch korrekt natürlich.

00:09:51: Und da ein ganz einfaches Beispiel.

00:09:54: Ein Mandant oder Kunde kommt zu mir als Berater und will sein Immobilien-Portfolio.

00:10:02: Der hat gesehen, ich bin CSB und will sein Immobilien-Portfolio mal vernünftig analysiert haben und sagen, Wie sind meine Renditen, sind die Standorte aktiv, etc.

00:10:12: Jetzt bin ich eigentlich im Schwerpunkt im Portfoliomanagement unterwegs und Immobilien ganz so fit bin ich in den Themen nicht.

00:10:18: Aber ich möchte dem Mandanten gewinnt, fährt und sagt, ne, kein Problem, das machen wir.

00:10:23: Und dann setze ich mich mit Akkukrap hin, also mach mit ihm die Auftragsvergabe, mit dem Entgelt, wo plan so halbherzig das Immobilienportfolio, vielleicht auch mit ein paar Federn drin, etc.

00:10:35: Natürlich wäre das gesetzlich jetzt nicht unbedingt das Problem, aber ethisch und das ist auch ein Besonderheit beim Ziv-Ki, das Thema Professionalität.

00:10:45: Das heißt, da müsste ich eigentlich hingehen und sagen, nein, es ist schön, dass sie kommt mit der Anfrage, aber ich kann diesen Paar einfach nicht.

00:10:51: Ich kann ihnen anbieten, kooperativ zu arbeiten, da manche ich die Kundenbeziehung und vielleicht auch die Datenaufnahme vergebe das Fremd.

00:10:58: auch der Auftragsdaten weiter vergabeln und entsprechende richtigen Datenschutz einhalten muss, das ist gar.

00:11:05: Aber einfach dazu zu stehen, zu sagen, ich kann bestimmte Kompetenzen nicht ausüben, das wäre ein ethisch korrektes Verhalten.

00:11:11: Da gibt es durch Ausfälle auch in der Praxis, wo man sagt, naja, da sind dann Aufträge entgegen genommen worden und dann war die Leistung nicht dem, was erwartet wurde.

00:11:19: Und das ist natürlich nicht gut für uns als Verband, weil wir natürlich darauf Wert legen, dass der CFP als Königspreis aufwahlen muss.

00:11:26: Also wenn ein Kunde zur CSD kommt, dann will er zur Top-Leistung.

00:11:30: Und das muss dann auch realisiert werden in der Kundenbeziehung.

00:11:34: Und wenn man dann so rumbehaushält, dann entspricht das zum Beispiel nicht den ethischen Standards.

00:11:39: Verstehe, wenn wir jetzt nochmal diese Rundtausend sechshundert CF-Piler in Deutschland anschauen, können Sie mir sagen, wie die Verteilung ungefähr ist.

00:11:50: Also Sie haben selbst das der eigene Story gesagt, wir waren bei der Bank, bei der Sparkasse, bei Genossen und sind jetzt als Freier unterwegs.

00:11:56: Wenn wir die vier Kategorien mal sehen, wie verteilt sich das ungefähr mit den CF-Pilern?

00:12:01: Kann man das sagen?

00:12:03: Ja, also auf Back-E-Mail kann ich das nicht genau sagen, ich kann ihn sagen ungefähr fifty-fifty angestellt und frei beruflich sozusagen und selbstständig.

00:12:11: Das kann man eigentlich sagen, das messen wir.

00:12:13: Und das ist in den letzten Jahren starker Trend hin zur frei beruflichen Tätigkeit oder zur selbstständigen Tätigkeit.

00:12:20: Das sehen wir massiv, dass da immer mehr CSPs quasi in diese Rolle reingehen und versuchen für dann klar und frei zu backen.

00:12:29: Hängt vielleicht auch damit zusammen, jetzt muss man sich natürlich vorstellen, Financial Planning ist ein sehr breites Feld.

00:12:35: Und wenn ich nur einen kleinen Part zum Beispiel bei meinem Arbeitgeber davon übernehme, kann es sein, dass ich dauerhaft natürlich unzufrieden bin, wenn ich nicht die Breite bieten kann.

00:12:43: Letztendens, weil Financial Planning immer produktunabhängig ist.

00:12:47: Also es gibt ja keine Produktplanungsebene, sondern immer auf der Esset-Klassenebene zum Beispiel, wenn wir im Planungsprozess sind und in der Regel auch Honorar basiert.

00:12:57: Also ich verdiene mit Finanzplanung erst mal ohne Abschluss kein Geld, außer dem sauberes Honorar, was eigentlich so gewollt ist.

00:13:04: Und von daher ist dieser Trend auch klar zu erkennen.

00:13:09: Okay, dann ist es aber doch relativ spannend, dass sage ich jetzt mal im Vergleich zum Gesamtmarkt der Berater eine relativ große Gewichtung in den freien Beratern und Certified Challenge Planning als Siegel sozusagen ist.

00:13:26: Weil wenn Sie sagen, dass etwa die Hälfte sich dem Bankensparcassen- und Genossenschaftssektor finden, dann die andere Hälfte in dem freien Bereich.

00:13:36: Und ich glaube ja, dass der Bankensparcassen- und Genossenschaftssektor von der reinen Anzahl, der Berater deutlich höher ist, als die freien Berater.

00:13:46: Das ist korrekt, oder?

00:13:47: Absolut, das ist korrekt.

00:13:49: Und wie schätzen Sie das ein, Herr Reijers?

00:13:52: Ich sag jetzt mal, ich bin jetzt ein... Otto-Normal-Verbraucher zum Thema Finanzen und ich such mir einen Berater.

00:14:00: Glauben Sie, dass der Otto-Normal-Verbraucher, wie ich, weiß, dass CFB ein, sagen wir mal, ein Qualitätsmerkwahl ist?

00:14:09: Oder glauben Sie, dass das vielleicht noch gar nicht so bekannt ist, wie es eigentlich bekannt sein müsste?

00:14:15: Ja, das wäre schön, wenn es so bekannt wäre.

00:14:17: Also, das wird Ihnen nicht bekannt sein.

00:14:20: Das weiß ich.

00:14:21: Wie gesagt, in den langsächsischen Ländern ist das durchaus sehr bekannt.

00:14:25: auch zum Beispiel hier in Großbritannien, vollkommen normal oder auch in den Niederlanden.

00:14:31: Da sind wir in Deutschland weit vorm Weg.

00:14:32: Wir haben ja einen sehr breiten Finanzierungsleistungsmarkt, muss man sagen.

00:14:35: Also rohe Granularität, viele kleine Anbieter.

00:14:39: Das ist relativ schwierig natürlich, so ein Siege durchzusetzen.

00:14:43: Wir machen da schon viel, setzen endes auch über Presseaktivitäten etc.

00:14:48: und halten eigentlich jedes unserer Mitglieder an.

00:14:50: Das Thema Und das sind eigentlich die mehr E-Mail-Arms.

00:15:05: Ob das jeder so macht?

00:15:07: Ich sag mal, glaube ich nicht.

00:15:09: Schön wär's, ja.

00:15:10: Weil wir bieten da vollen Support.

00:15:11: Wir haben Busch-Führung, die kann man frei abrufen auch für Berater.

00:15:14: Ich nutze die zum Beispiel immer, wenn ich Kunden kennenlerne.

00:15:17: Ich schicke dem immer die... Normale FDs, Dibro-Schwürre.

00:15:19: Also Anbieter, unabhängig etc.

00:15:21: Da gibt es nur darum, was ist vor allem schon Planning, wie sieht der Prozess aus?

00:15:25: Einfach, damit die Leute das mal bewert haben.

00:15:27: Meine Erfahrung ist, das hat einer von hundert vielleicht gehört.

00:15:33: Okay, einer von hundert ist ja zumindest schon mal jemand.

00:15:38: Teigen Sie doch mal mit uns die Ausbildungsinhalte oder die Kriterien, wie ich das auf meine Visitenkarte bekomme.

00:15:46: Sie haben es ja selbst schon angedeutet, dass es ein ganz, ganz breites Feld an Finanzplanung gibt.

00:15:52: Und wie sieht das dann aus?

00:15:54: Welchen Weg muss ich gehen, um das in meinen Lebenslauf reinzubekommen?

00:15:59: Also, wir haben erstmal grundsätzlich für die Ausbildung, also auf dem Weg zum Titel, zum zweiten Frage, die sogenannte IVE-Wegel, Education, also Ausbildung, erzähle ich gleich etwas gerne zu den Inhalten, Examination, das ist die Zentralprüfung.

00:16:14: Experience, ich brauche ein bisschen Berufserfahrung natürlich.

00:16:18: Und Ethics, also Ethic, muss eingehalten sein.

00:16:22: Also wir gucken uns auch Schufe etc.

00:16:23: an, das ist leider auch so.

00:16:25: Jetzt auch wieder zu seiner Vorgabe, wer jetzt da schlecht dasteht, dann sagen wir, der ist sogar eignet, das wissen wir nicht.

00:16:32: Also von daher, das sind auch so Themen, die da mit rein spielen.

00:16:35: Wenn wir die Ausbildung gehen, da haben wir fünf Ausbildungsträger in Deutschland, die Ausbildungsträger werden akkreditiert.

00:16:41: Und wir werden selber als Verband von FT Speed der Nächsten akkreditiert.

00:16:44: Jedes Jahr quasi.

00:16:45: Man muss sich das anschauen, gucken die bei uns, passen alle Prozesse.

00:16:49: Und wir geben das quasi weiter als Substitzenz an die Autolös-Präger.

00:16:54: Das sind in der Regel hier in Deutschland die Apps, also European Business School, die Frankfurt School, dann die ADG, Genossenschaft, die Sparkassen, Hochschule und die MLP Corporate University, die ja auch damit dabei ist seit vielen Jahren.

00:17:09: sehr stark ausbilden in dem Bereich.

00:17:11: Also, es ist sicher auch ein großer Träger.

00:17:15: Das lernen die Leute gut anderthalb Jahre.

00:17:18: Volkswirtschaftsnäbeln, Grundlagen, natürlich rechts, ja, ganz wichtig, also insbesondere auch Erhaktungsrecht, Schuldursachenrecht.

00:17:26: Was es da gibt, klassische Finanzmatematik und Statistik, so auf der Basis-Ebene.

00:17:32: dann alle Bank- und Börsenprodukte rauf und runter, also sprich alles, was im Geld- und Kapitalmarkt behandelt wird, wie Börsensysteme funktionieren, dann klassisch Aktien, Globiger, Papiere und Investmentfonds.

00:17:43: Dann ein sehr breites Effekt um Immobilienbereich, also Investitionen, Finanzierung von Immobilien, auch Bewertung, Verwertung von Immobilienbeständen, Vermietung und Verwaltung, Wirtschaftlichkeitsberechtigung, großes Thema oft.

00:17:56: Und Versicherungsbereich auch eigentlich die komplette Schiene.

00:17:59: Sowohl auf der Sachebe, da aber eher rudimentär, aber auch viel in der Gestaltung mit Personenversicherung, auch Themen, die private Krankenversicherung, jedes Versicherung etc.

00:18:10: Das ganze auch so ein bisschen in der Nachfolgeplanung, die der Einsatz ist.

00:18:14: Dann gibt es einen großen Bereich, ja, Steuern und rechtliche Grundlagen noch.

00:18:18: Also alles, was so steuerlich relevant ist für die Privatkunden und da

00:18:33: Das heißt, das sind eineinhalb Jahre voll gepackt.

00:18:37: Und da geht ja keiner dümmer raus, als er reingegangen ist.

00:18:41: Das bedeutet, wir sprechen tatsächlich von einem wirklichen Gütesiegel, das auf jeden Fall dokumentiert, der Mann, die Frau haben wirklich alle Relevanten Bereiche, tangiert, besprochen, an Fallbeispielen gemacht.

00:18:57: Das heißt, das sind dann echte Profis, die im Grunde das durchstanden haben, oder genau.

00:19:02: Also nach dem, was ich gerade sagte, das war die fachlichen Inhalte, da kommt ein ganzer Teil methodischer Kompetenzen, nämlich Financial Planning, die baue ich eigentlich von der Zeitung auf, weil das ja interdisziplinär ist.

00:19:12: Also man kann sich jetzt das vorstellen, wenn ich zum Beispiel eine reine Investmentberatung mache.

00:19:15: und ich berücksichtige zum Beispiel, wenn ich die persönliche steuerliche Situation oder die familiäre Situation in der Erdschachsgestaltung, dann kann ich da durchaus zwar korrekt beraten nach Investment, aber trotzdem Fehler habt im Familieverbund oder das gleiche auch in vielen anderen Beratungsbereichen.

00:19:32: Deswegen ist Financial Planning immer quasi interdisziplinär, dass man sagt, ich muss die Wechselwirkung meiner Entscheidung und Betrachtung nachher.

00:19:40: Und das wird nachher nachgewiesen, auch über einen großen Projektfall.

00:19:43: Das sind in der Regel wird der kleinen Arbeitsgruppen von drei bis vier Leuten bearbeitet, hochkomplex mit unternehmerischem Vermögen, mit deren Generationen dabei, teilweise auch mit Streitigkeiten der Generationen, dass man auch mal sieht, wie kann so ein Beratungsfall aussehen?

00:19:57: Wo sind eigentlich die Mehrwerte des Valencian Planning Ansatzes gegen immer der klassischen Beratung?

00:20:03: Hört uns dazu sagen, wie man es kennt, die oft das singulär ist.

00:20:07: Und hat denn schon jemand auch mal diesen Status verloren?

00:20:12: Also wir haben über Ethik ein bisschen gesprochen.

00:20:15: Ich meine, es gibt ja immer eine Bonus- und Normalusregel.

00:20:17: Und die Malusregel wäre ja, wenn jemand gegen die Grundsätze oder auch gegen die sachliche geeignetheit verstößt oder sie nicht mehr hat, dann müsste man ja jemandem dann auch quasi dieses Lammetter wieder abnehmen, oder?

00:20:31: Absolut.

00:20:32: Also es gibt die Fälle leider, muss man sagen.

00:20:35: Gott sei Dank nicht so viele in Deutschland.

00:20:37: Und dann sieht man wieder, naja, das ist das Thema Datenschutz.

00:20:40: Also wenn ich in die USA gehe, da gibt es eine Blacklist für CSPs, wenn sie da den Titel verlieren, weil sie halt Mist gemacht haben, dann stehen sie offiziell auf der Blacklist, da kann jeder Kunde nachgucken, sozusagen.

00:20:52: Also jeder Verbraucher kann gucken, okay, zu dem gehe ich besser nicht.

00:20:55: Da ist was gelaufen.

00:20:57: In Deutschland undenkbar.

00:20:58: In Deutschland ist es so, naja, wenn was nicht gut läuft, also wenn es Beschwerden gibt, die können vom Berufskollegen kommen, die können aber auch vor Kunden kommen.

00:21:06: Kommt gar nicht so unräflich vom Kunden vom Verbrauchern.

00:21:09: Das finde ich immer sehr positiv, weil da sieht man, ne, die Kenntniszimmer, Zertifall, Plenar und Ethics, also Ethics schon, die Kunden, weil die beschweren sich und man ist erstaunt, intensiv sich Kunden mit unseren Ethikrichtigen auseinander retten, dann, wenn sie sich beschweren, weil die direkt, die jeweiligen Satz ins Grundlagen dann quasi rezeptieren und sagen da und da ist Verstoß im Ohren.

00:21:28: So, und da gibt es durchaus Fälle, die dann ins Ärgengerichtsverfahren gehen.

00:21:33: Es ist Deutschland so, wir dürfen diese natürlich nicht öffentlich machen.

00:21:36: Normalerweise steht dann bei uns auf der Liste, die kann man ja auch einsehen im Internet, also man kann Ziv-Geber und Suchen auf der Homepage, steht dann derzeit suspendiert.

00:21:45: nur und die in der Regel erziehen sich dann die ZDT-Tatsträger, quasi dem ehrengerichtsverfahren, den sie austreten freilie aus dem Verband.

00:21:55: Weil als Resultat des ehrengerichtsverfahrens, das ist so eine Anhörung, könnte ja auch der in dann fünf Sprüchen Rauswurfklack gesagt ja stehen.

00:22:02: oder eine Disziplinarwasname, doch Geldstraben, etc.

00:22:06: Aber in der Regel ziehen sich die Leute dem, in denen sie dann einfach austreten.

00:22:09: Und dann, ich meine, das Vereinsrecht, das Vereinsverfahren nach deutschem Recht ist viel auch nicht mehr zuständig.

00:22:15: In dem Moment, wo jemand kein Mitglied mehr ist, ist er quasi auch raus.

00:22:18: Ja, okay,

00:22:20: aber das ist nicht so schlimm.

00:22:22: Das ist aber eine wirklich komplette Ausnahme so etwas.

00:22:24: Also das haben Sie nicht jeden Tag auf die Schreibtisch liegen, vermute ich mal.

00:22:28: Sondern es gibt es, wie es so was halt nun mal gibt im Leben.

00:22:33: Aber in aller Regel, und das wollen wir nochmal ganz klarstellen, ist es ein Gütesiegel, ein Qualitätsmerkmal, was in neunundneunzig, neun Prozent der Fälle auch so genutzt wird, wie Sie und ich das wünschen und sich vorstellen.

00:22:47: Absolut, genau, genau.

00:22:49: Also ich sag mal zwei Fälle pro Jahr kann man so zwei bis drei Fälle die in die Richtung gehen.

00:22:55: Okay, jetzt sind sie selbst natürlich certified financial planner vermutlich stark und sonst würden sie diesen diesen Job nicht machen.

00:23:05: und jetzt verraten sie doch mir und auch unseren Hörern mal nutzen sie auch ein Berater oder machen sie das alles also ihre eigenen Finanzen, ihre eigenen Immobilien so sie denn vorhanden sind.

00:23:18: Die Familienplanung, die man so macht, machen sie das selbst oder nutzen sie jemanden, der das für sie mitmacht, sage

00:23:26: ich mal?

00:23:27: Ja, also ich mache es in der Tat selbst.

00:23:30: Das war meine Frau als Aufbänkering.

00:23:31: Wir machen das natürlich dann auch im Wechsel, diskutieren drüber.

00:23:36: Kann das, aber so macht nicht jeder so, ich selber berate, aber auch andere zielt.

00:23:39: Die ist teilweise, also ich habe da gar nicht so wenig in der Kundschaft, die dann sagen, können wir da so als Spargenspalen alles machen.

00:23:45: Selber habe ich das aber noch nicht aus der Hand gegeben, muss ich ehrlicherweise sagen, ja, das ist dann manchmal für den externen auch kompliziert, weil ich dann mehr zurückgebe, ich habe Teilhüge, das ist ja nicht so allguckig, das

00:23:55: macht ja durchaus auf Sinn, wenn man, ich werde sehr, sehr häufig von Freunden gefragt, sag mir doch mal, wie ich mein Geld anlegen soll.

00:24:03: Und ich sage immer, ich bin furchtbar schlechter Berater, weil... Man kann ja eigentlich, wenn ich meinen Freunde da hingehend irgendwie beraten würde, ich kann ja eigentlich nur verlieren, weil wenn es gut geht, also wenn ein Plus im Depot steht, sagen sie, ja klar, der kennt sich halt auch aus.

00:24:21: Und wenn es ein Minus ist, sagt dann irgendwie jeder, na komisch, ich dachte, der kennt sich aus und weiß was.

00:24:26: Deswegen habe ich mir irgendwann mal so freiwillige Selbstkontrolle in Anführung strichen, dass ich das nicht mache.

00:24:32: Ich sage sehr gerne meinen Freunden und Bekannten, wie ich mein Geld anlege.

00:24:36: Also eher so grundsätzliche Dinge, wie man es machen muss.

00:24:40: Ich glaube, die auch dann jedem auch irgendwie geläufig sind.

00:24:44: Aber so ganz spezielle Angebote oder beziehungsweise Empfehlungen mache ich gar nicht, weil ich glaube, da kann man eigentlich nur verlieren und das ist eigentlich auch nicht mein Beruf.

00:24:54: Das ist eher Ihr Beruf als meine.

00:24:57: Habe ich gut nachverziehen in Amerika, also es ist bei mir auch so Freunde und Bekannte, wen ich eigentlich als Kunden ab.

00:25:02: Ich habe ein paar, die unbedingt wollten, das will man gar nicht, weil es manchmal natürlich auch die freutschaftliche Beziehung belastet kann sozusagen.

00:25:10: Man kommt nicht immer drum herum, aber letzten Endes, wie man da Geld anlegt, ist dann immer, also das ist der freundliche Evidenzplan und da reden wir gar nicht so stark darüber, in welchen Produktkategorien ich jetzt was anlege, sondern Überlebsthiele.

00:25:23: Ich sage, ich will in zwanzig Jahren, vier Jahre früher, einen Ruhestand, dann reden wir eher über eine Aktienquote, wie hoch die sein muss, damit das Ziel realistisch ist, etc.

00:25:32: Und dann im letzten Schritt gehen wir hin, die Filme, dann ist die Pro, ja, und ob das zwischenzeitlich Plus oder Minus ist, ist erstmal, und das hört sich jetzt ganz bürt an für viele vielleicht, das vollkommen egal, das interessiert mich ganz klar aus dem Kunden nicht, warum, weil die ja einen Weg haben zum Ziel, dass der zwischenzeitlich mal rauch und runterschwankt, ist den im Rahmen der Finanzierung eigentlich geläufig vorher.

00:25:52: Das heißt, ich habe den Stress nicht mehr, quasi nach jedem Quartal zu regen, mit dem Kunden zu besprechen, bin ich jetzt ober- oder unterhalb der Band dran.

00:25:59: Sondern bin ich auf meinen Landfrist hin Zielfahrt, oder ist mein Lebensziel gefährdet?

00:26:04: Dann muss ich attestieren.

00:26:05: Ansonsten lasse ich das einfach relativ entspannt durchlaufen und freue mich eigentlich über die Erreichtepurierung zwischen Zielen.

00:26:13: Na, es ist ja ganz spannend.

00:26:16: Wir haben ja wahrscheinlich, ich habe auch in meinem Leben sehr viel Kontakt gehabt mit sogenannten Endkunden und mit jedem, mit dem ich gesprochen habe gesagt, na klar, es ist schon logisch, es braucht alles seine Zeit und mein größter Freund ist eigentlich die Zeit, aber trotzdem will jeder irgendwie einen kurzfristigen Erfolg sehen.

00:26:33: Und das ist natürlich so ein Spannungsfeld, in dem wir uns immer bewegen werden, weil ich glaube, dass die Langfristigkeit das größte Erfolgsgeheimnis im Grunde unserem, unseres Handelns ist.

00:26:47: Und wenn der Kroschen mal gefallen ist, glaube ich, macht es für alle viel, viel einfacher.

00:26:52: Ja, absolut.

00:26:52: Ich würde Ihnen da ein Stück weit aber widersprechen.

00:26:55: Das Thema also kurzfristiger Erfolg.

00:26:57: Kann nur sagen, bei meinen Kunden, erstaunlicherweise, entweder sind die so sehr deklife, alle, ja, jetzt kann man ja auch, weil ich bald das Glück haben, es steht das wirklich nicht im Vordergrund.

00:27:06: Ich glaube, aber es hängt mit dem Staatenfinanzplanerischen Ansatz zusammen.

00:27:10: Also ich investiere sehr viel Zeit am Anfang der Kundenbeziehung.

00:27:13: Wir reden sehr viel über Financial Education, Aufklärung, wie funktionieren Anlageklassen, wie sind Schwankungsbreiten etc.

00:27:20: Und dann habe ich immer erstmal so Basisplanen, sage okay, das ist der Weg, da kommst du ungefähr hin.

00:27:25: Und dann liegt die Finanzplanung der vorteiligten Arbeit, dass ich auch Zendavien stressen habe im Planen.

00:27:30: Und ich plane in der Regel zum Beispiel auf der Aktienseite, vierzig Prozent Crash direkt im zweiten Jahr.

00:27:35: Dann gehen wir hin und sagen okay, es knallt runter und danach geht es wieder hoch, auf den langen Füßchen Schnitt und das machen wir alle paar Jahre.

00:27:42: oder geplant war so ein siebziger jahre-Szenario, tun so, als hätten wir im ersten, ersten Jahrzehnt zwanzig mit der Kapitalanlage angefangen und hätten auch zehn Jahre nix verdient, kann man auch wunderbar für das Jahr zweitausend nehmen.

00:27:51: Ne?

00:27:51: Barone-Inflationsraten in den siebzigeren, also noch schlimmer als zweitausend.

00:27:55: Und da muss man sagen, wie fühlt es sich denn da jetzt an so einer Ebene?

00:27:58: Du hast ja eigentlich gezielt, das ist es in dreißig Jahren.

00:28:00: Guck mal, die siebzehrjahre waren Katastrophe.

00:28:02: Das kann seines zehn Jahren nix verdient hast, das tut nur weh, weil wir rein gucken ins Depot.

00:28:06: Aber die achtziger, die waren richtig gut.

00:28:08: Wir wissen aber nicht, ob wir heute am erster erster erster setzten oder am erster erster setzten.

00:28:14: Das müsste würde ich ja gar nicht mehr brechen, da würde ich irgendwo in der Südsel setzen oder so.

00:28:18: Das verstehen viele Kunden.

00:28:20: Und ich habe dann zum Beispiel ein schönes Beispiel, Corona-Crash da, oder jetzt die letzte, war ja nicht ganz so massiv, Russland-Ukraine-Konflikt gekriegt.

00:28:30: Die Kunden rufen an und sagen, also ich bin dann erstaunt, weil eigentlich wenig anrufen.

00:28:34: Man rufen selber ja an und sagt, ist alles okay.

00:28:36: Nee, haben sie ja erklärt.

00:28:37: Wir sind ja jetzt in diesem Crash-Zelario.

00:28:39: Sagt genau.

00:28:40: Gut erkannt.

00:28:41: Ist mal Weggefährdet, ich sag essen Sie ein Brötchen im Moment weniger, nein, okay, wunderbar, alles.

00:28:45: Wir sind weiter hier mit dem Geld unterwegs, das wie alt das Vorsorge ist, passt alles, das alles im Zielplan.

00:28:50: Und das ist wirklich meine Erfahrung, dass gerade aus der Finanzplanung kommt, so eine gewisse Beruhigung, für den man dann, dass man sagt, naja, ich brauche gar nicht permanent oft, jetzt auch auf die Rendite schauen.

00:29:00: Es kann auch mal ein schlechtes Jahr geben, wo ich bei minus zehn, minus elf Prozent bin, auch in einem Ausgang.

00:29:05: Vogelportfolio.

00:29:06: Wenn doch das Jahr nach, dann vielleicht sechstehn, siebzehn hat, u.a.

00:29:09: wenn wieder vier, fünf.

00:29:11: Wichtig ist doch dieser Durchschnitt und Lineare, die können wir alle nicht am Tag machen, wenn wir ehrlich sind.

00:29:17: Das führt dann nur zur Enttäuschung.

00:29:19: Und was ich sehe, ist der größte Punkt, glaube ich, über Erwartungsmanagement, den viele im Anlagebereich vielleicht falsch machen.

00:29:26: Wenn ich zu hohe Erwartungen projiziere auf die Kunden, dann schaffe ich einen großen Täuschenspotenzial auf der Kundenseite.

00:29:33: Und Finanzplanung hilft mir dabei, realistische Erwartungen auf Kundenebene da zu stellen, die dann nicht zur Enttäuschung führen, sondern wirklich langfristig eigentlich zu einem zufriedenen finanziellen Leben.

00:29:46: Okay, klingt alles natürlich wahnsinnig logisch und auch total sinnvoll.

00:29:51: Und ich freue mich riesig, wenn Sie erzählen und wenn Sie sagen, dass Sie sehr, sehr viele Kunden haben, die diesen Prinzip folgen und es auch verstanden haben.

00:30:00: Das bedeutet, wenn wir das zusammenfassen, sagen Sie, der wichtigste Teil einer Beratung ist die Aufklärung, die im Grunde auch in einem alle ersten Gespräch stattfinden muss, um dieses Erwartungsmanagement zu betreiben.

00:30:17: Und da investieren Sie und Ihre Kollegen sehr, sehr viel Zeit hinein, um erst mal, sagen wir, die Basis zu bauen, damit alles andere auch verstanden wird, unter anderem eben auch schwierigere Zeiten an den kapitalen Märkten.

00:30:32: Absolut.

00:30:33: Also das zum einen und der zweite wichtigste Punkt ist wirklich die Lebensziele festzuhalten.

00:30:38: Weil kein Mensch steht morgens auf und sagt, ich will sieben Prozent Redite.

00:30:42: Das ist mein Ziel, ja?

00:30:43: Sondern er steht auf und sagt, ich möchte in zwanzig Jahren noch genauso gut leben wie heute.

00:30:47: Ich möchte das erzählen, meine Kinder auf der gute Uni gehen, dass ich das bezahlen kann, dass ich dann den tausenden oder anderthalbtausenden Euro im Grunde überhaupt, dass die nicht angewiesen sind auf dem Start.

00:30:56: Ich möchte in den Urlaub fahren, im Alter etc.

00:30:59: Und die Kapitalanlage mit Zielen zu verknüpfen, das ist eigentlich die Finanzabstandsleistung.

00:31:05: Deswegen am Anfang so viel Zeit zu investieren ist so wichtig, weil es so wichtig ist, diese Ziele zu definieren.

00:31:11: Die sind vielen gar nicht bewusst.

00:31:13: Natürlich kommen die Kunden zu ihnen und sagen, ja, ich brauche sechs Prozent Redite.

00:31:16: Ja, sei immer.

00:31:18: Wofür?

00:31:18: Wofür brauchen die sechs Prozent Redite?

00:31:20: Ja, ich möchte das und das.

00:31:21: Ah ja, wie sieht das denn aus?

00:31:23: Ja fürs Alter, wie sieht denn ihr Tag im Alter aus, wie stellen sie sich den idealerweise vor?

00:31:27: und dann kommt das Böbel.

00:31:28: Ja, wir würden gerne mit dem Wohnmobil durch die Welt ins Kost vom Wohnmobil.

00:31:32: So, da sind den Zahlungsströmen irgendwann.

00:31:34: Also letzten Endes müssen sie dann hingehen und sagen, ich bringe diese Lebensziele in Zahlungsströme.

00:31:39: Und dann kann man genau planen auf der Liquidität eben eigentlich.

00:31:43: Da geht es dann hin und sagt, welche Liquidität brauche ich denn in welcher Lebensphase.

00:31:47: Und dann sehe ich ja schon, welches Kapital steht mir heute zur Verfügung, wie kann ich es anlegen, um diese Liquidität mit einer möglichst hohen Wahrscheinlichkeit zu erreichen?

00:31:55: Es ist ja auch keine Garantie, dass ich sie immer erreiche.

00:31:57: Manchmal sind Vorstellungen auf der Kundenseite auch so, dass man sagen muss, na ja, das ist schon ein bisschen unrealistisch.

00:32:03: Und ich habe auch einen Grün,

00:32:04: wenn ich, ja.

00:32:04: Nee, nee, nee, ich habe Kundenspräche schon gehabt.

00:32:08: Einer meiner Lieblingskunden eigentlich.

00:32:10: Er sagte zu mir, er sagt, ich brauche zehn Tausend Euro im Monat, ich bin ein ganz hohenständiger Typ.

00:32:15: Es ist ein netto oder butto, ne netto.

00:32:20: Wir haben festgestellt, dass seine eine Komma drei Millionen dafür nicht ausreichen, sonst nicht viel anders.

00:32:26: Und er hat es nach dem Gespräch innerhalb vom halben Jahr zwei Autos und ein Kutscher fair kauft und seine Pferde aufgegeben und hat dann über viele Jahre lange jetzt leider verstorben.

00:32:37: Wunderbar mit mir zusammengearbeitet und hat gesagt, das hat mir wahnsinnig geholfen, einfach mal die auch zu öffnen, weil wir haben eine Liquidität daran gemacht.

00:32:43: und ich habe gesagt, du.

00:32:44: Kannst du machen, aber da darfst du dich nicht wirklich alt werden.

00:32:49: Aber ich glaube, dass das ein gutes Take-away ist.

00:32:53: Und ich sehe das ja an mir selbst und Sie wahrscheinlich an sich selbst auch.

00:32:57: Wenn Sie das nicht so berücksichtigen würden und mit Ihren Kunden so besprechen würden, würden Sie sich wahrscheinlich auch selbst darüber viel weniger Gedanken machen.

00:33:04: Das bedeutet, es fängt tatsächlich wirklich und sehr aufrichtig damit an, dass man sagt, was ist denn eigentlich mein Ziel?

00:33:11: Und ich glaube, dass es natürlich unschätzbar wichtig ist, wenn man jemanden wie Sie oder auch die Kollegen haben, die das auch... besonders in den Mittelpunkt stellen, dass das wirklich das alles Entscheidende ist, kombiniert mit der Zeit und der realistischen Vorstellung von dem, was möglich ist, führt dann wahrscheinlich dazu, dass sehr, sehr viele Menschen viel, viel besser aufgestellt sind in der Zukunft und auch in ihrem Ruhestand als das, als das ursprünglich von denen alleine so gemacht worden wäre.

00:33:41: Das ist korrekt.

00:33:42: Genau, absolut, absolut.

00:33:44: Also man muss weg von dieser Produkt denke hin zu dieser ganzartigen Ziel denke, weil viele viele Leute kommen ja, die haben was gelesen, ja, da haben sie ja mal, weiß ich nicht, in der Magazin gelesen hier, jetzt musst du Steuern sparen, mach das und das Produkt.

00:33:59: Da kommen die ja erstmal

00:34:00: mit einer

00:34:01: Produktdenke ins Gespräch.

00:34:02: Und davon muss man weg und sagen, naja, was ist das überhaupt zu dir?

00:34:06: Der zweite Schritt, warum willst du es eigentlich?

00:34:11: Nun, dann haben wir jetzt in den dreißig Minuten, die wir mit dann entsprechend eine Menge gelernt.

00:34:16: Ich habe zumindest sehr, sehr gelernt, dass es auch um Ziele tatsächlich geht, die auch zu definieren, die dann auch zu besprechen und realistisch zu quantifizieren.

00:34:26: Und jetzt letztes Thema oder nein, letzter Satz vielleicht auch von ihm.

00:34:31: Wir haben im Moment ja wirklich furchtbare Nachrichten an überall auf der Welt.

00:34:36: Ich wiederhol's jetzt nicht alles, aber ich glaube jeder, der die Tagesthemen anschaut oder in den Zeitungen plättert, bekommt ja nicht so viele positive Sachen im Moment berichtet.

00:34:46: Herr Reyes, geben Sie doch mir und auch unseren Hörern was Optimistisches mit auf dem Weg für die kommenden Monate, Wochen und Tage und Jahre meinen Wegen auch.

00:34:58: Ja, gut.

00:35:00: Bei allen schlechten Nachrichten und ich kenne die Diskussionen natürlich mit den Kunden auch, muss man immer sehen, also langfristig gesehen, wenn ich mir die Börsen anschaue,

00:35:09: etc.,

00:35:10: die sagt der Kölner, er ist noch immer jubelgegangen.

00:35:14: Es ging immer noch.

00:35:15: Langfristig nach oben, schlechte Nachrichten zwischenseitig gehören dazu.

00:35:19: Ich bin überzeugt, dass auf jegliches politisches Handeln immer die Realität wieder einholt, die man auch gesehen hat, am Liberation Day zum Beispiel, jetzt Anfang April, wenn die Staatsanleihenmärkte dann so ein bisschen outtrocknen und die Amnis zu Effizienzen zahlen müssen.

00:35:35: Dann werden die auch unruhig und realistischer.

00:35:37: Ja, und ich habe einfach, und ich glaube, das fällt manchmal schwer, aber ich habe sehr, sehr großes Grundvertrauen in unsere Marktmechanismen.

00:35:47: Weil der Vorteil eines großen Kapitarmarktes ist, dass Geld auch flüchtet aus Stellen, in denen keine Rechtssicherheit oder Kalkulierbarkeit mehr herrscht.

00:35:56: Und wenn Geld wegfließt, das verstehen leider nicht viele Privatanleger.

00:36:01: Dann ist es immer erst mal schlecht natürlich für die Nation, Volkswirtschaft

00:36:05: etc.,

00:36:06: weil mir Finanzierungsquellen begeben und ich aber deutlich mehr auffällen muss.

00:36:11: mit Zinsen, mit Form von Zinsen, um das Ganze noch zu bezahlen, was ich eigentlich so vorhab.

00:36:15: Und von daher bin ich nie so pessimistisch, ich bin Grundoptimist, weil ich glaube, der gesunde Menschenverstand auf Schwamenebene sozusagen funktioniert durch unsere Markenmechanismen.

00:36:26: Ganz gut.

00:36:28: Okay, das ist ein gutes Schlusswort, wie ich finde.

00:36:31: Der Markt funktioniert, wird auch zukünftig funktionieren und den allerbesten Einstieg in die Kapitalmärkte haben wir sowieso schon verpasst den Anführungsstrichen, aber der Beste, der noch zur Verfügung steht, ist halt einfach heute oder direkt morgen früh.

00:36:48: Und ich denke, das ist ein schönes Schlusswort, das geben wir an unsere Hörer weiter.

00:36:53: kümmert euch um eure Vermögenswerte, kümmert euch um eine langfristige Finanzplanung und sehr gerne auch unter Zuhilfe Namen von Certified Financial Planners, weil die haben ein Gütesiegel, das sie tragen und da kann man sicherlich sehr, sehr gute Beratung finden.

00:37:13: Herr Reijers, vielen Dank für das Gespräch und die Einblicke.

00:37:15: Hat mir große Freude gemacht.

00:37:16: Ich habe eine Menge gelernt.

00:37:18: Ich werde gleich umsetzen sozusagen und freue mich auf unser nächstes Treffen.

00:37:23: Ja, sehr gerne.

00:37:24: Ich danke Ihnen, Reijers.

00:37:25: Danke schön,

00:37:31: Reijers.

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